4K Fernseher
Zuletzt aktualisiert: Oktober 16, 2020

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Was macht einen 4K-Fernseher aus? Auf den Punkt gebracht: scharfe Bilder mit einem breiten Farbspektrum und starken Kontrasten. 4K/UHD entwickelte sich zum neuen Standard bei TV-Geräten. Mit der 4-fachen Auflösung von Full-HD sind realistisch anmutende Inhalte möglich. Bereits mit unter 500 Euro erhältst du ein solides 4K TV-Gerät.

Für unseren 4K Fernseher Test 2020 haben wir dir die besten und aktuellsten Geräte herausgesucht. Damit du weißt, welcher 4K-Fernseher passend ist für dich: Hier findest du alle notwendigen Infos. So findest du problemlos den besten 4K Fernseher für ein umwerfendes Heimkinoerlebnis.




Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem 4K-Fernseher (UHD) handelt es sich um ein TV-Gerät mit vierfacher Full-HD-Auflösung. Die Inhalte präsentieren sich in brillanter Schärfe und einem breiten Farbspektrum.
  • Es gibt aktuell 4K-/UHD-Fernseher mit LED/LCD- und 4K-Fernseher mit OLED-Bildschirmen. Die OLED-Variante ist qualitativ die beste, überzeugt sie doch mit starken Kontrasten und einem satten Schwarz.
  • Inzwischen findest du 4K-Fernseher in allen Preisklassen und Größen. Um das volle Spektrum der Auflösung genießen zu können, sollten es idealerweise 55 Zoll sein.

4K-Fernseher Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Gaming 4K-Fernseher mit OLED

Der 4K Fernseher von LG erzielt mit der eigens entwickelten NanoCell-Technologie ultrascharfe Bilder. Der OLED-Bildschirm bietet reine Farben, die Reinheit des RGB-Spektrums wird deutlich optimiert.

Dieses LG-Modell hat den «CES Innovation Award 2020» in der Kategorie «Gaming» gewonnen. Der 4K-Fernseher ist in 49, 55 und 65 Zoll erhältlich. Der LG-4K-Fernseher unterstützt Smart-TV wie Netflix und die Sprachassistentin Alexa.

Der beste 4K-Fernseher mit Allround-Smart-TV

Bei diesem 4K-Gerät von Samsung wird dir ein umfassendes Angebot an unterschiedlichen Streamingdiensten angeboten. Diese reichen von Amazon Video bis hin zu Netlix, Zattoo oder Gamefly. Mit dem Smart Hub lassen sich alle kompatiblen Geräte mit einer Fernbedienung steuern.

Herausstechend ist sein flaches Design, sowie eine Integration von HD+  mit 23 privaten HD-Sendern. Die Bildauflösung punktet mit HDR, PurColor und UHD-Dimming. Glasklare Details und eine riesige Farbpalette sorgen somit für ein fantastisches Seherlebnis. Unterstützt werden nicht nur Amazon Alexa, sondern auch Google Assistant.

Der beste 4K-Fernseher mit Ambilight

Der 4K-Fernseher von Philips strahlt mit und in 3-seitigem Ambilight – ein Erlebnis mit satten Farben und scharfen Kontrasten. Fließende Bewegungen gehören zum Standard. Mit dem OLED-Panel und HDR 10+ ist die Bildqualität auf höchstem Niveau, der Bildschirm durch die Ambilight-Beleuchtung noch größer.

Dolby Vision und Dolby Atmos zeichnen dieses Philips-Modell aus. Inhalte in HDR wirken noch realistischer und detailreicher. Der Sound überzeugt mit einer klaren Soundtiefe. Mit 55 Zoll ein anständig großes Modell, für die perfekte Heimkino-Atmosphäre.

Kauf- und Bewertungskriterien für 4K-Fernseher

Die Auswahl an 4K-Fernsehern ist auf den ersten Blick unendlich – gibt es doch viele gleichwertige Modelle in allen Preisklassen.

Um dir etwas Orientierung im Technik-Dschungel zu geben, haben wir dir folgende Hauptkriterien für 4K-TV-Geräte zusammengefasst:

In den weiteren Abschnitten gehen wir weiter auf diese ein.

Bildpunkte

Umso mehr Bildpunkte, desto schärfer wirkt das Fernsehbild. 4K entsprechen exakt 8294400 Pixeln (ja, über 8, 2 Millionen). Bei 4K oder Ultra-HD spielt ganz klar die Auflösung des Bildes eine primäre Rolle. Beträgt die nicht mindestens 3840 x 2160 Pixeln, darf das Gerät die Bezeichnung «4K»  schlicht nicht tragen.

Zum Vergleich: Full-HD-Auflösung, die Stufe davor, hat 1920 x 1080 Pixel. In diesem Fall bedeutet das: Auf jeder horizontalen Pixelzeile gibt es 1920 und auf jeder vertikalen Pixelspalte 1080 Pixel. Kurz nachgerechnet, bietet uns ein 4K-Fernseher also eine vierfache Full-HD-Auflösung.

Inzwischen gibt es übrigens bereits 4K2K-Modelle, die mit einer Auflösung von gigantischen 4096 × 2160 Pixeln glänzen. Diese sind jedoch eher die Ausnahme, Standard stellen nach wie vor die 4K-UHD-Monitore dar.

Um die volle technische Bandbreite des 4K-Fernsehers auszunutzen, ist das passende Bildmaterial notwendig. Idealerweise von einem Streaming-Anbieter wie Netflix oder einen Blu-ray-Player, welcher entsprechend für 4K konstruiert ist.

Größe und Gewicht

Logisch: im Vordergrund sollte eine gute Sicht auf den Fernseher stehen. Es gibt Formate von 32 bis hin zu 75 Zoll, je nach Geschmack und Geldbeutel geben alle Größen eine gute Bildqualität her.

Zudem ist der Sitzabstand bei einer scharfen Auflösung von einem 4K-Fernseher nicht zwingend ausschlaggebend, um in den vollen Fernsehgenuss zu gelangen.

Gefragt sind Geräte in der Größe von 55 Zoll. Vermutlich deshalb: Eine kleinerer Bildschirm bedeutet zwar keinen Verlust an Schärfe, das Beste aus eurem Gerät holt ihr aber erst ab 55 Zoll heraus. Wer sich für ein geniales Heimkino-Feeling interessiert und entsprechendes Kleingeld vorweisen kann, legt sich am besten einen 75-Zöller zu.

Achtung: Mit der Größe steigt genauso das Gewicht. Insbesondere bei einer Wandmontage spielt dies eine Rolle, genauso beim entsprechenden TV-Möbel – beides muss die Last des Fernsehers stabil halten.

Design

Das Design hat genauso einen Einfluss auf die Bildqualität eines 4K-Fernsehers, wie andere technische Merkmale. Klar, zum Teil hängt die optische Gestaltung des Gerätes vom individuellen Geschmack sowie der Inneneinrichtung ab. Soll der 4K-Fernseher mit deiner Wohnungseinrichtung harmonieren? Oder soll er hervorstechen? Curved (gebogen) oder lieber Flat (flach)?

Oftmals ist das Design eine Preisfrage und rein subjektiv. Curved-Modelle werden oftmals als angenehm empfunden, entspricht die gebogene Form doch eher dem menschlichen Sehen.

Mit einem Display wie diesem erzielen die Hersteller noch bessere Kontrastwerte, vor allem an den Rändern. Jedoch gibt es keinen nennenswerten Verlust, entscheidet man sich für ein klassisches Flat-Modell.

Bildwiederholsequenz (Hertz)

Auch wenn man einen neuen 4K-Fernseher kauft, kreuzt der Begriff Bildwiederholungssequenz zwangsläufig deinen Weg. Gemeinhin ist in dem Fall von Hertz die Rede – eine Einheit, mit welcher man eben besagte Bildfrequenz pro Sekunde (frames per second) misst. Beispiel: Ein Gerät mit 100 Hertz überträgt 100 Bilder pro Sekunde.

Somit ist Fernsehen generell nichts anderes als ein überdimensionales Daumenkino, in welchem viele Bilder sich schnell zu einem Film aneinanderreihen.

Experten sagen, dass für das menschliche Auge bereits 24 Bilder pro Sekunde ausreichend sind. Wozu also mehr? Viele Hersteller, gerade im 4K-Bereich, werben mit mehreren Hundert Hertz. Doch bereits bei einem 4K-Fernseher gilt eine Hertz-Anzahl von 50 als Standard – mehr ist in der Regel nicht notwendig, um ein scharfes Bild zu erhalten. Zumal die meisten Filme nur bis 100 Hertz unterstützen.

Je höher die Bildwiederholungsrate, umso höher sollte die Auflösung sein. Wer also das maximale aus seinem Gerät herausholen will, legt sich am besten einen 4K-Fernseher mit 600 Hertz zu. Mit einer simplen SD-Auflösung beispielsweise bringen 600-Hertz-Displays relativ wenig.

Die Kombination von beidem bietet dir jedoch ein äußerst angenehmes Sehgefühl. Fazit: Reine Geschmackssache. 4K-Fernseher garantieren auch mit 50 Hertz flüssige Bilderfrequenzen.

NanoCells / QuantumDots oder OLED

Hierbei geht es um sogenannte Nanokristalle (=QuantumDots/QLED). OLED ist mit diesen etwa gleichzusetzen, verfolgen sie doch ein ähnliches Ziel: noch intensivere, leuchtendere Farben und Kontraste.

Ein Fernsehbild, welches noch klarer und «greifbar» erscheint. Die Farbtiefe klettert auf bis zu zehn Bit, was zu einer Abbildung von etwa einer Milliarde unterschiedlicher Farben führt.

OLED bedeutet übrigens «Organic Light Emmiting Diode», sinngemäß übersetzt eine Technik mit organischen Dioden. Wobei organisch nichts anderes als meint als kohlenstoffhaltig, also auf Kohlenstoffmoleküle basierende Verbindungen.

Zwar erreicht man schon mit LEDs eine hohe Bildqualität, mit OLED holt man tatsächlich noch mehr heraus. Der Fernseher leuchtet viel heller und der Schwarzwert noch stärker – eine bessere Kontrastschärfe geht nicht. Achtung beim Preis: diese Technologie wirkt sich auf diesen nach oben aus.

QuantumDots stellt man übrigens auf Halbleitermaterialien her. Analog zu OLED sind die Kristalle eigenständig leuchtend. Besondere Eigenschaft: Sie verändern ihre Farbe mit ihrer Größe, sodass man mit verschiedenen Dioden aus dem selben Material unterschiedliche Farben erschaffen kann. Das Fernsehbild erscheint noch detailreicher.

Empfangsmöglichkeiten

Jetzt wird es richtig technisch. Ein guter Tuner gehört zum Standard, um TV-Programme zu empfangen. Die Empfangsmöglichkeiten beziehen sich auf die Hardware. Wir listen dir die drei wichtigsten Kriterien auf:

  1. Satellit: Findet der Empfang über Satellit statt? Dann brauchst du einen DVB-S (2)-Tuner
  2. Kabel: Du empfängst über Kabel? Dann braucht es einen DVB-C-fähigen Fernseher.
  3. Außenantenne: Einen DVB-T2 Tuner nutzt man beispielsweise bei einer Außenantenne

Übrigens: Die meisten 4K-Fernseher besitzen einen «Triple Tuner» – ein Begriff, der die oben genannten Empfangsmöglichkeiten zusammenfasst.

Smart TV und WLAN-Unterstützung, Bluetooth

Richtig: Streamingdienste oder andere Apps, die über eine Internetverbindung laufen, benötigen eine entsprechende Verbindung. Du hast kein Zusatzgerät wie eine Konsole, mit der du Netflix anschauen kannst? Dann lege dir einen Smart-TV-fähigen 4K-Fernseher zu.

Generell macht WLAN Sinn, wenn du über dein TV-Gerät surfen möchtest, ohne ein LAN-Kabel verbinden zu müssen (ein freier Anschluss mehr, siehe unten bei «Anschlüsse»).

Mit Bluetooth-fähigen Geräten lassen sich beispielsweise Kopfhörer oder Bluetooth-Soundbars verbinden. Achtung: Möglicherweise benötigt ihr dafür einen Transmitter für das TV-Gerät.

Anschlüsse

Hier haben wir dir die Top 5 der wichtigsten Anschlüsse zusammengefasst:

  1. Scart-Anschluss: Wie bei den meisten TV-Geräten ist ein Scart-Anschluss unverzichtbar. DVD-Player und diverse Spielekonsolen werden nach wie vor über dieses analoge Signal übertragen. Zwar sind läuft vieles vermehrt digital, aber eben noch nicht alles. Insbesondere, wenn du gerne an deinem 4K-Fernseher zocken möchtest (womöglich mit einer Spielkonsole der älteren Generation), macht ein Scart-Anschluss Sinn.
  2. HDMI: Überträgt viele digitale Daten von neuen Geräten und ist die Abkürzung für High Defintion Multimedia Interface. Über HDMI laufen viele neue Geräte, wie Blu-ray-Player oder Pay-TV-Receiver. Es überträgt Bild, Ton und alle möglichen Daten in bester Qualität. Es gibt inzwischen verschiedene HDMI-Formate, je nach Modell von HDMI Version 1.0 bis 2.1. Die jeweiligen Versionen supporten z. B. HDR oder dynamische Synchronisationen von mehreren Audio- oder Videostreams. Empfehlenswert ist übrigens die HDMI 2.0 Version.
  3. Kopfhörer: Wenn du nicht alleine wohnst und einen Film anschauen möchtest, ohne jemanden damit zu stören: mit einem klassischen Audio-Anschluss schließt du in diesem Fall einfach deine Kopfhörer an.
  4. Digitaler Audio-Anschluss: Lohnt sich bestimmt. Denn: Bildqualität + Design top, Tonwiedergabe flop. Interessant: Die Soundqualität nimmt mit dem Volumen des Gerätes zu. Da die TV-Geräte von heute oftmals relativ schlank sind, fehlt genau dieses. Die Soundwiedergabe erfolgt zudem nach hinten, da der Star schließlich der Bildschirm sein soll. Deshalb empfehlen wir für ein hohes Klangerlebnis den Anschluss eines Heimkino-Soundgerätes oder einer Soundbar. Dafür braucht es besagten digitalen Audio-Anschluss.
  5. USB: Der USB-Anschluss ist immer noch der Klassiker unter den Anschlüssen. Über diesen schließt du externe Festplatten oder USB-Sticks an. Ist also vor allem interessant für jeden, der eine Digitalfilm-Sammlung sein Eigen nennt oder gerne private Bilder oder Videos am TV-Gerät anschauen möchte.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema 4K-Fernseher ausführlich beantwortet

Was ist ein 4K-Fernseher?

Der Begriff «4K» steht für die vierfache Full-HD-Auflösung von Videos oder Bildschirmen, also 4096 x 2160 Pixel. Dies gilt als extrem hochauflösender Standard. Denn: Je mehr Pixel, umso schärfer – lebensnahe, realistische Bilder sind garantiert.

Lange Zeit durfte man das TV-Programm in «Standard Definition» (SD) aus, eine Auflösung von gerade einmal 720 x 480 Pixeln, erleben.  Die Unterschiede sind also tatsächlich frappant. Obacht: Ultra-HD meint den eigentlichen 4K-Standard: 3840×2160 Pixeln.

Um etwas Licht in die vielen Begrifflichkeiten zu werfen, findest du anbei unsere Übersicht:

  • SD: 720 x 480 Pixel. Standard für DVDs und TV-Programm. Seitenlängenverhältnis: 16:9.
  • High Definition (HD): 1920 × 1080 Pixel. Nennt sich oftmals 2K, ebenfalls mit einem Format von 16:9.
  • Ultra-HD: 3840 × 2160 Pixel. Die vierfache Auflösung von HD, auch mit 16:9-Seitenlängenverhältnis.
  • 4K: 4096 x 2160 Pixel. Das Seitenverhältnis liegt hier bei 19:10. Findet meist Verwendung in digitalen Kinos (DCI).

Da 4K inzwischen umgangssprachlich alle Auflösungen umfasst, die in der Größenordnung von 4000 Pixeln (horizontal) liegen und schließt UHD und DCI oftmals mit ein. Wer darauf genauen Wert legt, sollte beim Kauf auf die exakte Pixelanzahl plus Seitenverhältnis achten.

Welchen Vorteil bringt mir 4K / UHD im Vergleich zu Full-HD?

Fakt ist: 4K-Auflösung entwickelt sich zum neuen Standard. Es ist abzusehen, dass künftig nicht nur Streamingdienste wie Netflix ihre Filme und Serien vermehrt in 4K produzieren.

Da Streamingplattformen vermehrt genutzt werden, müssen auch die TV-Sender rund um den Globus ihre Inhalte künftig mit 4K aufrüsten. Die Technologie bietet ein deutlich schärferes Bild als Full-HD-Geräte, selbst wenn die Übertragung nicht mit UHD stattfindet.

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Nutze die die sensationelle Auflösung, um alles aus deinen Games herauszuholen.
(Bildquelle: unsplash / Humphrey Muleba)

Die Auflösung ist mit 4K stets doppelt hochwertig. Die Farbstärke und der scharfe Kontrast überzeugen mit realistisch anmutenden Bildern. Das Spektrum ist immens und die Technik bezüglich Leistungsstärke ganz oben.

Bestes Argument: Dank der fantastischen Bildauflösung ist es möglich, ein großes TV-Gerät zu verwenden. Warum? Es ist nicht mehr notwendig, einen bestimmten, höheren Sitzabstand wie bei Full-HD-Fernsehern einzuhalten. Bereits die anderthalbfache Bildhöhe ist perfekt für dein eigenes Heimkino, die Bilder brillieren gerade dann mit faszinierender Detailliertheit.

Welche Arten von 4K-Fernsehern gibt es und welche ist die richtige für mich?

Folgend erklären wir dir die unterschiedlichen Begriffe betreffend 4K-Bildschirmen, um dich bei deiner Entscheidung zu unterstützen.

4K-/UHD-Fernseher mit LED/LCD-Bildschirm

4K- / UHD-Fernseher mit LED / LCD-Bildschirm

Den feinen Unterschied kann das LED-Panel (=Bildschirm), oft auch unter dem Begriff LCD (Liquid Crystal Display) bekannt, ausmachen. Ein LED/LCD-TV-Gerät wird mit einem Flüssigkristallbildschirm hergestellt, welcher das Licht unterschiedlich stark transportiert.

Vorteile
  • starke Beleuchtung von hellen Bereichen
  • gleichmäßige Ausleuchtung mit hoher Spitzenhelligkeit
  • lange Lebensdauer der Dioden
  • günstige TV-Modelle
  • stromsparend
Nachteile
  • Hintergrundbeleuchtung notwendig
  • weniger großes Farbspektrum als OLED

Bei einem 4K-Fernseher mit LED-Bildschirm ist eine Hintergrundbeleuchtung notwendig, weshalb manche Geräte weniger flach konstruiert sind.

Bei 4K-TV-Geräten mit LED wird eine Beleuchtung mit Weiß und Blau erreicht. Sie sind stark in der Abbildung von hellen Bereichen und bieten eine breite Farbvielfalt. Bei Kontrasten und Schwarzwerten sind sie eher schwach. 4K-Fernseher mit LED werden in vielen verschiedenen Größen angeboten.

Ein großer Fernseher mit beispielsweise 65 Zoll ist preislich relativ günstig zu bekommen. Die Lebensdauer von LED-Dioden beträgt ca. 100.000 Stunden, also relativ lang.

4K-/UHD-Fernseher mit OLED-Bildschirm

4K- / UHD-Fernseher mit OLED-Bildschirm

Bei OLED handelt es sich um Bildschirme mit organischen Leuchtdioden – das O steht für organic. Eine organische Substanz wird mittels Elektrizität zum Leuchten gebracht und die Dioden leuchten im Gegensatz zu LEDs von selbst. Die Auflösung liegt im oberen Bereich, also bei 4096 x 2160 Pixel – also ein brillantes Seherlebnis.

Im direkten Vergleich weisen 4K-Geräte mit OLED-Panel eine noch bessere Qualität als die klassischen LED-Modelle auf, entsprechend kostspielig ist eine Anschaffung. Ein OLED-Bildschirm überzeugt mit kräftigen Kontrasten und einem tiefen Schwarz.

Die sogenannte Refresh-Rate liegt bei weniger als 0.1 Millisekunden, was im Vergleich zu einem LED-Bildschirm tausendmal schneller ist. Das sorgt für extrem fließende Abbildungen von Bewegungen.

Vorteile
  • kräftige Kontraste
  • tiefes Schwarz
  • breites Farbspektrum
  • fließendere Bewegungen
  • Dioden leuchten von selbst
Nachteile
  • benötigen mehr Strom
  • Lebensdauer ist geringer
  • Nachkalibrierung der Farben
  • höhere Kosten bei Kauf + Wartung

Diese besteht aus organischen Materialien, basierend auf diversen Kohlenstoffverbindungen. Sie liefern eine hohe Beleuchtung und erzeugen dennoch ein angenehm warmes, weißes Licht. Die Bildpunkte bei einem OLED-Panel leuchten eigenständig und benötigen keine Hintergrundbeleuchtung.

Somit ist mit OLED-Technologie eine Produktion von besonders dünnen Bildschirmen möglich. Jedoch bewegt sich die Preisspanne in einem höheren Segment. Die Lebensdauer liegt hier bei ca. 20.000 Stunden, nach einigen Jahren benötigen die Farben eine Nachkalibrierung.

Was bedeutet Ambilight und was für Vorteile bietet es mir?

Bei Ambilight handelt es sich um eine Technologie für Fernseher, welche besonders augenschonend ist. Der Begriff erklärt sich aus dem englischen Wort «ambient» (Umgebung) und light (Licht). Als Vorreiter gilt der Hersteller Philips, der die indirekte Hintergrundbeleuchtung des TV-Bildschirms erfand.

Seitlich des Fernsehers sind Leuchtmittel installiert, die sich automatisch farblich dem jeweiligen Bild anpassen. Beispiel: Bei einem Fußball-Spiel mit grünem Rasen gibt es eine passende grüne Beleuchtung.

Mit dieser Technik ist der Fernseher nicht mehr die einzige Lichtquelle, sodass es besonders angenehm für die Augen ist. Sie müssen durch die indirekte Hintergrundbeleuchtung weniger an Lichtkontrasten ausgleichen.

Das in ein TV-Gerät integrierte Ambilight-Feature bietet gegenwärtig nur der Marktführer Philips an. Es handelt sich nach wie vor um Hightech-Geräte, für die du mit einem höheren Preis rechnen musst. Gerade in Zusammenhang mit 4K-Technologie und Smart-TV.

Tipp: Du musst nicht unbedingt ein 4K-Gerät mit Ambilight-Beleuchtung kaufen. Inzwischen gibt es diverse externe Systeme auf dem Markt, mit denen man ebenfalls für eine augenschonende Hintergrundbeleuchtung erreichen kann. Hersteller in diesem Bereich sind z. B. Govee oder DreamScreen.

Was bedeutet Smart-TV?

Kurz gesagt, dass dein Fernseher sich mit dem Internet verbinden kann. Nicht nur das: Moderne TV-Geräte lassen sich ebenso mit Streaminggeräten verbinden und diverse Apps für Streamingdienste  (Netflix, Maxdome, Spotify, etc.) nutzen. Es ist also möglich, das TV-Gerät wie einen PC zu verwenden.

Ein Fernsehgerät mit Smart-TV-Funktion verfügt zudem über viele verschiedene Anschlüsse wie HDMI oder USB. Meist verfügt ein TV-Gerät mit Smart-TV über einen leistungsfähigen Prozessor, um beispielsweise die Applikationen auszuführen.

Somit kannst du verschiedene externe Geräte wie Blu-ray-Player oder Spiele-Konsolen anschließen. Du kannst auch Onlinespiele zocken.

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Mit SmartTV und einem 4K Fernseher kannst du bequem digitale Inhalte genießen.
(Bildquelle: unsplash / Mollie Sivaram)

Übrigens: Ein Kabelanschluss (DVB-C) oder eine Satellitenanlage (DVB-S) brauchst du nicht zwingend, wenn du einen Smart-TV-Fernseher besitzt. Das TV-Programm wird ebenfalls über die angebundene Internetverbindung empfangen. Cooles Feature: Es ist sogar Video-Telefonie möglich, wenn eine Kamera integriert ist – ganz einfach über die Skype-App.

Plus: Du kannst deinen Fernseher mit deinem Smartphone oder Tablet steuern, da die meisten Smart-TV-Geräte über eine WLAN- bzw. Bluetooth-Funktion verfügen.

Wie nah darf ich vor einem 4K Fernseher sitzen & welche Größe ist perfekt?

Ganz klar: Bitte nicht zu weit weg! Bei TV-Geräten der früheren Generationen galt tatsächlich das Gegenteil: bloß nicht zu nah heran. Da die Bildauflösung gerade bei 4K extrem hoch ist, lohnt sich die Nähe zu deinem Fernseher enorm. Inzwischen kannst du aufgrund der hohen Pixeldichte relativ dicht vor dem Bildschirm sitzen, du wirst keinen einzelnen Pixel entdecken.

Bei einer Auflösung von 3840 x 2160 erscheinen die Pixel wesentlich kleiner, im direkten Vergleich zu einem identisch großen TV-Gerät mit 1920 x 1080. Wie du am einfachsten den idealen Sitzabstand errechnest, verraten wir dir: Multipliziere die Bildschirmdiagonale mit 1.5.

Bei einem 55 Zoll-Fernseher gehen wir also folgend vor: 140 Zentimeter (= 55 Zoll) x 1.5 = 210 Zentimeter / 2.10 Meter. Zum Vergleich: Früher berechnete man den Betrachtungsabstand mit Bildschirmdiagonale x 2.

Da viele sich einen Fernseher im Bereich von 45 bis 55 Zoll bewegen, kannst du also mit einem Sitzabstand von etwa einem bis 1.5 Meter ausgehen. Die Bildschärfe ist bei der Distanz also nicht ausschlaggebend.

Jedoch ist man mit modernen 4K-Geräten deutlich flexibler, ein zu geringer Abstand führt bei einem breiten Bildschirm logischerweise zu mehr Bewegungen vom Kopf.

Wo kann ich einen 4K-Fernseher kaufen?

Das ist dir und deinen Vorlieben überlassen. Heutzutage lassen sich gerade TV-Geräte sowohl online als auch im Geschäft erwerben. Manche bevorzugen eine persönliche Beratung, andere informieren sich lieber selbst online oder im Bekanntenkreis.

Einkaufsmöglichkeit Vorteile Nachteile
Online Preisvergleiche von verschiedenen Online-Händlern möglich Du musst dich selbst informieren. Als Laie kannst du jedoch schnell wichtige Details übersehen.
Online Flexibilität in der Entscheidung Du musst im Vorfeld viel Zeit in die Recherche und den Vergleich investieren
Filiale fachkundige Beratung vor Ort Du lässt dir einen teuren Fernseher vom Verkäufer aufschwatzen
Filiale Begutachtung von TV-Geräten Du hast vor Ort weniger Auswahlmöglichkeiten in puncto Modellen und Preisen

Zusammenfassend lässt sich sagen: Hast du wenig Zeit, dich selber zu informieren, gehe lieber in die Filiale und nehme eine Beratung in Anspruch. Tipp: Viele Detailhändler bieten ebenfalls eine Heimlieferung an. Aber: Nach Wunsch kannst du deinen neuen Fernseher grad mitnehmen und umgehend bei dir aufstellen.

Bei Online-Shops lohnt sich die Zeitinvestition, da du den günstigsten Preis für dein Wunschgerät ausfindig machen kannst.

Wie hoch sind die Kosten für einen 4K-Fernseher?

Mittlerweile findest du 4K-Fernseher über alle Preisklassen hinweg, da 4K sich zum Standard in der Fernsehtechnik entwickelt. Ausschlaggebend ist oftmals die Größe oder eben zusätzliche Features wie die Ambilight-Technologie oder das Design. Um eine gute Standardqualität eines 4K-Modells zu erhalten, solltest du mit mindestens 500 bis 700 Euro rechnen.

Preisklasse 500 – 1000 Euro

Die Bildschirmgröße liegt in diesem Preissegment bei durchschnittlich 55 Zoll. Geliefert wird eine sehr gute Basisausstattung. Curved ist in der Regel teurer, ein Schnäppchen bei diesen Modellen also zwar möglich, jedoch eher selten.

Preisklasse ab 1000 Euro

Wenn du einen größeren Fernseher suchst, wirst du etwas mehr investieren müssen. Ein Curved-Design kostet ebenfalls entsprechend. Achtung: Die Preise steigen exponentiell.

Das heißt: Unter Umständen zahlst du für einen 65 Zoll-4K-Fernseher das Doppelte wie für einen 55 Zoll-Fernseher – bei identischer technischer Ausstattung. Ein OLED-Fernseher gehört auch eher in den hochpreisigen Bereich.

Welche Marken sind führend bei 4K-TV-Geräten?

Zwar behauptet jeder Hersteller, der beste zu sein. Im Bereich 4K-Technologie gibt es viele gute Marken, sodass du nicht viel falsch machen kannst. Wir stellen dir die führenden Markenhersteller vor.

LG

Kurz für «Life’s good». Der Hersteller hat seinen Sitz in Südkorea und hat in Sachen TV seine Produktpalette enorm erweitert. Zusätzlich zu  LCD-TVs führen sie diverse Plasma- und OLED-Geräte. Das Design der Modelle ähnelt sich oftmals stark, inzwischen der Konkurrenz angepasst und deutlich schlanker als in der Vergangenheit.

Aufgrund der breiten Angebotspalette ist LG gezwungen, sehr detaillierte Produktbezeichnungen zu kreieren. Das führt wiederum zu komplexen Namen aus Buchstaben- und Zahlenkombinationen. Möchtest du einen LG-4K-Fernseher kaufen, musst du dich also mehr mit der Recherche der Produktbeschreibung auseinandersetzen.

LG-Modelle überzeugen mit einem guten Preis-Leistung-Verhältnis und schlussendlich sind für alle Bedürfnisse und Budgets passende TV-Geräte zu finden.

Samsung

Diese Marke stammt ebenfalls aus Südkorea und im Bereich Unterhaltungselektronik führend. Samsung gehörte sogar zu den Ersten, welche 4K-Fernseher ins Angebot nahm. Das Unternehmen steckt viel in die Entwicklung von Smartphones oder TV-Geräten.

Die Kundschaft nimmt dies dankend an, regelmäßig landen Samsung-TV-Geräte bei Produkttests von (Online-) Fachmagazinen ganz oben im Ranking.

Philips

Philips ist insbesondere in Europa ein Begriff, da der Firmensitz sich in den Niederlanden (Einhoven) befindet. Seit etlichen Jahrzehnten ist Philips erfolgreich im Bereich Unterhaltungselektronik tätig. Hervorstechend ist das Unternehmen bei der Entwicklung von neuen Technologien: Stichwort Ambilight. Wenn du ein ausgefallenes Design suchst, bist du hier richtig.

Neu ist die sogenannte «Design-Linie», ein separater Produktionszweig: Hier erscheinen Geräte, die aufgrund ihres Designs oder besonders innovativer Technologien in keine andere Gruppe passen. Die Produktpalette bewegt sich zwischen günstig und hochpreisig, letzteres mit entsprechenden technischen Features.

Philips kooperiert mit anderen Herstellern, beispielsweise Sharp, im Bereich von Smart-TV-Apps, womit diverse Kompatibilitäten möglich sind. Das Produktportfolio ist im Vergleich zu LG etwas kleiner.

Panasonic

Noch ein Markenhersteller aus dem asiatischen Raum. Das japanische Unternehmen produziert bereits seit den 50-er Jahren TV-Geräte – vielleicht erinnerst du dich noch an den klassischen Röhrenfernseher.

Panasonic-Geräte punkten mit den neuesten Anschlusstechnologien und bieten ebenfalls ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis für verschiedene Kundenansprüche.

Was genau ist Upscaling?

4K-Upscaling bedeutet eine Hochrechnung einer niedrigeren Auflösungsrate auf eine höhere. Das heißt, dass das Gerät Filme in Full-HD-Auflösung (1920 x 1080) auf eine 4K-Auflösung (3840 x 2160) überträgt.

Liegt ein Bild in Standard Definition (SD) vor, muss es für das HD-Format gestreckt werden. In 4K-Geräte ist oftmals ein Upscaler eingebaut, welcher diese Aufgabe übernimmt. Damit das Bild bei der Wiedergabe nicht pixelig wirkt, wird durch Upscaling dieser Unterschied ausgeglichen.

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Mit einem 4K Fernseher kannst du volles Heimkino-Feeling genießen: beste Auflösung aller Filme und Serien, über Blu-ray-DVDs bis hin zu Netflix.
(Bildquelle: unsplash / Phillip Goldsberry)

Upscaling sei Dank lassen sich Inhalte in minderer Qualität in eine bessere umwandeln. Ein schlichtes Fernsehbild wird dadurch enorm schärfer, obwohl das Signal nicht der hohen Auflösung entspricht.

Gerade bei 4K-Geräten macht die Upscaling-Funktion Sinn. Die Technik ist inzwischen ausgereift und man erkennt einen deutlichen, positiven Unterschied. Nachteil: Noch gibt es wenige «reine» 4K-Inhalte in der Auflösung von 3840 x 2160. Zudem ist ein mit Upscaling optimiertes Bild in der Qualität nicht mit der tatsächlichen hohen Auflösung vergleichbar.

Was bedeutet HDR bei 4K-Geräten?

Die Abkürzung steht für High Dynamic Range. Damit werden Farben und Kontraste kräftiger dargestellt und eine verbesserte Tiefenschärfe erreicht. Dies ist vor allem ein Vorteil beim Zocken an Konsolen, da die Spiele deutlich realistischer wirken. Eine Überbelichtung kann mit HDR ausgeglichen werden.

HDR wird in unterschiedliche Klassen unterteilt. Die bekanntesten sind HLG, HDR10 und HDR10+.

Typ Beschreibung
HLG Die einfachste Form der HDR-Übertragung, ist von der Mehrheit der Geräte abspielbar.
HDR10 Hier kommt eine Farbtiefe von 10 Bit zum Einsatz. Damit erzielt man intensivere Farben, als beispielsweise beim SDR.
HDR10+ Funktioniert ebenfalls mit einer Farbtiefe von 10 Bit, ist jedoch dynamischer konstruiert. Somit ist es möglich, die Kontrastinformationen für einzelne Szenen zu optimieren.
Dolby Vision Auch ein HDR-Format. Hier werden Farbtiefen von 12 Bit dargestellt, mithilfe von Metadaten. Damit setzt man dem realistischen Sehvergnügen noch eins drauf. Wird leider nicht von jedem Gerät unterstützt.

HDR ist besonders bei Streaming-Diensten und UHD-Blu-rays verbreitet.

Gibt es TV-Sender, die in 4K-Qualität ausstrahlen?

Noch ist eine Ausstrahlung von Inhalten in 4K-Qualität nicht verbreitet. Der aktuelle Standard von Filmmaterial liegt bei Full-HD bzw. HD-Ready. Die Kosten für die Produktion in 4K-Qualität sind zurzeit noch zu hoch, um etwa 30 %.

Der Empfang läuft über Satellit und Kabel – bei ersterem ist die Auswahl größer, bei zweitem etwas eingeschränkt. Zumeist handelt es sich um private HD-Sender, die du kostenpflichtig abonnieren musst.

Bei Kabel- und Internet-TV ist möglicherweise ein zusätzlicher Vertrag notwendig, hierbei musst du dich beim Anbieter deiner Wahl erkundigen.

Kostenfrei empfangbare Sender (deutschsprachig)

  • 1-2-3.tv HD: Shopping-Sender
  • allgäu-tv: Regionalsender
  • Das Erste HD: Das Erste Deutsche Fernsehen in HD-Qualität.
  • arte HD: der bekannte deutsch-französische Sender mit Angeboten aus Kultur und Politik.
  • Servus TV HD: Entertainment aus Österreich mit Filmen, Serien und Dokus.
  • Sky Sport News HD: beste HD-Auflösung von Sportnachrichten.

Andere Privatsender, wie beispielsweise ProSieben, bieten zumindest vermehrt einzelne Formate in HD an.

Gibt es gute 4K-Geräte fürs Gamen / zum Zocken?

Die gibt es durchaus, hier musst du deinen Blick lediglich auf bestimmte technische Details richten. Ein 4K-TV-Gerät eignet sich perfekt zum Zocken.

Generell empfehlen Experten, für einen Gaming-Fernseher mindestens eine 4K-Auflösung zu berücksichtigen. Ideal wäre 4096 × 2160 Pixel, die verbreitetere UHD-Variante (3840 x 2160 Pixel) ebenfalls.

Ein Gamer wird ein 4K-Gerät jahrelang nutzen können, zumal vermehrt 4K-Spiele produziert werden. Insbesondere das HDR-Feature erweist sich hier als nützlich, da die gesteigerte Dynamik der Bilder und der Kontrast in dunklen Spielumgebungen enorm stark ist.

Da bei vielen Games der Bildwiederholfrequenz extreme Bedeutung beigemessen wird, solltest du auf eine hohe Hertz-Frequenz achten. Umso höher diese ist, umso flüssiger verläuft das Spielerlebnis. Wir empfehlen dir eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 120 Hertz.

Was für Zubehör macht Sinn für 4K-Geräte?

Mit dem entsprechenden Zubehör findest du das passende für deinen 4K-Fernseher.

  1. UHD-Bluray-Player: Um in den vollen Genuss der 4K-Auflösung zu kommen, bietet sich solch ein Gerät an. Die Standard-Blu-rays beschränken sich auf 1080 -Pixel-Auflösungen. Tipp: Lege dir eine Konsole zu. Viele Spielekonsolen beinhalten eine UHD-Blu-ray-Funktion – so kannst du ein Gerät sowohl zum Gamen als auch zum Heimkino-Feeling benutzen.
  2. HDMI-Kabel: Passend zu den Anschlüssen, auf jeden Fall die richtigen HDMI-Kabel. Bitte achte auf spezielle Kabel für 4K-Geräte. Nicht immer ist bei externen Geräten die richtige Hardware dabei und die Standardvarianten liefern nicht die benötigte Bandbreite.
  3. Soundsystem: Ein 4K-Fernseher bietet nicht immer die vollumfängliche Klangqualität. Bei einem Surround-System unbedingt auf das sogenannte «4K-Passthrough» achten: Mit dieser Funktion wird das 4K-Signal korrekt auf den Fernseher übertragen. Der Markt bietet diverse Receiver an, die 4K-fähig sind.

Richte dein Auge beim Kauf eines 4k Fernsehers aufs Detail.

Welche HDMI-Kabel unterstützen 4K und welche nicht?

Hier haben wir eine Übersicht erstellt:

HDMI-Typ Geeignet für 4K / Ultra HD
HDMI Kabel 1.0 nein
HDMI Kabel 1.3 nein
HDMI Kabel 1.4 ja
HDMI Kabel 1.4 ja, mit 60 Hertz und HDR
HDMI Highspeed Kabel mit Premium Label ja, mit 60 Hertz und HDR
HDMI Highspeed Kabel ja, bei Bildwiederholfrequenzen von 24 Hertz

HDMI-Kabel sind extrem wichtig, um eine problemlose Wiedergabe der digitalen Inhalte nutzen zu können.

HDMI-Anschlüsse und Ihre Kennzeichnungen – was ist was?

HDMI-Anschlüsse an deinem 4K-Fernseher sind oftmals mit verschiedenen Kennzeichnungen versehen. Damit du den Überblick behältst, fassen wir die wichtigsten zusammen. Hinweis: Nicht alle HDMI-Kabel unterstützen 4K.

ARC

Kurz für Audio Return Channel. Dein 4K-Gerät ist damit in der Lage, Audio-Signale zu empfangen und zu senden. Damit kannst du auf ein Audio-Kabel verzichten. Mit einem HDMI-ARC-Kabel kannst du beispielsweise eine Spielkonsole anschließen und den Ton zusätzlich über einen separaten Receiver wiedergeben.

Wenn du eine Dolby Surround-Anlage hast, übertragt dein Fernseher die Audiosignale eines TV-Programms über diese.  Weiterhin ist über das Gerät der Empfang über DVB-T möglich: Mit dem ARC-Anschluss kannst du einen externen Verstärker für die Soundwiedergabe nutzen.

DVI

DVI ist die Abkürzung für Digital Video Interface. Hierbei handelt es sich um einen Anschluss, der bereits 1999 erfunden wurde. Mit dieser Übertragungsart werden analoge (DVI-A) und digitale (DVI-D) Inhalte übermittelt.

Der Monitor wird damit mit der Grafikkarte verbunden. Audioübertragungen werden leider nicht unterstützt. Für 4K-Bildschirme eher weniger geeignet, da manche Grafikkarten die UHD-Auflösung nicht einwandfrei übertragen.

Kann ich meinen 4K-Fernseher als PC-Monitor benutzen?

Auf jeden Fall. Über einen HDMI-Anschluss kannst du deinen Laptop oder deinen PC problemlos anschließen. Beinahe jedes Gerät verfügt über eine leistungsstarke Grafikkarte. So kannst du PC-Games über deinen Fernseher zocken, sie werden dir mit Sicherheit schärfer angezeigt, als auf einem Standard-PC-Monitor.

Ergänzung: Solltest du ein leidenschaftlicher Gamer sein mit einer Vorliebe für grafisch anspruchsvolle Spiele, lohnt sich ein spezieller 4K-PC-Monitor.

Was eventuell ein Nachteil ist: Mit der TV-Fernbedienung lassen sich längst nicht alle Funktionen deines PCs bedienen. Die Eingabe von URLs via Tasteneingabe mit der Fernbedienung können sich als Geduldsprobe erweisen. Möglicherweise bewegt sich der Mauszeiger nicht so flüssig, wie du es sonst gewohnt bist.

Eventuell lohnt sich in diesem Fall der Anschluss einer Tastatur, um dir unnötigen Ärger zu ersparen.

Bildquelle: Yeulet / 123rf

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