Willkommen bei unserem großen Etikettendrucker Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Etikettendrucker. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Etikettendrucker zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Etikettendrucker kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Etikettendrucker ist ein Gerät, mit Hilfe dessen du die Etiketten ausdrucken kannst. Etiketten benutzt man hauptsächlich, um verschiedene Produkte, Geräte, Lebensmittel usw. zu beschriften.
  • Das benötigte Etikettenpapier kann verschiedener Länge und Breite sein und aus verschiedenen Materialen bestehen. Das hängt vor allem vom Typ des Druckers und dem Druckverfahren ab. Nicht jedes Gerät wird jedes Papier erkennen.
  • Je nach der Größe eines Geräts variieren sich tatsächlich sein Preis und seine Leistungsfähigkeit. In der Regel eignen sich die kleinsten Geräte für die Einsteiger, weil sie weniger kosten und einfacher zu bedienen sind. Für den professionellen Einsatz bräuchtest du einen industriellen Drucker.

Etikettendrucker Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Etikettendrucker als Handgerät

Dieser batteriebetriebene Etikettendrucker ist eine kleine, handliche Variante, die ihren Zweck vollkommen erfüllt. Du kannst dabei zwischen verschiedenen Schriftgrößen-, arten- und farben wählen.

Beim Drucken kannst du auf dein Etikett zwei Zeilen drucken und auch verschiedene Etiketten speichern, um sie jederzeit schnell ausdrucken zu können. Das Gerät ist noch in der Plus Version oder in verschiedenen Sets mit Batterie oder Etikettenband erhältlich.

Der beste Etikettendrucker mit Farbfunktion

Dieser Etikettendrucker hat mehrere Funktionen und ist leistungsstärker, als ein Handgerät. Er kann bis zu 93 Etiketten in der Minute drucken und diese dabei auch in rot und schwarz drucken.

Außerdem ist auch der Druck eines Barcodes oder eines Briefporto auf deine Etiketten möglich. Im Lieferumfang sind auch bereits zwei Etikettenrollen enthalten, damit du direkt loslegen kannst.

Der beste professionelle Etikettendrucker

Dieser Etikettendrucker ist besonders gut für Büros geeignet, da mit diesem Modell gleich verschiedene Grafiken oder Schriften auf das Etikett gedruckt werden können. Dabei hast du die Wahl zwischen individuellen Gestaltungselementen, Barcodes oder Adressen für jeden Einsatzbereich.

Durch den Thermodrucker des Gerätes musst du weder Toner noch Tinte nachkaufen. Im Lieferumfang sind auch Adressetiketten enthalten. Du kannst aber auch noch andere Sets mit verschiedenen Rollen kaufen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Etikettendrucker kaufst

Welche Software benutzt man für einen Etikettendrucker?

Die Software ist normalerweise beim Gerät mitgeliefert. Es gibt aber eine Menge Freeware-Programmen, die du dir jederzeit anschauen kannst. Der Avery Zweckform Design & Print hat sich als einfachstes Tool im Bereich Etikettendruck erwiesen.

Für welches OS ist ein Etikettendrucker geeignet?

Die Etikettendrucker unterstützen sowohl Windows OS als auch Mac OS, auf den Seiten wie Vikingdirekt.at kannst du dich genauer informieren, welche Systemvoraussetzungen dieses oder jenes Gerät hat.


Haben die Geräte einen USB-Anschluss?

Meistens verfügen die Etikettendrucker über einen USB-Anschluss, es gibt aber auch Geräte, die einen WLAN / LAN-Anschluss haben.

In der folgenden Tabelle erhältst du eine Übersicht der jeweiligen Vorteile:

Arten der Verbindung Vorteile
USB-Anschluss Mit dieser Variante können sie sich ganz klar schneller verbinden, die Übertragung geht ebenfalls leichter und läuft reibungslos ab.
W-Lan Diese Möglichkeit bietet die Chance, auch über dein Handy Etiketten auszudrucken. Zudem musst du nicht direkt deinen Computer anschließen, sondern kannst ihn eventuell günstiger positionieren.

Welche Arten von Etikettendruckern gibt es?

Allererstes möchten wir dir kurz erklären, welche Typen von Label Printer existieren und was sie unterscheidet.

  • Mobiler Etikettendrucker: leichtes, tragbares, akkubetriebenes Gerät.
  • Desktop-Etikettendrucker: kleineres, kompaktes Gerät für kleine Druckvolumen.
  • Industrie-Etikettendrucker: kommt in Industrie zum Einsatz; ist groß und schwer beweglich, aber sehr leistungsfähig; muss besonderen Anforderungen genügen.
  • Großformat-Etikettendrucker: kann größere Etiketten ausdrucken (zum Beispiel 168 oder 216 Millimeter)

Auf unserer Seite findest du die mobilen und die Desktop-Etikettendrucker, da die Nachfrage auf diese Produkte höher ist.

Wer sind die bekanntesten Hersteller von Etikettendruckern?

Im Internet findet man mehr als 20 verschiedener Namen der Hersteller von Etikettendrucker. Welche sind aber vertrauenswert und bieten ein gutes Preis- und Leistungsverhältnis an?

Firmen wie Zebra, TSC, Dymo, Toshiba oder Brother sind im Moment die bekanntesten auf dem Markt. Zebra ist momentan der Marktführer und bietet Profi-Geräte an. Für die Einsteiger empfehlt man die Etikettendrucker von DYMO.

Wo kommen Etikettendrucker am häufigsten zum Einsatz?

Es gibt eine große Vielfalt an Einsatzgebiete von Etikettendruckern. Am häufigsten aber hat man Bedarf an Etikettendruckerei in folgenden Bereichen:

  • Büro und Verwaltung
  • Industrie
  • Kennzeichnung
  • Lager
  • Marketing
  • Poststelle
  • Qualitätssicherung und -kontolle
  • Werkstatt

Was kostet ein Etikettendrucker?

Der Preis hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel vom Einsatzbereich, von der Leistungsfähigkeit, vom Druckqualität usw. Das heißt die kleinsten und einfachsten Etikettendrucker kann man sich für 20-50 Euro leisten. Für die professionellen Geräte (industrielle Modelle beispielsweise) muss man Hunderte wenn nicht Tausende Euro ausgeben.

Wo kann ich einen Etikettendrucker kaufen?

amazon.de und ebay.de sind zwei große Online-Plattformen, die für jede Preiskategorie ein sehr großes Sortiment anbieten. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein gebrauchtes Gerät zu kaufen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Etikettendrucker vergleichen und bewerten

Dieser Absatz sollte dir helfen zu verstehen, anhand welcher Kriterien du einen Etikettendrucker auswählen solltest. Dabei handelt es sich nicht um Preis oder Farbe eines Produkts, sondern um solche Faktoren wie:

  • Druckverfahren
  • Druckvolumen
  • Druckauflösung
  • Druckgeschwindigkeit
  • Gewicht und Produktabmessungen
  • Etiketten (Format, Breite, Höhe)
  • Barcode- und Vertikaler Druck

In den nachfolgenden Absätzen werden wir dir erklären, was jeder dieser Faktoren bedeutet, damit du dich besser auskennst und es dir leichter fällt, eine Entscheidung zu treffen.

Druckverfahren

Hauptsächlich unterscheiden sich zwei Druckverfahren: Thermodirekt und Thermotransfer Druck. Thermodirektdrucker verwendet man, wenn das Etikett nur eine kurze Zeit genutzt wird (bis zu drei Monate).

Dieses Verfahren benötigt ein spezielles thermosensitives Material aber die Handhabung ist besonders einfach, weil nur die Etikettenrollen ausgetauscht werden müssen. Das macht dieses Druckverfahren auch kostengünstig.

Ein typisches Anwendungsgebiet ist beispielsweise der Druck von Versandetiketten, Belegen, deren Lebensdauer beschränkt ist, Tickets, Parkscheine usw.

Vorteile
  • benötigt kein zusätzliches Verbrauchsmaterial
  • einfache Handhabung
  • weniger Abfall und weniger Kosten
Nachteile
  • Materialauswahl sehr stark eingeschränkt
  • kann nur einfarbig gedruckt werden (schwarz auf weiß)
  • geringe Haltbarkeit des Drucks

Im Thermotransferverfahren hingegen können Etiketten produziert werden, die deutlich länger haltbar sind. Bedruckte Etiketten sind selbst bei stärkerer Sonneneinstrahlung beständig.

Bei der Ettiketierung von Weinflaschen werden gerne Thermotransferverfahren genutzt, damit die Etiketten lange halten. (Bildquelle: pixabay.com / Steve Buissinne)

Deshalb findet es oft Verwendung zur Produkt-, Geräte-, Lebensmittelkennzeichnung oder Produktion der Barcodeetiketten.

Vorteile
  • sehr haltbarer Druck
  • für verschiedene Materiale geeignet
  • es kann in vielen Farben gedruckt werden
  • sehr vielseitig einsetzbar
Nachteile
  • benötigt ein Farbband
  • schwerere Handhabung
  • höherer Preis
  • es entsteht zusätzlicher Abfall

Druckvolumen

Das Druckvolumen ist die Anzahl der Labels, die du pro Tag drucken wirst. Wenn es um 500 (oder weniger) Etiketten pro Tag geht, spricht man von einem Gerät für kleine Druckvolumen (z. B. Desktop-Etikettendrucker).

Ein Labeldrucker für mittlere Druckvolumen bedeckt bis zu 3000 Etiketten am Tag und alles darüber hinaus verarbeiten die Etikettendrucker für hohe Druckvolumen.

Druckauflösung

Die Auflösung eines Etikettendruckers gibt an, wie fein das Bild wird. Hier taucht immer wieder das Akronym dpi auf – aber was bedeutet das?

Es handelt sich dabei um dots per inch, also Punkte pro Zoll (wobei ein Zoll 2,5 Zentimetern entspricht), also wie viele Punkte der Drucker auf eine Länge von einem Zoll druckt. Die hohen dpi-Werte bedeuten hohe Druckqualität.

Etikettendrucker haben unterschiedlich hohe Druckauflösungen, gängig sind aber die nächsten:

DPI-Anzahl Verwendung
203 dpi Eignet sich ideal, um 1D Barcodes auszudrucken, wie Strichcodes oder Aufkleber.
300 dpi Eignet sich ideal für 2D Barcodes oder auch QR Codes.
600 dpi Eignet sich sehr gut für Grafiken.

Im folgenden Video werden diese Druckauflösungen näher betrachtet (auch mit den deutschen Untertiteln).

Druckgeschwindigkeit

Das ist ein weiteres wichtiges Kriterium, das du auf jeden Fall beachten solltest. Wo kommt dein Etikettendrucker zum Einsatz? Wie oft wirst du ihn benutzen? Die Antwort auf diesen Fragen hilft dir zu verstehen, wie schnell die Etiketten bedruckt werden sollen.

Die mobilen Labeldrucker zum Beispiel haben eine niedrige Druckgeschwindigkeit, d. h. sie sind fähig, ungefähr 6-10 mm/s zu bedrucken. Die größeren Modelle wie Desktop-, Großformat- oder Industrie-Drucker können bis zu 150 mm/s ausdrucken.

Gewicht und Produktabmessungen

Wie schon erwähnt, je nach dem Druckertyp unterscheidet sich seine Größe und dementsprechend sein Gewicht. Wenn du dich für den Kauf eines kompakten, mobilen Etikettendruckers interessierst, handelt es sich klarerweise um ein kleines Gerät, das ca. ein halbes Kilo wiegt und das einfach mitgenommen werden kann. Durchschnittlich sind solche Drucker 10 x 20 cm groß.

Die Desktop- oder Großformat-Etikettendrucker bleiben normalerweise stehen, wiegen meistens weniger als 2 Kilogramm, aber sind viel tiefer, als die mobilen Geräte. Die industriellen Modelle im Gegenteil sind groß, tief und schwer beweglich.

Etiketten: Format, Breite, Höhe

Es handelt sich in der Regel um Haftetiketten auf Rolle, dessen Material entweder gestanzt oder endlos sein kann. Das vorgestanzte Etikettenpapier hat immer das gleiche Format. Wenn aber ein Etikettendrucker über Schneidefunktion (auch als Cuttergenannt) verfügt, werden die Labels geschnitten und einzeln gedruckt.

Worauf du achten solltest ist die passende Breite beziehungsweise Höhe der Etiketten, die du ausdrucken wirst. Die maximalen Abmessungen sind von Gerät zu Gerät unterschiedlich.

Barcode- und vertikaler Druck

Achte darauf, dass nicht jeder Drucker Barcodes oder vertikale Etiketten ausdrucken kann. Es gibt auch die entsprechenden Geräte, die nur für Strichcodedruck geeignet sind. Falls der Bedarf nach Vertikal- oder Barcodedruck besteht, informiere dich vorzeitig, ob das ausgewählte Produkt über solche Funktion verfügt.

Demetrius TatarinowTechnik-Experte

„Zu den Auswahlkriterien für einen Etikettendrucker zählt außerdem die Verfügbarkeit der Verbrauchsmaterialien. Jeder Hersteller bietet seine eigenen Etiketten  und Farbbänder, passend für die eigenen Modelle, an. Bei Dymo z.B. passt auch nur genau dieses Verbrauchsmaterial, welches vergleichsweise teurer ist und somit den günstigen Anschaffungspreis ab einem höheren Druckaufkommen wieder relativiert. In andere Etikettendrucker können auch problemlos Farbbänder und Etiketten eingelegt werden, die günstiger eingekauft werden können.“

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Etikettendrucker

Wie lange kann man ein Gerät nutzen?

Wie jedes andere elektronische Gerät sollte ein Etikettendrucker regelmäßig gewartet und gereinigt werden, damit er länger dienen kann. Einige Teile sollten auch gewechselt werden, was du entweder selber durchführen oder den Spezialisten übergeben kannst.

Wo kann man einen Etikettendrucker reparieren?

Normalerweise geben die Hersteller eine Garantie, dass du innerhalb einer Zeit (etwa zwei bis drei Jahre) problemlos dein Gerät reparieren kannst. Falls diese schon abgelaufen ist, kannst du dich zum Beispiel an etimark.de wenden.

Funktioniert der Etikettendruck ohne PC?

Ja, manche Hersteller (wie zum Beispiel Intermec oder Datamax) produzieren Geräte, die keinen Computer oder Netzwerkanschluss benötigen. Mehr dazu auf etimark.de und ades.ch.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.allround-pc.com/aktionen/2014/etikettendrucker-fuer-das-buero-worauf-beim-kauf-zu-achten-ist

[2] http://www.computerview.de/worauf-sollte-man-beim-kauf-eines-etikettendruckers-achten/

[3] http://www.etikettenwissen.de/wiki/Etikettendrucker

Bildquelle: pixabay.com / Brett_Hondow

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Neben seiner Arbeit als Technik Journalist hat sich Michael der Naturphotographie verschrieben und bereist jährlich verschiedene Länder um atemberaubende Photos zu schießen. Zudem ist er passionierter Gamer und nimmt regelmäßig erfolgreich an Online Turnieren des Spiels “League of Legends” teil.