Willkommen bei unserem großen 120Hz Monitor Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten 120Hz Monitore. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten 120Hz Monitor zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen 120Hz Monitor kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei 120Hz Monitoren kannst du dich zwischen drei verschiedenen Auflösungen (Bildschärfen) entscheiden: Full-HD, Wide-Quad-High-Definition (WQHD) und Ultra-HD/4K.
  • Nur in Kombination mit der richtigen Grafikkarte kannst du das volle Potential deines 120Hz Monitors ausschöpfen. Bei falscher Anwendung können ohne G-Sync oder Freesync Ruckler oder Risse im Bild entstehen.
  • 120Hz Monitore eignen sich besonders für Gamer und Menschen, die mit grafisch anspruchsvoller Software arbeiten.

120Hz Monitor Test: Das Ranking

Platz 1: Samsung C24F396FHU 60.9 cm (24 inch) Curved Monitor

Er hat eine Displaygröße von 60.96 cm bei einem 16:9 Format und bringt bei einer Auflösung von 1920×1080 (WQHD) Pixel sehr scharfe Bilder.

Dank der Wölbung von 1800R schafft der Bildschirm mit der natürlichen Krümmung deines Auges ein breites Sichtfeld und verbessert damit die Tiefenwahrnehmung. Des Weiteren ist die Ablenkung von Außen wesentlich geringer.

Durch den integrierten Eye-Saver-Modus wird das blaue Licht des Screens reduziert, wodurch deine Augen weniger beansprucht werden.

Platz 2: DELL ALIENWARE 34 Zoll Monitor

Der Dell Alienware Monitore liegt preislich etwas über dem Acer Predator. Bei gleichen Maßen (34 Zoll, 21:9) überzeugt der Alienware aber vor allem durch sein Design.

Die verwendete Curved Technologie macht stundenlanges Arbeiten bei größtem Comfort möglich.

Das verbaute IPS Panel sorgt dafür das unabhängig von der Position Blickwinkelstabilität immer gewährleistet ist.

Bei WQHD mit 3440 x 1440 Pixeln sieht die Grafik gestochen scharf aus. G-Sync sorgt dafür das nur volle Frames angezeigt werden, wenn der Monitor bereit ist sie auch anzuzeigen.

Der On-Screen-Display (OSD) bietet die Möglichkeit unter 6 Spielmodi auszuwählen. Darunter drei vorinstallierte und drei selbst anpassbare Modi.

Über das verbaute Drehscharnier kannst du Neigung, Position und Höhe individuell verstellen. Die Reaktionszeit beträgt 4ms.

Platz 3: AOC AGON Curved Monitor

Der AOC Agon Curved Monitor ist nochmal mit einem Zoll mehr ausgestattet und liegt preislich deutlich unter den beiden anderen Bildschirmen.

Der kleine Krümmungsradius von 2000mm versetzt Gamer mitten ins Spielgeschehen.

120Hz in Verbindung mit der NVIDIA-G-Sync-Technologie sorgt für eine flüssige Grafikdarstellung ohne Risse und Ruckler.

Die hohe Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln (WQHD) bringt auf dem großen Monitor besonders scharfe und detaillierte Bilder.

Mit dem AOC Shadow Control können Bildeinstellungen vorgenommen werden die dir Vorteile verschaffen.

Höhen-, Neigungs- und Dreheinstellungen können ohne Weiteres über den ergonomischen Standfuß verändert werden.

Durch AOC Flicker-Free-Technologie und dem zusätzlich verbauten Low-Blue-Light-Modus werden deine Augen nicht unnötig beansprucht und mit zu viel kurzelligem blauen Licht bestrahlt. Die Reaktionszeit liegt wie bei den beiden anderen Monitoren bei 4ms.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen 120Hz Monitor kaufst

Was genau bedeutet Hertz (Hz)?

Wenn man über Fernseher oder Monitore spricht, wird bei der Beschreibung des Geräts immer auch angegeben, mit wie viel Hertz (Hz) er ausgestattet ist.

Als Hertz bezeichnet man dabei die Bildwiederholrate.

Standardmonitore haben meist 50 bis 60 Hz.Ein 120Hz Monitor bietet dir also doppelt so viel Power. (Bildquelle: 123rf.com / 46622400)

Die meisten Standardmonitore sind mit 50 oder 60 Hz ausgestattet, was bedeutet, dass er 50 oder 60 Bilder pro Sekunde anzeigen kann.

Ein Monitor mit 120Hz also bringt die doppelte Anzahl an Bildern in einer Sekunde auf den Schirm.

Gerade im Bereich Gaming kann dies ein entscheidender Vorteil sein.

Durch die höhere Bildwiederholrate läuft das Bild flüssiger und der Spieler kann schneller auf bestimmte Situationen reagieren.

Wofür eignet sich ein 120Hz Monitor?

Vor allem für Gamer bietet ein 120Hz Monitor viele Vorteile. Durch die höhere Bildwiederholfrequenz läuft das Spiel flüssiger, ruhiger und ist angenehmer zu betrachten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du schneller auf auf bestimmte Situationen reagieren kannst.

Sei es bei einem Ego-Shooter oder Rennspiel, die höhere Anzahl an Bildern pro Sekunde verschafft dir einen Vorteil gegenüber den anderen Gamern, da das ein oder andere Bild früher bei dir ankommt.

Aber nicht nur Gamer können sich an einem 120Hz Monitor erfreuen.

Wenn du zum Beispiel gerne Filme oder Videos schaust oder grafisch anspruchsvolle Software benutzt, erzeugen mehr Bilder pro Sekunde einen sehr schönen Effekt.

In Kombination mit der richtigen Grafikkarte von Nvidia oder AMD kannst du einen 120Hz Monitor außerdem als 3D-Display verwenden.

Wie unterscheiden sich Curved Monitore von normalen?

Bei einem Curved Monitor handelt es sich um einen Monitor bei dem der Bildschirm gewölbt ist. Die Curved Technologie beschert ein intensiveres Seherlebnis.

Der leicht nach innen gewölbte Bildschirm wurde an die Wölbung des menschlichen Auges angepasst, was einen positiven Effekt auf die Wahrnehmung hat.

Durch die Krümmung wird der Abstand der Augen zu den Rändern des Monitors verkürzt, was dem Gehirn einen räumlichen Effekt vermittelt.

Die über den Monitor ausgestrahlten Inhalte werden somit intensiver aufgenommen.

Ein weiterer Vorteil von gekrümmten Monitoren ist, dass die Augen nicht so stark belastet werden.

Dies ist vor allem wichtig für Personen, die viele Stunden vor dem PC oder der Konsole verbringen.

Ein Curved Monitor bringt viele Vorteile mit sich, kostet aber auch mehr als normale flache Bildschirme.

Du solltest dir also vor dem Kauf genau überlegen, wofür du deinen PC/Konsole brauchst und ob sich der Einsatz lohnt.

Was kostet ein 120Hz Monitor?

Zwischen den verschiedenen 120Hz Monitoren gibt es eine große Preisspanne. Je nach Qualität, Ausstattung ist der Kostenpunkt unterschiedlich.

Die Preisspanne bei 120Hz Monitoren bewegt sich bei circa 150 Euro bis etwa 2500 Euro.

Auflösung Preis
Full HD ca. 150 – 800€
WQHD ca. 250 – 1100€
Ultra HD ca. 500 – 2500€

Aufgrund der Vielfalt an Monitoren und ihrer unterschiedlichen Ausstattung ist es nicht so einfach sie in Preiskategorien einzuteilen.

Ein kleiner Ultra HD Bildschirm kann demnach auf dem gleichen Preisniveau sein wie ein großer Full HD Monitor.

Trotzdem haben wir uns entschieden die Monitore nach ihren Auflösungen zu unterteilen, da sie sich in der preislichen Unter- sowie Obergrenze unterscheiden:

Wo kann ich einen 120Hz Monitor kaufen?

120Hz Monitore gibt es sowohl in Elektronikmärkten, als auch in vielen Online-Shops zu kaufen.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten 120Hz Monitore verkauft:

  • ebay.de
  • amazon.de
  • conrad.de
  • mediamarkt.de
  • saturn.de
  • notebooksbilliger.de

Alle 120Hz Monitore, die wir auf dieser Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen.

Wenn du einen Monitor gefunden hast, das dir gefällt, kannst du sofort zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einem 120Hz Monitor?

Die Alternativen hängen von der in deinem PC/Laptop/Konsole verbauten Grafikkarte ab.

Den volle Leistung können die Monitore nur in Kombination mit der richtigen Grafikkarte abrufen.

Wenn du zum Beispiel eine Grafikkarte hast, die dazu im Stande ist 75 Bilder pro Sekunde zu verarbeiten, macht es wenig Sinn sich einen Monitor mit 120Hz oder mehr zu kaufen.

Der 120 Hz Monitor sollte immer auf die Grafikkarte abgestimmt werden, da sonst die Auflösung darunter leidet. (Bildquelle: 123rf.com / 52371918)

In diesem Fall bewegen sich deine Alternativen im Bereich von Monitoren mit 75Hz oder weniger.

Die Hertzzahl deines Monitors sollte sich also nach der Leistungsfähigkeit deiner Grafikkarte richten.

Momentan erfreuen sich auch 144Hz Monitore an großer Beliebtheit. Diese sind jedoch etwas teurer als 120Hz Monitore.

Entscheidung: Welche Arten von 120Hz Monitoren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von 120Hz Monitoren:

  • Full-HD
  • WQHD
  • UHD (4K)

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten 120Hz Monitor zu finden.

Was zeichnet einen Full-HD 120Hz Monitor aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Full-HD besteht aus 1920 x 1080 Pixeln und ist seit langem die am meisten verwendete Auflösung.

Das Bild ist zwar nicht so scharf wie bei WQHD oder UHD aber dafür ist der Anspruch an die PC-Hardware auch geringer.

Vorteile
  • Preisvorteil
  • Geringere Anforderungen an Hardware
Nachteile
  • Kleinere Auflösung

Für die meisten ist ein Monitor mit Full-HD wohl ausreichend.

Er bietet eine gute Qualität bei Spielen sowie Filmen und das Potential  kann auch mit leistungsschwächeren Grafikkarten voll ausgeschöpft werden.

Der Preis liegt in dem meisten Fällen auch unter denen von Bildschirmen mit WQHD und UHD.

Was zeichnet einen WQHD 120Hz Monitor aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Monitore mit WQHD (Wide-Quad-High-Definition) haben eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln.

Damit liegt diese Auflösung zwischen Full-HD und Ultra HD.

Vorteile
  • Angemessene Anforderungen an Hardware
  • Gute Bildqualität
Nachteile
  • Unter 27 Zoll nicht zu empfehlen

Das Bild ist schärfer als bei Full-HD und bietet einen guten Kompromiss aus guter Schärfe und nicht zu hohen Ansprüchen an die Grafikkarte.

Preislich gesehen liegen diese Monitore über denen mit Full-HD.

Der Kauf eines WQHD-Monitors ist erst ab einer größe von 27 Zoll zu empfehlen, da die Schrift sonst sehr klein wird und du sehr nah vor dem Bildschirm sitzen musst.

Wenn du dich bei Spielen einfach noch nach einem kleinen Tick mehr Schärfe sehnst oder viel mit Bild-, oder Videobearbeitung zu tun hast, bist du in dieser Kategorie genau richtig.

Was zeichnet einen 4K 120Hz Monitor aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Bildschirme mit 4K/UHD sind mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln ausgestattet.

Im Vergleich zu Full-HD ist die Menge der dargestellten Pixel somit viermal höher. Gegenüber WQHD ist die Pixelanzahl mehr als doppelt so hoch was das Bild noch schärfer macht.

Vorteile
  • Sehr hohe Auflösung
  • Sehr gute Bildqualität
Nachteile
  • Hoher Anspruch an Grafikkarte
  • Teuer

Die hohe Auflösung hat aber auch dementsprechend hohe Anforderungen an die Grafikkarte.

Wenn du dich also für einen UHD-Monitor entscheidest, musst du ebenso bereit sein noch was für eine Grafikkarte von Nvidia oder AMD draufzulegen.

Wir empfehlen einen 4K-Monitor wirklich nur für Gaming begeisterte. Für sonstige zwecke fehlt es heutzutage noch an Inhalten um alles aus dem Bildschirm rauszuholen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du 120Hz Monitore vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du 120Hz Monitore gut vergleichen und bewerten kannst.

Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Auflösung
  • Reaktionszeit
  • Panel
  • Format
  • Anschlüsse
  • G-Sync oder Freesync
  • Pixeldichte
  • Größe

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Modell anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Auflösung

Bei der Auflösung kannst du dich zwischen drei Kategorien entscheiden: Full HD, WQHD, UHD.

Die Auflösung wird immer in Pixel angegeben und bezieht sich auf die Breite und Höhe eines Bildes in Pixeln.

Je mehr Pixel desto besser ist die Auflösung, da mehr Informationen auf die gleiche Fläche verteilt sind.

Art Auflösung
Full HD 1.920 x 1080 Pixel
WQHD 2560 x 1440 Pixel
UHD (4K) 3840 x 2160 Pixel

Bevor du dich für den Kauf eines Ultra High Definition (UHD) Monitors entscheidest, solltest du überprüfen ob deine Grafikkarte dafür ausreicht.

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit wird in Millisekunden angegeben und gibt an, wie lange ein Bildpunkt braucht um seinen Zustand zu wechseln.

Eine kürzere Reaktionszeit sorgt dafür, dass das Bild schneller wechseln kann ohne das sich die Bildqualität verschlechtert.

Panel

Die Hersteller haben grundsätzlich eine große Auswahl an Panels die sie verbauen können.

So gut wie alle beschränken sich aber auf drei Panelarten, bei welchen du je nach Bedarf das richtige für dich auswählen kannst.

IPS-Panel

Das In-Plane-Switching (IPS) Panel sticht vor allem durch seine gute Farbqualität, Blickwinkelstabilität und Kontrast heraus.

Als Blickwinkelstabilität wird die Veränderung des Bildes bezeichnet, wenn du nicht genau zentral vor dem Monitor sitzt.

Die Reaktionszeit dieser Panels liegt zwischen den anderen beiden Modellen. Langsamer als TN-Panels aber schneller als VA-Panels.

Der Stromverbrauch von IPS-Panels ist höher als bei den anderen Panels, da sie eine starke Hintergrundbeleuchtung brauchen.

TN-Panel

Dieses Panel ist das am meisten verbaute Panel und somit am weitesten verbreitet. Speziell Gamer fühlen sich mit der Twisted-Nematic-Technik wohl.

Das TN-Panel ermöglicht sehr schnelle Reaktionszeiten und ist deshalb sehr gut für Office- und Multimedia Anwendungen als auch Spiele geeignet.

Außerdem verbraucht dieses Panel wenig Strom.

Wenn du jedoch viel Wert auf Farbqualität und Blickwinkelstabilität liegst, solltest du dich für eines der anderen beiden Panels entscheiden.

VA-Panel

Die Vertical-Alignment-Panels bieten eine sehr gute Blickwinkelstabilität und Kontrastwerte.

Wenn du viel Wert auf Bildqualität liegst, gibt es hierzu keine Alternative. Grafiker verwenden dieses Panel oft zur Bildbearbeitung.

Für Gamer eignet sich ein Monitor mit diesem MVA-Panel weniger, da die Reaktionszeit oft höher ist als bei den anderen.

Die Herstellung dieser Panels ist sehr aufwendig, was preislich auch deutlich zu spüren ist.

Format

Früher war das quadratische 4:3-Format gang und gäbe. Das heute am weitesten verbreitete Format ist das Seitenverhältnis 16:9 welches in der Breite mehr sichtare Fläche bietet.

Wenn du deinen PC hauptsächlich zum surfen oder bearbeiten von Dokumenten benötigst, empfiehlt sich ein Monitor mit einem 16:10 Format. Die höhere Fläche erspart dir lästiges Scrollen.

Das 21:9-Format ist nochmal breiter als das 16:9. Filme können dadurch balkenfrei dargestellt werden.

Aber auch für Programme zur Bild- oder Videobearbeitung empfiehlt sich dieses Seitenverhältnis, da diese Programme in der Breite meist viel Platz benötigen.

Monitore mit 21:9-Format können auch Set Ups mit zwei Monitoren ersetzen. Mehr Infos dazu in diesem Video:

Anschlüsse

In den meisten fällen kannst du den Monitor mit einem Kabel verbinden. Die gängisten Anschlüsse dafür sind VGA, DVI, HDMI und DisplayPort.

VGA

Der VGA Anschluss wird bei aktuellen Monitoren kaum mehr verbaut. Die analoge Funktionsweise führt in der Praxis oft zu Verminderung der Bildqualität.

Bis Full-HD gibt es in der Regel keine Probleme. Bei höheren Auflösungen jedoch kann das Bild schon mal stocken.

DVI

Der Digital Visual Interface (DVI) gibt es sowohl analog (DVI-A) und digital (DVI-D), als auch analog und digital in einem (DVI-I).

Auch dieser Anschluss rückt immer mehr in den Hintergrund.

HDMI

HDMI ist derzeit standardmäßig in allen Smart-Tvs, Spielekonsolen etc. verbaut und überträgt Bild-, sowie Audiosignale.

Er ist mit einem Kopierschutz ausgestattet und unterstützt 4K Inhalte. Bei einer höhen Auflösung solltest du auf einen HDMI 2.0 zurückgreifen.

DisplayPort

Der DisplayPortAnschluss übermittelt wie der HDMI sowohl Audio- als auch digitale Videosignale.

Diese Methode ist deutlich günstiger als HDMI, da der Anschluss lizenzfrei produziert wird. Der DisplayPort ist dazu im Stande Bilder bis zu 5k auszugeben.

G-Sync oder Freesync

Durch G-Sync und Freesync kann die Bildwiederholrate des Monitors and die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte angepasst werden.

Die Leistungsfähigkeit kann sich von einer auf die andere Sekunde ändern.

Das heißt, wenn die Grafikkarte gerade dazu im Stande ist 50 Bilder pro Sekunde zu verarbeiten, werden durch den Monitor auch nur 50 Bilder pro Sekunde angezeigt.

Achte immer darauf, dass deine Grafikkarte auch die entsprechende Leistung bringen kann. (Bilduqelle: pexels.com / hitesh choudhary)

Wenn die Leistung eine Sekunde später auf 60 Bilder steigt, passt der Monitor die Bildwiederholrate auf 60 Bilder pro Sekunde an.

Wenn die Hertzzahl des Monitors nicht mit den Frames Per Second (FPS) der Grafikkarte übereinstimmt, werden oft mehr Bilder pro Sekunde an den Monitor weitergegeben, als dieser überhaupt darstellen kann.

Dadurch entstehen beim Spielen oft Ruckler oder Risse im Bild.

G-Sync und Freesync verhindern das entstehen von Rucklern und Rissen. Vor allem wenn du Spielbegeistert bist ist ein Monitor mit einem der beiden Systeme zu empfehlen.

Für G-Sync benötigst du eine Grafikkarte von NVIDIA und für Freesync eine von AMD.

Pixeldichte

Wie scharf die jeweilige Auflösung (Full HD, WQHD, UHD) dann am Ende wirklich ist, hängt auch von der Pixeldichte ab.

Hier spricht man von ppi (pixel per inch – Pixel pro Zoll) was ein mathematischer Wert ist, welcher sich aus der Relation von Auflösung und Bildgröße ergibt.

Ein 22-Zoll-Monitor mit Full-HD-Auflösung verfügt über ca. 100 ppi. Zum Vergleich, ein Monitor mit 30 Zoll kommt bei Full-HD nur auf 73 Pixel pro Zoll.

Zum schauen von Filmen ist das völlig ausreichend. Beim Lesen oder Bearbeiten von Bildern aber wird die Darstellung sehr körnig.

Grundsätzlich kann man sagen, dass bis 24 Zoll ein Full-HD Monitor ausreicht. Alles darüber sollte mit WQHD oder 4K (UHD) ausgestattet sein.

Größe

Bei Monitoren gilt die einfache Regel: Umso größer umso besser. Sehr gefragt sind momentan Modelle mit 27 Zoll.

Aber auch Größen wie 56 Zoll sind möglich, wobei diese für den Gebrauch zu Hause ungeeignet sind.

Außerdem sind größere Bildschirme natürlich auch mit höheren Kosten verbunden.

Ebenfalls in Betracht ziehen solltest du wie viel Platz du zu Hause hast. Je größer der Monitor ist, umso weiter weg musst du vom Gerät sitzen um die komplette Bildfläche zu sehen.

Als Faustregel gilt den Sitzabstand mit dem 1,2-fachen der Bildschirmdiagonale zu bemessen.

Die Bildschirmdiagonale wird in Zoll gemessen. Hier eine kleine Auflistung der gängisten Monitorgrößen:

Zoll Zentimeter
22 55,88cm
24 60,92cm
27 68,58cm
30 76,20cm
32 81,28cm
34 86,36cm
35 88,90cm

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema 120Hz Monitor

Was tun wenn mein 120Hz Monitor nicht mehr funktioniert oder nicht erkannt wird?

Wenn dein Monitor nicht mehr funktioniert, kannst du folgende Schritte ausführen, welche in vielen Fällen das Problem lösen:

  1. Alle Kabel abziehen und dann den Monitor wieder anschließen.
  2. Überprüfen ob die LED-Leuchte am Monitor läuft.
  3. Wenn der Monitor über mehrere Anschlüsse verfügt, den Monitor mit anderen Kabeln testen.
  4. Monitor an einem anderen Computer anschließen.
  5. Displaymenü des Monitors öffnen um zu wissen ob die Anzeige funktioniert.
  6. Den Monitor an eine andere Grafikkarte anschließen.
  7. Überprüfen ob die Grafikkarte richtig eingerastet ist.

Wenn keiner dieser Schritte funktioniert, wende dich am besten an den Händler.

Wie wird ein 120Hz Monitor richtig angeschlossen?

Für den Anschluss des Monitores benötigst du in der Regel zwei Dinge:

Ein Stromkabel und ein Kabel das den Computer mit dem Monitor verbindet. Alles miteinnder verbinden und los gehts.

Wie kann ich meinen 120 Hz Monitor richtig kalibrieren?

Wenn Farben nicht richtig dargestellt werden oder ausgeblichen wirken kannst du den Monitor kalibrieren. Dafür kannst du folgende Schritte befolgen:

  1. Überprüfen ob der Monitor richtig verkabelt ist.
  2. Kabel auf Schäden untersuchen und gegebenenfalls austauschen.
  3. Aktuelle Treiber der Grafikkarte herunterladen und installieren.
  4. Monitor auf Eco-Modus überprüfen. Falls vorhanden und aktiviert, einfach deaktivieren.

Um den Monitor manuell zu kalibrieren, musst du die Einstellungen im Menü des Bildschirms anpassen.

Neben Helligkeit, Schärfe und Kontrast kannst du auch spezielle Farben individuell verändern.

Kann ich meinen 120Hz Monitor an der Wand befestigen?

Gerade große Bildschirme nehmen ziemlich viel Platz auf dem Schreibtisch weg.

Monitore können aber wie die meisten Fernsehgeräte an der Wand mit Wandhalterungen befestigt werden.

Achte hierbei bitte auf die Informationen des Herstellers.

Wie sollte ich meinen 120Hz Monitor am besten aufstellen?

Den Monitor richtig aufzustellen ist nicht nur aus Komfortgründen sondern auch aus gesundheitlicher Sicht ein wichtiger Faktor.

Außerdem ermöglicht die richtige Position das volle Potential des Bildschirms auszunutzen.

Du solltest den Monitor so positionieren, dass du den Kopf nicht drehen musst um schmerzen in Kopf, Nacken und Schultern zu vermeiden.

Ebenso wichtig ist, dass der Bildschirm nicht in nähe eines Fensters aufgestellt wird. Durch Lichteinfall oder Blendungen verschlechtert sich die Bildqualität.

Welchen Sitzabstand solltest du von deinem Monitor einhalten? Die Faustregel besagt, dass die optimale Entfernung das 1,2-fache der Bildschirmdiagonale ist.

Wie kann ich meinen 120Hz Monitor richtig reinigen?

Bevor du mit der Reinigung beginnst solltest du den Monitor abschalten, vom Strom nehmen und 30 Minuten warten um Kurzschlüsse zu vermeiden.

Am besten funktioniert die Reinigung mit einem Mikrofaser- oder Brillenputztuch. Dieses einfach ganz leicht anfeuchten und ohne Druck den Monitor damit säubern.

Bei groben Flecken kannst du für die Reinigung einen TFT-Reiniger verwenden.

Um den Monitor nicht zu beschädigen musst du darauf achten, dass das Tuch nicht zu feucht ist, da sonst Wasser in das innere des Bildschirms eindringen kann.

Der TFT-Reiniger sollte nie direkt auf den Monitor gesprüht werden. Von der Verwendung von Spülmittel, Fensterreiniger oder ähnlichem raten wir ab.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.techbook.de/entertainment/fernseher-hertz-unterschiede-bildwiederholung

[2] http://www.pcgames.de/Monitor-Display-Hardware-154105/Specials/Monitore-TN-IPS-MVA-PLS-und-PVA-und-mehr-Tipps-Marktuebersicht-1154666/3/

[3] https://www.pc-magazin.de/ratgeber/curved-tv-monitor-vorteile-nachteile-ratgeber-3194851.html

[4] https://www.cyberport.at/techniklexikon/inhaltsverzeichnis/p/panel-technologien.html

[5] https://praxistipps.chip.de/was-ist-ein-displayport-einfach-erklaert_41020

[6] https://tipps.computerbild.de/hardware/komponenten/monitor-kalibrieren-die-richtige-farbeinstellung-finden-328987.html

Bildquelle: 123rf.com / 46957157

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