hdmi-splitter

Willkommen bei unserem großen HDMI-Splitter Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten HDMI-Splitter. Wir haben dir ausführlichen Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten HDMI-Splitter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen HDMI-Splitter kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein HDMI-Splitter ist ein nützliches Tool, dass es erlaubt, das HDMI-Signal zu vervielfältigen. In vielen Fällen kann es Sinn machen, einen zusätzlichen Ausgang zu haben. Es ist z.B. dadurch möglich, Videoinhalte gleichzeitig am Fernseher und an einem Beamer auszugeben.
  • Für einen Einsteiger kann die Wahl eines geeigneten HDMI- Splitters sich als zu komplex erweisen, da viele Angaben Fachkenntnisse voraussetzen.
  • Die Kommunikation mithilfe von HDMI bringt einige Hindernisse mit sich. Insbesondere durch die verschiedenen HDMI-Versionen wird der Kauf für Einsteiger erschwert, da die Geräte untereinander einwandfrei funktionieren sollen und es zu keinen bösen Überraschungen kommen soll.

HDMI-Splitter Test: Favoriten der Redaktion

Der HDMI-Splitter im besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Dieser HDMI Splitter verteilt gleichzeitig Audio- und Videosignale einer Quelle auf zwei unterschiedliche HDMI-Bildschirme, wodurch eine High-Definition-Auflösung erzeugt wird.

Somit können hochaufgelöste Videos geteilt werden. Dies ist auch durch die hervorragende Fernübertragung möglich. Denn dieser HDMI Splitter von Techole kann die Daten bei einer Bandbreite von 3,4 Gbit/s übertragen.

Der beste Allround HDMI-Splitter

Dieser FeinTech Splitter kann ein Ultra-HD HDMI-Signal an zwei unterschiedliche Ultra-HD Bildschirme verteilen. Das können beispielsweise an Fernseher, Monitore oder Projektoren sein.

Durch den Down-Scaler können sogar 4K Inhalte auf einen Full-HD Bildschirm ausgegeben werden. Zudem führt eine manuelle Umstellung des Audios zu einem verbesserten Tonformat.

Der beste 2 in 1 oder 1 in 2 HDMI-Splitter

Dieser HDMI Switch punktet durch seine Bi-direktionalität. Denn je nach Wünschen, kann ein Signal auf zwei, oder aber zwei Signale auf ein Signal, übertragen werden. Somit ist dieser HDMI Switch von Techole für vieles zu nutzen.

Zudem schwärmen die Kunden von seiner guten Auflösung. Nicht nur der Bildschirm, sondern auch das Audio ist HD und lässt somit keine Wünsche offen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen HDMI-Splitter kaufst

Was ist ein HDMI-Splitter?

Ein HDMI-Splitter ist ein nützliches Elektronikgerät, das es erlaubt, ein HDMI-Signal auf mehrere Ausgänge aufzuteilen.

Ein HDMI-Splitter wird daher auch als ein HDMI-Verteiler bezeichnet.

HDMI-Splitter erlauben es, HDMI-Signale zu vervielfältigen und das Bild an mehreren Monitoren auszugeben. (Bildquelle: unsplash.com / Nikolay Tarashchenko)

Ein HDMI-Splitter hat dabei viele Einsatzmöglichkeiten und wird in vielen Multimedia-Setups eine Anwendung finden.

Der HDMI-Splitter besteht dabei oftmals aus drei Anschlüssen. Einen HDMI IN-Anschluss für das Eingangssignal und zwei HDMI OUT-Anschlüsse für zwei Ausgangssignale.

Die zwei Ausgangssignale sind dabei identisch bzw. die Ausgabegeräte, die das HDMI-Signal empfangen, erhalten den gleichen Input.

Die HDMI-Signalübertragung soll es dem Verbraucher einfacher machen, die vielen verschiedenen Multimediageräte miteinander zu verbinden. HDMI überträgt dabei nicht nur das Bild, sondern auch die Audiosignale.

Der HDMI-Splitter überträgt also sämtliche Informationen, die ein Gerät benötigt, um den Inhalt entsprechend wiedergeben zu können.

Die eigentliche Funktion des HDMI-Splitters besteht darin, das empfangene Signal zu dekodieren, zu verstärken, wieder zu kodieren und schlussendlich weiterzuleiten.

Die Verstärkung des Signals ist dabei notwendig, um eine gleichbleibende Qualität des Signals zu gewährleisten.

Wozu brauche ich einen HDMI-Splitter?

HDMI-Splitter finden viele Einsatzmöglichkeiten. Eine einfache Einsatzmöglichkeit wäre beispielsweise, das Bild des Computers gleichzeitig auf dem Monitor und dem Fernseher (oder Beamer) anzeigen zu lassen.

Der HDMI-Splitter versorgt dabei beide Endgeräte mit den benötigten Informationen und löst dabei elegant dieses Problem.

Du möchtest deine Spielerlebnisse von der PS4 mit einer Capture Card (für den privaten Gebrauch) festhalten, dann kann ein HDMI-Splitter dir weiterhelfen.

Du möchtest ein Ambilight nachrüsten, um eine dynamische Hintergrundbestrahlung an deinem Fernseher zu erleben, dann ist ein HDMI-Splitter genau die richtige Wahl für dich.Der HDMI-Splitter versorgt Fernseher und den Ambilight-Controller mit den benötigten Signalen.Brauche ich einen HDMI-Switch oder einen HDMI-Splitter? Und welche Alternativen gibt es?

Gerade Einsteiger haben oft Probleme mit diesen beiden Begriffen und verwenden diese oft als Synonym, obwohl sie komplett unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten besitzen.

Wie weiter oben erwähnt, ist die Hauptaufgabe eines HDMI-Splitters, die Signale zu vervielfältigen.Die Aufgabe des HDMI-Switch ist es allerdings, dafür zu sorgen, zwischen den verschiedenen Eingangssignalen umschalten zu können.

Angenommen, wir hätten zwei verschiedene Computer, die sich einen Bildschirm teilen.Der HDMI-Switch könnte zwischen den beiden Eingängen umschalten und je nach Switch-Stellung (Schalterstellung) das Bild des einen oder des anderen Computers anzeigen.

Ein passendes Beispiel wäre z.B. ein Präsentations-Setup, bei dem wir dem Präsentierenden ermöglichen wollen, entweder einen eigenen Laptop zu verwenden oder den Computer vor Ort zu verwenden.

Der Switch ermöglicht es, entweder das Signal von dem Laptop zu übertragen oder das Signal des stationären Computers zu verwenden.

Der Switch kann also als ein „Oder“ aufgefasst werden: Verwende entweder die Signalquelle 1 oder verwende die Signalquelle 2.

Ein Switch kann quasi als ein umgekehrter Splitter interpretiert werden.

Der Splitter verteilt ein Signal an viele Ausgänge, wohingegen ein Switch eine Logik bereitstellt, bei der viele Eingänge auf einen Ausgang zeigen.

Einige Switches lassen sich sogar mithilfe einer Fernbedienung steuern. Das ermöglicht es beispielsweise, vom Sofa aus bequem zwischen den einzelnen Quellen umschalten zu können.

Es existiert neben diesen beiden Varianten noch ein dritter Typ, die sogenannte Matrix.

Eine HDMI-Matrix erlaubt es, wahlweise die Signale zu vervielfältigen oder auch zwischen den einzelnen Signalen umschalten zu können.

Er ist also ein echtes Allroundtalent, allerdings in der Regel teurer als die einfacheren Varianten.

Kann ich einen HDMI-Splitter trotz HDCP verwenden?

Eine Frage, die sehr häufig im Zusammenhang mit HDMI-Splittern auftritt, ist die nach dem HDCP.

„High-bandwidth Digital Content Protection“ ist ein spezielles Verschlüsselungssystem, das für eine geschützte Übertragung von Audio- und Video-Daten vorgesehen ist. Es ist ein in HDMI integrierter Kopierschutz.

Quellen von Video- und Audio-Daten, wie beispielsweise Blu-Ray oder Streaming-Anbieter, haben die Möglichkeit, die Daten per HDCP zu verschlüsseln.

Diese verschlüsselten Daten werden an die angeschlossenen Geräte weitergeleitet.

In unserem Fall agiert nun der HDMI-Splitter als Mittelsmann zwischen den beiden Geräten. Die Funktionsweise von HDCP lässt sich vereinfacht wie folgt ausdrücken:

Die beiden Geräte, die über ein HDMI-Kabel miteinander verbunden sind, überprüfen, ob das Gegenüber die Compliance-Anforderung für die HDCP- Version unterstützt.

Sollte der Empfänger des Signals kein HDCP unterstützen, kann entweder kein Bild übertragen werden oder nur eins in einer niedrigeren Auflösung.

Also: Ja, man kann durchaus einen HDMI-Splitter trotz HDCP verwenden. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass dieser die HDCP-Version der Signalquelle unterstützt.

Hat ein HDMI-Splitter negative Auswirkungen auf die Bildqualität?

Nein. HDMI-Splitter sollten keine negativen Auswirkungen auf das Bild haben.

Es handelt sich bei HDMI um ein digitales Signal und digitale Signale lassen sich ohne Probleme vervielfältigen.

Wo kann ich einen HDMI-Splitter kaufen?

HDMI-Splitter gibt es in nahezu allen Elektronikfachgeschäften und in vielen Online-Shops.

Dadurch, dass die HDMI-Splitter in vielen verschiedenen Konfigurationen verfügbar sind, kann es Sinn machen, diese online zu bestellen.

Unseren Recherchen zufolge werden über diese Onlineshops die meisten HDMI-Splitter verkauft:

  • Amazon
  • Conrad
  • MediaMarkt
  • Ebay
  • Expert

Alle HDMI-Splitter, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen.

Wenn du einen HDMI-Splitter gefunden hast, der dir gefällt, kannst du gleich zuschlagen.

Bei der großen Auswahl an unterschiedlichen HDMI-Splittern auf dem Markt ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Wir erklären dir, worauf du besonders achten solltest. (Bildquelle: pixabay.com / stux)

Entscheidung: Welche Arten von HDMI-Splittern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Die Menge an verschiedenen HDMI-Splittern ist gewaltig. Die Wahl eines geeigneten HDMI-Splitters ist dabei gar nicht so einfach.

Prinzipiell geht es bei der Auswahl viel mehr um den Einsatzzweck des HDMI-Splitters.

Grundsätzlich funktionieren jedoch alle HDMI-Splitter auf ähnliche Weise: Erhalte ein Eingangssignal, verstärke es und leite es weiter.

Einige HDMI-Splitter besitzen allerdings besondere Features, die je nach Einsatzgebiet ein Entscheidungsfaktor sein können.

Diese Features sind:

  • Mit EDID-Manipulation und Downscaler
  • Mit Audioextraktion

Die verschiedenen Arten bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich. Je nachdem, was du bevorzugst, eignet sich eine andere Art für dich. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen HDMI-Splitter mit EDID-Manipulation aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Zunächst sollten wir auf EDID an sich eingehen und auf die Kommunikation zwischen einem Wiedergabegerät und einer Quelle.

EDID steht für „Extended Display Identification Data“ und sie beschreibt die Anzeigefähigkeiten eines Displays.

Darunter versteht man beispielsweise die Information über die unterstützten Auflösungen, die unterstützten Seitenverhältnisse, die Hertzzahl usw.

Diese Daten beschreiben alle wichtigen Informationen, die eine Quelle benötigt, um die richtigen Daten an das Anzeigedisplay zu senden.

Vorteile
  • Die Displays erhalten die passenden Auflösungen
  • Zusätzliche Kontrolle über Funktionalitäten
Nachteile
  • Erhöhter Stromverbrauch durch die Umwandlung innerhalb des HDMI-Splitters

Was passiert nun, wenn wir an unseren HDMI-Splitter Anzeigegeräte mit einer unterschiedlichen Auflösung anschließen?

Die beiden Anzeigegeräte würden unterschiedliche EDID-Daten an unsere Quelle senden und sie wüsste nicht, in welcher Auflösung sie die Daten senden soll.

In einem solchen Fall würde unsere Quelle die niedrigere Auflösung wählen, um die Daten auf beiden Geräten korrekt darstellen zu können.

Mithilfe einer EDID-Manipulation können wir allerdings unserer Signalquelle exakt mitteilen, welche Signale wir empfangen wollen.

Wir können also ein Bild mit einer höheren Auflösung anfordern und das Signal innerhalb unseres HDMI-Splitters mithilfe einer Steuerung weiterverarbeiten.

Dadurch erhält unser Gerät mit einer höheren Auflösung das optimale Bild und auch unser Gerät mit einer niedrigeren Auflösung erhält ein, seiner Auflösung entsprechendes, passendes Bild.

Das Bild wird dabei innerhalb des HDMI-Splitters mithilfe des Downscalers herunterskaliert.

Die EDID-Manipulation lässt sich auch auf Audiodaten anwenden. Beispielsweise können wir explizit ein spezielles Audioformat anfordern und an andere Geräte weiterleiten.

Was zeichnet einen HDMI-Splitter mit Audioextraktion aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Einige HDMI-Splitter bieten eine integrierte Audioextraktion an. Diese Audioextraktion kann dabei z.B. nach TOSLINK oder Cinch erfolgen.

Konkret bedeutet dies, dass der HDMI-Splitter ein Signal via HDMI erhält und nur die Bildinformationen an die HDMI-Ausgänge weiterleitet.

Für die Audiodaten stellt er einen separaten Anschluss über TOSLINK oder Cinch bereit, der nur die gefilterten Audiodaten enthält.

Vorteile
  • Die Möglichkeit unterschiedliche Anschlüsse zu erhalten
  • Die Integration von Geräten, die keinen HDMI-Anschluss besitzen
Nachteile
  • Es werden weitere Kabel benötigt

Diese Form eines HDMI-Splitters erlaubt es, verschiedene Informationen an verschiedene Geräte zu senden.

Beispielsweise kann das Audiosignal direkt an ein externes Soundsystem weitergeleitet werden, wohingegen Beamer und Fernseher nur die reinen Bilddaten erhalten.

Diese Modelle sind besonders interessant, wenn das Wiedergabegerät kein ARC (Audio Return Channel) unterstützt und der Sound nicht auf dem Wiedergabegerät direkt ausgegeben werden soll.

Cinch unterstützt dabei maximal einen 7.1 Sound und TOSLINK einen 5.1 Sound.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du HDMI-Splitter vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen HDMI-Splittern entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die HDMI-Splitter vergleichen kannst, umfassen:

  • Input/Output
  • HDMI-Version
  • UHD (4K), Full-HD, SD
  • Unterstütze Auflösungen
  • Unterstützte Tonformate und Audiokodierungen
  • Weitere HDMI-Funktionen (ARC, CEC, HEC)
  • HDCP

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt, um dir die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Input/Output

Ein wesentliches Merkmal von HDMI-Splittern ist die Anzahl von Inputs und Outputs.

Einige Händler bezeichnen fälschlicherweise ihre Produkte als Splitter, obwohl es sich eigentlich um Switches handelt.

Ein HDMI-Splitter hat einen Eingang und mehrere Ausgänge, wohingegen ein Switch oftmals mehrere Eingänge hat und nur einen Ausgang besitzt.

Die optimale Anzahl an Ausgängen ist dabei stark von dem geplanten Einsatzzweck abhängig. Prinzipiell gilt: Je mehr Anschlüsse desto besser.

Sofern sich das Setup ändert, sind immer noch genügend Ausgänge von dem HDMI-Splitter verfügbar.

Anstelle der Anschaffung eines neuen Gerätes kann das bereits erworbene Gerät weiter verwendet werden.

HDMI-Version

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist das der HDMI-Version. Das Kriterium liefert Aufschluss über die Datenrate des Signals.

Beispielsweise kann HDMI 1.4b, mit einer Datenrate von 8,16 Gbit/s, bereits die beliebte 4K-Auflösung übertragen, allerdings nur mit 24 Hz.

Zum Vergleich: Die Version HDMI 2.1 kann eine 8K-Auflösung mit 60 Hz wiedergeben oder auch eine 4K-Auflösung für einen 3D-Fernseher. Das entspricht einer Datenrate von 42 Gbit/s.

Es ist wichtig, vor dem Kauf darauf zu achten, dass die HDMI-Version des HDMI-Splitters kein Bottleneck darstellt, damit anderweitige teure Anschaffungen nicht umsonst waren.

Nachfolgend ist eine Liste mit wichtigen Eigenschaften. Es empfiehlt sich, diese kurz zu überfliegen, um ein Gefühl für die verschiedenen Werte zu erhalten.

HDMI-Version Hinzugefügte Videoformate
HDMI 1.0 1920 × 1080 Bildpunkte mit 60 Hz
HDMI 1.3 2560 x 1440 Bildpunkte mit 60 Hz
HDMI 1.4 3840 × 2160 Bildpunkte mit 24 Hz
1920 × 1080 Bildpunkte mit 24 Hz (3D)
HDMI 1.4b 4096 × 2160 Bildpunkte mit 24 Hz
3840 × 2160 Bildpunkte mit 30 Hz
2560 × 1600 Bildpunkte mit 60 Hz
HDMI 2.0 3840 × 2160 Bildpunkte mit 60 Hz
1920 × 1080 Bildpunkte mit 48 Hz (3D)
HDMI 2.1 7680 × 4320 Bildpunkte mit 60 Hz
3840 × 2160 Bildpunkte mit 120 Hz (3D)

UHD (4K), Full-HD, SD

Anstelle eine Auflösung in Zahlen anzugeben, wie 3840 x 2160, macht es Sinn, diese einer Bezeichnung zuzuordnen.

Die Begriffe UHD, Full-HD und SD sollen dir einen schnellen Überblick über die Leistungsfähigkeit des HDMI-Splitters geben.

Hinter dem Begriff UHD (Ultra High Definition) versteckt sich eine kleine Abwandlung der beliebten 4K-Auflösung mit mindestens 3840 x 2160 Pixel.

UHD liefert gestochen scharfe Bilder und Sender wie Sky oder auch Netflix bieten die Möglichkeit an, über 4K zu streamen.

UHD unterscheidet sich allerdings von True-4K, da das Breitenverhältnis nicht über 4000 Bildpunkten liegt.

Die True-4K Auflösung liegt bei 4096 × 2160 Pixel, wohingegen die von UHD bei 3840 x 2160 Pixel liegt.

Es existiert also kein gravierender Unterschied und beide Varianten werden oftmals als 4K bezeichnet.

Full-HD und SD sind ältere Auflösungen, die Meilensteine der Bildqualität beschreiben.

Full-HD bezeichnet eine Auflösung von mindestens 1920 x 1080 Pixel, wohingegen SD (Standard Definition) eine Auflösung von 720 x 576 Pixel beschreibt.

4K Videoinhalte werden immer beliebter!

Unterstützte Auflösungen

Neben den Angaben zu den Auflösungsstandards und der HDMI-Version gibt der Händler oftmals die unterstützten Videoformate an.

Die Angaben erfolgen dabei in folgender Form: 2160p, 1080p, 720p, 480p und 360p.

Ähnlich wie die Angaben zu UHD und Full-HD geben dir diese Werte Aufschluss über die unterstützten Auflösungen des HDMI-Splitters.

Das ‚p‘ steht dabei für progressive Bildübertragung und dieser Wert gibt dir Aufschluss über die vertikale Auflösung des Bildes.

Sie ist also unabhängig von der Breite und damit von dem Seitenverhältnis deines Bildschirms.

Üblicherweise sind diese Werte überflüssig, da sie sich aus den Begriffen wie 4K und 2K ableiten lassen.

Vielmehr geben dir die Händler damit explizit die Gewissheit, dass diese Auflösung unterstützt wird.

Die nachfolgende Liste gibt dir einen groben Überblick:

  • UHD = 3840×2160 = 2160p
  • Full-HD = 1920x1080Pixel = 1080p
  • HD = 1080x720Pixel = 720p

Unterstützte Tonformate und Audiokodierungen

Ähnlich wie bei den unterstützten Auflösungen geben dir die Händler mit dieser Angabe nochmals explizit die Gewissheit, dass dieses Audioformat auch unterstützt wird.

Da nicht nur Bildinformationen sondern auch Audioinformationen über HDMI übertragen werden, kann dir diese Angabe einen schnellen Überblick über unterstützte Tonformate geben.

Diese Angaben sind allerdings meist überflüssig, da die unterstützten Tonformate durch die HDMI-Version bedingt sind.

Das eigentliche Kaufkriterium ist dabei erneut die entsprechende HDMI-Version des Splitters.

Stelle vor dem Kauf unbedingt sicher, dass die HDMI-Version dein genutztes Audioformat auch unterstützt.

Ab einer HDMI-Version von 1.4a sollten die meisten Audioformate abgedeckt sein.

Die HDMI-Version 1.4a wurde dabei Anfang 2010 eingeführt. Die HDMI-Version eines neuen HDMI-Splitters sollte deshalb mit einer ziemlichen Sicherheit über der Version 1.4 liegen.

Nachfolgend liefern wir dir eine Liste, ab welcher HDMI-Version welches Audioformat hinzugefügt worden ist.

Höhere HDMI-Versionen unterstützen selbstverständlich auch die älteren Formate und sind abwärtskompatibel.

HDMI-Version Hinzugefügte Tonformate
HDMI 1.0 MPEG, Dolby Digital, DTS (Digital Theater System)
HDMI 1.1 DVD-Audio
HDMI 1.2 SACD
HDMI 1.3 Dolby Digital Plus, TrueHD, dts-HD (Digital Theater System- High Definition)

Weitere HDMI-Funktionen (ARC, CEC, HEC)

Mithilfe von HDMI werden nicht nur Bild und Ton übertragen sondern auch andere Informationen.

HDMI stellt dadurch dem Anwender weitere Funktionen bereit, welche die Steuerung vereinfachen sollen oder auch um den Verkabelungsaufwand zu reduzieren.

Diese Funktionen sind ARC, CEC und HEC.

ARC: Der „Audio Return Channel“ soll dir das Anschließen von externen Audiogeräten erleichtern.

Die Funktionsweise ist dabei relativ simpel. Der HDMI-Splitter leitet die Bild- und Tonsignale an das Wiedergabegerät weiter.

Das Wiedergabegerät, beispielsweise ein Fernseher, benutzt die Bilddaten und sendet die Tonsignale wieder zurück – bei entsprechender Einstellung im Menü – an den HDMI-Splitter.

Diese Tonsignale lassen sich nun von dem HDMI-Splitter, beispielsweise mithilfe eines Koaxialkabels, abgreifen und bieten eine Schnittstelle für ein externes Audiogerät.

CEC: Die „Consumer Electronics Control“-Funktion stellt eine Schnittstelle bereit, sodass die verschiedenen Endgeräte untereinander kommunizieren können.

Die grundlegende Idee dahinter ist, nicht jedes Gerät separat zu steuern, sondern eine universale Steuerung zu ermöglichen.

Beispielsweise wenn das Bild über einen Fernseher ausgegeben wird und der Ton über eine externe Anlage, könnten wir zur Lautstärkeregelung trotzdem die Fernbedienung des Fernsehers verwenden.

Der Fernseher sendet ein Signal über den HDMI-Port an die Audioanlage und teilt ihr mit, dass der Ton verstärkt bzw. reduziert werden soll.

HEC: Der „HDMI Ethernet Channel“ versorgt die Endgeräte mit Internet. Es stellt also eine Möglichkeit bereit, Internet via HDMI anstelle eines Ethernet-Anschlusses zu erhalten.

Das soll den Verkabelungsaufwand für den Endverbraucher weiter reduzieren. HEC wurde in der HDMI-Version 1.4 eingeführt.

HDCP

Um kopiergeschützte Inhalte einwandfrei wiedergeben zu können, muss zwingend die HDCP-Version unterstützt werden.

Um beispielsweise Netflix in 4K genießen zu können, muss das Display mindestens eine HDCP-Version von 2.2 unterstützen.

Das gilt auch für den verwendeten Splitter innerhalb der HDMI-Anschlusskette.

Wir empfehlen dir daher den Kauf eines HDMI-Splitters mit einer Version von mindestens HDCP 2.2, um diesen nachhaltig nutzen zu können.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema HDMI-Splitter

Wie funktioniert der HDCP-Authentifikations-Prozess?

Um zu ermitteln, ob ein Wiedergabegerät berechtigt ist, HDCP-geschützte Inhalte wiederzugeben, ist eine HDCP-Authentifizierung notwendig.

Nur wenn die Authentifizierung erfolgreich war, werden die Daten von einer Signalquelle übertragen.

Es wird dabei zwischen folgenden Gerätetypen unterschieden:

  • Quelle (engl. Source), welche die Daten sendet.
  • Datensenke (engl. (Data-) Sink), welche die Daten verarbeitet
  • Repeater, welcher die Daten weiterleitet.

Die Signalquelle sendet eine Anfrage und fragt dabei eine Datensenke nach ihrer Identifikationsnummer.

Die Datensenke antwortet auf diese Anfrage, indem sie ihre Identifikationsnummer an die Quelle zurücksendet.

Die Quelle checkt daraufhin, ob die Nummer gültig ist und ob die Datensenke zum Empfang der Daten berechtigt ist.

Sofern das der Fall ist, tauschen die beiden Geräte ihre Schlüssel aus, wobei der Authentifikationsprozess auch von der Datensenke durchgeführt werden muss.

Danach können die geschützten Daten beliebig zwischen den Geräten übertragen werden.

Sollten Ton- oder Bildprobleme auftreten, könnte ein fehlgeschlagener HDCP-Authentifikationsprozess dafür verantwortlich sein.

Meine Geräte unterstützen die HDMI-Version X, trotzdem wird nur eine niedrigere HDMI-Version verwendet. Was ist das Problem?

Um die Vorteile einer höheren HDMI-Version nutzen zu können, müssen nicht nur die Geräte die HDMI-Version unterstützen, sondern auch das HDMI-Kabel.

Das Kabel ist für die eigentliche Datenübertragung verantwortlich und es ist zwingend erforderlich, dass die HDMI-Version des Kabels kein Bottleneck darstellt.

Es empfiehlt sich daher, beim Anschluss auf das HDMI-Kabel zu achten und notfalls nachzurüsten.

Welcher HDMI-Splitter ist denn jetzt für mein Setup geeignet?

Wie bereits oben beschrieben, kann diese Frage nicht allgemeingültig beantwortet werden.

Die Wahl des richtigen HDMI-Splitters hängt dabei sehr stark von dem verwendeten Einsatzszenario ab.

Wir möchten dir an dieser Stelle einen Überblick geben, worauf es bei dem Kauf eines HDMI-Splitters ankommen kann.

Ein wesentliches Merkmal, worauf beim Kauf geachtet werden sollte, ist die Kompatibilität zwischen den unterschiedlichen Geräten.

Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied und ähnlich verhält es sich auch mit HDMI-Signalen.

Es sollte darauf geachtet werden, dass der HDMI-Splitter keinen Flaschenhals darstellt.

Das heißt, die Versionen von HDMI und HDCP sollten mindestens gleich der Signalquelle und des Wiedergabegerätes sein, anderenfalls müssten wir an Qualität einbüßen.

Im schlimmsten Fall fällt die Signalübertragung komplett aus und es ist nur noch ein schwarzes Bild zu sehen.

Das geschieht beispielsweise, wenn wir eine Datenquelle mit HDCP 2.2 Verschlüsselung haben und diese an ein Gerät mit einer HDCP-Version von 1.X anschließen.

Billige HDMI-Splitter haben meist ein solches Manko, sodass die Einsatzmöglichkeit dieser Geräte erheblich eingeschränkt ist.

Generell lässt sich sagen, je höher die einzelnen Werte sind, desto besser ist der HDMI-Splitter.

Das Problem ist allerdings, je höher die Werte liegen, desto teurer ist in der Regel das Gerät.

Unserer Meinung nach sollte ein HDMI-Splitter eine langfristige Investition darstellen und es macht durchaus Sinn, diesen in relativ langen zeitlichen Abständen nachzurüsten.

Sollten sich allerdings die verwendeten Komponenten nicht ändern, kann es durchaus Sinn machen, auf einen billigeren, niedrig dimensionierten Splitter zurückzugreifen.

Beim Kauf eines HDMI-Splitters gilt es einiges zu beachten. Etwa gibt die HDMI-Version Auskunft über die Datenrate. (Bildquelle: pixabay.com / seagul)

Was brauche ich sonst noch für mein Setup?

Um eine perfekte Heimkinoanalage, ein tolles Gaming-Setup oder anderweitige Projekte umzusetzen, sind logischerweise mehr Komponenten vonnöten als ein HDMI-Splitter.

Wir möchten an dieser Stelle auf weitere Produkte eingehen, die für dich interessant sein können:

HDMI-Extender

Dieses nützliche Tool ist in der Lage, das HDMI-Signal zu verstärken. Das Signal, dass das HDMI-Kabel transportiert, wird bei längeren Abständen immer schlechter.

Dieser Effekt tritt auf, weil das Kabel einen Leiterwiderstand besitzt. Wenn das Signal über längere Strecken transportiert werden soll, ist es erforderlich, dass das Signal erneuert wird.

Der HDMI-Extender wird zwischen zwei HDMI-Kabel geschaltet und erneuert das Signal.

Bei komplexeren Setups, die sich nicht durch ein z.B. 10 m langes HDMI-Kabel verbinden lassen, wird ein HDMI-Extender empfohlen, um die Übertragung zwischen den beiden Geräten sicherzustellen.

HDMI-Kabel

HDMI-Kabel ist nicht gleich HDMI-Kabel. Auch bei HDMI-Kabeln existieren viele Unterschiede, die vor dem Kauf beachtet werden sollten, sei es die Länge, die unterstützte HDMI-Version, das Material des Steckers oder des Steckertyps.

Ein wichtiges Kriterium, wenn auch von Anfängern oft vernachlässigt, ist die HDMI-Version. Sie gibt Aufschluss über die Datenrate, mit der die Daten transportiert werden können.

HDMI-Adapter

Es kann vorkommen, dass ältere Geräte keinen Anschluss für HDMI besitzen oder dass wir das HDMI-Signal für einen anderen Anschluss verwenden wollen.

In diesem Fall können wir auf einen HDMI-Adapter zurückgreifen. Dieser nimmt das HDMI-Signal entgegen und stellt einen anderen Anschluss bereit.

Beispielsweise können wir einen DVI-Eingang mit einem HDMI-Kabel verbinden, indem wir auf einen HDMI-DVI-Adapter zurückgreifen.

Es existieren natürlich auch noch andere Adaptertypen, die je nach Bedarf ihre Anwendung finden. Es ist dadurch möglich, Geräte ohne HDMI-Anschluss trotzdem nutzbar zu machen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.futurezone.de/digital-life/article216186525/So-fix-verbindest-du-2-Fernseher-mit-einem-Anschluss.html

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Multimedia_Interface

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/High-bandwidth_Digital_Content_Protection

Bildquelle: Shinji / flickr.com

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