Willkommen bei unseren großen A3 Laminiergerät Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten A3 Laminiergeräte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste A3 Laminiergerät zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Laminiergerät kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Laminiergeräten kann man zwischen Kalt- und Heißlaminieren unterscheiden, jedoch gibt es auch viele Laminiergeräte die beide Arten beherrschen, also kalt- und heißlaminieren.
  • A3 Laminiergeräte können meist von Visitenkarten bis zu A3 Großen Papierdokumenten alles laminieren. Darunter Fallen auch Dokumente in den Formaten A4, A5 und A6.
  • Einige Laminiergeräte haben auch extra Ausstattungen wie Eckabrunder, Stau-Entriegelungstasten, automatische Abschaltfunktion bei Überhitzung des Gerätes, Papierschneider oder Lochstanzen.

A3 Laminiergerät Test: Die Favoriten der Redaktion

Das A3 Laminiergerät mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Das A3 Laminiergerät von der Marke Peach laminiert mit einer Aufwärmzeit von nur zwei Minuten problemlos Dokumente ab einer Größe DIN A3 oder kleiner. Das Laminiergerät erreicht laut dem Verkäufer eine Geschwindigkeit von 400 mm/min und ist nicht nur für Papierdokumente, sondern auch für gedruckte Fotos, ID-Karten, Gepäckanhänger oder Visitenkarten geeignet. Preislich liegt das Laminiergerät im Durchschnitt und ist angemessen für seine Leistung.

Außerdem sind zehn Laminierfolien mit dabei, welche kostenlos als Starter-Set dem Kunden geschenkt werden. Im Falle eines Folienstaus erleichtert die praktische Stau-Entriegelungstaste die Beseitigung des Staus. Die Kunden schätzen vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis und die einfache Handhabung des Geräts, welches auch für Anfänger gut zu bedienen ist.

Das beste A3 Laminiergerät mit Multifunktionalität

Das Blusmart A3 Laminiergerät eignet sich für die Formate A3, A4, A5 und A6, aber sogar Visitenkarten können laminiert werden. Das Laminier-Set besteht aus dem Laminator, einem Eckabrunder, einer Lochstanze und einem Papierschneider. Das Gerät hat eine Aufwärmzeit von drei bis fünf Minuten und einer Laminier-geschwindigkeit von 250 mm / min. Das Laminiergerät eignet sich zum Heiß- und Kaltlaminieren und die ASB-Taste hilft bei einem Papierstau.

Mit dabei im Set sind 25 Laminierhüllen, je fünf Stück pro Format (A3, A4, A5 und A6), außerdem zehn Bilderrahmen und drei Buchmesser. Das Laminiergerät hat einen 35 cm breiten Eingang und zwei Rollersysteme, welches sowohl thermische und kalte Laminierarbeiten ermöglicht.

Der Preis für dieses Laminier-Set ist angemessen und befindet sich im Durchschnitt. Die Kunden schätzen das großzügige Laminier-Set mit den verschiedenen Ausstattungen, welche das Gerät bietet und sind überzeugt von den Fähigkeiten des Laminiergerätes.

Das sicherste A3 Laminiergerät

Mit dem Olympia A Laminiergerät ist das Laminieren für Papiere bis zum A3 Format möglich und die Aufwärmzeit liegt durchschnittlich bei drei bis fünf Minuten. Falls das Gerät zu heiß werden sollte, schaltet es sich automatisch ab. Das Gerät hat eine Stau-Entriegelungstaste, um Folien- und Papierstau zu beheben. Das Heizsystem verhindert Bläschenbildung und die Laminiergeschwindigkeit beträgt 250 mm / min.

Enthalten sind drei A4 Folien und drei A3 Folien, um dem Kunden zu ermöglichen, sofort mit dem Laminieren zu beginnen. Preislich ist das Gerät von Olympia angemessen und liegt im durchschnitt. Die Kunden sind überzeugt von der Leistung des Laminiergerätes und schätzen das Ergebnis des Gerätes.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein A3 Laminiergerät kaufst

Für wen eignet sich ein Laminiergerät A3?

Grundsätzlich eignet sich ein Laminiergerät für eine Person, die häufig mit Dokumenten arbeitet, welche einen gewissen Schutz benötigen. Das kann also in einem Büro sein, bei dem beispielsweise Dokumente laminiert werden müssen, oder in Schulen, aber auch für den privaten Gebrauch sind Laminiergeräte geeignet.

Der primäre Zweck eines Laminiergerätes ist das dauerhafte Schützen von Papierdokumenten vor Flüssigkeiten oder Schmutz.

Außerdem soll das laminierte Dokument auch robust und stabil sein, das heißt es soll zum Beispiel vor Knicken schützen. Aber auch die Optik eines laminierten Dokumentes kann ein Sinn und Zweck des Laminiergerätes sein.

Für den privaten Gebrauch solltest du bedenken, wie oft du ein Laminiergerät benötigst, also wie oft es vorkommt, das du ein Dokument laminieren musst. Falls du nur sehr selten mal etwas laminieren musstest, dann rentiert sich die Anschaffung eines Laminiergerätes vielleicht weniger, aber wenn du gerne einfach etwas bastelst, oder wichtige Dokumente schützen möchtest, dann ist ein A3 Laminiergerät ideal für dich.

Oft werden Anleitungen oder Dokumente für beispielsweise Baustellenmitarbeiter laminiert, da diese viel im Außenbereich arbeiten und die Dokumente jedes Wetter unbeschadet überstehen sollen. (Bildquelle: pexels.com / JESHOOTS.com)

Welchen Unterschied gibt es zwischen Kalt- oder Heißlaminieren?

Im Inneren eines Laminiergerätes gibt es einen Rollen-Antrieb, meistens zwei oder manchmal auch vier Rollen und diese ziehen das Dokument dann ein, welches sich in der Laminierfolie befindet und pressen es zusammen. Das ist der grundsätzliche Aufbau und die Funktionsweise eines Laminiergerätes.

Laminierart Beschreibung
Heißlaminierung Diese sogenannten Rollen können nun auf zwei verschiedene Weisen die Dokumente laminieren – kalt oder heiß eben. Dabei werden die Laminierfolien bei der Heißlaminierung auf eine geeignete Temperatur erhitzt und rollen dann mit dieser Hitze durch die Rollen und dabei werden die Ränder zusammengeschweißt. Hier ist die Temperatur abhängig von der Dicke der Folie, manchmal kann die Dicke an dem Laminiergerät im Voraus eingestellt werden, aber manchmal erhitzt das Laminiergerät auch nur auf einen vorgegebenen Hitzegrad.
Kaltlaminierung Bei der Kaltlaminierung werden die Folien im Laminiergerät nicht erhitzt und die Rollen arbeiten nur mit Druck. Das Dokument in der Laminierfolie läuft also auch wie bei der Heißlaminierung durch die Rollen, jedoch ist diese nicht heiß und die Folie wird nur locker mit dem Druck der Rollen laminiert. Außerdem sind die geeigneten Kaltlaminierungsfolien in der Innenseite meist mit einem speziellen Kleber beschichtet. So entsteht der Effekt, dass das beinhaltetet Dokument auch später wieder herausgenommen werden kann.

Ob du deine Dokumente also heiß- oder kalt laminieren möchtest, hängt also von gewissen Kriterien ab, die für dich erfüllt werden müssen. Die genauen Vor- und Nachteile von beiden Laminierarten wird gut in diesem Video beschrieben:

Für welches Format sollte ich ein A3 Laminiergerät kaufen?

Ein A3 Laminiergerät ist die häufigste Version von Laminiergeräten, da der Benutzer eine große Auswahl an Formaten hat, die er dann mit dem Gerät laminieren kann und ist nicht mehr eingeschränkt auf nur eine Größe.

A3 ist für den herkömmlichen Gebrauch ein relativ großes Format und meist ausreichend, ein größeres Format wird also meistens nicht benötigt. Kleinere Formate hingegen sind generell auch oft in Gebrauch, wie zum Beispiel Dokumente im DIN A4 Format, da diese Standard-Dokumente eigentlich immer auf A4 Papieren erstellt worden sind.

Laminiergeräte im A3 Format können von sehr kleinen Unterlagen wie sogar Visitenkarten bis hin zu DIN A3 Dokumenten alles laminieren.

Es gibt auch kleinere Laminiergeräte wie im A4 Format. Aber bei diesen besteht dann eben die Gefahr, dass wenn du doch einmal ein größeres Dokument, beispielsweise ein Plakat laminieren möchtest, dieses nicht mehr hinein passt

Fotos oder Polaroid-Bilder eignen sich gut zum heißlaminieren, damit sie für lange Zeit geschützt sind und nicht beschädigt werden: (Bildquelle: unsplash.com / Juliana Malta)

Wo kann ich ein A3 Laminiergerät kaufen?

Generell kannst du Laminiergeräte in den meisten Schreibwarenläden kaufen, aber auch im Internet gibt es zahlreiche Angebote. Beispielsweise im Online Sortiment der Büroutensilien der Firma OTTO findest du einige Angebote für Laminiergeräte. Aber auch Supermärkte wie LIDL oder ALDI verkaufen Laminiergeräte.

Hier ein paar Vorschläge für dich, wo du dir Angebote für Laminiergeräte im A3 Format anschauen kannst:

  • Media Markt
  • conrad.de
  • ebay.de
  • amazon.de
  • otto-office.com
  • idealo.de
  • bueromarkt-ag.de

Dies sind nur einige von vielen Beispielen, die Laminiergeräte anbieten.

Was kostet ein A3 Laminiergerät?

Wenn du dir ein Laminiergerät kaufen möchtest, dann ist der größte Faktor, der den Preis ausmacht, ob das Gerät ein Markengerät ist oder ein No-Name Produkt. Auch die Ausstattung des Laminiergerätes kann den Preis von Laminiergeräten variieren lassen.

Typ Preisspanne
No-Name A3 Laminiergeräte 15€ bis 50€
Marken-Laminiergeräte 40€ bis 130€

Die Preisspanne von No-Name Laminiergeräten oder beispielsweise billigeren Eigenmarken wie REX von ALDI liegen bei mindestens 15€ bis zu 50€.

Wenn du aber ein Markenprodukt wie von Leitz, Olympia, Fellowes oder Peach möchtest, dann musst du mit Preisen von zwischen 40€ bis zu 130€ rechnen.

Also nochmal alle Kriterien, die in den Preis von Laminiergeräten einfließen:

  • Marke oder No-Name-Produkt
  • Format des Laminiergerätes
  • Ausstattung ( Heiß- oder Kaltlaminierung oder beides, Schneidefunktion etc.)

Welche Alternativen gibt es zu einem A3 Laminiergerät?

Wenn du deine Dokumente laminieren möchtest, aber du kein Laminiergerät hast, dann gibt es nur einige andere Alternativen, auf die du zurückgreifen kannst.

Du kannst auch deine Papierdokumente in eine transparente Klebefolie oder auch Transparentfolie genannt, legen und quasi per Hand laminieren. Aber beachte dabei, dass das Dokument, wenn es einmal in dieser Klebefolie eingelegt und festgeklebt ist, meist nicht mehr von der Klebefolie entfernt werden kann.

Mit Klebefolien hast du ein ähnliches Ergebnis wie beim laminieren, da du dein Dokument zwischen die klebende, transparente Folie legst und diese haftet dann sofort an dem Papier. Da du das dann aber mit der Hand machen musst, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch mal Luftbläschen entstehen. Außerdem sind Klebefolien meist sehr dünn und biegsam, daher kann dein Dokument trotzdem auch knicken, selbst wenn es in der Folie eingeklebt ist.

Um aber den genau gleichen Effekt, die gleiche Stabilität und den Schutz wie bei einem Laminiergerät reichen diese selbstklebenden Folien nicht aus und nur ein richtiges Laminiergerät ist dann passend.

Wenn du dringend etwas laminieren möchtest, hast aber kein Laminiergerät zur Verfügung, dann haben wir hier das richtige Video für dich, wie du trotzdem dein Dokument laminieren kannst – aber gehe sehr vorsichtig mit dieser Alternative um!

https://www.youtube.com/watch?v=2ofad9-NQ7w

Entscheidung: Welche Arten von A3 Laminiergeräten gibt es und welches ist das richtige für dich?

Bei dem Einkauf von Laminiergeräten gibt es grundsätzlich zwei Arten, die du unterscheiden musst:

  • Kaltlaminiergeräte
  • Heißlaminiergeräte

Was ist nun der Unterschied zwischen den beiden Begriffen und wozu brauchst du das jeweilige Laminiergerät. Deine Wahl hängt davon ab, welche Dokumente du jeweils laminieren möchtest. Im folgenden möchten wir dir dabei helfen herauszufinden, welche Art von Laminiergerät für dich geeignet ist.

Dazu stellen wir dir die oben genannten Laminiergeräte einzeln vor und wägen die individuellen Vor- und Nachteile ab.

Was zeichnet ein Heißlaminiergerät aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Wie wir dir etwas weiter oben schon mal den signifikanten Unterschied zwischen Kalt- und Heißlaminierung erklärt haben, erläutern wir dir nun im Detail die Unterschiede der beiden Laminierungsarten.

Die Heißlaminierung ist generell die häufigere Art des Laminierens. Das Laminiergerät heizt die Laminierfolie vor dem eigentlichen Laminiervorgang auf und dann wird diese durch die Rollen eingezogen und fest eingeschweißt. Viele Laminiergeräte haben verschiedene Temperaturstufen, die der Benutzer vorher selbst wählen muss, da umso dicker die Laminierfolie, umso höher die benötigte Temperatur eingestellt werden muss.

Vorteile
  • Dokument wird wasserdicht ab einer Folienrandstärke von 4 mm
  • Folie ist abwaschbar, da wasserabweisend
  • Schutz vor Verfälschung des Dokumentes und hohe Stabilität
  • Abtötung von Keimen und Bakterien
Nachteile
  • Nur geeignet für hitzeunempfindliche Dokumente
  • Thermische Verfärbungen können selten auftreten

Laminierfolien, welche für die Heißlaminierung benutzt werden, werden dann auf eine Temperatur von zwischen 80 Grad bis 120 Grad erhitzt. Dadurch entsteht eine besonderst feste Verbindung zwischen der Laminierfolie und dem Dokument. Dadurch kann das Dokument aber auch nicht mehr wieder aus der Folie herausgelöst werden und bietet den besten Schutz vor Dreck, Flüssigkeiten oder dem Verknicken.

Diese Dokumente sind dann fest verschlossen in der Folie und sicher geschützt, was sich vor allem gut für Dokumente eignet, die Beispielsweise viel im Freien benutzt werden und jedes Wetter unbeschädigt überstehen sollen.

Wichtige Unterlagen können so auch vor Verfälschungen geschützt werden und außerdem werden alle Keime oder Bakterien, welche sich am Dokument befinden durch die enorm hohe Temperatur abgetötet.

Vorsichtig solltest du mit Dokumenten umgehen, welche nicht hitzeunempfindlich sind, da diese durch die Heißlaminierung beschädigt werden könnten. Diese folgenden Dokumente eignen sich für eine Heißlaminierung:

  • normale Schriftstücke
  • gedruckte Fotos / Bilder
  • Standardkopien
  • Zeichnungen
  • handschriftliche Texte
  • Tintenstrahldrucke

 

Auch kleine Kunstwerke kannst du mit Laminiergeräten zaubern, hier siehst du wie das geht:

Was zeichnet ein Kaltlaminiergerät aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Um hitzeempfindliche Dokumente trotzdem noch einlaminieren zu können, gibt es die Variante der Kaltlaminierung. Hier wird die Folie vor dem Laminierprozess nicht erhitzt, sondern wird kalt durch die Rollen eingezogen und die Laminierung findet nur mit dem Druck der pressenden Rollen statt.

Die Kaltlaminierungsfolien sind beschichtet mit einem speziellen Kleber, um die Folien an dem Dokument haftbar zu machen. So wird das Dokument in die Folien eingepresst und eingeschlossen. Jedoch ist die Versiegelung des Dokumentes nicht dauerhaft – das Dokument kann also später wieder rückstandsfrei aus der Folie abgelöst werden.

Vorteile
  • Geeignet für hitzeempfindliche Dokumente
  • Laminiergerät nicht zwingend erforderlich
  • Einseitige Laminierung möglich
Nachteile
  • Kein garantierter Schutz vor Umwelteinflüssen
  • Feuchtigkeitsgrad des Klebers könnte das Dokument eventuell angreifen
  • Verbindungen nicht besonderst fest

Daraus resultiert aber, dass das Dokument nicht zu 100% wasserdicht eingeschlossen ist, also eignet sich die Kaltlaminierung nicht für den Schutz vor Flüssigkeiten. Nützlich ist dies für Dokumente, welche nicht in Berührung mit Flüssigkeiten kommen, hitzeempfindlich sind oder nur vorübergehend geschützt werden sollen.

Die Kaltlaminierung kann auch ohne ein Laminiergerät entstehen, jedoch verhindert das Gerät Luftbläschenbildungen unter der Folie und sorgt für ein ebenmäßiges Ergebnis. Folgende hitzeempfindliche Dokumente solltest du besser nur kalt laminieren:

  • Kassenzettel
  • Ausweise
  • Laserkopien
  • Thermopapier

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du A3 Laminiergeräte vergleichen und bewerten

Nachfolgend zeigen wir dir, anhand welcher Aspekte du dich für das richtige Laminiergerät entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Laminiergeräte miteinander vergleichen kannst, umfassen:

  • Aufwärmphase
  • Art der Laminierung (Heiß- oder Kaltlaminierung)
  • Rollen Antrieb
  • Extra Ausstattung
  • Folienstärke und Format des Laminiergerätes
  • Laminiergeschwindigkeit

Im weiteren Verlauf erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kaufkriterien ankommt.

Aufwärmphase

Bevor du dein Laminiergerät benutzen kannst, brauch es eine gewisse Zeit, bis das Gerät sich aufgewärmt hat und einsatzbereit ist. Diese Aufwärmphase solltest du unbedingt abwarten, damit du nachher die besten Ergebnisse erzielst und zufrieden bist mit der Laminierung. Außerdem kannst du das Laminiergerät stark beschädigen, wenn du die Aufwärmphase nicht abwartest und dies kann auf Dauer dazu führen, dass dein Laminiergerät schneller defekt wird.

Die Aufwärmphase ist bei jedem Laminiergerät unterschiedlich lang, aber die genaue Zeitangabe kannst du meist bereits vor dem Kauf in der Beschreibung des Produktes finden. Wenn du ein ungeduldiger Mensch bist, dann wäre es vorteilhaft dir ein Laminiergerät mit einer geringeren Aufwämrphase auszusuchen, aber die Länge der Aufwärmphase sagt an sich nichts über die Qualität des Gerätes aus.

Ein schnelleres Produkt ist nicht unbedingt immer das bessere, oder umgekehrt, das langsamere nicht unbedingt das schlechteste.

Grundsätzlich beträgt die Aufwärmphase bei Laminiergeräten im Schnitt von einer Minute bis zu fünf Minuten.

Art der Laminierung (Heiß- oder Kalt laminieren)

Die genauen Unterschiede und jeweiligen Vor- oder Nachteile der zwei Laminierungsarten haben wir dir bereits geschildert, nun kannst du also für dich selber abwägen, wofür du dein Laminiergerät brauchst, beziehungsweise welche Dokumente du hauptsächlich damit laminieren möchtest – hitzeempfindliche oder hitzeunempfindliche Dokumente.

Wenn du dich aber nicht entscheiden kannst, dann gibt es auch noch die Option ein Laminiergerät zu kaufen, welches beide Laminierarten beherrscht. Dies kannst du einfach in der Produktbeschreibung nachlesen. Viele Laminiergeräte besitzen also die Auswahl zwischen Kalt- und Heißlaminierung und du kannst dies jeweils vor dem Laminiervorgang individuell auswählen.

Hier ein schönes Beispiel, dass du wirklich alles mit einem A3 Laminiergerät laminieren kannst, egal in welchem Format, lass deiner Kreativität einfach freien lauf.

Rollen Antrieb

Wie weiter oben bereits erklärt, funktioniert ein Laminiergerät mit gewissen Rollen, die im Inneren des Gerätes sind.

Üblich ist der zwei-Rollen-Antrieb, aber es gibt auch Geräte mit vier Rollen. Diese sind dann meist stärker und können einen höheren Druck ausüben während dem Laminiervorgang, was vor allem vorteilhaft ist für eine Kaltlaminierung.

Extra Ausstattung

Oft besitzen Laminiergeräte nicht nur die Fähigkeit Dokumente zu laminieren, sondern haben auch extra Ausstattungen, die die Arbeit mit Dokumenten erleichtern sollen. Beispielsweise ein Schneidelineal hilft, das Papier vor dem Laminieren in die gewünschte Form oder Größe zu schneiden und dies ganz gerade ohne Fehlern, wie welche die beim schneiden mit einer normalen Schere per Hand entstehen können.

Außerdem haben viele Laminiergeräte eine Stau-Entriegelungstaste, welche der Benutzer betätigen kann, um das Gerät zu stoppen und zu öffnen im Falle eines Folienstaus.

Der Eckenabrunder ist geeignet um scharfe Ecken und Kanten des Dokumentes nach dem Laminieren einfach abzurunden.

Eine Lochstanze hilft dir ganz einfach deine Dokumente zu lochen und sie somit abheftbar zu machen.

Die Überhitz-Funktion ist eine Funktion die einige Laminiergeräte besitzen, um im Falle der Überhitzung des Gerätes dieses sofort auszuschalten, bis es sich wieder abgekühlt hat und wieder einsatzbereit ist. Somit werden längerfristige Schäden an dem Gerät verhindert.

Folienstärke und Format

Wir haben dir das Laminiergerät im Format A3 vorgestellt, da du damit eine große Auswahl an Formaten laminieren kannst. Es gibt aber auch kleinere Laminiergeräte.

Achte also beim Kauf des Laminiergerätes auf das höchstmögliche Laminierformat, welches das Gerät maximal laminieren kann. Denn kleinere Formate kannst du in der Regel immer laminieren, aber das Laminierformat zu überschreiten wird nicht möglich sein.

Im Voraus solltest du in der Produktbeschreibung nachlesen, welche maximale Foliendicke dein Laminiergerät laminieren kann. Diese wird von den Herstellern oft in mic angegeben, achte dann einfach beim Kauf von Laminierfolien darauf, dass du die Folienstärke berücksichtigst.

Berücksichtige also, dass umso dicker die Folien, umso robuster, stabiler und weniger biegsam wird das Dokument sein.

Üblich sind Folienstärken von 80 mic, 100 mic, oder 125 mic. Für beispielsweise Fotos reichen Laminierfolien mit einer Folienstärke von 80 mic, wichtigere Dokumente solltest du mit einer Foliendicke von 125 mic versiegeln, um die Knickfestigkeit zu erhalten. Dokumente für den Außenbereich benötigen jedoch Folien mit einer Dicke von 200 mic.

Speisekarten eignen sich perfekt zum laminieren, um lange haltbar und vor Flüssigkeiten oder Dreck geschützt zu bleiben. Hier wäre eine dickere Folie ratsam. (Bildquelle: pexels.com / Daria Shevtsova)

Laminiergeschwindigkeit

Die Laminiergeschwindigkeit gibt dir an, wie viele Millimeter dein Laminiergerät pro Minute durch die Rollen ziehen kann. Hier gibt es eine Spanne von 200 bis sogar 900 mm/Minuten. Für den privaten Haushalt genügt eine Laminiergeschwindigkeit von ca. 300 mm / Minuten, denn das entspricht in der Regel einem A4 Blatt in der Minute.

Für den privaten, gelegentlichen Gebrauch reicht dies aus, aber in Büros, wo oftmals mehrere Mengen laminiert werden müssen empfiehlt sich eine höhere Laminiergeschwindigkeit.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema A3 Laminiergeräte

Worauf muss ich vor dem ersten Gebrauch eines Laminiergerätes achten?

  1. Warte die Aufwärmphase deines Laminiergerätes immer vollständig ab.
  2. Um wasserdicht zu laminieren achte darauf, dass die Folie mindestens 4 mm bis 5 mm größer als dein Dokument sein muss und an allen Seiten übersteht.
  3. Lege die Laminierfolie immer zuerst mit der geschlossenen Seite in das Gerät – also die Seite mit dem Falz.
  4. Die geschlossene Seite zuerst einzuführen, verhindert Folienstau oder Bläschenbildung.
  5. Nach dem Laminieren: die Folie ist bei der Heißlaminierung sehr heiß, daher Dokument erst abkühlen lassen! Tipp: Lege das Dokument nach der Laminierung schnell in ein dickes Buch und schließe es darin ein – so werden Bläschen verhindert und ein glattes Endergebnis erzielt.

Dieses Video visualisiert nochmal gut, wie du richtig laminierst und ein super Ergebnis erzielst:

Was solltest du bei einem Folienstau in deinem Laminiergerät machen?

  1. Lasse dein Laminiergerät unbedingt erst abkühlen, bevor du versuchst den Folienstau zu beheben, da das Gerät sehr heiß werden kann und Verbrennungsgefahr besteht.
  2. Die meisten Laminiergeräte besitzen ein AntiBlockiersystem (ABS). Dies ist eine Taste, welche dir ermöglicht, die Rollen rückwärts laufen zu lassen und das fehlgeschlagene Dokument wird vorne wieder ausgespuckt.
  3. Sollte das nicht helfen, öffne dein Laminiergerät. Nutze dazu einen kleinen Schraubenzieher und nehme das Oberteil des Gerätes vorsichtig ab. Jedoch können viele Geräte auch ganz einfach aufgeklappt werden, ohne das ein rumschrauben nötig ist. Ziehe dann vorsichtig die Folie aus den Rollen raus.

Kann ich mit einem A4 Laminiergerät auch A3 Dokumente laminieren?

Generell nein, da du auf das höchstmögliche Laminierformat des Laminiergerätes achten musst, und wenn dein Laminiergerät nur das maximale Format von DIN A4 laminieren kann, wird es nicht möglich sein, A3 große Dokumente damit zu laminieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1]https://laminiergeraet-tests.de/ratgeber/kalt-oder-heisslaminieren-was-ist-der-unterschied#

[2]https://laminiergeraet-tests.de/ratgeber/folienstau-im-laminiergeraet-tun

[3]https://www.turn-on.de/smart-living/topliste/von-kaesesandwich-bis-laminiergeraet-7-buegeleisen-lifehacks-175617

Bildquelle: 123rf.com / zefart

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