Willkommen bei unserem großen Diascanner Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Diascanner. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Diascanner zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Diascanner kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt drei verschiedene Scannertypen. Hybridscanner, Filmscanner und Kameraaufsätze. Diese sind für verschiedene Zwecke unterschiedlich gut geeignet.
  • Je nach Scannertyp können verschiedene Diaformate und andere Medien gescannt werden. Es gibt auch Scanner die ganze Magazine automatisch scannen können.
  • Wichtige Ausstattungsmerkmale sind eine hohe Auflösung, Kratzerkorrektur und Bildbearbeitungsmöglichkeiten. Dazu gehört auch die angebotene Software

Diascanner Test: Favoriten der Redaktion

Der beste hochauflösende Diascanner

Der beste Flachbett-Diascanner

Mit dem G4050 entscheidet man sich für ein multifunktionales Gerät, das das Scannen mit verschiedenen Medien möglich macht.

Der Scanjet G4050 gehört zu der Kategorie der diafähigen Flachbettscanner. Die Firma HP vertreibt verschiedene Modelle der Reihe Scanjet, die unterschiedlich ausgestattet sind.

So ist das Softwareangebot das zur Verfügung gestellt wird, wesentlich umfangreicher als bei anderen Modellen dieser Reihe. Das hochpreisigste Modell der Scanjet-Reihe zeichnet sich durch die Vielzahl an gebotenen Möglichkeiten aus.

Die Auflösung des Scanjet G4050 umfasst 4800×9600 dpi und wird dadurch zu einem entscheidenden Kaufkriterium. Von den Herstellern angepriesen wird die Möglichkeit, mehrere Dias auf einmal zu scannen und als eigene Dateien speichern zu können.

Laut HP bietet dieser Diascanner eine 6-Farb-Scans mit 96bit an. Die scanbaren Größen reichen von Kleinbilddias und Negativen bis hin zu Durchsichtvorlagen und herkömmlichen Fotos. Dabei variieren die Anzahl der Bilder die in einem Durchgang gescannt werden können.

Der Scanjet ist zwar nicht magazinfähig bzw. hat keinen Stapeleinzug, bietet jedoch die entsprechenden Möglichkeiten um einige Dias einzuscannen. Filmstreifen und Dias können manuell in die Halterung eingepasst werden.

Der Lieferumfang beinhaltet unter anderem auch ein USB-Kabel, die Installations-CD für die Software und das Netzkabel.

Eine wesentliche Stärke des HP Scanjet G6050 ist der Umfang der mitgelieferte Software. Die Kompatibilität mit aktuellen Betriebssystemen ist ein muss, da ein Computer zum scannen notwendig ist.

Integriert sind Farbkorrekturen, Rote-Augen-Korrektur und Belichtungseinstellungen die direkt beim Scan-Vorgang vorgenommen werden können. Im Gegensatz zu vielen Flachbettscannern können Staubflusen und Kratzspuren auch mit Infrarottechnologie retuschiert und bearbeitet werden. Das zeigt sich in der guten Bildqualität.

Der beste Dia-Negativscanner

Der beste 3-in-1-Diascanner

Der beste Film- und Diascanner

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Diascanner kaufst

Worin liegen die Vorteile bei der Digitalisierung von Dias?

Ziel der Digitalisierung ist die Möglichkeit Dias wie gewöhnliche digitale Fotos verwenden zu können. In Zeiten von Instagram und Pinterest wäre es schade, die schönen Erinnerungen in Diaform nicht teilen zu können.

Der wohl größte Vorteil besteht in den Bearbeitungsmöglichkeiten der Bilder. Tonwertkorrekturen, Farbabgleichung und Kontrastanpassungen können die Vorzüge hervorheben.

Die Reduzierung des Kontrastumfangs ist manchmal ein notwendiges Übel. Es gibt allerdings Methoden um den Kontrastumfang der Dias größtenteils zu erhalten.

Vorteile
  • Offener Prozess
  • Viele Dateiformate (TIFF, RAW, etc.)
  • Staub- und Kratzerkorrekturen
  • Viele Bearbeitungsmöglichkeiten
Nachteile
  • Eventuell Große Datenmengen
  • Je nach Gerät hohe Kosten
  • Benötigt Platz

Wie läuft das Verfahren der Digitalisierung ab?

Die Digitalisierung von Diapositiven läuft ähnlich ab, wie der Scanvorgang bei einem typischen Flachbett- oder Fotoscanner, welcher auf das Digitalisieren von Fotos spezialisiert ist. Durch das zeilenweise Abtasten des Objekts werden die Informationen verarbeitet und unterschiedliche Helligkeitswerte und Farben pixelweise in Signale umgewandelt.

Je nach Auflösung des Scans entstehen große Datenmengen. Die maximale Auflösung bei Geräten aus dem Amateurbereich liegt bei etwa 46oo dpi. (Die Erklärung des Begriffs dpi erfolgt in der Kategorie Ratgeber.)

Semiprofessionelle Geräte erreichen bis zu 7200 dpi. Höhere Werte erzielt man nur durch sogenannte Trommelscanner. Trommelscanner sind heute hauptsächlich im professionellen Bereich der Druckvorstufentechnik vertreten. Für den Heimgebrauch wurden sie durch Flachbett und Durchlichtscannern abgelöst.

Mit Hilfe ines Diascanners kannst du all deine alten Dias unkompliziert digitalisieren. (Bildquelle: pixabay.com / skerbis)

Ein weiterer Punkt ist die Interpolation. Durch dieses Verfahren können Dias mit geringerer Auflösung eingescannt und anschließend hochgerechnet werden. Damit kann jedoch selten ein so hochwertiges Ergebnis erzielt werden, wie mit einer hohen optischen Auflösung.

Wesentliche Kriterien für gute Scanner sind neben der entsprechend hohe Auflösung (bzw. Punktdichte oder dpi) eine hohe Farbtiefe. Eine hohe Detailgenauigkeit ist also ausschlaggebend um hochwertige Ergebnisse zu bekommen.

Besondere Vorteile bieten moderne Methoden zur Staub und Kratzerkorrektur. Bei einem entsprechenden Diascanner können solche Effekte bereits während des Scans beseitigt werden. Dazu gibt es verschiedene Methoden, die wir im Anschluss erklären wollen.

Vereinfacht erklärt, erhält man durch das Scannen verschiedene Informationen über das Dia. Durch diese Informationen kann das Bild digital nachgebaut werden.

Welche Alternativen zum Diascanner gibt es?

Ein eigenes Gerät um Dias zu scannen erfordert Platz und ist unter Umständen kostenintensiv. Es gibt eine große Auswahl an anderen Möglichkeiten um Abzüge und Kopien von Dias herzustellen. Je nach Bedarf und Anwendungszweck sind sie unterschiedlich gut geeignet.

Umkehrpapier

Das Prinzip dieser Methode gleicht dem typischen Abzug eines Negativs. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass kein Fotopapier verwendet wird. Diese Methode führt zu einem Ergebnis mit weniger Kontrast und geringerer Farbsättigung.

Vorteile
  • Unkompliziertes Verfahren
  • Vergleichsweise günstig
Nachteile
  • Schwächere Farbsättigung
  • Deutlich geringerer Kontrastumfang

Zwischennegativ

Unter diesem Begriff versteht man das Abfotografieren der Dias. Dazu werden beispielsweise Kameravorsätze oder Kontaktkopien verwendet um ein Negativ herzustellen. Von diesem können anschließend Abzüge gefertigt werden. Hier ist die Frage, ob das gute Ergebnis den vergleichsweise hohen Arbeitsaufwand rechtfertigt.

Vorteile
  • Unkompliziertes Verfahren
  • Hochwertiges Ergebnis
Nachteile
  • Mit viel Aufwand verbunden
  • Vorgang benötigt Zeit

Agfa-Digipring

Dieses Verfahren ist dem Diascan am ähnlichsten. Auch hier wird das Dia zeilenweise abgetastet und optimiert. Dabei werden weniger ausschlaggebende Kontrastinformationen unterdrückt. Der Kontrastumfang wird eingeschränkt und das Bild wird angepasst.

Besonders wichtig ist hier die korrekte Einstellung und Kalibrierung der Software, die zur Bearbeitung verwendet wird. Im Anschluss wird das Bild auf handelsüblichem Fotopapier ausbelichtet. Das Agfa-Digiprint-Verfahren ist gut für den Heimzweck geeignet und bietet Ergebnisse mit guter Bildqualität.

Das Dia digital zu speichern ist bei diesem Verfahren – im Gegensatz zum Diascanner – nicht möglich. Dieser Prozess ist in sich abgeschlossen, das Dia wird durch die Belichtung auf Fotopapier sichtbar gemacht. Diese Fotoabzüge können jedoch mit einem herkömmlichen Flachbett oder Dokumentenscanner eingescannt und so digitalisiert werden. Dadurch entsteht jedoch ein erheblicher Qualitätsverlust, bei einem ansonsten guten Ergebnis.

Vorteile
  • Für den Amateurbedarf geeignet
  • Hochwertiges Ergebnis
Nachteile
  • Softwarekalibrierung ist notwendig
  • Abgeschlossener Prozess &#8211
  • keine Möglichkeit das Dia digital zu speichern

Ilfochrome

Dieser Ausdruck bezeichnet ein spezielles Fotopapier. Das hochwertigere Ergebnis im Vergleich zum Umkehrpapier liegt vor allem im besseren Kontrastverhalten des Papiers begründet. Durch helleres Weiß und dunkleres Schwarz wird im Vergleich zum Umkehrpapier ein größerer Kontrastumfang erzielt.

Ein hoher Kontrastumfang ist notwendig um Details scharf und präzise erkennen zu können. Bei der Verwendung von Ilfochromen liegt dieser zwischen dem eines Dias und dem eines üblichen Fotopapiers. Dieses kostspielige Verfahren konnte sich nicht durchsetzen, biete jedoch durch verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten ein hochwertiges Ergebnis.

Vorteile
  • Vergleichsweise hoher Kontrastumfang
  • Optimierungseffekt
  • Zusätzliche Kompression ist möglich
Nachteile
  • Teuer
  • Nicht überall erhältlich

Was steckt hinter dem Begriff „Kontrastumfang“?

Bei Dias fällt oft der Begriff Kontrastumfang. Das liegt daran, dass sie unter anderem eine besonders hohe Kontrastdifferenzierung aufweisen. Doch was bedeutet das genau?

Der größte natürliche Kontrast ist zwischen tiefster Nacht und hellem Sonnenlicht. Mit Kontrastumfang ist also die Spanne zwischen einem Gegensatz (der Nacht) und dem anderen Gegensatz (der Sonne) gemeint. Durch hohe Kontrastdifferenzierung wirkt ein Bild scharf und detailliert.

Durch die verschiedenen Ebenen eines Dias, kann eine besondere Tiefe erreicht werden, die für den hervorragenden Kontrast sorgt. Um diesen Vorteil nicht zu verlieren, ist es wichtig, die geeignete Methode zu verwenden, um Dias zu vervielfältigen. Kontraste können in gewissem Maße auch mit Bildbearbeitungsprogrammen wie beispielsweise Photoshop angepasst werden.

Was ist mit Auflösung beziehungsweise dpi gemeint?

Bei der Auswahl des geeigneten Scanners spielen diese Begriffe eine große Rolle. Dpi bedeutet „Dots per Inch“ also „Punkt pro Zoll“. Ein digitales Bild kann man sich als Raster oder Mosaik vorstellen. Es ist aus vielen einzelnen Punkten aufgebaut.

Dpi bezeichnet die Anzahl der Punkte aus denen ein digitales Bild besteht und sind die Maßeinheit für die Auflösung. Qualitätskriterien für Fotos und Dias sind unter anderem die Farbtiefe und der Kontrast. Die Informationen der Dias werden Punkt für Punkt übertragen.

Bei hochauflösenden Bildern können diese Werte genauer dargestellt werden. Um gute Ergebnisse zu erhalten müssen Diascanner auch mit Farbkalibrierungen arbeiten. Je höher die Farbtiefe pro dpi ist, desto effizienter arbeitet der Diascanner.

Auch der Verwendungszweck spielt eine große Rolle. Bilder für das Internet benötigen eine geringere Auflösung als Bilder, die für den Druck gebraucht werden. Je nach Auflösung und Dateiformat ändert sich auch die Dateigröße bzw. der Speicherplatzbedarf.

Nachdem man alle Details berücksichtigt hat, möchte man am liebsten sofort einen geeigneten Scanner kaufen.

Hierbei ist es nicht einfach, eine Preiskategorie zu definieren. Von 60 Euro Schnäppchen bishin zu dreistelligen Beträgen für Trommelscanner und andere Profi-Geräte ist alles dabei.

Es gibt eine große Anzahl an Shops, über die Diascanner wahlweise gemietet oder gekauft werden können. Die Geräte die wir Dir auf dieser Seite vorstellen sind mit den entsprechenden Shops verlinkt.

  • Amazon
  • Ebay
  • Aldi
  • Saturn
  • Mediamarkt
  • Weltbild
  • Tchibo

Entscheidung: Welche Arten von Diascannern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bei Diascannern unterscheidet man grundsätzlich zwischen den folgenden Arten von Geräten:

  • Hybridgeräte
  • Spezielle Film- und Diascanner
  • Digitalisierung mit Kameraaufsatz

Im Folgenden werden wir dir die Begrifflichkeiten erklären, auf die Vorteile und Nachteile der jeweiligen Art von Geräte eingehen und dir erläutern, wann sich welche Art von Diascanner am besten für dich eignet.

Was ist ein Hybridscanner und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Hybridgeräte sind Flachbettscanner mit einem Durchlichtaufsatz über den die Diapositive gescannt werden können. Durch den Aufsatz wird das Dia von hinten ausgeleuchtet. Die so entstehende Projektion wird abgetastet und in Signale umgewandelt.

Der Ablauf funktioniert hier manuell. Dadurch kann für jedes Dia die optimale Einstellung getroffen werden, da nicht im Magazin gescannt wird. Mit Magazinfähigkeit meint man die Möglichkeit mehrere Dias in einem Ablauf zu digitalisieren. Dabei wird natürlich die Scangeschwindigkeit beeinflusst.
Meistens wird der Aufsatz zum Diascannen mit dem Flachbettscanner mitgeliefert oder ist bereits integriert.

Solche Hybridscanner bieten eine gute Möglichkeit, wenn man sich kein eigenes Gerät für Dias und Filme hinstellen möchte. Wenn man sich also für eine Mehrzwecklösung entscheiden möchte, ist ein guter Hybridscanner perfekt.

Vorteile
  • Kein eigenes Gerät notwendig
  • Aufsätze ermöglichen verschiedene Diagrößen
  • Einstellungen sind bei jedem Dia individuell
Nachteile
  • Automatische Korrekturen sind nicht allein auf Dias ausgerichtet
  • Meist nicht magazinfähig

Was sind spezielle Film- und Diascanner und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Spezielle Film- und Diascanner sind so gebaut, dass gerade Dias optimal eingescannt werden können. Der Vorteil bei reinen Filmscannern besteht in der Möglichkeit, nicht nur Diapositive sondern auch Fotonegative scannen zu können.

Für diese beiden Medien (Diapositive und Fotonegative) ist dieser Scanner gut geeignet. Natürlich gibt es auch bei manchen Hybridscannern die Möglichkeit Negative zu digitalisieren. Bei einem Filmscanner ist man hier jedoch vollkommen auf der sicheren Seite. Für andere Dokumente ist allerdings ein eigener Scanner erforderlich.

Mit diesen Scannern können Dias meist im Magazin eingescannt werden. Das bedeutet, eine automatische Einzugsmechanik ermöglicht den reibungslosen Ablauf, während bei Hybridscannern jedes Dia einzeln Bearbeitet werden muss.

Vorteile
  • Besonders für Diapositive und Fotonegative geeignet
  • Scannen von Magazinen oftmals möglich
Nachteile
  • Für Dokumente wird ein eigenes Gerät benötigt

Was sind Kameraaufsätze und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Diese spezielle Methode der Digitalisierung zählt nicht im eigentlichen Sinn als Diascanner. Bei einem Scan wird das Bild zeilenweise abgetastet. Bei dieser Technik wird das Dia jedoch abfotografiert. Damit hier eine gute Qualität geboten werden kann, braucht man einen Aufsatz bzw. ein Objektiv für die Digitalkamera.

Diese Methode ist empfehlenswert, wenn man eine hochwertige Kamera mit guter Auflösung besitzt, da solche Aufsätze meist preiswerter sind als eigene Diascanner.

Es gibt jedoch einige Nachteile. Der Aufwand ist vergleichsweise hoch und die abfotografierten Dias müssen erst nachträglich bearbeitet werden, da keine automatischen Kratzerkorrekturen und Bereinigungen vorgenommen werden können.

Wichtig ist die passende Kamera. Nicht jede Digitalkamera ist mit anderen Objektiven kompatibel.

Vorteile
  • Vergleichsweise preiswert
  • Verfahren an sich ist unkompliziert
  • Keine Einstellungen beim Scan notwendig
Nachteile
  • Bilder müssen nachbearbeitet werden
  • Hochwertige Kamera (z.B. Spiegelreflex) notwendig

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Diascanner

Wie funktionieren Dias?

Dias sind fotografische Filme die nach ihrer Entwicklung Grauwerte und Farben in einer natürlichen Ansicht zeigen. Nachdem der Film zerteilt wird, entstehen die einzelnen Diapositive. Projektion auf einer Mattscheibe oder einer Leinwand sind die beliebtesten Darstellungsmethoden.

Der größte Vorteil der Diapositive liegt in der hohen Bildqualität. Durch die verschiedenen Schichten zeichnen sich Dias mit einem sehr hohen Kontrastumfang aus. Auch die besonders natürliche Farbgebung bildet ein wesentliches Merkmal. Dias setzen durch ihre Beschaffenheit nach wie vor einen hohen Qualitätsstandart.

Jedoch hat ein Dia auch gewisse Nachteile. Staub und Kratzer können die Projektionsqualität mindern. Dias bestehen unter anderem aus einer Gelatineschicht. Diese macht sie für Schimmel und Bakterien anfällig. Dias zu digitalisieren kann zu besseren Haltbarkeit und größeren Bearbeitungsmöglichkeiten führen.

Geschichte der Dias und Situation heute

Die Blütezeit der Dias liegt in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts. Diapositive boten eine günstige Methode um Farbbilder herzustellen. Die wohl typischste Form um Dias zu präsentieren ist die Projektion. Noch heute verwendet man den Begriff „Diashow“ um die Abfolge von Bildern und Computerpräsentationen zu bezeichnen.

Heutzutage sind Dias weitgehend durch die Digitalfotografie abgelöst worden. Doch im Bereich der professionellen Fotografie hat die Dia-Technologie deutliche Spuren hinterlassen. So werden noch immer Großbildaufnahmen im 85mm x 85mm Format der Kinodias gemacht.

Wie bereits mehrmals erwähnt wurde, stehen Dias immer noch für hochwertige Bildaufnahmen. Dafür steht auch die Verbindung der Dias mit digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten.

Dias treten in vielen verschiedenen Formaten auf. Am häufigsten vertreten sind Kinodias mit Abmessungen von 85mm x 85mm, sowie Kleinbilddias mit den Maßen 24mm x 36mm.

Das Format der Kleinbilddias entspricht den heutigen Spiegelreflexformaten, während das Kinodia heute als Großbildaufnahme vertreten ist.

Bei der Digitalisierung besteht die Möglichkeit das Bild in Dateiformaten zu speichern und je nach Bedarf zu bearbeiten. Typische Bildformate, die auch für Digitalfotografien verwendet werden, sind JPG, TIFF und RAW.

Welches Dateiformat am besten geeignet ist, hängt von dem Verwendungszweck, dem entsprechenden Diascanner und der Dateigröße ab. Auch das Interesse an Bildbearbeitung ist hier ausschlaggebend.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www2.cs.uni-paderborn.de/cs/ag-domik-static/SIMBA/dbv/diascann.htm

[2] http://www.shashin-toro.com/2012/05/10/kleinbildfilme-digitalisieren-nur-wie/

Bildquelle: flickr.com / L.G.J.

Warum kannst du mir vertrauen?

Neben seiner Arbeit als Technik Journalist hat sich Michael der Naturphotographie verschrieben und bereist jährlich verschiedene Länder um atemberaubende Photos zu schießen. Zudem ist er passionierter Gamer und nimmt regelmäßig erfolgreich an Online Turnieren des Spiels “League of Legends” teil.