Willkommen bei unserem großen Fotoscanner Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Fotoscanner. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Fotoscanner zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Fotoscanner kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Fotoscanner eignen sich bestens dazu, analoge Fotos zu digitalisieren, um die Qualität dieser dauerhaft zu erhalten. Das Ergebnis ist dabei sehr viel besser, als das eines mit einer Kamera abfotografierten Fotos.
  • Besonders geeignet für das Digitalisieren von Fotos sind dabei Flachbettscanner, Portable Scanner, Multifunktionsscanner und mobile Fotoscanner.
  • Während beim Scan mit einem Flachbett- und Multifunktionsscanner die Scanauflösung besonders gut ist, zeichnen sich Portable und mobile Scanner durch ihre praktische Anwendung und ihre kompakte Größe aus.

Fotoscanner Test: Favoriten der Redaktion

Der Fotoscanner mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Canon Lide 220 Flachbettscanner ist eine preiswerte Lösung für Personen, die neben Büchern auch andere Dokumente einscannen möchten. Er zeichnet sich durch eine hohe Auflösung aus, die auch das hochwertige Scannen von Bildern und Grafiken zulässt.

Weiterhin eignet er sich für Büros mit wenig Platz und zum mobilen Arbeiten, da er geringe Maße und Gewicht besitzt.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Canon bietet mit dem Lide 220 einen Flachbettscanner, der zwar nicht zum Scannen für Bücher optimiert wurde, für diesen Zweck jedoch gut verwendet werden kann.

Der Scanner zählt zu den kompaktesten Varianten auf dem Markt und besitzt Maße von lediglich 25 x 36.5 x 3.9 Zentimetern. Mit einem Gewicht von nur 1.6 Kilogramm ist er zudem federleicht.

Durch die kleine Auflagefläche eignen sich besonders Vorlagen bis DIN A4. Wenn Sie größere Formate einscannen möchten, ist dies in mehreren Vorgängen möglich.

Das Gehäuse ist schwarz und kann auch horizontal auf einem angebrachten Ständer stehen.

Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen eines Flachbettscanners finden Sie in unserem Ratgeber.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Da der Scanner nicht für bestimmte Vorlagen vorgesehen ist, bietet er eine extrem große Auflösung von 4800 dpi. Dies ermöglicht neben dem Einscannen von Text auch das Scannen komplizierter Grafiken und Bildern mit vielen Farbverläufen.

Ein sehr detailgetreues Ergebnis wird durch die Verwendung von Zeilensensoren erreicht.

Was genau einen Zeilenscanner auszeichnet und welche weiteren Vor- und auch Nachteile er mit sich bringt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Etwa 10 Sekunden braucht der Canon Lide 220 um eine Seite zu scannen. Für einen Flachbettscanner ist dieser Wert positiv.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Speziell für das Speichern von Bildern ohne Verluste bietet der Canon Lide 220 die Formate TIFF und PNG an. Eine anschließende einfache Möglichkeit der Bildbearbeitung ist dadurch auch garantiert.

Anders sieht es bei Texten aus. Wer ausschließlich Texte einscannen möchte muss mit dem PDF-Format Vorlieb nehmen.

Eine Umwandlung des Textes in Tabellen ist hier nicht gegeben.

Die Übertragung der Scans an den PC erfolgt über den USB-Anschluss, wofür Canon ein USB-Kabel mitliefert oder über die TWAIN-Schnittstelle. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie Windows- oder Macnutzer sind.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Unter geschlossenem Deckel werden LED-Lichter eingesetzt. Sie brauchen sich um keine zusätzliche Lichtquelle zu kümmern.

Der Flachbettscanner von Canon verbraucht gerade einmal 2.5 Watt und zählt damit zu den sparsamsten Scannern seiner Art.

Kundenbewertungen

Der Canon Lide 220 ist ein beliebter Scanner, der sehr viele Kundenrezensionen erhielt.

Gekennzeichnet wird er bei ca. 71% positiver Bewertung besonders durch folgende Merkmale:

  • Gute Verarbeitung
  • Keine Probleme bei der Installation
  • Intuitive Bedienung der Software
  • Gute Scan-Qualität
  • Kompakte Maße
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Besonders hervorzuheben sind die geringen Maße dieses Scanners und die vorhandenen Funktionen, die der Scanner bei relativ niedrigem Preis beinhaltet.

Rund 23% der Rezensenten sind mit dem Scanner nicht zufrieden.

Folgende Nachteile werden benannt:

  • Weist eine geringe Tiefenschärfe auf, was sich besonders auf das Scannen von Büchern negativ auswirkt
  • Schwierigkeiten mit der Software
  • Stromversorgung ausschließlich über USB-Anschluss
  • Auflösung ist geringer als angegeben

Fehlerhafte Produktangaben werden von mehreren Kunden genannt. Allerdings gibt es mindestens genauso viele Kunden, die dem widersprechen.

Schwierigkeiten mit der Software und zu gering eingeschätzte Schnelligkeit sind subjektive Werte, die jeder für sich austesten muss.

“FAQ”

Besitzt der Scanner auch eine Kopierfunktion?

Nicht direkt. Dazu müssen Sie Ihren Drucker am Scanner anschließen. Danach reicht ein einfacher Knopfdruck am Scanner um eine Seite Ihrer Vorlage in doppelter Ausfertigung in der Hand zu halten.

Besitzen die eingescannten Seiten eine Texterkennung?

Ja. Eine OCR-Software zur Texterkennung ist im Lieferpaket enthalten.

Braucht der Scanner lange um sich aufzuwärmen?

Eine kurze Einstellung zu Beginn ist notwendig. Diese nimmt etwa 5 Sekunden in Anspruch.

Ist der Scanner auch mit Linux kompatibel?

Es gibt Kunden, die den Scanner bei Verwendung von Linux einsetzen und darüber positiv berichten. Offiziell führt Canon Linux jedoch nicht als kompatibles Betriebssystem auf.

Liegt dem Scanner ein USB-Kabel bei und welche Länge besitzt dieses?

Ja. Ein USB-Kabel ist im Lieferbaket inbegriffen. Es ist 148 Zentimeter lang.

Gibt es eine Möglichkeit festzulegen, wie groß der Rand ist, den die Software automatisch vom dem Bild abschneidet?

Ja. Diese Einstellung können Sie manuell vornehmen.

Ist der Scanner auch für das Scannen von Dias geeignet?

Nein. Das wird nicht empfohlen. Die Auflösung ist zwar hoch und reicht auch für das qualitative Scannen von Dias, es fehlt jedoch ein geeignetes Speicherformat. Außerdem besteht die Gefahr, durch die Lichtquelle die Dias zu beschädigen.

Der beste Allround Scanner

Dieser Scanner stellt eine relativ billige Möglichkeit dar, Fotos und Dokumente in einer ziemlich hohen Auflösung zu digitalisieren.

Er zeichnet sich durch seine kompakte Größe und einfache Bedienung aus.

Redaktionelle Einschätzung

Funktionsweise / Bildauflösung / Scangeschwindigkeit

Der Canon CanoScan LiDE 120 Scanner ist ein Flachbettscanner. Fotos können mit einer optischen Auflösung von bis zu 2.400 x 4.800 dpi eingescannt werden. Unter dieser Höchstauflösung dauert der Scan 16,7 Millisekunden pro eingescannter Zeile.

Mit der maximalen optischen Auflösung von 2.400 x 4.800 dpi befindet sich dieser Scanner im Vergleich zu anderen Flachbettscannern im Mittelbereich. Für das Einscannen von alten Fotos, um sie in qualitativ hochwertiger Form zu speichern, reicht die Bildauflösung im Normalfall aus.

Will man eingescannte Fotos jedoch in einem sehr viel größeren Format als dem des Originals ausdrucken, sollte die Auflösung etwas höher sein. Die Qualität wird mit einer niedrigeren Auflösung nämlich verschlechtert und Details werden schlechter erkennbar.

Der Scanner benötigt 16,7 Millisekunden pro Zeile, um ein Dokument oder Foto in Farbe und in der höchsten Auflösung zu scannen. Diese Geschwindigkeit ist in etwa durchschnittlich für einen Flachbettscanner.

Schnittstelle und Selbstständigkeit des Geräts / Speicherkapazität

Das Scan Gerät verfügt über einen USB- Anschluss und funktioniert in Verbindung mit einem Computer. Es hat einen integrierten RAM Speicher.

Der Hi-Speed USB 2.0 Anschluss dient dazu, den Scanner mithilfe des mitgelieferten USB Kabels mit einem Computer zu verbinden. Nur so kann das Gerät arbeiten, es funktioniert nicht selbstständig. Durch die USB- Kabel wird der Scanner mit Strom versorgt und dadurch findet die Datenübertragung statt.

Der Arbeitsspeicher des Scanners ist ein DDR3 SDRAM. Auf diesem sind alle Informationen, die das Gerät zum Scannen von Fotos und Dokumenten braucht, abgespeichert. Die digitalisierten Dateien werden aber direkt über das USB- Kabel auf die Festplatte des Computers oder beispielsweise einen dort angeschlossenen USB- Stick gespeichert.

Scanformat / Größe und Gewicht des Geräts

Die Maximale Scanfläche beträgt 216 x 297 mm. Das Gerät selbst misst 25 x 37 x 4 cm und wiegt 1,6 kg.

Dokumente können im DIN A4 Format gescannt werden und auch Fotos dürfen dieses Format nicht überschreiten, um vollständig eingescannt zu werden. Es können aber mehrere kleine Fotos gleichzeitig auf die Glasfläche gelegt werden. Der Scanner erkennt sie nach dem Scanvorgang je nach Wunsch als zusammenhängend oder separat.

Mit den Maßen 25 x 37 x 4 cm und dem Gewicht von 1,6 kg ist der Canon CanoScan LiDE 120 Scanner im Vergleich zu anderen Flachscannern ziemlich klein und leicht. Er ist dadurch leicht transportabel und einfach zu verstauen.

Display und Farbe

Der Fotoscanner besitzt kein integriertes Display. Seine Farbe ist schwarz.

Ein Vorschaubild direkt am Scanner ist nicht unbedingt notwendig, da das digitalisierte Foto sofort nach dem Scanvorgang am Bildschirm des verbundenen Computers erscheint.

Die dunkle Farbe des Geräts lässt es noch schlanker und eleganter wirken. Ein Punkt, der manche Konsumenten stören könnte ist, dass das Verstauben des Geräts sehr schnell sichtbar ist.

Kundenbewertungen

Aktuell bewerten 70 % der Rezensenten den Canon CanoScan LiDE 120 Scanner positiv. Ein Großteil davon zeichnete das Produkt mit einer fünf Sterne Wertung aus, einige davon vergaben vier Sterne.

Die wichtigsten Punkte, die darin gelobt wurden, sind:

  • Einfache Installation der Software
  • Bedienerfreundliches Quickmenü
  • Keine externe Stromversorgung notwendig

Viele Konsumenten beschreiben, dass es sehr von Vorteil ist, dass der Scanner kein extra Netzteil zur Stromversorgung benötigt, sondern diese direkt durch das USB- Kabel vom Computer erhält. Dadurch verhindert man ein Vergrößern des bereits bestehenden „Kabelsalats“.

Rund 22 % der Rezensenten bewerteten das Produkt negativ. Viele davon vergaben einen Stern, manche vergaben zwei.

Diese Punkte stören die Konsumenten besonders:

  • Probleme bei unglatten Dokumenten oder Fotos
  • Probleme mit Kompatibilität mit Windows 10

Viele Rezensenten kritisieren, dass Dokumente oder Fotos, sobald sie etwas geknickt sind und nicht mehr gerade auf der Glasfläche des Scanners aufliegen, nicht mehr schön gescannt werden. Da sie vom Deckel nicht komplett niedergedrückt werden, ist die digitalisierte Version oft unscharf.

“FAQ”

Kann man mit diesem Fotoscanner auch Dokumente einscannen?

Ja, es können auch (Papier-) Dokumente bis DIN A4 eingescannt werden.

Ist der Scanner mitMac kompatibel?

Ja, der Canon CanoScan LiDE 120 Scanner funktioniert einwandfrei mit einem Mac.

Können auch mehrere Fotos im Stapelmodus gescannt werden?

Nein, das ist mit diesem Scanner leider nicht möglich.

Kann ich mit dem Scanner den eingescannten Text danach direkt bearbeiten? 

Ja, die Technik hierfür lautet OCR (Texterkennung). Die entsprechende Software ist beim Scanner dabei.

Kann ich mit offenem Deckel scannen, um Bücher einzuscannen? 

Ja, der Deckel lässt sich bis ca. 3 cm anheben.

Der beste Fotoscanner für zuhause

Besonders ist am Epson Perfection V370, dass er auf das Scannen von Fotos und anderen Grafiken spezialisiert ist. Eine hohe Auflösung unterstützt die Hochwertigkeit der Scans, auch bei komplexen Vorlagen.

Preislich liegt der Scanner deshalb etwas über den üblichen Flachbettscannern.

Redaktionelle Einschätzung

Scannertyp / Vorlagenformat / Maße / Artikelgewicht / Farbe

Der Perfection V370 von Epson ist ein Flachbettscanner, der auf das Scannen von Fotos, Dias und Negativen ausgelegt ist.

Dadurch eignet sie sich besonders gut für Bücher, die viele farbenreiche Fotos und Grafiken enthalten, die in bester Qualität gescannt werden sollen.

Mit einer Größe von 28 x 43 x 4.1 Zentimetern ist der Scanner recht platzsparend. Dies hat zur Folge, dass nur DIN A4 Formate bequem aufgelegt und eingescannt werden können. Größere Vorlagen nehmen durch mehrmaliges Auflegen mehr Zeit in Anspruch.

Mit einem Gewicht von 2.2 Kilogramm ist der Perfection V370 sehr portabel.

Sein Deckel und Grundbau ist schwarz. An der oberen vorderen Kante befinden sich 4 große graue Knöpfe für eine leichtere Bedienung des Scanners.

Auflösung / Scan-Geschwindigkeit / Sensoranordnung

Die Auflösung von 4800 dpi spricht für eine vielseitige Einsatzbereitschaft des Scanners mit hochqualitativer Scan-Qualität im Ergebnis. Dies wird durch die Anordnung der Sensoren in Zeilen unterstützt.

Ein Scanvorgang nimmt etwa 25 Sekunden in Anspruch, was für Flachbettscanner ein ungewöhnlich hoher Wert ist, der sich jedoch durch die hohe Auflösung und die Spezialisierung des Scannens von Bildern rechtfertigen lässt.

Übertragung an den PC / Ausgabe-Formate / Tagesvolumen / Betriebssystem

Auffällig ist, dass sich die Ausgabe-Formate hauptsächlich auf das Speichern von Bildern konzentrieren. Für geringen Speicherplatz bietet der Flachbettscanner das JPG-Format, für verlustfreies Speichern das TIFF- und BMP-Format.

Für Texte bietet der Perfection V370 ausschließlich das PDF-Format an, wodurch eingescannte Texte nur unter Mehraufwand bearbeitet werden können.

Kompatibel ist dieser Scanner sowohl mit Windows als auch mit Mac.

Typischerweise werden die digitalisierten Inhalte per TWAIN-Schnittstelle oder USB-Anschluss an den PC übermittelt.

Ein maximales Tagesvolumen wird hier nicht angegeben.

Lichtquelle / Energieverbrauch

Der Scanner von Epson verwendet LED Lichter, um die zu scannenden Vorlagen zu durchleuchten.

Er benötigt keine Aufwärmzeit, was Zeit und Strom spart. Trotzdem liegt er mit 12 Watt im Vergleich zu anderen Flachbettscannern relativ hoch im Energieverbrauch.

Kundenbewertungen

Knapp 80% aller Rezensenten geben dem Perfection V370 4 oder 5 Sterne.

Besonders begeistert sind sie von den folgenden Charakteristiken:

  • Sehr gute Qualität bei Bildern und Negativen
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Keine Aufwärmzeit nötig
  • Einfache Bedienung der Hard- und Software
  • Ist stabil und wirkt trotzdem wertig
  • Nachbearbeitung bei Bildern häufig nicht nötig

Hervorgehoben werden kann besonders die hohe Qualität der Scans, die häufig keiner großen Nachbearbeitung bedürfen, sowie der intuitiv zu bedienenden Software, die im Paket enthalten ist.

Negativ wird der Flachbettscanner von Epson von gerade einmal 12% aller Rezensenten bewertet.

Bemängelt werden folgende Punkte:

  • Mitgelieferte Negativschiene bietet nur Platz für einen Filmstreifen, mehrere sind dadurch nicht gleichzeitig scannbar
  • Kleine Macken in der Software
  • Kein Handbuch im Lieferpaket
  • Probleme bei der Software-Installation
  • Streifen in Scans

Die beschriebenen Probleme der Streifen in den digitalisierten Seiten und den Fehlinstallationen können nicht pauschalisiert werden, da sie nur vereinzelt aufgetreten sind.

Eine größere Negativschiene oder ein Handbuch gibt es leider auch nachträglich nicht. Letzteres ist durch die einfache Bedienung der Software in vielen Fällen jedoch hinfällig.

“FAQ”

Können mit dem Scanner auch andere Vorlagen als Bilder eingescannt werden?

Das ist selbstverständlich möglich. Neben losen Papieren und Büchern ist es sogar möglich, einfache 3D-Objekte mit dem Scanner zu scannen, beispielsweise eine Münze.

Das Gerät geht seitlich auf, kann man die Seiten wechseln?

Nein, das ist nicht möglich. Der Scanner öffnet links, die Eingabetasten befinden sich auf der rechten Seite.

Kann man mehrere Fotos auf einmal scannen und in zwei verschiedenen Dateien speichern?

Ja. Das ist möglich, sofern man mithilfe der Software scannt. Mit dieser kann nach dem Scanvorgang jedes Bild angeklickt und als einzelne Datei deklariert werden.

Wodurch können Streifen in Scans entstehen?

Häufig entstehen diese durch das undichte Schließen des Scannerdeckels. Gerade beim Scannen dicker Bücher ist dies oft der Fall. Hier kann man sich leicht helfen, indem man während des Scanvorgangs leichten Druck auf den Deckel ausübt.

Können eingescannte Dateien durchsucht werden?

Ja. Die mitgelieferte Software bietet eine OCR-Funktion, die Texterkennung zulässt.

Können auch Röntgenbilder eingescannt werden?

Ja. Theoretisch ist dies möglich. Da diese jedoch häufig ein größeres Format als DIN A4 besitzen, kann es vorkommen, dass Sie das Bild in mehreren Anläufen einscannen müssen und dadurch wichtige Strukturen nicht mehr eindeutig erkennbar sind.

Der beste Fotoscanner mit Einzugsensor

Der Plustek ePhoto Fotoscanner fällt unter die Kategorie der Fotoscanner mit Einzugsscanner. Das Bild wird von alleine durch den Scanner gezogen, während dieser über USB mit deinem Laptop oder Computer verbunden ist. Es müssen also keine weiteren Knöpfe gedrückt werden.

Zusammen mit dem Gerät wird auch eine passende Software für die Bildbearbeitung mitgeliefert. Damit kannst du die Fotos direkt nach dem Einscannen bearbeiten und optisch verbessern.

Der beste Fotoscanner für Fotos und Dias

Der Somikon Fotoscanner ist ein 3-in-1 Gerät. Es scannt nicht nur deine Fotos, sondern kann auch alte Dias und sogar Negative digitalisieren. In einer Minute können bis zu 15 Aufnahmen gescannt werden. Um Fotos zu scannen, muss der Somikon Fotoscanner einfach nur auf das Bild gesetzt werden. Du musst die Fotos also nicht einmal aus dem Album holen.

Für Dias und Negative gibt es bestimmte Halterungen, die einfach eingelegt und dann in das Gerät geschoben werden. Die Bildübertragung erfolgt dann ganz einfach über ein USB-Kabel, welches du nur mit deinem Computer oder Laptop verbinden musst.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Fotoscanner kaufst

Worin liegen die Vorteile von einem Fotoscanner gegenüber dem einfachen Abfotografieren von Fotos?

Die einfachste Möglichkeit, ein Foto ohne Scanner zu digitalisieren, ist das Abfotografieren mit einer Digitalkamera, einem Mobiltelefon oder mit einem anderen technischen Geräte mit integrierter Kamera.

Folgende Probleme können beim abfotografieren entstehen:

Vorteil Erläuterung
Reflexion Die Reflexion ist auf der digitalisierten Version zu sehen. Dies lässt die digitale Datei an Qualität verlieren
Perspektive Die Größenverhältnisse können verzogen werden, wenn das Foto nicht aus der optimalen Perspektive geschossen wird
Rand Durch das einfache Abfotogafieren kann es auch vorkommen, dass der Rand des analogen Fotos nicht optimal mit dem Rahmen des digitalen Foto übereinstimmt
Verzerrung Wenn Fotos etwas gebogen sind, ist es schwierig, das Foto ohne Verzerrung abzufotografieren

Wenn du reflexionsfreie digitalisierte Fotos aus der perfekten Perspektive und mit genauem Rand erhalten willst, solltest du dir also eher einen Fotoscanner zulegen, anstatt Bilder ganz einfach mit deiner Kamera abzufotografieren.

Wo kann man einen Fotoscanner kaufen?

Geräte zum Digitalisieren von Fotos kannst du in allen möglichen Elektronik-Geschäften und Supermärkten mit einer angemessenen Elektronik-Abteilung erwerben. Vermehrt werden solche Geräte auch im Internet gekauft, da dort die Auswahl höher ist und die Preise teilweise niedriger sind. Mobile Fotoscanner kannst du dir in den App Stores von Android und Apple herunterladen.

Unsere Recherche ergab, dass Fotoscanner in Deutschland vor allem auf den folgenden Internetseiten gekauft werden:

  • Amazon
  • Ebay
  • Conrad
  • Idealo
  • Media Markt
  • Otto
  • Pearl

Wenn du jedoch ein Fotoscanner-Einsteiger bist, empfehlen wir auf jeden Fall, dass du das Produkt im Einzelhandel kaufst oder dir zumindest dort Rat einholst, bevor du ein bestimmtes Produkt im Internet bestellst.

Scanner eignen sich in verschiedenen Situationen und Bereichen. Sie können auch erweiterte Funktionen wie beispielsweise Dias-, Negativ- oder Filmscanner haben.(Bildquelle: unsplash.com / Javier Quesada)

Damit kannst du im Normalfall unschöne Überraschungen verhindern.

Was kostet ein Fotoscanner?

Preislich gesehen ist bei einem Fotoscanner wirklich für jeden was dabei. Während mobile Apps günstig bis gratis sind, muss man für einen Portable Scanner bereits etwas tiefer in die Tasche greifen. Flachbett-, Einzugs- und Multifunktionsscanner liegen teilweise in einer etwas höheren Preisklasse.

Viele Fotoscanner Apps sind komplett kostenlos, komplexere Anwendungen kannst du auf Bezahlung auf deinem Smartphone oder Tablet herunterladen, wobei der Preis dafür im Normalfall nicht mehr als 5 Euro beträgt.

Die Preise für Portable Scanner liegen in etwa zwischen 50 und 200 Euro.

Für einen durchschnittlichen Flachbettscanner muss man ein ähnliches Budget einplanen, wobei für hoch qualitative Profi Scanner auch bis zu 2000 Euro verlangt wird.

Für Multifunktionsscanner zahlt man zwischen 200 und 300 Euro wobei auch hier spezielle Geräte einen 4-stelligen Betrag erreichen.

Einzugsscanner starten mit einem Preis von circa 200 Euro, besondere Scanner dieser Art kosten aber auch mal über 4000 Euro.

Typ Preis
Mobiler Fotoscanner bis ca. 5 €
Portable Scanner ca. 50-200 €
Standard Flachbettscanner ca. 50-200 €
Profi Flachbettscanner bis ca. 2.000 €
Standard Multifunktionsscanner ca. 200-300 €
Profi Multifunktionsscanner bis ca. 2.500 €
Standard Einzugsscanner ca. 200 €
Profi Einzugsscanner bis ca. 4.000 €

Wie groß ist der Unterschied zwischen Standard- und Profi Geräten?

Grundsätzlich kann man bei Fotoscannern sagen, dass die Auflösung der Bilder auf jeden Fall höher ist, je mehr Geld man dafür ausgibt. Die Unterschiede zwischen Standard- und Profi Geräten fallen dem „Normalverbraucher“ aber oft nur geringfügig auf.

Ein Richtwert für die Bildauflösung ist der dpi (=dots per inch) Wert. Bei einem Wert von 300 dpi sagt man, dass die Auflösung ausreichend ist. Alles darunter führt zu einer schlechten Bildqualität.

Kann man einen Fotoscanner auch mieten?

Die Antwort auf diese Frage ist: Ja! Wenn dir die Preise für einen Fotoscanner zu hoch sind, hast auch die Möglichkeit, dir einen Fotoscanner auszuleihen. Auf miet24 beispielsweise kann man sich in mehreren größeren Städten in Deutschland und Österreich ein entsprechendes Gerät ausleihen.

Eine andere Möglichkeit, deine Fotos zu scannen, ohne ein Scangerät zu kaufen, ist das Einscannen von Fotos in Fotogeschäften oder einigen Copyshops. Dort befinden sich oft Fotoscanner vor Ort und um eine oft geringe Gebühr (ca. 0,25 Euro pro Scan) kannst du dort deine Bilder praktisch einscannen.

Aber: Wenn du sehr viele Fotos einzuscannen hast, wird dies eine teure Angelegenheit.

Wenn das der Fall ist, bleibt dir immer noch die Möglichkeit, einen günstigen Second-hand-Scannerzu erwerben. Entweder in second-hand Elektronik Geschäften oder auf Internetseiten wie Ebay wirst du möglicherweise fündig.

Wenn du das Gerät online kaufst, pass darauf auf, dass der Verkäufer vertrauenswürdig ist und lass dir bei Möglichkeit via Videochat seine Funktionstüchtigkeit beweisen. Dies kann verhindern, dass du einen Verlust machst, wenn das gekaufte Objekt dann nicht einwandfrei funktioniert.

Wo kommt ein Fotoscanner am häufigsten zum Einsatz?

Zum Großteil werden Fotoscanner im häuslichen Gebrauch verwendet, um alte Fotos, die mit der Zeit an Farbe verlieren oder kaputt werden, in digitaler Form zu „verewigen“.

So werden wertvolle Erinnerungen dauerhaft erhalten.

Für wen eignet sich ein Fotoscanner?

Fotoscanner sind sowohl für den privaten Gebrauch, als auch für den beruflichen geeignet.

Da diese Geräte auch als Dokumentenscanner und teilweise als Dias-, Negativ- oder Filmscanner verwendet werden können, eignen sich diese Apparate wirklich für alle, die ausgedruckte Dateien in eine digitale Version umwandeln möchten.

Entscheidung: Welche Arten von Fotoscanner gibt es und welche ist die richtige für dich?

Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, Fotos zu digitalisieren. Eine davon ist das Scannen mit einem Fotoscanner. Grundsätzlich kann man zwischen den folgenden Arten von Fotoscannern unterscheiden:

  • Flachbettscanner
  • Multifunktionsscanner
  • Scanner mit Einzug
  • Portable Scanner
  • Mobile Fotoscanner

Sie unterscheiden sich nicht nur optisch, sondern auch in ihrer Größe und vor allem in ihrer Funktionsweise.

Welcher der Richtige für dich ist, hängt von der Art und dem Umfang des Ausgangsmaterials ab und auch vom Budget und der gewünschten Scanqualität.

Im folgenden Text werden die jeweiligen Arten von Fotoscannern beschrieben und deren Vor- und Nachteile angeführt, um dir deine Kaufentscheidung zu erleichtern.

Wie funktioniert ein Flachbettscanner und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Das Scannen funktioniert durch Lichtsensoren, die die Farben des Fotos erkennen und dieses schließlich in eine digitale Datei umwandelt.

Beim Scanvorgang wird das zu scannende Foto oder Dokument nach unten auf eine Glasplatte gelegt, worauf eine Beleuchtungs- und Abtastungseinheit unter dieser Glasplatte durchfährt. Ein Spiegel im Scanner zerlegt diese etwa 8000 Lichtsensoren in die Grundfarben Rot, Grün und Blau.

Für jede Farbe besitzt der Scanner eine Sensorzeile, die aus lichtempfindlichen Kondensatoren (auch CCD-Elemente genannt) besteht. Je nach Stärke des durch das gescannte Objekt zurückgeworfenen Lichts geben die Kondensatoren Ladung ab. Diese Ladungsveränderungen werden dadurch in Zahlenwerte umgewandelt, also digitalisiert. Lichtsignale werden also schlussendlich in Digitalsignaleumgewandelt.

Vorteile
  • Einfache Bedienung
  • Automatische Erfassung des gesamten Bildes
  • Auch für Dokumente verwendbar
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
  • Fehler in Farbdeckung durch abweichende Lichtempfindlichkeit
  • Manchmal geringe optische Qualität: Verzerrung, Tiefenschärfe
  • Belichtung kann nicht kontrolliert werden
  • Hoher Zeitaufwand

Da die Lichtsensoren nur in die drei Grundfarben umgewandelt werden, kommt es bei manchen Fotos zu Fehlern in der Farbgebung. Dies führt dazu, dass die allgemeine Qualität des Fotos eingeschränkt wird.

Besonders positiv ist die leichte Bedienbarkeit. Nicht zu empfehlen ist diese Art von Scanner, wenn man viele Fotos zu scannen hat, da man jedes Foto einzeln im Apparat platzieren muss. Dies ist ziemlich zeitaufwendig.

Um neben Fotos und Dokumenten auch Dias und Negative mit einem Flachbettscanner zu digitalisieren, kann zusätzlich ein Durchlichtaufsatz montiert werden. Hierbei wird das zu scannende Objekt von oben durchleuchtet und anschließend in Zahlenwerte umgewandelt. Die Beleuchtungseinheit unter der Glasplatte ist ausgeschaltet.

Wie funktioniert ein Multifunktionsscanner und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Wie bereits der Name verrät, erfüllt diese Art von Scanner mehrere Funktionen. Es können sowohl Dokumente und Fotos, als auch Negative und Dias digitalisiert werden. Wobei die Funktionsweise der von einem Flachbettscanner mit einem direkt integrierten Durchlichtsaufsatz entspricht:

Beim Scanvorgang eines Multifunktionsscanners wird also das zu scannende Foto oder Dokument nach unten auf eine Glasplatte gelegt, worauf eine Beleuchtungs- und Abtastungseinheit unter dieser Glasplatte durchfährt. Ein Spiegel im Scanner zerlegt diese etwa 8000 Lichtsensoren in die Grundfarben Rot, Grün und Blau.

Für jede Farbe besitzt der Scanner eine Sensorzeile, die aus lichtempfindlichen Kondensatoren (auch CCD-Elemente genannt) besteht. Je nach Stärke des durch das gescannte Objekt zurückgeworfenen Lichts geben die Kondensatoren Ladung ab. Diese Ladungsveränderungen werden dadurch in Zahlenwerte umgewandelt, also digitalisiert. Lichtsignale werden also schlussendlich in Digitalsignaleumgewandelt.

Beim Scannen von Dias und Negativen wird jedoch die Beleuchtungseinheit unter der Glasplatte ausgeschaltet. Das zu scannende Objekt wird nun von oben von Lichtsensoren durchleuchtet und anschließend in Zahlenwerte umgewandelt.

Vorteile
  • Einfache Bedienung
  • Für Fotos, Dokumente, Dias und Negative geeignet
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Eher hohe Scanauflösung
Nachteile
  • Fehler in Farbdeckung durch abweichende Lichtempfindlichkeit
  • Manchmal geringe optische Qualität: Verzerrung, Tiefenschärfe
  • Belichtung kann nicht kontrolliert werden
  • Hoher Zeitaufwand

Da die Lichtsensoren nur in die 3 Grundfarben umgewandelt werden, kommt es bei manchen Fotos zu Fehlern in der Farbgebung, was dazu führt, dass die allgemeine Qualität des Fotos eingeschränkt wird.

Das Gerät ist einfach zu bedienen und es erfasst immer das gesamte Foto mitsamt seinen Rändern. Wenn man jedoch einige Fotos zu scannen hat, nimmt dies viel Zeit in Anspruch, weil man jedes Foto einzeln im Apparat platzieren muss.

Die Auflösung der Fotos, die mit Multifunktionsscannern digitalisiert wurden, ist ziemlich hoch. Das Foto kann also in digitaler Version vergrößert werden, ohne viel an Bildqualität einzusparen. Für eine derartige Scanqualität ist ein solcher Apparat auch preislich vertretbar.

Wie funktioniert ein Scanner mit Einzug und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Der Einzugsscanner zieht das Foto oder Dokument ein, worauf Abtastsensoren die Farben dieses erkennt und anschließend in Digitalsignale umwandelt.

Ein derartiger Apparat besteht aus einigen CCD-Sensoren, die jedoch nicht beweglich sondern feststehend sind. Durch einen Motoreinzug, ähnlich der Funktionsweise eines Fax-Gerätes, wird das Foto oder Dokument über Rollen an den Abtastsensoren in sein Inneres befördert.

Diese Sensoren erkennen die Farben des eingescannten Objektes und wandeln sie, ähnlich wie bei einem Flachbettscanner, in elektrische Ladung um. Dadurch werden Lichtsignale anschließend in Digitalsignale umgewandelt und somit in einer digitalen Version abgespeichert.

Vorteile
  • Leichte Bedienung
  • Auch für Dokumente geeignet
Nachteile
  • Fehler in Farbdeckung durch niedrige Lichtempfindlichkeit
  • Verschiebung des Fotos durch Motoreinzug → eingeschränkte Bildschärfe
  • Geringe Scanauflösung
  • Ältere Modelle scannen ausschließlich DIN A4
  • Hoher Zeitaufwand

Die Oberfläche eines Fotos ist normalerweise sehr viel glatter als die eines Papierdokuments. Dadurch kommt es oft vor, dass der Motoreinzug das Foto während dem Hineinbefördern des Fotos verschiebt. Dadurch wird das Foto verwackelt und die Bildschärfe ist gering.

Diese Art Scanner war früher ausschließlich ein Dokumentenscanner. Obwohl neuere Modelle auch kleinformatige glatte Fotos scannen, funktioniert das Scannen von DIN A4 auch heute noch eindeutig besser. Papierfotos im DIN A4 Format können aber normalerweise problemlos eingescannt werden.

Der Apparat ist zwar einfach zu bedienen und das gesamte Foto wird vom Gerät immer erfasst. Wenn man jedoch einige Fotos zu scannen hat, nimmt dies viel Zeit in Anspruch, weil man jedes Foto einzeln im Apparat platzieren muss.

Wie funktioniert ein Portable Scanner und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Mithilfe eines Portable Scanners wird das händisch eingescannte Dokument oder Foto in elektrische Ladung umgewandelt und somit digitalisiert.

Auf der Unterseite des stiftförmigen Geräts befinden sich Lichtsensoren. Man bewegt den Scanner je nach Länge horizontal vom oberen Rand eines maximal Din A4 großen Dokuments oder Fotos bis zum unteren oder vertikal vom linken Rand bis zum rechten. Dadurch werden in der Sensorzeile mehr oder weniger intensive Lichtreize aufgenommen, die in elektrische Ladung umgewandelt werden. Somit wird das Foto oder Dokument in eine digitale Form umgewandelt.

Vorteile
  • Handliche Größe
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Auch für Dokumente geeignet
Nachteile
  • Durch händische Betätigung „Verwackelungsgefahr“ → eingeschränkte Bildschärfe
  • Komplizierte, sehr vorsichtige und langsame Bedienung
  • Hoher Zeitaufwand

Der Portable Scanner hat eine sehr praktische Größe und kann problemlos in einer Handtasche transportiert werden.

Da er jedoch händisch betätigt wird, besteht die Gefahr, den Scan zu verwackeln. Man muss dabei sehr langsam und vorsichtig vorgehen, um die Bildschärfe der digitalen Version zu erhalten. Der Scanvorgang nimmt also sehr viel Zeit in Anspruch.

Standard-Portable Scanner liegen preislich in der Mittelklasse.

Wie funktioniert ein mobiler Fotoscanner und worin liegen seine Vor- und Nachteile?

Mithilfe eines mobilen Fotoscanners beziehungsweise einer Fotoscanner App werden Fotos mit der Kamera eines Smartphones oder Tablets fotografiert und somit digital abgespeichert.

Durch ein besonderes Aufnahmeverfahren ist es mit einigen mobilen Apps möglich, die Reflexion des Fotos zu minimieren. Außerdem können einige Apps eine falsche Perspektive beim Abfotografieren des Fotos korrigieren und einen automatischen Zuschnitt der Datei erhalten, da der Rand des analogen Fotos in der digitalisierten Version erkannt wird.

Vorteile
  • Günstig bis gratis
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Praktisch und handlich durch die mobile App
  • Einfache und sehr schnelle Bedienung
  • Direkte Bearbeitung und Filteranwendung mit anderen Apps möglich
Nachteile
  • Abhängigkeit vom Akku des elektronischen Geräts
  • Wenn Foto nicht gerade aufliegt, werden Ränder nicht perfekt erkannt
  • Keine sehr hohe Auflösung

Da der mobile Fotoscanner im Handy oder Tablet direkt integriert ist, ist er sehr praktisch mitzuführen und braucht keine externe Stromversorgung. Du bist während des Scannens aber natürlicch abhängig vom Akku deines Handys oder Tablets.

Die Bedienung der App ist einfach und Fotos können ziemlich rasch eingescannt werden, da nur der Auslöser der Kamera gedrückt werden muss und der Rest von allein geschieht. Nach dem Einscannen können die Fotos mithilfe von anderen Apps direkt bearbeitet werden.

Wenn das Foto jedoch etwas gebogen ist und nicht perfekt auf einer Oberfläche aufliegt, werden die Ränder des Fotos manchmal nicht richtig erkannt. So können sich am gescannten Bild dann am Rand des Fotos Streifen des Untergrundes befinden, oder Ränder abgeschnitten sein.

Die Bildauflösung des digitalen Fotos ist nicht besonders hoch, aber für den privaten Gebrauch akzeptabel. Mobile Fotoscanner Apps kannst du meist gratis, teilweise um einen geringen Preis herunterladen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Fotoscanner vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt werden dir Kriterien präsentiert, anhand derer du dich für den Fotoscanner entschieden kannst, der am besten zu deinen Wünschen und Bedürfnissen passt.

Es wird um die nachstehenden Faktoren gehen:

  • Bildauflösung
  • Scangeschwindigkeit
  • Scanformat
  • Schnittstelle und Selbstständigkeit des Geräts
  • Größe und Gewicht des Fotoscanners
  • Speicherkapazität
  • Display und Farbe

In den folgenden Absätzen wollen wir dir näher bringen, welche wichtigen Unterschiede zwischen Fotoscannern bestehen, um dir anschließend deine Kaufentscheidung zu erleichtern.

Bildauflösung

Einer der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale von Fotoscannern ist die Bildauflösung, welche die digitalen Fotos nach dem Scanvorgang haben.

Hierbei ist anzumerken, dass alle modernen Fotoscanner eine ziemlich hohe optische Auflösung besitzen. Um ein digitales Foto zu erhalten, das ein ähnliches Format wie das Originalfoto hat, reichen bereits 300 dpi (dots per inch) aus.

Einzugsscanner, mobile Fotoscanner und Portable Scanner haben im Gegensatz zu den anderen Fotoscanner- Typen eine eher geringe Scanauflösung. Fotos, die mit Flachbettscannern oder Multifunktionsscannern eingescannt werden, erreichen in digitaler Form allgemein eine höhere optische Auflösung.

myposter.atOnlineshop für Fotodruck

Welche Auflösung man für den Fotoscan benötigt, kommt darauf an, wie groß man das einzuscannende Foto haben möchte. Wenn der spätere Abzug die gleiche Größe, wie das Original haben soll, reichen 300-400 dpi (dots per inch).

In dem Fall, dass das 15×10 cm große Original 30cm breiter werden soll, sollte man 600-1200 dpi nutzen. Bei feinen Strukturen, wie zum Beispiel ein kleiner Schriftzug, sind generell mindestens 600 dpi empfehlenswert.

Natürlich kann man jedes Bild auch mit der Höchstauflösung des Geräts scannen, z.B. 4800 dpi, man sollte allerdings bedenken, dass diese nicht nur enorm viel Speicherplatz belegen, sondern auch sehr viel Zeit für Scan, Datenübertragung und Bildbearbeitung benötigen.

(Quelle: myposter.at)

Einzugsscanner sind im Allgemeinen eher für den Scan von Dokumenten oder Papierfotos geeignet als für den von Fotos mit glatter Oberfläche. Da die digitalisierte Version eines Dokuments normalerweise nicht größer als das Originaldokument sein muss, ist auch die Auflösung nicht besonders hoch. Diese Art von Scanner erreicht meist zwischen 300 und 600 dpi.

Die Auflösung von Portable Scannern und mobilen Fotoscannern ist höher und befindet sich zwischen 600 und 1000 dpi. Die Kompaktheit der Scanner lässt nämlich keine viel höhere Bildauflösung zu.

Im Gegensatz dazu erreichen Flachbettscanner und Multifunktionsscanner in der Regel eine entscheidend höhere Scanauflösung. Wenn also Fotos eingescannt werden und in einem sehr viel größerem Format von Neuem ausgedruckt werden sollen, ist diese Art von Scannern empfehlenswert. Flachbett- und Multifunktionsscanner produzieren digitale Fotos mit einer durchschnittlichen optischen Auflösung von 2400 bis 9600 dpi.

Im Normalfall gilt, je mehr Geld man für einen Fotoscanner ausgibt, desto höher ist seine Scanauflösung.

Scangeschwindigkeit

In vielen Fällen ist die Geschwindigkeit des Scanvorgangs kein besonders wichtiges Kaufkriterium für ein Scangerät. Wenn du aber eine hohe Anzahl an Fotos einscannen möchtest, ist es natürlich von Vorteil, wenn du nicht stundenlang auf deine Scans warten musst.

Der Scanvorgang von Einzugsscannern und Portable Scannern dauert durchschnittlich länger als der von Flachbett-, Multifunktions- und mobilen Scannern.

Beim Scan mit einem Einzugsscanner musst du das Foto in die Vorrichtung legen. Erst dann zieht der Motor die Datei in sein Inneres und digitalisiert sie. Dies nimmt ähnlich viel Zeit in Anspruch wie das Einscannen mit einem Portable Scanner. Diesen muss man eher langsam und vorsichtig vom oberen Rand des Fotos bis zum unteren bewegen, um den Scan nicht zu verwackeln.

Nachdem du das zu scannende Foto aber auf die Glasfläche eines Flachbett- oder Multifunktionsscanners gelegt hast, dauert der Scan dieses nur einige Sekunden. Auch ein mobiler Fotoscanner am Telefon oder auf anderen Devices nimmt nur wenige Sekunden pro Foto in Anspruch.

Scanformat

Ein weiterer Faktor, der für deine Kaufentscheidung wichtig sein könnte, ist die maximale Größe des einzuscannenden Dokuments. Es stellt sich die Frage, ob man nur Fotos digitalisieren will, oder auch Dokumente, Dias und/oder Negative.

Wenn du ausschließlich Fotos in Standard-Formaten (kleiner als DIN A4) digitalisieren möchtest, kommen alle hier beschriebenen Scanner- Typen für dich in Frage. Willst du aber zusätzlich Dokumente einscannen, fallen einige Multifunktionsscanner weg, da diese oft für Fotos, Dias und Negative geeignet sind, nicht aber für DIN A4 Dokumente. Auch Fotos, die größer als 13 x 18 sind, können damit nicht digitalisiert werden.

Mobile Fotoscanner hingegen scannen Fotos und Dokumente in allen Größen und Materialien, da man sich dafür beim Fotografieren je nach Bildformat vom Foto entfernen kann. Dias, Negative und Filme kann man damit nicht scannen.

Achte beim Kauf darauf, welches Format du überwiegend scannen willst und ob die Scanner all diese auch unterstützt. Es ist möglich, dass dein Scanner nicht alle Arten und Formate verarbeiten kann, wenn er auf manch Inhalte eher spezialisiert ist.

Dias, Negative und Filme können nämlich nur mit Multifunktionsscannern und Flachbettscannern mit Durchlichtaufsatz in ein digitales Format umgewandelt werden.

Schnittstelle und Selbständigkeit des Geräts

Grundsätzlich ist die Schnittstelle eines jeden modernen Scangeräts ein USB Anschluss.

Damit ist es einfach, den Scan Apparat mit einem Computer zu verbinden. Manche Scanner funktionieren jedoch auch ohne PC und laufen eigenständig mithilfe einer WLAN Verbindung. Diese benötigen dann nicht zwingend einen USB- Anschluss.

Portable Scanner und einige Multifunktionsscanner müssen nicht mit einem Computer verbunden werden, sondern funktionieren eigenständig. Einzugs- und Flachbettscanner arbeiten zu einem großen Teil mit PC-Verbindung, letztere aber vereinzelt auch mithilfe eines WLAN Signals. Mobile Fotoscanner haben den Vorteil, immer und überall ohne extra Antriebsgerät zur Verfügung zu stehen.

Größe und Gewicht des Fotoscanners

Da ein Fotoscanner oft im häuslichen Umfeld verwendet wird, um beispielsweise alte Familienfotos zu digitalisieren, wird der Größe und dem Gewicht des Apparats eher weniger Wichtigkeit zugeschrieben. Er muss ja auch nicht besonders häufig transportiert werden.

Meist werden pro Verwendung des Scanners mehrere Fotos eingescannt. Das Produkt kommt also nur selten in Verwendung, wenn aber, dann für eine längere Dauer. Wenn der Scanner den Rest der Zeit nicht verwendet wird, ist er in einem Regal oder Ähnlichem verstaut. Darum kann es auch wichtig sein, dass er nicht allzu viel Platz wegnimmt und nicht zu schwer für das gewählte Möbelstück ist.

Besonders platzsparende und leichte Fotoscanner sind Portable Scanner. Einige Flachbettscanner und Multifunktionsscanner sind sehr kompakt, wobei die meisten Einzugsscanner eher größer und schwerer sind.

Da mobile Fotoscanner auf einem elektronischen Gerät installiert sind, nimmt diese Art Scanner keinen zusätzlichen Platz ein.

Die Länge eines Portable Scanners beträgt nie viel mehr als 297 mm (also die Länge eines DIN A4 Blattes). Seine Breite liegt bei circa 3 cm, was bedeutet, dass dieser Handscanner sehr praktisch und leicht transportabel ist- daher der Name „portable“.

Flachbettscanner überragen die Maße eines DIN A4 Blattes im Normalfall nur gering. Um die Glasfläche befindet sich lediglich eine mehr oder weniger breite Umrahmung. Die Tiefe ist jedoch bei älteren Modellen oft um einiges größer, als die von neueren Modellen.

Da man mit den meisten Multifunktionsscannern keine Dokumente einscannen kann, sind die Geräte auch nicht sehr groß. Anders als bei Flachbett- und Einzugsscannern ähnelt die Form von Multifunktionsscannern in etwa der eines Würfels.

Einzugsscanner sind eher groß, da die Auflagefläche des einzuscannenden DIN A4 Blattes aus dem Apparat selbst herausragt. Der Einzugsmotor nimmt einiges an Platz im Inneren des Scanners in Anspruch.

Speicherkapazität

Die Speicherkapazität eines Scanners lässt sich oft nicht genau nach Typen einteilen. Einige Apparate haben einen internen Ram Arbeitsspeicher, andere funktionieren ohne einem solchen.

Portable Scanner besitzen keinen integrierten Arbeitsspeicher, da dafür einfach der Platz nicht genügt. Je größer ein Einzugs-, Flachbett- oder Multifunktionsscanner ist, desto eher enthält er einen großen Arbeitsspeicher wie beispielsweise einen DDR3 SDRAM.

Mobile Fotoscanner verwenden den internen (RAM Speicher) des elektronischen Geräts, um die Arbeitsschritte des Scanvorganges zu speichern.

Eingescannte Fotos werden entweder auf einer externen Speicherkarte gespeichert, oder mit einem USB- Kabel auf den angeschlossenen Computer weitergeleitet und dort abgespeichert.

Generell verwendet man bei Modellen, die ohne einer Computerverbindung funktionieren, eine externe Speicherkarte. Dies trifft also besonders auf Portable Scanner und Mobile Fotoscanner (wenn die Speicherkapazität des Mobiltelefons nicht ausreicht) zu. Die meisten Modelle der anderen Fotoscanner- Typen speichern Fotos direkt am Computer.

Display und Farbe

Ein weiteres Entscheidungskriterium kann das Vorhandensein eines Bildschirms sein. Dies ist vor allem bei den Fotoscannern ein wichtiger Punkt, die nicht mit einem Computer verbunden funktionieren, sondern selbstständig.

Bei Scannern mit Computer-Verbindung wird das digitalisierte Foto direkt am Computerbildschirm angezeigt. Wenn das Scangerät selbstständig arbeitet und über kein Display verfügt, können die eingescannten Bilder erst nachträglich an einem anderen elektronischen Gerät begutachtet werden.

Besonders bei Multifunktionsscannern ist oft ein Bildschirm integriert. Flachbettscanner verfügen manchmal über ein Display, aber Einzugs- und Portable Scanner in den wenigsten Fällen. Mit mobilen Fotoscanner Apps kann die digitale Version des Fotos direkt am Bildschirm des elektronischen Devices begutachtet werden.

Mit einem Multifunktionsscanner kann man neben Fotos auch durch einen etwas komplexeren Vorgang Dias und Negative digitalisieren. Dafür ist es sehr wichtig, die Qualität der digitalen Datei zu erkennen.

Die kompakte Größe eines Portable Scanners lässt nicht wirklich zu, einen Bildschirm zu integrieren, weil dieser so klein sein müsste, dass man die Datei nicht vernünftig erkennen würde. Manche Portable Scanner verfügen aber über ein kleines Display, das die ausgewählten Aktionen anzeigt, nicht jedoch das eingescannte Bild.

Auch die Farbe des Scangeräts, also sein Design, kann bei manchen Konsumenten ein Kaufkriterium darstellen.

Nahezu alle Scanner, ob Einzugs-, Flachbett-, Multifunktions- oder Portable Scanner, werden in den Farben schwarz, weiß oder grau beziehungsweise silber angeboten. Manche Portable Scanner sind aber auch in bunten Farben erhältlich.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fotoscanner

Seit wann gibt es Fotoscanner?

Der erste Digital-Scanner wurde 1957 von Russell Kirsch entwickelt. Der Mitarbeiter der US-Techbehörde NBS digitalisierte mit diesem Scanner das allererste Foto: ein Babyfoto seines neugeborenen Sohns Walden (176×176 Pixel).

„Weder ich noch mein Vater ahnten, welche Folgen das haben würde“, sagte Walden Kirsch einmal. Ihm und seinem Sohn wurde die Bedeutung seiner Erfindung erst so richtig bewusst, als das Foto 2003 als eines der „100 Fotos, die die Welt veränderten“ abgedruckt wurde. Erst durch diesen Meilenstein wurden wichtige medizinische Scanner und sogar die heutigen Satellitenbilder ermöglicht.

Stell dir vor du kannst ganz einfach alte Bilder/ Erinnerungen in Sekundenschnelle digitalisieren. Was für deine Großeltern noch ein ungeträumter Traum war ist für dich nun Realität. Also ran an die alten Familienfotos und auf zum scannen. (Bildquelle: unsplash.com / Laura Fuhrman)

Was ist ein dpi und was sagt es über einen Fotoscanner aus?

Um gedruckte Originalfotos mit dem Fotoscanner zu digitalisieren, ist eine möglichst hohe Auflösung erwünscht. Diese gibt Aufschluss über die Anzahl der Bildpunkte, die auf einer bestimmten Fläche durch den Fotoscanner erfasst werden und wird häufig mit der Einheit dpi (dots per inch) angegeben.

Damit beim Fotos scannen eine möglichst genaue Kopie des Originalfotos entsteht, ist also eine hohe Scanauflösung nötig. Wenn diese hoch ist, entstehen aber auch größere Datenmengen. In der Regel haben Papierfotos keine hohe Tiefenschärfe, auch liegen sie meist schon in relativ großen Formaten vor.

Für einen Fotoausdruck im gleichen Format wie das Original reichen prinzipiell 300 dpi zum Scannen aus, um ein scharfes Bild am Bildschirm zu erzeugen. Wenn du dein Bild nach dem Scan vergrößert ausdrucken oder nur einen gezoomten Bildausschnitt nehmen willst, solltest du die Scanauflösung dementsprechend anpassen. Bei einem Scan in 600 dpi wird das Foto also schon detailreicher und man kann das Foto im Nachhinein digital vergrößern.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.fotos-fuers-leben.ch/inspire/momente/alte-fotos-digitalisieren-tipps-und-tricks/

[2] https://www.digitipps.ch/scannen/mit-welcher-aufloesung-fotos-oder-bilder-einscannen/

Bildquelle: pixabay.com / TeroVesalainen

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