Willkommen bei unserem großen All-in-One PC Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten All-in-One PCs. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten All-in-One PC zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen All-in-One PC kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unter dem Begriff des All-in-One PCs werden Computersysteme zusammengefasst, bei denen sich alle Teilkomponenten wie PC, Monitor, Lautsprecher und Rechner gemeinsam in einem Gehäuse befinden.
  • Bei den All-in-one-Computern lassen sich Geräte der Einsteiger-, Mittel- und High-End-Klasse unterscheiden. Je nach Anspruch kannst du ein für dich passendes Gerät auswählen.
  • Die unterschiedlichen Arten von Komplettcomputern unterscheiden sich neben dem Preis vor allem hinsichtlich des Betriebssystems, des Bildschirms, des Speichers und der Grafikleistung.

All-in-One PC Test: Favoriten der Redaktion

Der beste All-in-One Apple iMac

Den iMac von Apple gibt es mit einer Taktgeschwindigkeit von 2,3, 3,0 oder bis zu 3,4 GHz zu kaufen. Mit einer Bildschirmdiagonale von 21,5 Zoll und einer Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.080 Pixel ist er der kleinste der von uns empfohlenen All-in-One PCs.

Er ist allerdings auch in einer 27-Zoll-Variante mit verbessertem Bildschirm verfügbar. Darüber hinaus kommt er mit einer 1 TB großen HDD-Festplatte und dem Apple-exklusiven Thunderbolt-Anschluss.

Als Betriebssystem läuft auf dem Computer Apples neueste MacOS-Version. Kunden schätzen daran die leichte Bedienung und Handhabung, insbesondere bei der Ersteinrichtung des PCs. Außerdem erfreut das Gerät seine Benutzer mit einem zeitlosen Design und einer angenehm leisen Arbeitslautstärke.

Der beste All-in-One Lenovo PC

Wer Windows als Betriebssystem bevorzugt, der sollte sich den Lenovo Ideacentre AIO 520 näher anschauen. Zusätzlich zum Basismodell bietet Lenovo eine zweite Version mit dem schnelleren Intel Core i7-8700T-Prozessor an.

Besonders zu überzeugen weiß der 27-Zoll-Bildschirm mit seiner hohen QHD-Auflösung sowie einem fast randlosem Display. In dem Bildschirm ist darüber hinaus eine ausfahrbare Webcam integriert.

Zu seiner Ausstattung gehören neben einem eingebautem DVD-Brenner darüber hinaus noch die Windows Gesichtserkennungsfunktion sowie Microsofts Sprachassistent Cortana.

Benutzer loben das schnelle Hochfahren des Geräts dank dessen 128 GB großer SSD-Festplatte, die zusätzlich zur 1 TB HDD-Festplatte verbaut ist. Insgesamt erfreut das Gerät insbesondere den preisbewussten Verbraucher.

Der beste All-in-One HP PC

Der HP ENVY 27-b256ng ist der teuerste, aber auch gleichzeitig leistungsstärkste All-in-One PC in unserem Test und gehört damit klar zur High-End-Klasse. Kunden betonen insbesondere die hohe Darstellungsqualität seines Displays, das als Touchscreen außerdem auch auf Berührungseingaben reagiert.

Durch die Kombination aus Bildschirm mit 4K-Auflösung zusammen mit vier Lautsprechern aus dem Hause Bang & Olufsen eignet sich der Computer ideal zum Ansehen von Filmen.

Neben dem beeindruckenden Bildschirm macht auch die technische Ausstattung aus 16 GB Arbeitsspeicher und Nvidia-GeForce-Grafikkarte den PC zum perfekten Gerät für Gamer und anspruchsvolle Nutzer von Videobearbeitungsprogrammen.

Wie auch das Lenovo-Modell bietet auch der HP ENVY eine effiziente Zusammenarbeit aus 128 GB großer SSD-Festplatte und 1 TB umfassender HDD-Festplatte an. Zusätzlich findet sich auch bei HP eine einfahrbare Kamera für Videotelefonie.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen All-in-One PC kaufst

Was ist ein All-in-One PC?

Als All-in-One PCs werden all jene Computer bezeichnet, bei denen sich PC, Monitor, Lautsprecher und Rechner in jeweils ein und demselben Gehäuse befinden.

Mit einem All-in-one-PC gehört Kabelchaos der Vergangenheit an. Das Gerät ist so platzsparend, dass es sogar auf den kleinsten Schreibtisch passt. (Bildquelle: unsplash.com / Norbert Levajsics)

Dabei beschränkt sich der Begriff allein auf Desktop-Computer. Notebooks, Tablets und andere Portables, die diese Bedingung ebenfalls erfüllen, zählen nicht dazu.

Laut Technikexperten gilt der IBM 5100 von 1975 als der Urvater der heutigen All-in-One Computer.

Für wen eignet sich ein All-in-One PC?

Ein All-in-One PC eignet sich für jeden, der auf der Suche nach einem möglichst kabellosen und unkomplizierten Arbeitsgerät ist.

Da sich alle Komponenten bereits innerhalb der Hülle des Computers befinden, entfallen eine Vielzahl von Kabeln, die zum Verbinden der einzelnen Komponenten nötig wären. Meist bleibt nur ein Kabel für die Stromversorgung des Geräts übrig.

Somit lässt sich Kabelgewirr am Schreibtisch vermeiden. Zusätzlich wird die Benutzung eines Computers deutlich stressfreier, da nicht mehr auf den korrekten Anschluss der einzelnen Bestandteile des PCs geachtet werden muss.

Wo kann ich einen All-in-One PC kaufen?

All-in-One PCs sind bei diversen Elektrofachmärkten, Kaufhäusern und Online-Shops erhältlich.

Unseren Recherchen zufolge kaufen die meisten Verbraucher ihr All-in-One Gerät bei folgenden Händlern:

  • saturn.de
  • notebooksbilliger.de
  • cyberport.de
  • amazon.de
  • conrad.de

Alle Produkte, die wir hier vorstellen, sind mit einem direkten Link zu mindestens einen dieser Online-Shops versehen. Somit kannst du den All-in-One PC deiner Wahl auch gleich bestellen.

Was kostet ein All-in-One PC?

Der Preis eines All-in-One PCs reicht von etwa 250 bis 3.000 Euro.

Dabei variiert der Preis mit der technischen Ausstattung des Geräts. Je nach Ausstattungsvariante des Computers sind somit Preise bis etwa maximal 4.500 Euro möglich.

Damit du aber auch lange etwas von deinem Computer hast, solltest du dich gegen ein Gerät am untersten Preisminimum entscheiden.

Insgesamt können wir Geräte in der Preisklasse von 800 bis 1.500 Euro uneingeschränkt empfehlen.

Welche Alternativen gibt es zu einem All-in-One PC?

Je nach Nutzertyp stellen klassische Desktop-PCs, Laptops oder Tablets eine geeignete Alternative zum All-in-One Computer dar.

Soll dein Computer hauptsächlich stationär betrieben werden, so empfiehlt sich ein klassischer Desktop-Computer.

Die Erstinstallation eines Desktop-PCs ist zwar aufgrund der zahlreichen Verkabelungen etwas schwieriger, dafür gestaltet sich die Umrüstung des Computers deutlich einfacher.

Laptops und Tablets bestechen wie auch der All-in-One Computer durch ihre Unkompliziertheit, da sie auf etwaige Verkabelungen fast vollständig verzichten.

Das All-in-one-Gerät für den Schoß – Laptops entsprechen der mobilen Version von Computer-Komplettgeräten. (Bildquelle: unsplash.com / Sergey Zolkin)

Insbesondere, wenn du mit deinem Gerät mobil sein möchtest, stellen diese beiden Gerätetypen eine für dich geeignete Alternative dar.

Auf einen Laptop solltest du dabei zurückgreifen, wenn du anspruchsvollere Anwendungen mit deinem Computer durchführen möchtest.

Für einfachere Aufgaben genügt auch ein Tablet, das durch ein geeignetes Dock, bei Bedarf, zu einem Laptop umgewandelt werden kann.

Insgesamt bestechen alle drei Alternativen durch einen im Vergleich zu den All-in-One PCs günstigeren Preis.

Entscheidung: Welche Arten von All-in-One PCs gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Hast du dich bereits zum Kauf eines All-in-One PCs entschieden, so stehen dir folgende Gerätetypen zur Auswahl:

  • Einsteigergerät
  • Mittelklasse-Gerät
  • High-End-Gerät

Die Wahl eines geeigneten Gerätetyps hängt neben deinem Geldbeutel insbesondere davon ab, wofür du deinen All-in-One Computer primär verwenden möchtest.

Was zeichnet ein Einsteigergerät aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Einsteigergeräte von All-in-One PCs bestechen durch ihren günstigen Preis. Bereits ab 250 Euro kannst du einen dieser Komplett-PCs erwerben.

Für einfache Office-Anwendungen wie der Textverarbeitung sind Einsteigergeräte mehr als ausreichend. In diesem Fall musst du nicht mehr Geld als nötig ausgeben.

Zudem ist die Arbeit mit den Anfängergeräten aufgrund ihres leisen Betriebs sehr angenehm.

Vorteile
  • Günstiger Preis
  • Ideal für Office
  • Leise
Nachteile
  • Leistungsschwach
  • Altbackene Technik

Bist du allerdings regelmäßig mit etwas anspruchsvolleren Office-Anwendungen wie beispielsweise der Datenbankverwaltung oder Rechenprozessen in Excel betraut, so reicht die Leistung eines Einsteigergeräts womöglich nicht aus.

Um die Geräte so günstig wie möglich anzubieten, verbauen die Hersteller meist ältere Technik. Dies führt dazu, dass die preisgünstigen Geräte oftmals nur Minimalanforderungen erfüllen.

Die kann sich negativ auf die Nutzererfahrung mit dem Komplett-PC auswirken.

Daher solltest du dir gut überlegen, ob du nicht lieber für ein Gerät der Mittelklasse entscheidest.

Was zeichnet ein Mittelklasse-Gerät aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Eine gute Alternative zu Geräten der Einsteigerklasse stellen Mittelklasse-PCs dar.

Sie bieten deutlich bessere Technik als die verschiedenen Einsteigermodelle und das meist zu einem immer noch recht erschwinglichen Preis jenseits von 800 Euro.

Dadurch sind sie ein verlässliches Arbeitsgerät für die verschieden Anwendungsbereiche im Alltag.

Vorteile
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Ideal für Alltag
Nachteile
  • Teurer als vergleichbare Computer
  • Ungeeignet fürs Gaming

Auch wenn Mittelklasse-Computer durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bestechen, so haben sie, was den Preis betrifft, im Vergleich zu vergleichbaren Laptops klar das Nachsehen.

Der All-in-One Rechner dieser Klasse kommt darüber hinaus im Bereich des Gamings oftmals an seine Grenzen.

Spiele mit einfacher bis mittlerer Grafikanforderung sind für den All-in-One PC der Mittelklasse meist kein Problem. Möchtest du aber neuere Spiele auf der höchsten Grafikstufe spielen, so erfüllt das Gerät unter Umständen deine Ansprüche nicht.

In diesem Fall solltest du dir die All-in-One Geräte der High-End-Klasse näher anschauen.

Was zeichnet ein High-End-Gerät aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Im direkten Leistungsvergleich stellen die Rechner der High-End-Geräteklasse die Computer der Einsteiger- und Mittelklasse klar in den Schatten.

Aufgrund der besseren Technik arbeiten diese Geräte deutlich schneller und genügen auch extremsten Ansprüchen.

Diese Computer sind auch technisch am besten ausgestattet und weisen mitunter die beste Materialwahl auf.

Vorteile
  • Leistungsstark
  • Schnelligkeit
  • Beste Ausstattung
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Nicht allerneuste Technik
  • Hoher Stromverbrauch
  • Lautstärke

Allerdings schlägt sich die Bestausstattung auch finanziell nieder, sodass High-End-Geräte die höchsten Preise aufweisen.

Auch wenn Computer dieser Kategorie mit der besten Technik auftrumpfen, ist nicht immer garantiert, dass sie auch gleichzeitig die modernste Technik aufweisen.

Vergleichbare Desktop-PCs sind in diesem Bereich meist fortschrittlicher.

Bei der Benutzung eines High-End-PCs solltest du dich außerdem auf einen sehr hohen Stromverbrauch einstellen. Darüber hinaus arbeiten sie oftmals auf sehr hohem Lautstärkepegel.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du All-in-One PCs vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir die zentralen Kriterien zeigen, anhand derer du den für dich am besten geeigneten All-in-One PC aussuchen solltest.

Dabei sind folgende Punkte entscheidend:

  • Betriebssystem
  • Bildschirm
  • Speicher
  • Grafikleistung
  • Connectivity

Betriebssystem

Wie auch bei den klassischen Desktop-PCs stehen dir bei den All-in-One Geräten Computer mit dem Betriebssystemen Windows und Apples MacOS zur Verfügung.

Daneben existieren eine Handvoll PCs, die standardmäßig ohne Betriebssystem ausgeliefert werden.

Hier ergibt der Erwerb allerdings nur Sinn, wenn du etwas technisches Basiswissen mitbringst und weißt, wie du ein Betriebssystem auf einem Gerät von Grund auf installierst.

Während Windows als das am weitesten verbreitete Betriebssystem gilt und somit eine hohe Kompatibilität für verschiedenste Computerprogramme bietet, besticht MacOS mit einer einfach verständlichen Benutzerführung.

Windows läuft auf den Komplettrechnern verschiedenster Hersteller, MacOS hingegen offiziell nur auf Computern aus dem Hause Apple.

Bei Bedarf kann Windows allerdings auch alternativ auf Apple-Geräten genutzt werden. Umgekehrt funktioniert auch die Installation von MacOS auf Windows-Rechnern, dies setzt allerdings einen hohen Grad technischer Expertise voraus und ist kaum zu empfehlen.

Display

In Bezug auf den Bildschirm gilt es, das Gerät auf die folgenden zwei Punkte hin zu untersuchen:

  • Bildschirmgröße
  • Bildschirmauflösung

Die Bildschirmgröße wird in der Regel in Zoll angegeben. Manchmal verweist der Verkäufer aber auch auf die entsprechende Länge der Bildschirmdiagonale in cm.

Um etwaige Verwirrungen bei den Angaben über die Bildschirmgröße zu vermeiden, haben wir für dich die folgende Umrechnungstabelle vorbereitet:

Bildschirmdiagonale in Zoll Entsprechende Größe in cm
19‘‘ 48 cm
21‘‘ 53,3 cm
22‘‘ 55,9 cm
24‘‘ 61,0 cm
26‘‘ 66,0 cm
32‘‘ 81,3 cm
34‘‘ 86,36 cm

Wie du der Tabelle entnehmen kannst, hast du bei der Bildschirmgröße die Wahl zwischen mindestens 19 bis maximal 34 Zoll.

Dabei sind weniger als 20 Zoll allerdings nicht mehr zeitgemäß. Diese Geräte empfehlen sich maximal zum Surfen im Internet.

Am üblichsten sind bei den All-in-One Computern Größen im Bereich von 21,5 bis 27 Zoll. Diese Größenordnungen eignen sich ideal für verschiedene Anwendungen der alltäglichen Nutzung auf dem Computer.

Größenverhältnisse, die über die 27 Zoll hinausreichen, sind insbesondere bei Gamern und Grafikdesignern beliebt.

Eng damit verbunden ist die jeweilige Auflösung des Bildschirms.

Grundsätzlich bieten kleinere Bildschirme vergleichsmäßig niedrigere Auflösungen als größere Bildschirme. Die unterschiedlichen Auflösungen werden dabei mit unterschiedlichen Abkürzungen betitelt.

Zum besseren Verständnis solltest du dich dabei mit der folgenden Tabelle auseinandersetzen:

Abkürzung Bildauflösung
VGA 640 x 480 Pixel
Standard HD 1.280 x 720 Pixel
Full-HD 1.920 x 1.080 Pixel
QHD 2.560 x 1.440 Pixel
UHD/4K 4.096 x 2.160 Pixel

Je höher die dargestellte Auflösung, umso besser das Bild, das du erhältst.

Speicher

Beim Speicher von All-in-One PCs gilt es darauf zu achten, dass sich grundsätzlich zwei Arten von Speichern unterscheiden lassen:

  • Festplattenspeicher
  • Arbeitsspeicher

Festplattenspeicher ist der Teil des Computers, worauf du deine Daten und Dokumente speichern kannst.

Der Arbeitsspeicher bezeichnet hingegen eine Art Zwischenspeicher, der für auf den Computer ablaufende Prozesse und Programme benötigt wird.

Bei der Festplatte wiederum kannst du zwischen den folgenden zwei Technologien wählen:

  • HDD
  • SSD

Die Abkürzung HDD steht für „Hard Drive Disc“ und beschreibt ein physisches Speichermedium, das deine Daten magnetisch speichert.

Demgegenüber entspricht die SSD, auch „Solid State Disk“ genannt, einem Flashspeicher, ähnlich einem USB-Stick.

Weckt fast schon nostalgische Erinnerungen an Schallplattenspieler: Ein Schreib-/Lesekopf liest und speichert Daten auf der rotierenden Scheibe. (Bildquelle: unsplash.com / Patrick Lindenberg)

Die beiden Speichermedien unterscheiden sich dabei hinsichtlich ihres Preises und haben enorme Auswirkungen auf die Arbeitsgeschwindigkeit deines Computers.

Benutzt du eine SSD, so ermöglichst du deinem Computer ein deutlich schnelleres und effizienteres Arbeiten.

Für dasselbe Geld bekommst du bei einer SSD etwa nur den halben Speicher eines HDD.

Insbesondere ältere Modelle greifen meist auf ein HDD zurück, während bei neueren Modellen eine Kombination aus SSD und HDD vorzufinden ist.

Dabei bieten die Computer jeweils unterschiedliche Speicherkombinationen an, wie du hier entnehmen kannst:

Version Speicherkombination
Nur SSD 512 GB
Nur HDD 1 TB
SSD+HDD 128 GB + 1 TB
SSD+HDD 256 GB + 1 TB

Der zweite Speicher, der Arbeitsspeicher, wirkt sich je nach Größe ebenso auf die Leistung deines PCs aus. Je größer der Speicher, umso effizienter und leistungsfähiger ist dein Computer.

All-in-One PCs besitzen dabei in der Regel einen Speicher von mindestens 4 GB, der auch Werte von 8 bis maximal 16 GB annehmen kann.

Grafikleistung

Je nach Anwendungsschwerpunkt, den du verfolgst, musst du bei der Wahl deines All-in-One Computers auf die jeweilige Grafikleistung achten.

Entscheidend für die Grafikleistung sind dabei zwei Dinge:

  • Prozessor
  • Grafikkarte

Einen Prozessor kannst du dir als eine Art Recheneinheit vorstellen, die diverse Befehle am Computer bearbeitet.

Die Grafikkarte wiederum wandelt die vom Prozessor verarbeiteten Daten so um, dass du sie auf einem Bildschirm auch sehen kannst.

Zu den Aufgaben des Prozessors gehört das Rechnen, die effiziente Steuerung der einzelnen Komponenten des Systems und die Datenübertragung. Der Prozessor wird daher oftmals auch als Herzstück des Computers bezeichnet.

Beim Prozessor wird die Leistung in der Taktfrequenz Hertz angegeben, die sich darauf bezieht, wie schnell der Prozessor Arbeitsschritte durchführen kann. Kurz gefasst ist ein Prozessor umso leistungsfähiger, je höher diese Hertz-Zahl ist.

Bei All-in-One PCs reicht diese Hertz-Zahl von minimal rund 1,5 GHz bis maximal 3,6 GHz. Zusätzlich kann ein Prozessor einzelne Untereinheiten haben, die sogenannten Kerne. Je mehr Kerne, umso leistungsfähiger ist dein Gerät.

Darüber hinaus musst du darauf achten, dass es bei den Prozessoren verschiedene Generationen gibt, die ein unterschiedliches Leistungsniveau erbringen. Vergleichbares gilt auch für Grafikkarten, auf die du je nach Anwendungsgebiet bei Kauf eines Komplettcomputers achten solltest.

Im folgenden Video erfährst du, wie ein Prozessor im Computer genau arbeitet:

Möchtest du auf deinem Computer hauptsächlich einfachere Aufgaben, wie die Textverarbeitung oder das Ansehen von Videos durchführen, dann reicht eine Kombination aus schwächerer Grafikkarte und Prozessor definitiv aus. Als Gamer oder Designer solltest du dich allerdings für deutlich leistungsfähigere Prozessoren und Grafikkarten entscheiden.

Connectivity

Da All-in-One Geräte möglichst platzsparend sein sollen, verzichten sie auf unnötige Verkabelungen und bieten stattdessen schnurlose Verbindungstechnologien.

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Eine Verbindung zum Internet stellst du etwa über ein WLAN-Signal her, Geräte wie Tastatur und Maus verbindest du über Bluetooth.

Darüber hinaus bieten alle All-in-One PCs einen HDMI-Anschluss, wenn auch manchmal ein zusätzlicher Adapter nötig ist.

Ein HDMI-Anschluss ist dahingehend nützlich, da du sehr einfach einen zusätzlichen Bildschirm mit deinem Computer verbinden kannst.

Zusätzlich bieten die All-in-one-Geräte von Apple, die iMacs, einen sogenannten Thunderbolt-Anschluss an. Dieser Anschluss kann je nach Bildschirm, den du mit deinem Computer verwendet möchtest, sinnvoll sein.

Neben dem Betriebssystem MacOS ist der Thunderbolt-Anschluss eine weitere Eigenheit von Apples All-in-One Computern.

Gleich ist bei allen Geräten auch, dass sie einen USB-Anschluss aufweisen.

Hierbei musst du allerdings beachten, dass sich USB-Anschlüsse in ihrer Anzahl und hinsichtlich ihres Typs voneinander unterscheiden. Dabei gilt es, folgende Typen von USB zu differenzieren:

  • USB 2.0
  • USB 3.0
  • USB-C

Grundsätzlich gilt USB 3.0 als deutlich schneller als USB 2.0, USB-C beschreibt eine andere Form des Anschlusses, der das Anschließen von Geräten deutlich vereinfacht.

Je nach Gerät, das du anschließen möchtest, solltest du auf den richtigen USB-Anschluss achten.

Die Wahl des richtigen USB-Anschlusses kann für dich relevant sein, wenn du regelmäßig große Datenmengen zwischen Computer und einer externen Festplatte austauschst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema All-in-One PC

Wie schließe ich einen Bildschirm an meinen All-in-One PC an?

Wie bereits erwähnt, bieten All-in-One Computer einen HDMI-Anschluss, beziehungsweise im Falle der Apple-Geräte, einen Thunderbolt-Anschluss.

Über diese Anschlüsse kannst du ganz einfach über Kabel einen Bildschirm anschließen, solange dieser einen passenden HDMI- oder Thunderbolt-Anschluss hat.

Sollte dein Bildschirm allerdings keinen dieser beiden Anschlüsse aufweisen, so musst du auf einen passenden Adapter zurückgreifen.

In der Regel wird der Bildschirm sofort erkannt. Sollte das nicht der Fall sein, so musst du unter Umständen einen Treiber auf deinem Gerät installieren oder lediglich die Bildquelle korrekt auswählen.

Wie befestige einen All-in-One PC an der Wand?

Insbesondere bei Komplettcomputern mit Touchscreen lohnt sich möglicherweise eine Wandinstallation, um sie im Stand bedienen zu können.

Aber auch bei Geräten ohne Touchscreen kann eine Wandmontur sinnvoll sein, um beispielsweise Ordnung auf dem Schreibtisch zu schaffen oder um sie als Multimedia-Gerät zu nutzen.

Um einen sicheren Halt des Geräts zu gewährleisten, solltest du sicherstellen, dass dein Gerät mit einer sogenannten VESA-Wandhalterung kompatibel ist.

Für den Anbau benötigst du neben der VESA-Halterung einfache Werkzeuge wie

  • Schraubenschlüssel
  • Hammer
  • Schraubenzieher
  • Wasserwaage
  • Bohrer

Eine genaue Montageanleitung liefern die Hersteller der Halterung oder des Computers meistens bereits mit.

Äußerst hilfreich sind darüber hinaus Tutorials im Internet.

Wie kann ich mit meinem All-in-One PC fernsehen?

Durch die Montage an der Wand eignet sich dein All-in-One Computer ideal als Gerät zum bequemen Medien- und TV-Konsum.

Neben den üblichen Online-Angeboten zum Videostreaming bieten diverse Anbieter Online-TV an.

Möchtest du allerdings ein TV-Signal empfangen, so musst du dein Komplettgerät entsprechend nachrüsten.

Im Falle eines All-in-One Computers empfiehlt sich der Kauf eines USB-DVB-T-Sticks. Alternativ stehen auch ganze USB-Boxen zur Verfügung.

Der Vorteil der USB-Boxen ist deren Kompatibilität für etwaige Abo-Karten für den Empfang von Pay-TV-Sendern.

Da sich der moderne Medienkonsum allerdings immer stärker vom klassischen Fernsehen entfernt, musst du für dich selbst entscheiden, ob dir die Umrüstung deines PCs zum TV-Empfang auch wert ist.

Wie baue ich mir meinen eigenen All-in-One PC?

Das Problem von All-in-One PCs ist, dass diese sich nur eingeschränkt aufrüsten lassen. Daher bist du bei der Wahl deines Geräts sehr stark von den Vorgaben des Herstellers abhängig.

Mit etwas Geschick und technischer Affinität kannst du dir allerdings deinen All-in-One PC auch selbst zusammenbauen.

Dazu benötigst dazu du die folgenden Komponenten:

  • Display mit VESA-Kompatibilität
  • PC-Gehäuse
  • Prozessor
  • Kühler
  • Grafikkarte
  • Motherboard
  • Mainboard
  • CPU
  • Festplatte
  • Kabel für Bildschirm und Stromversorgung

Nachdem du diese Komponenten vorbereitet hast, kannst du damit beginnen, den Computer zusammenzubauen. Dabei solltest du nach den folgenden sechs Schritten vorgehen:

  1. Überprüfe, ob sich an deinem Monitor auch tatsächlich ein Gehäuse anbringen lässt. Trotz VESA-Standards ist der Monitor unter Umständen dazu nicht geeignet. Du solltest auch gegebenenfalls überprüfen, ob genügend Platz für das Anbringen eines Ständers vorhanden ist.
  2. Schraube die Gehäuse-Halterung an den Bildschirm.
  3. Öffne anschließend das PC-Gehäuse und bringe die erste Hälfte des Gehäuses an der Halterung an.
  4. Verbaue die einzelnen PC-Komponenten wie Prozessor, Kühler, Grafikkarte, Motherboard, Mainboard, CPU-Einheit und Festplatte miteinander im PC-Gehäuse.
  5. Schließe das Gehäuse durch Zuschrauben wieder.
  6. Setze alle benötigten Kabelverbindungen zwischen PC und Bildschirm sowie zur Stromversorgung.

Durch den Selbstbau eines Komplettsystems kannst du für bereits 800 Euro einen leistungsstarken All-in-One PC ganz nach deinen Ansprüchen und Wünschen zusammenstellen.

Wer die besondere Herausforderung sucht, kann auch versuchen, einen All-in-One Computer samt Hülle und Ständer in Eigenregie zu bauen. Dazu findet sich ein Video auf dem YouTube-Kanal „YetAnotherTechChannel“:

Wie verhalte ich mich bei Problemen mit meinem All-in-One PC?

Sollte es bei deinem neuen All-in-One Gerät zu Problemen kommen, so empfiehlt sich immer zuallererst eine Recherche im Internet.

Handelt es sich um schwerwiegendere Probleme, solltest du dich allerdings mit dem Hersteller in Verbindung setzen.

Sollte sich dein erworbenes Gerät bereits außerhalb seiner Garantie befinden, so kannst du über das Internet auch diverse Computer-Werkstätten konsultieren.

Unsere Recherchen haben dabei ergeben, dass Besitzer eines All-in-one-Computers einen Reparaturserviceanbieter unter anderem über diese Portale suchen:

  • pcspezialist.de
  • meinmacher.de
  • vangerow.de

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.ifixit.com/

[2] https://praxistipps.chip.de/all-in-one-pc-selber-bauen-so-gehts_46607

[3] https://www.heise.de/tipps-tricks/HDD-oder-SSD-Was-ist-besser-4121739.html

[4] https://www.heise.de/tipps-tricks/Windows-auf-dem-Mac-installieren-so-geht-s-4038392.html

[5] https://www.handelsblatt.com/technik/gadgets/computer-im-monitor-all-in-one-pcs-worauf-sie-beim-kauf-eines-alleskoenners-achten-sollten/24101182.html?ticket=ST-30971470-mvGYxJ6jkbaCbpvoL0zn-ap6

Bildquelle: 123rf.com / 48215581

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