Du suchst nach einer stylischen Variante zum Desktop PC, möchtest jedoch nicht so tief in die Tasche greifen wie bei der Anschaffung eines Notebooks? Bezüglich der Funktionalität, Features und Leistung des Gerätes möchtest du dennoch keine Kompromisse eingehen? Dann solltest du dir den Mini PC einmal genauer anschauen.

Worin die Unterschiede im Vergleich zum Desktop PC liegen, welche Vorteile der Mini PC gegenüber einem Laptop birgt und ob du den Mini PC auch problemlos für Gaming und Streaming einsetzen kannst, beantworten wir dir im Mini PC Test 2019.

Dabei versorgen wir dich nicht nur mit informativem Hintergrundwissen zu möglichen Betriebssystemen und Prozessortypen bei Mini PCs, sondern helfen dir auch bei der Entscheidung, ob sich für deine Bedürfnisse eher eine Ready-to-go Variante oder Barebones eignen.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mini PCs sind den klassischen Desktop PCs sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich lediglich in der Größe des Mainboards, dem Stromverbrauch und der Geräuschlosigkeit beim Arbeitsprozess.
  • Im Prinzip unterscheidet man zwischen zwei Arten: den Barebones und der ready-to-go Variante. Bei letzteren ist der Minirechner sofort einsatzbereit, wohingegen Barebones erst aufwendig konfiguriert werden müssen.
  • Hochwertige Mini PCs können mit einer schnellen CPU (Prozessor) und einem guten Grafikchips auch als Gaming PCs verwendet werden. Ansonsten finden die kleinen Kraftpakete vor allem Einsatz im Office-Bereich oder im Wohnzimmer beim Streamen von Filmen und Videos (Multimediazentrale).

Mini PC Test: Favoriten der Redaktion

Der Mini PC mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Dieser Mini PC von SMALLRT hat eine solide Grundausstattung, die zu einem guten Preis angeboten wird. Das Gerät ist nur 17,2 x 12,2 x 6 cm groß und wiegt lediglich 380 g.

Er besitzt einen Intel x5-Z8350 Prozessor (entspricht dem Intel Atom x5-Z8350 Quad-Core-Prozessor), hat 32 GB Speicherplatz, 2 GB DDR3 Arbeitsspeicher und ist kompatibel mit 2.4 GHz und 5.0 GHz WLAN. Windows 10 Pro ist vorinstalliert.

Außerdem hat der Mini PC 2 USB 3.0-Anschlüsse, einen HDMI-Anschluss, einen Micro SD Steckplatz und einen Micro-USB -Anschluss. Er kann mit verschiedenen Geräten verbunden werden, z.B. mit einem Projektor, einem Monitor oder einem Fernseher, und unterstützt 4K UHD für ein besonders scharfes Bild.

Der beste extra leise Mini PC

Der Mini PC von Shinobee ist ein besonders ruhiges Gerät. Es verfügt über ein passiv gekühltes Netzteil und einen sehr leisen CPU Lüfter. So kannst du in Ruhe arbeiten, ohne störende Lüfter-Geräusche.

Auf dem Mini PC ist Windows 10 Pro, sowie GDATA Internet Security bereits vorinstalliert. Außerdem hat der Mini PC einen INTEL Celeron J3160 Quad Core Prozessor, einen 8 GB DDR3 Arbeitsspeicher, 512GB SSD, 4 USB 3.0, 1 Ethernet-Anschluss, 1 Micro SD Steckplatz und 1 HDMI-Anschluss.

Dieser Mini PC hat eine Abmessung von 11 x 5 x 12 cm. Er wiegt rund 998 g, womit er zu den schwereren Modellen gehört.

Der beste Mini PC mit 4K Ultra HD Videowiedergabe

Dieser Mini PC der Marke SMALLRT besitzt einen Intel Atom x5-Z8350 Quad Core Prozessor. Er kann 4K Ultra HD wiedergeben und sorgt so für ein besonders scharfes Bild. Windows 10 Pro ist auf diesem Gerät vorinstalliert.

Der Mini PC ist hat 4GB DDR3 Arbeitsspeicher, 32GB Speicher (erweiterbar durch 2,5 Zoll Festplatte oder SSD) und ist kompatibel mit 2.4 GHz bzw. 5.0 GHz WIFI und Bluetooth 4.0. Er hat 1 USB 3.0- sowie 3 USB 2.0-Anschlüsse, einen HDMI- und einen VGA-Anschluss, sowie einen SD-Slot.

Mit einer Abmessung von 20,6 x 14,4 x 5,6 cm gehört er zu den etwas größeren Modellen. Sein Gewicht beträgt jedoch lediglich 640 g.

Der beste Mini PC mit verschiedenen Prozessoren zur Auswahl

Der Mini PC der Marke MINIS FORUM ist mit verschiedenen Prozessoren erhältlich. Das hat maßgeblichen Einfluss auf die Funktionen, die Leistung, die Schnelligkeit und auch den Preis des Mini PCs.

Zur Auswahl stehen folgende Prozessoren: Intel Core i3-5005U, Intel Celeron N3060, Intel Celeron 3867U oder Intel Atom X5-Z8350.

Der leistungsstärkste, aber auch teuerste Mini PC ist jener mit dem Intel Core i3-5005U Prozessor. Dieser hat einen 8 GB DDR3L Arbeitsspeicher (erweiterbar auf bis zu 32 GB) und 128 GB SSD.

Er hat 3 USB 3.0-Anschlüsse, 1 USB Type-C-Anschluss, 1 Mini DP-Anschluss, 1 Micro SD Card Slot, sowie einen HDMI-Anschluss. Der Mini PC mit diesem Prozessor unterstützt folgende Betriebssysteme: Windows 10 Pro 64-Bit, Linux Support und Chromium OS.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Mini PC kaufst

Was genau ist ein Mini PC?

Oft stylischer als ein Desktop PC, aber günstiger als ein Notebook: Mini PCs sind kleine Kraftpakete. Ihre Leistung eignet sich vom einfachen Office-Gebrauch bis zur fortgeschrittenen Gaming-Plattform.

Aber alle Modelle haben eines gemeinsam: Sie sind kompakt und unscheinbar.

Du musst Mini PCs also nicht unter deinem Tisch verstecken. Hinsichtlich ihrer Funktionalität kannst du sie zwischen Laptop und Desktop PC ansiedeln.

Sämtliche Features eines vollwertigen PCs werden unterstützt und die Bedienung erfolgt ähnlich wie bei Desktop PCs mit externer Maus und Tastatur.

Der Begriff Mini PC kommt aus dem Englischen und kennzeichnet eine bestimmte Rechnerklasse aus den 1960er-Jahren. Damals besaßen durchschnittliche Rechner oft die Größe eines Zimmers oder sie füllten ganze Säle.

Die ersten Mini PCs waren beispielsweise nur aus mehreren schrankgroßen Komponenten zusammengesetzt oder sogar so klein, dass sie auf einen stabilen Schreibtisch gestellt werden konnten.

Worin liegen die Unterschiede im Vergleich zum Desktop PC?

Ein Mini PC ist im Prinzip hinsichtlich seiner Ausstattung einem Desktop PC ziemlich ähnlich. So brauchst du für die Bedienung einen Monitor und eine externe Maus sowie eine Tastatur.

Dank SSDs und Mehrkernprozessoren stehen die kleinen Würfelchen ihren großen Desktop-Äquivalenten in der Leistung in nichts nach.

Beide PC-Arten werden als kompakte, vollausgestattete Personal Computer angeboten, können aber vom Anwender auch auf Basis eines Barebones konfiguriert werden.

Die wichtigsten Unterschiede im Vergleich zum Desktop PC gibt es bei Arbeitsleistung und Größe des Gehäuses.

Das Motherboard bei einem Mini PC kann unterschiedlich groß sein. Es gibt ihn als Mini ITX mit 17 x 17 cm, als Nano-ITX mit 12 x 12 cm und als Pico-ITX mit 10 x 7,2 cm. Letzterer ist kaum größer als ein kleines Taschenbuch.

Der durchschnittliche Mini PC misst 17,5 cm in der Breite, 18 cm in der Länge und ca. 6 cm in der Höhe, was weniger als die Hälfte der Größe eines Desktop Computers entspricht.

Die kleinen Maße sind also ein großer Pluspunkt des Mini PCs. Aufgrund der geringen Größe der Gehäuse wird (fast) immer auf eine aktive Kühlung verzichtet und störendes Summen und Geräusche entfallen daher.

Moderne und aufwendig produzierte Computerspiele bringen die Arbeitsleistung der Winzlinge jedoch in Bedrängnis. Eine besondere Rolle nimmt das „Project Quantum“ aus dem Hause AMD ein:

Dieser Technik-Demonstrator erreicht trotz Mini ITX-Formfaktor eine 3D-Leistung, welche die meisten High-End-Spielecomputer in den Schatten stellt. Bis zur Marktreife dürfte aber noch etwas Zeit vergehen.

Für wen eignet sich ein Mini PC?

Seit einiger Zeit schrumpft der Marktanteil herkömmlicher Desktop PCs mit großen Gehäusen kontinuierlich. Viele Anwender, abgesehen von passionierten Gamern, wollen einfach keine große Kiste mehr auf oder neben dem Schreibtisch stehen haben. Oftmals fehlt auch einfach der Platz.

Das Notebook ist schlicht und einfach handlicher, kleiner und man kann es mobil einsetzen. Eine bessere Alternative ist der Mini PC: Hier lassen sich Monitor, Maus und Tastatur auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen.

Bei Barebones können die Komponenten sogar individuell gestaltet werden. Bei einigen Modellen wurden Speicher, RAM und Co. gar nicht erst integriert. So stehen dir alle Möglichkeiten offen – sehr praktisch, wenn du gerne bastelst und dir alle PC-Komponenten selbst aussuchen möchtest.

Des Weiteren löst ein Mini PC aufgrund der geringen Abmessungen viele Platzprobleme und ist so für den Otto-Normalbürger bestens geeignet.

Ein beliebter Ort für einen Mini PC ist das Wohnzimmer. Hier gibt es kompakte und schicke Rechner, die du mittels HDMI-Anschluss an deinen Fernseher anschließen kannst.

Sie eignen sich als universelle Mediaplayer, Surfstation und Spielebox und werden optimalerweise über eine Funktastatur bedient. Bei einigen Mini PCs gehört eine Fernbedienung zum Lieferumfang.

Ein Mini PC eignet sich aufgrund der geringen Abmessungen auch als Multimediazentrale für das Wohnzimmer und zum Anschluss an den Fernseher. Dieser kann durch den Mini Computer zum Smart-TV aufgerüstet werden, wenn die benötigten Anschlüsse vorhanden sind.

Letztlich eignet sich ein Mini PC auch für dich, wenn du wenig Platz in deiner Wohnung hast und nicht auf einen Computer verzichten willst. Für einen Mini PC benötigst du kaum Platz und du kannst ihn oft sogar an andere Geräte anschließen.

Warum sollte ich einen Mini PC statt Desktop PC oder Laptop wählen?

Um es klar zu stellen: Jeder dieser Computer hat Vor- und Nachteile. Welcher Computer zu dir am besten passt, hängt davon ab, für welchen Zweck du ihn verwenden möchtest. Jedoch hat der Mini PC mehrere Vorteile im Vergleich zu Desktop PCs und Laptops.

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Je nachdem, für welches Gerät du dich entscheidest, bringen Mini PCs, Laptops, Computer oder Tablets bestimmte Vorteile mit sich. (Bildquelle: pixabay.com / FirmBee)

Wie bereits erwähnt sind die Minicomputer recht klein – sogar kleiner als die meisten Laptops. Desweiteren arbeiten sie leise, da sie normalerweise eine passive Kühlung statt eines Lüfters benutzen.

Auch sind die Minirechner sparsam im Energieverbrauch.

Die Werte für den Stromverbrauch liegen immer weit unter dem Niveau eines Desktop PCs, typischerweise bei maximal ca. 65 Watt unter Vollast.

Die Mini PCs lassen sich an verschiedenen Orten aufstellen, beispielsweise hinter dem Fernseher.

Somit brauchen die Minicomputer minimal Platz im Vergleich zu Desktoprechnern und Laptops. Desweiteren lassen sie sicheinfach transportieren.

Ein weiterer Vorteil der Minirechner ist, dass sie relativ günstig sind und normalerweise weniger als ein Desktoprechner oder Laptop von demselben Hersteller kosten.

Die Vorteile von Mini PCs nochmal zusammengefasst:

  • Energiesparend
  • Leise
  • Preiswert
  • Klein

Was kostet ein Mini PC?

Minicomputer gibt es in verschiedenen Preisklassen je Leistungsklasse und Hersteller. Auch hängt der Preis davon ab, ob du dir ein Barebone oder einen ready-to-go Mini PC holen möchtest.

Die einfachsten Minirechner kosten ab ungefähr 100 Euro, die teuersten 2.000 Euro aufwärts. So kostet zum Beispiel der Bestseller von Acer, der Revo Base i5, um 500 Euro.

Wir haben in einer großen Preisstudie insgesamt 225 Produkte aus der Kategorie Mini PC untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

Wie du wahrscheinlich bereits gemerkt hast, gibt es oft einen großen Unterschied im Preis. Du solltest deshalb dir Gedanken darüber machen, welche Aufgaben dein künftiger Mini PC erledigen muss und wie oft du ihn benutzen möchtest.

Einige Fragen, die für deinen Entscheidungsprozess hilfreich sein können, sind zum Beispiel:

  • Soll der Mini PC als Primär- oder Sekundärcomputer dienen? Hast du vielleicht schon einen leistungsstarken Desktop PC und suchst nach einem Mini PC als Zusatzrechner?
  • Brauchst du einen Computer für dein Büro oder für private Zwecke?
  • Für welchen Bereich möchtest du deinen Mini PC verwenden? Surfen, Filme, Gaming?
  • Wie oft wirst du deinen Mini PC benutzen?
  • Falls du vor hast, deinen Minicomputer als Primärrechner täglich einzusetzen und auf überdurchschnittliche Leistung Wert legst, kann es sich lohnen, etwas mehr Geld in deinen neuen Mini PC zu investieren.

Als Inspiration kannst du unsere Liste anschauen, sortiert nach Leistungsklasse.

Desktop Replacement Mini PCs:

  • Zotac Barebone PC Zbox CI543 nano intel core i5, um 400 Euro
  • Acer Revo Base Mini PC Intel Core i5, um 500 Euro
  • Apple Mac Mini intel core i5, ab 500 Euro

Mini Server Mini PC:

  • Giada F100D, um 400 Euro
  • HTPC Mini PC:
  • Zotac Zbox Pico, um 200 Euro

Worauf sollte ich bei einem Mini PC achten?

Minicomputer können sehr nützlich sein. Allerdings gibt es ein paar Dinge, auf die du vor dem Kauf achten solltest. Ein Mini PC hat keine Tastatur, keine Maus, keinen Bildschirm und in der Regel keine Lautsprecher.

Der Bildschirm wird mit dem Minicomputer durch ein Mini-HDMI-Output-Kabel verbunden. Es kann allerdings sein, dass es keinen HDMI-Port gibt. In diesem Fall brauchst du ein HDMI-DOI für das Konvertieren.

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Minicomputer haben keine Tastatur und keine Maus. (Bildquelle: pixabay.com / geralt)

Die wird entweder durch USB oder Bluetooth an den Mini PC angeschlossen. Einen PS/2-Port haben die Microrechner nicht.

Du solltest zudem beachten, dass sich ein Mini PC nur im geringen Umfang updaten lässt. D. h. du kannst nur den Speicher und die Festplatte aufrüsten, nicht die CPU.

Zudem unterstützen die Microcomputer nur Laptop-RAM. Und zuletzt: Falls du deinen Mini PC an einen Fernseher oder Bildschirm anschließen möchtest, suche nach VESA-kompatiblen Monitoren.

Wozu kann ich einen Mini PC verwenden?

Die Einsatzgebiete für Mini PCs sind vielseitig und sie können vielerlei Aufgaben übernehmen. Vor allem die neuesten Modelle von Minirechnern sind beeindruckend.

Mehrere Typen von Minicomputer scheinen die traditionellen Desktoprechner innerhalb der nächsten Jahre abzulösen. Nun zur Frage, wozu ein Mini PC taugt:

Die Micro-PCs eignen sich für die meisten Aufgaben und definitiv für so ziemlich jeden privaten Einsatz.

Es ist deshalb einfacher zu sagen, wozu die kompakten Computer nicht taugen. Die Mini PCs sind nichts für aufwändige 3D-Computerspiele und sehr leistungsfordernde Anwendungsgebiete wie zum Beispiel professionelle Photoshop-Bearbeitung in einem Büro.

Für Multimedia, Firewall, Fileserver oder E-Mail-Server können die meisten Minicomputer hingegegn problemlos eingesetzt werden. Um die Einsatzgebiete der Mini PCs zusammenzufassen:

  • Surfen
  • Streaming
  • Gaming
  • DVD abspielen und brennen
  • Alltägliche Büroaufgaben wie Office u. ä.

Wie du siehst, sind die modernen Mini PCs sehr leistungsfähig. Gerade was Gaming betrifft, gibt es allerdings einiges zu beachten. Selbst heute sind Mini PCs noch immer nicht die besten Modelle für Computerspiele.

3D-Spiele sind für Mini PCs problematisch, vor allem was die Grafikqualität betrifft. Wenn du jedoch nicht sehr hohe Ansprüche daran stellst, sollte ein Mini PC für Gaming ausreichen.

Ein Tipp, wenn du deinen Minicomputer für Gaming und Filmeschauen verwenden möchtest: Wähle einen Mini PC mit AMD CPU anstatt Intel.

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Mini PCs sind für die meisten Alltagsaufgaben sehr gut geeignet, die keinen leistungsfähigen PC erfordern.

Wo kann ich einen Mini PC kaufen?

Du findest Minicomputer in den meisten Elektrogeschäften und online, egal ob du nach einem Mini PC für dein Büro oder für privaten Gebrauch suchst. Hier sind einige Beispiele, wo ein Mini PC zu erhalten ist.

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • notebooksbilliger.de
  • Conrad
  • Computerwerk
  • Media Markt

Welche namhaften Hersteller von Mini PCs gibt es?

Zotac

ZOTAC International (MCO) Limited ist ein Computer-Hardware-Unternehmen und wurde 2006 in Hong Kong gegründet. Die Produktpalette ist vielfältig und umfasst neben Grafikkarten auch Mainboards und Mini Pcs.

Das Unternehmen ist Teil der PC Partner Group und beschäftigt weltweit über 6.000 Mitarbeiter, Hauptsitz ist aber in Hongkong. Darüber hinaus hat Zotac Niederlassungen in der ganzen Welt und über vierzig Produktionsanlagen.

Asus

1989 gründeten die Ingenieure T. H. Tung, Ted Hsu, Wayne Hsieh und M. T. Liao in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans, ein Unternehmen. Ihr Ziel: Sie wollten die essentiell wichtigen Mainboards bauen, die Computer beflügeln.

Auf der Suche nach einem Namen für das junge Unternehmen fiel schließlich die Wahl auf ASUS – eine Kurzform von Pegasus, jenem fantastischen, geflügelten Pferd aus der griechischen Mythologie, das für Weisheit und Wissen steht.

Als Entwickler und Hersteller von Mainboards mit einem kleinen Team an Tüftlern gestartet, gehört ASUS heute zu den weltweit führenden Technologieunternehmen mit Milliardenumsatz und zehntausenden Mitarbeitern.

ASUS entwickelt und baut die gesamte Bandbreite moderner IT-Produkte. Von Notebooks bis Displays, von Tablets bis Grafikkarten, von Smartphones bis zur Netzwerkausrüstung und Mini PCs.

Intel

Am 18.7.1968 gründeten Gordon Moore und Robert Noyce die Firma Intel unter dem Namen Moore-Noyce Electronics. Andy Grove stieß ebenfalls rasch zum Technologie-Start-up hinzu. Der ursprüngliche Plan war, sich im Markt für Arbeitsspeicher einen Namen zu machen.

Nach ersten Erfolgen verlagerte sich Intel später aber immer mehr auf Mikroprozessoren. Heute ist Intel vor allem durch seine Core-ix-Prozessoren bei Spielern weltweit bekannt und eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Digital- und Chipbranche.

Apple

Apple ist wohl einer der bekanntesten Premium-Hersteller und mitunter auch am teuersten. Im November 2018 wurde der Mac Mini endlich mal wieder geupdatet. Äußerlich hat sich nach vier Jahren bis auf die Farbe nichts geändert. Im Inneren schlummert jetzt die neueste i-Core-Generation. Der Einstiegspreis liegt bei 899 Euro.

Als Prozessoren kommen beim neuen Mac Mini Core-i-CPUs der achten Generation mit vier oder sechs Kernen und bis zu 3,6 GHz Taktrate zum Einsatz. Per Turbo-Boost erreichen sie bis zu 4,6 GHz. Als GPU verwendet Apple Intels chip-interne UHD Graphics 630.

Den Arbeitsspeicher kann man auf bis zu 64 GByte ausbauen. Das RAM ist nicht mehr aufgelötet, sondern steckt unter der Haube wieder in Form von SO-DIMMs, die der Anwender selbst auswechseln kann. Festplatten gibt es nicht mehr, sondern nur noch SSDs mit einer Kapazität von bis zu 2 TByte.

Neu sind der T2-Chip für verschiedene Sicherheitsfunktionen und die Datenverschlüsselung auf der SSD sowie vier Thunderbolt-3-Ports. An letzteren lassen sich 4K- oder 5K-Displays betreiben. Außerdem stehen Buchsen für Kopfhörer, HDMI 2.0, 2×USB-A (3.0) und Gigabit-Ethernet bereit.

Das von der Form nicht geänderte Gehäuse besteht komplett aus recyceltem Aluminium und ist nicht mehr silber, sondern space-grau.

Der Einstiegspreis mit 3,6 GHz schnellem 4-Core-i3, 8 GByte RAM und 128-GByte-SSD liegt bei 899 Euro. Bei einer besseren Konfiguration sind dann schon mal 4.969 Euro fällig. Maus und Tastatur gehören weiterhin nicht zum Lieferumfang.

Hat ein Mini PC ein Betriebssystem dabei?

Mini PCs gibt es mit ganz unterschiedlichen Betriebssystemen wie Android, Linux (Ubuntu, SteamOS), Windows (8.1, 10) & OS X von Apple.

Jedes Betriebssystem hat seine Vor- und Nachteile, sodass es eine generelle Empfehlung hier nicht geben kann. Im Zweifelsfall wähle einen Mini PC mit dem Betriebssystem, das dir bereits vertraut ist.

Anbei möchten wir dir dennoch kurz die verschiedenen Betriebssysteme und ihre Vorteile vorstellen:

Android: Dieses Betriebssystem eignet sich für Smartphones und Tablets und wird bereits in einer großen Vielfalt verwendet. Es ist relativ offen und flexibel, was dem Benutzer sehr entgegenkommt.

Vorteile
  • Der Quelltext ist offen (entwicklungsorientiert), damit können Apps leicht geschrieben und im Google PlayStore veröffentlicht werden
  • Webkit Browser (auf Basis von Google Chrome) garantiert leichtes Surfen
  • Android ist ein gut personalisierbares System

Linux: Das Betriebssystem Linux startete 1992 als unixoides System, welches hauptsächlich die Programmiersprache C verwendet. Unix bezeichnet in diesem Zusammenhang ein Mehrbenutzer-Betriebssystem für den Computer.

Vorteile
  • Meist kostenlose Software
  • Man besitzt die Systemkontrolle, auch wenn ein Programm abstürzt
  • Die Benutzeroberfläche kann individuell gestaltet werden
  • Linux Ubuntu erinnert in der Anwendung stark an ein Windows System und ist daher leicht verständlich

Windows: Das Windows-Betriebssystem stammt von der amerikanischen Firma Microsoft, dessen Geschichte im Jahr 1975 beginnt. Die Mission der Gründer Bill Gates und Paul Allen war eindeutig: Jeder Haushalt sollte einen Computer auf dem Schreibtisch stehen haben. Eines der ersten Betriebssysteme war “MS-DOS” im Jahr 1981.

Vorteile
  • Häufig schon bei Neuanschaffung vorinstalliert
  • Soft- und Hardwareunterstützung optimiert
  • Hohe Kompatibilität, eignet sich gut zum Spielen diverser Computerspiele
  • Benutzerfreundliches System

OS X: Das Betriebssystem aus dem Hause Apple nennt sich OS X, früher auch als Mac OS X bezeichnet. Offiziell darf es nur auf Apple-Geräten genutzt werden – so wollen es die Lizenzbedingungen. Das unixbasierende Betriebssystem OS X ermöglicht es, dass verschiedene Apple Hardware-Komponenten leicht miteinander kommunizieren können. Natürlich bietet auch das Betriebssystem OS X einige Vorteile:

Vorteile
  • Apple-Geräte arbeiten innerhalb des Systems gut zusammen (iPhone, iPad, Mac etc.)
  • Hohe Sicherheit
  • Bedienfreundlichkeit

Welches Zubehör ist zu einem Mini PC ratsam?

Für die Bedienung eines Mini PCs benötigst du auf jeden Fall einen passenden Bildschirm (oder TV), eine Computermaus/Funkfernbedienung und eine Tastatur. Gängiges Computerzubehör wie Drucker, Scanner oder Flachbildschirme ist problemlos nutzbar.

Mini PCs lassen sich aber darüber hinaus durch weiteres Zubehör sinnvoll erweitern:

  • Festplattenerweiterung mit USB-Sticks oder USB-Festplatten. 2,5-Zoll-Modelle brauchen kein eigenes Netzteil. 3,5-Zoll-Festplatten müssen zusätzlich mit Strom versorgt werden, bieten dafür aber mehr Speicherplatz.
  • Mehr zusätzliche Anschlüsse durch einen USB-Hub. Optimal für Maus, Tastatur, Festplatte, Drucker, Scanner, TV-Stick, WLAN und Dockingstation des Fotoapparats.
  • Digitales Antennenfernsehen (DVB-T) und analogen Kabelempfang bietet eine USB-TV-Karte. Modelle für Kabel- oder Satellitenempfang sind etwas teurer.
  • Wifi-Nachrüstung ist für alle Mini PCs sinnvoll, denen eine Funknetzwerkkarte fehlt. Das geschieht über einen USB-WLAN-Stick.

Entscheidung: Welche Arten von Mini PCs gibt es und welche ist die richtige für dich?

Du bist auf der Suche nach einem Minicomputer oder möchtest dich zum Thema informieren? Egal ob du dich sehr gut mit Computern auskennst oder Anfänger bist – bei uns findest du die wichtigsten Infos zu Mini PCs einfach und übersichtlich erklärt.

Wenn du dir einen Mini PC zulegen möchtest, gibt es zwei Alternativen, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Barebones
  • Ready-to-go Variante

Die unterschiedlichen Mini PC Arten bringen jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Sie unterscheiden sich im Preis, in den Personalisierungsmöglichkeiten, der Anzahl der Anschlüsse und letztlich auch in der Dauer, bis du sie erstmals einsetzen kannst.

Letztlich kommt es nämlich vor allem Barebones darauf an, dass du genug technisches Verständnis mitbringst, um deinen Mini PC selbst zusammenzubauen. Durch den folgenden Abschnitt möchten wir dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen Barebone-Mini PC aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Die Barebone Minicomputer ist eine Rohversion. Ein Barebone Computer besteht aus Gehäuse, Motherboard (Hauptplatine) und Prozessor. Es fehlen also Speicher, Festplatte und Betriebssystem.

Ein Barebone Mini PC verursacht also mehr Arbeit und Wissen, bevor du ihn einsetzen kannst. Die Barebones sind deswegen eher für Personen mit fortgeschrittenen Computerkenntnissen geeignet.

Oftmals gibt es aber auch Bauanleitungen im Internet (z. B. auf Youtube), die du relativ einfach nachmachen kannst.

Vorteile
  • In der Anschaffung kostengünstig, da Hardware größtenteils fehlt (dafür aber Folgekosten)
  • Hohe Personalisierungsmöglichkeiten: Freie Wahl des Betriebssystems, der Software, Anschlüsse und Hardware
  • Wahl zwischen unterschiedlichen Hardwarekomponenten für Gaming- oder Office Mini PC
Nachteile
  • Einrichtung und Zusammenbau erfordert relativ viel Zeit
  • Hardwarekomponenten müssen separat besorgt werden und Kosten können sich leicht summieren
  • Technisches Wissen oder Anleitungen erforderlich

Barebone Mini PCs eignen sich eher für dich, wenn du ein erfahrener Bastler bist. Du kannst deinen Mini PC optimal auf deinen Verwendungszweck (Gaming, Multimedia, Office) abstimmen.

Hierbei kannst du das Mini Modell nicht nur genauer in Sachen System und Zusammensetzung besser kennenlernen, sondern auch hochwertige Teile verbauen, um die Leistung oder Speicherkapazität zu steigern.

Vielleicht macht dir auch das Zusammenbauen Spaß und du bestaunst gerne dein fertiges Ergebnis.

Was zeichnet einen Ready-to-go Mini PC aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Die Ready-to-go Mini PCs sind schon komplett ausgestattet – da brauchst du dich weder um den Speicher noch um das Betriebssystem zu kümmern.

Wenn du also gerade in den Bereich der Mini PCS einsteigen willst, ist die Ready-to-go Variante eine gute Wahl für dich. Der Einrichtungsmanager des Betriebssystems begleitet dich bis zum Ende, sodass dies recht einfach abläuft und du nicht viel Know-How mitbringen musst.

Danach ist dein Mini PC einsatzbereit, sodass der Nutzung nichts mehr im Wege steht.

Vorteile
  • Einfache und schnelle Einrichtung ohne technisches Wissen
  • Betriebssystem oftmals vorinstalliert. Schneller Start
  • Lassen sich auch ganz ohne Betriebssystem kaufen, Linux oder Windows kann selbst installiert werden
Nachteile
  • Oftmals müssen Anschlüsse und Speicher erweitert werden. Dies ist nur durch separates Zubehör möglich
  • Keine Personalisierungsmöglichkeiten der Hardware. Entscheidung für Gaming, Office oder Multimedia Mini PC
  • Undurchsichtiger Überblick über verbaute Komponenten und Preis-Leistung: Unterschiede der Festplatte, Prozessor, Grafikkarte und Soundkarte müssen aufwendig verglichen werden

Bevor du dir deinen Mini PC kaufst, solltest du dir auch über den Verwendungszweck im Klaren sein. Für Gaming-Zwecke eignet sich der Dell Alienware Alpha als Ready-to-go Variante oder ein von dir konfigurierter Barebone. Letztendlich ist es auch eine Preisfrage.

Darüber hinaus gibt es weitere Einsatzzwecke für den Mini PC, zum Beispiel als Multimediazentrale für den Wohnzimmer oder als Mini Server.

Die Mini PCs lassen sich also innerhalb der Hauptgruppen nach Leistungsklassen unterteilen. Man unterscheidet zwischen den folgenden vier Leistungsklassen:

  • Mini PC als Gaming Mini
  • Mini PC als Desktop Replacement
  • Mini PC als Mini Server
  • Mini PC als Multimediazentrale (HTCP)

Der Unterschied zwischen diesen Leistungsklassen bezieht sich auf den Verwendungszweck. Wie es schon die Namen andeuten, übernehmen diese vier Leistungsklassen von Mini Computern unterschiedliche Funktionen.

Der Desktop Replacement Mini PC kann einen Desktoprechner ersetzen und ist ihm ziemlich ähnlich, was die technischen Eigenschaften betrifft.

So haben die Desktop Replacement Minicomputer ausreichend RAM, eine SSD mit mindestens 64 Gigabyte und einen schnellen Prozessor. Im Extremfall verfügen sie teilweise sogar über eine aktive Kühlung.

Der Mini Server ist ein Zwischenfall und hat weder viel Speicherplatz noch einen sonderlich schnellen Prozessor. Der primäre Dienstgebrauch dieser Leistungsklasse ist ein stromsparender Server. Ein gutes Beispiel dafür ist der Rasperry Pi. Die HTPC Leistungsklasse ist für geringe Ansprüche gedacht, funktioniert allerdings recht gut, um Medien abzuspielen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Mini PCs vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Minicomputer vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Rechner für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Leistung
  • Speicherplatz
  • Festplatte / Hauptspeicher
  • Lüfter
  • Grafikqualität
  • Maße / Gewicht / Design
  • Sonstige Ausstattung / Anschlüsse
  • Lieferumfang
  • Stromversorgung
  • Garantie

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

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Neben den technischen Kriterien spielen bei Mini PCs auch die Maße und das Design eine wichtige Rolle.

Leistung

Die Leistung deines zukünftigen Mini PCs ist wohl der wichtigste Faktor, dem du Aufmerksamkeit widmen solltest bei Vergleich und Bewertung der unterschiedlichen Minirechner. Gute Leistung heißt, dein Minicomputer kann alle Funktionen, die du von ihm erwartest, schnell und effektiv ausführen.

Deshalb ist es wichtig, dass du dir genau überlegst, welche Aufgaben dein Microrechner lösen sollte. So brauchst du zum Beispiel keinen sehr teuren Mini PC mit viel Leistung, um E-Mails zu schicken und Netflix zu gucken.

Nun zu der Frage, was überhaupt PC-Leistung ist und wie du diese messen kannst. Die Leistung eines Computers bezieht sich auf die Leistung seines Prozessors. Diese lässt sich auf mehrere Arten messen.

Erstens kannst du eine Menge Information über den Prozessor aus seinem Namen ablesen, zweitens ist die Prozessorgeschwindigkeit immer angegeben. Die Prozessorgeschwindigkeit wird in GHz (Gigahertz) gemessen und die Werte liegen bei den meisten Rechnern zwischen 1,6 bis 2,8 GHz.

Natürlich kann die Prozessorgeschwindigkeit höher sein, zum Beispiel 4,2 GHz. Kurz gesagt: Je höher die GHz-Zahl, desto besser.

Für alltägliche Funktionen wie Surfen, Schreiben oder Videos streamen ist eine Prozessorgeschwindigkeit zwischen 1,6 und 2,2 GHz vollkommen ausreichend. Computer für Gaming oder aufwendige Aufgaben sollten eine höhere Geschwindigkeit bieten.

Jetzt dazu, wie du die Prozessornamen entziffern kannst – für normale User kann er kompliziert wirken. Wir zeigen dir, dass es gar nicht so schwer ist. Der Prozessorname ist in der Regel in diesem Format aufgegeben: Marke und Typ + Prozessornummer + Suffix.

Damit es nicht zu abstrakt wird, nehmen wir diesen Prozessor als Beispiel: Intel Core i5-4200U. Die Marke ist Intel, der Prozessortyp ist Core i5, die Prozessornummer 4200 und der Suffix U.

Für die normale Nutzung ist eine Prozessorgeschwindigkeit von 1,6 bis 2,8 GHz ausreichend. Für aufwendigere Sachen eignet sich eine höhere Geschwindigkeit besser.

Prozessormarke

Es gibt im Prinzip zwei Marken: Intel und AMD.

Prozessortyp

Da alle Mini PCs in der Produktliste von Intel sind, werden in diesem Abschnitt nur die Prozessortypen von Intel präsentiert.

  • Core i3: ziemlich einfach – Einstiegsbereich
  • Core i5: Mittelstufe und besser als i3
  • Core i7: High-End und das Beste von Intel, was man heute auf dem Markt bekommt

Der wichtigste Unterschied zwischen den Prozessortypen ist das sogenannte Turbo-Boost Feature, das bei Core i5 und i7 vorhanden ist. Es gibt außerdem zwei Budgetvarianten: Celeron und Pentium. Beide sind eher langsam, aber dafür günstig.

Prozessornummer

Die Prozessornummer besteht aus vier Zahlen oder manchmal auch nur drei. Die erste Zahl ist die Generation vom Prozessor, in unserem Beispiel ist es also die vierte Generation.

Die restlichen drei Zahlen beschreiben die Leistung vom Prozessor im Vergleich zu anderen Prozessoren.

Diese Zahl wird vom Hersteller eingeordnet, damit man sich bei Bewertung und Vergleich schnell orientieren kann. Je höher die Zahl, desto besser. 200 weist darauf hin, dass die Leistung eher mittelmäßig ist.

Eine Faustregel ist, dass höher als 5 überdurchschnittlich ist, und unter 5 eher durchschnittlich. Falls die Prozessornummer nur aus 3 Zahlen besteht, bedeutet es, dass es um die erste Generation von Prozessoren handelt.

Suffix

Das Suffix besteht aus einem Buchstaben und in der Regel ist es ein Q bei den Core i7 Intel-Prozessoren. Q steht für Quad-Core Prozessor.

Alternativ kann es auch ein X stehen, was für Extreme Edition Processor steht. E steht für Embedded und U weist darauf hin, dass es um low-voltage handelt, also niedrige Spannung.

Speicherplatz

Der Speicherplatz ist neben der Prozessorleistung auch wichtig bei Bewertung und Vergleich von Minicomputern. Im Prinzip lässt sich der Speicher in zwei Gruppen unterteilen: RAM und Harddisk.

Was ist der Unterschied zwischen diesen Typen und wieviel Speicher brauchst du für deinen Computer?

RAM (Random Access Memory) ist der Speicher an der Oberfläche. Stell dir vor, dein Mini PC ist ein Schreibtisch – RAM wäre in diesem Fall die Schreiboberfläche.

RAM bestimmt, wie viele oder wie große Programme du gleichzeitig bedienen kannst. Eeine höhere Zahl bedeutet also, dass dein PC mehr und effektiver arbeiten kann.

Die heutigen Computer haben zwischen zwei und 16 GB (Gigabyte) RAM. Wieviel du brauchst, hängt davon ab, ob dein Rechner aufwendige Aufgaben verrichten soll, zum Beispiel Excel-Spreadsheets für Büros oder Photoshop. Für normale User ist RAM ab 4 GB geeignet, 8 GB sind optimal.

Die Harddisk (also die Festplatte) kann mit den Schubladen eines Schreibtisches verglichen werden. Da kannst du alles speichern, womit zu du momentan nicht arbeitest, beispielsweise Programme, Musik oder Bilder.

Die modernen Computer haben 120 GB bis 700 GB Speicherplatz auf der Festplatte. Für den alltäglichen Gebrauch sind 120 GB mehr als genug, vorausgesetzt du streamst statt alles runterzuladen.

Wie voll deine Harddisk ist, beeinflusst die Geschwindigkeit übrigens kaum.

Der Speicherplatz ist abhängig von deinen Arbeiten, die du mit dem PC verrichten willst. Aufwendige Aufgaben benötigen mehr Speicherplatz.

Festplatte / Hauptspeicher

Selbst wenn du beim Kauf deines Mini PCs sparen möchtest, solltest du dabei auf vorhandene Anschlüsse und eine gute Festplatte Acht geben. Möchte man Filme in guter HD-Qualität streamen oder downloaden, sollte die Festplatte mindestens 200 GB groß sein.

Auch benötigt man dafür einen HDMI- oder Thunderbolt-Anschluss, um die HD-Auflösung auf dem Fernseher oder Monitor nutzen zu können.

Bei der Speicherart der Festplatte gibt es ebenfalls verschiedene Varianten – SSD, HDD und SSHD konkurrieren auch bei Mini PCs miteinander und haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile.

In Sachen Haltbarkeit gibt es allerdings kaum Unterschiede.

HDD-Festplatten haben einen großen Speicher und helfen daher beim Speichern großer Datenmengen. SSD-Festplattenspeicher hingegen sind kleiner. Dafür bieten sie den Vorteil, dass wesentlich schneller darauf zugegriffen werden kann.

Um eine Hybrid-Festplatte handelt es sich bei der SSHD-Version, die schnelle Zugriffe ermöglicht, aber auch ausreichend viel Speicher für Filme und Ähnliches bietet.

Wenn du mehr Geld ausgeben und dir einen hochwertigen Mini PC anschaffen möchtest, können wir dir Mini PCs mit SSHD empfehlen. Diese eignen sich vor allem für das anspruchsvolle Gaming.

Für die einfache Nutzung mobiler Art sind Mini PCs mit SSD hingegen vollkommen ausreichend. Für die Verwendung als Multimedia-Center ist eine HDD-Festplatte eine gute Wahl, da sie viele Filme und Musikdateien abspeichern kann und diese qualitativ gut abspielt.

Lüfter

Mini PCs ohne eingebauten Lüfter und mit Passivkühlung sind zurzeit voll im Trend – und das ist vollkommen nachvollziehbar. Schließlich gehören störende Geräusche und Rauschen damit der Vergangenheit an.

2017 brachte Intel erstmals Mini PCs aus dem „Next Unit of Computing“-Programm (NUC) der siebten Generation für Business-Kunden auf den Markt. Diese Mini PCs sind optimal für den lüfterlosen Betrieb geeignet und ideal vor allem für Büros von Businesskunden. Stromsparend sind sie außerdem.

Nichtsdestotrotz besitzen vor allem High-End Mini PCs oftmals störende Lüfter. Gerade bei Programmen, die Grafiken in 3D rendern, wird so mancher Mini PC an die Auslastungsgrenzen getrieben.

Videospiele wie auch Videobearbeitungssoftware oder High-End Bildbearbeitungsprogramme können dem Rechner viel abverlangen. Das ist dann oft auch hörbar. Damit der CPU nicht zu warm wird, reguliert sich der CPU-Lüfter oftmals automatisch hoch, sodass zumindest die Notfallabschaltung des PCs verhindert wird.

Grafikqualität

Oftmals wird auf eine gute Grafikkarte bei Mini PCs recht wenig Wert gelegt. Daher verfügen die meisten Mini PCs nur über einen Onboard-Chip auf der Hauptplatine, der als Mini PC Grafikkarte fungiert, aber keine eigenständige Grafikkarte ist.

Für die meisten Einsatzzwecke reicht das vollkommen aus, es sei denn du möchtest deinen Mini PC aktiv zur Photoshop-Bearbeitung, für Netflix oder Gaming nutzen.

Intel HD Graphics (von 4400-6000) sorgen dafür, dass du 4K-Filme in toller Auflösung anschauen kannst. Für Gaming-Zwecke benötigst du mindestens einen Intel HD Graphics 6000 oder Mini PCs, die mit Grafikchips von AMD oder NVIDIA ausgerüstet sind (z. B. NVIDIA GTX960).

Maße / Gewicht / Design

Diese Kriterien sind weniger wichtig im Vergleich zu Leistung, Grafikqualität und Speicherplatz, allerdings können Größe und Gewicht relevant sein, falls du nach einem transportablen Mini PC suchst.

Die meisten Minicomputer wiegen ca. 1 kg, einige sogar weniger. So bringt der Zotac ZBOX CI323 Nano nur 300 g auf die Waage, was ihn zum leichtesten Mini PC in unserer Produktliste macht.

Die Größe der Mini PCs variiert, aber nicht sehr viel. Der kleinste Minirechner aus der Produktliste misst 11,7 x 3,5 x 11,2 cm, der größte 15 x 15 x 10 cm. Wie du sehen kannst, sind die Unterschiede nicht besonders groß.

Das Design ist natürlich Geschmacksache. Die meisten Mini PCs sind schwarz, aber es gibt auch weiße oder silberfarbene Modelle. Viele Experten meinen, die Minicomputer von Apple haben das schönste Design. Ob das stimmt, kann jeder für sich entscheiden.

Sonstige Ausstattung / Anschlüsse

Da du bei deinem Ready-to-go Mini PC keine essentiellen Komponenten austauschen kannst und keine zusätzlichen Löcher ins Gehäuse schneiden willst, sollte dein Minicomputer über möglichst viele Standard-Anschlüsse verfügen.

Viermal USB 3.0 ist inzwischen Mindestmaß. Wenn du kabelgebundene Peripherie benutzt, hast du also zwei Anschlüsse für Sticks und Dongles übrig. Weitere Ports wären aber nicht zu verachten.

Inzwischen solltest du auch nach USB-C, USB 3.1 und Thunderbolt Ausschau halten. Letzterer hat den praktischen Nebeneffekt, dass du deinen Mini PC durch eine externe Grafikkarte aufrüsten könntest.

Neben den universellen Ports ist HDMI der Standard für die Bildschirm- und Tonausgabe. Ein Anschluss reicht für die meisten Anwender. Wer allerdings zwei oder mehr Bildschirme verwenden will, sollte auf zusätzliche Anschlüsse achten. Einige Mini PCs bieten außerdem Displayport-Ausgänge oder sogar den langsam in die Jahre gekommenen DVI-Port.

Lieferumfang

Wie dir bereits bekannt ist, bestehen Barebone Mini PCs nur aus Gehäuse, Motherboard und Prozessor. Du musst also noch viele Hardwarekomponenten besorgen und einbauen – dazu zählen z. B. RAM, Harddrive und Operativsystem.

Der Lieferumfang bei Ready-to-go Mini PCs ist weitaus größer. So bekommst du einen bereits einsatzbereiten Mini PC und musst nur noch auf ein paar Dinge achten:

  • Achte unbedingt auf spezielle Halterungen für die Wand oder den Flachbildschirm. Diese dienen dazu, deinen Mini PC hinter dem Fernseher zu verstauen und das Durcheinander von Kabeln und Geräten in deinem Zimmer oder in Konferenzräumen zu verhindern. Du bekommst so eine angenehme Unterhaltungsumgebung.
  • Darüber hinaus eignet sich eine Funkfernbedienung ideal dazu, deinen Mini PC als Multimediazentrale zu steuern.
  • Die Software (meist Windows 10) sollte bereits aufgespielt sein. Andernfalls muss sie separat gekauft werden.

Stromversorgung

Für den Betrieb der meisten Mini PCs wird eine externe Stromversorgung benötigt. Einige Mini PC Hersteller wie InFocus bieten mit einen Mini PC mit Akku an.

Sie setzen dabei auf den taiwanesischen Vertragsfertiger Foxconn, der vor allem durch seine Partnerschaft mit Apple bekannt sein dürfte.

Garantie

Beim Kauf eines Mini PCs steht dir neben den gesetzlichen Gewährleistungsansprüchen auch eine individuelle Herstellergarantie zu.

Diese ist abhängig von Hersteller und Region und kann oftmals gegen einen Aufpreis erweitert werden (Garantieerweiterung bis zu fünf Jahre). Hersteller schränken sie oftmals in den Garantiebedingungen ein.

Die Seriennummer deines Produktes, die du oftmals benötigst, um die Laufzeit herauszufinden, findest du auf dem Etikett auf der Rückseite oder auf dem Seriennummernaufkleber des Produkts. 12M bedeutet 12 Monate, 24M bedeutet 24 Monate und 36M bedeutet 36 Monate ab dem Tag des Kaufs oder dem Herstellungsdatum.

Damit du deine Ansprüche im Problemfall vollends geltend machen kannst, ist der Kauf bei autorisierten Fachhändlern wichtig.

Garantiebeispiele:

  • INTEL bietet auf seine NUC-Produkte drei Jahre begrenzte Garantie.
  • ZOTAC bietet auf seine Produkte mit drei Jahren Garantieerweiterung eine Garantie der einzelnen Bauteile bis zu fünf Jahre. Für Grafikkarten, Mainboard und SSD gelten dabei unterschiedliche Laufzeiten.

Wichtig: Deine Garantie wird bei eigenen technischen Hardware- oder Software-Modifikationen eingeschränkt oder außer Kraft gesetzt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mini PC

Wie reinige, pflege ich meinen Mini PC?

Tastatur, Maus und Monitor reinigt man am besten regelmäßig mit etwas Wasser und oder einem leichten Reinigungsmittel.

Oftmals werden im Internet Reinigungssets oder Bildschirmreiniger mit passenden Microfasertüchern verkauft. Wichtig für eine schonende Reinigung ist eine geringe Ausübung von Druck.

Ab jetzt kommen wir in Bereiche, die man im Büro lieber von Experten übernehmen lassen sollte. Zu Hause muss man selbst ran. Anschlüsse für HDMI, USB oder LAN kann man mit viel Vorsicht und einem kleinen, spitzen Gegenstand säubern.

Durch das Ein- und Ausstecken wird der Staub darin enorm verdichtet und anschließend saugt man ihn vorsichtig ab.

Um das Innere des Gerätes nach drei bis vier Jahren von Staub zu befreien, sollte man es vorsichtig aufschrauben und sich dann genau merken, wo welche Schrauben hingehören.

Die Reinigung erfolgt optimalerweise vorsichtig mit dem Staubsauger. Staubwedel sind tabu, da sie sich elektrostatisch aufladen und die Hardware beschädigen können.

Am besten sollte man den Lüfter festhalten, denn der Propeller darf sich beim Absaugen nicht bewegen. Unter Umständen könnte so das Mainboard beschädigt werden.

Klingt das alles zu kompliziert, ist vielleicht ein Anruf beim Kundendienst ratsam. Dieser kann oftmals mit externen Dienstleistern aushelfen.

Kann ich beim Mini PC Komponenten tauschen?

Oftmals erlischt beim eigenmächtigen Austausch von Hardwarekomponenten die Herstellergarantie. Stellt das für dich kein Problem dar und du besitzt genug technisches Wissen, ist ein Austausch beispielsweise des Prozessors oder der Festplatte in Eigenregie möglich.

Wichtig dabei ist, dass im Gehäuse genug Platz ist. Bei Barebones hast du natürlich bereits von Anfang an etwas mehr Freiheiten.

Wie montiere ich einen Barebone Mini PC?

In diesem Video wird es anschaulich am Beispiel des NUCs erklärt, wie du deinen Barebone fertigstellen kannst.

Welche Standards werden üblicherweise verwendet?

Bei unseren Tests begegnen uns immer wieder Mini PCs mit unterschiedlichen Abmessungen und Ausstattungen. Gibt es überhaupt Standards für die Mini Rechner und wenn ja, welche sind das?

Baugrößen und Standards von Desktop PCs

Seit es PCs gibt (also seit 1981), existieren Standards für die Form und Größe eines Rechners. Da fast alle wichtigen Komponenten auf einer gemeinsamen Platine, der sogenannten Haupt- oder Mutterplatine (oder auf Englisch: Mainboard) untergebracht sind, ist deren Größe maßgeblich.

Wir wollen nicht zu tief in technische Details eintauchen, daher nachfolgend nur das Wichtigste: Für vollwertige Desktop PCs ist seit einigen Jahrzehnten das sogenannte ATX-Format Standard.

Von diesem Format gab es in der jüngeren Vergangenheit einige leichte Modifikationen – zum Beispiel Flex ATX, das eine kompaktere Bauweise von PCs ermöglichen sollte.

Für kleine PCs existierte lange Zeit nur der sogenannte Micro-ATX-Standard. Mit einer Kantenlänge von 24 x 24 cm waren solche Rechner aber alles andere als kompakt.

Baugrößen von Mini PCs

Erst ab der Jahrtausendwende begannen die Hersteller aufgrund geänderter Anforderungsprofile damit, noch kleinere Platinen zu entwickeln. Ab etwa 2003 kam der Mini-ITX-Standard, später der Nano-ITX-Standard hinzu.

Im Jahr 2007 wurde dieser Standard nochmals verkleinert und VIA etablierte den Pico-ITX-Standard mit Abmessungen von ca. 10 x 7 cm. Dieser fand im Gegensatz zu den anderen beiden Standards in Mini PCs jedoch kaum Verwendung.

Mit dem Boom kleiner und kompakter PCs ab etwa 2014 erschienen eine Reihe weiterer neuer Formfaktoren. Allein der Branchenriese Intel legte dabei vier verschiedene Formate für seine Mini PCs fest.

Zu den wichtigsten gehören die quadratischen NUC-Platinen (knapp 10 cm Kantenlänge) sowie das 5×5-Format, das von recht vielen Mainboardherstellern genutzt wird.

Aus Nano ITX und Pico ITX ging außerdem der mit UCFF abgekürzte Ultra-compact Form-Factor-Standard hervor. Damit sollte eine gemeinsame Basis für Mini PCs geschaffen werden. Die Abmessungen betragen bei Nano ITX 12 x 12 cm (es ging in erster Linie um Abwärtskompatibilität).

Standards populärer Mini PCs

Nachfolgend zeigen wir dir noch eine Liste der Abmessungen populärer Mini PCs und deren Formfaktoren:

  • Intel NUC Swift Canyon: UCFF, 12 x 12 cm
  • Asus VivoPC
  • Gigabyte Brix: UCFF: 12 x 12 cm
  • MSI Cubi 2: UCFF: 12 x 12 cm
  • Asrock Beebox-S: UCFF: 12 x 12 cm

Welche Ausstattung und Anschlüsse sind Standard und was sind überhaupt WLAN, LAN und Bluetooth?

Hier gibt es relativ große Unterschiede. Viermal USB 3.0 sollte inzwischen Mindestmaß sein. Wenn du kabelgebundene Peripherie benutzt, hast du also zwei Anschlüsse für Sticks und Dongles übrig. Weitere Ports wären aber nicht zu verachten.

Inzwischen solltest du auch nach USB-C, USB 3.1 und Thunderbolt Ausschau halten. Letzterer hat den praktischen Seiteneffekt, dass du deinen Mini PC durch eine externe Grafikkarte aufrüsten können.

Neben den universellen Ports ist HDMI der Standard für die Bildschirm- und Tonausgabe. Ein Anschluss reicht für die meisten Anwender. Wer allerdings zwei oder mehr Bildschirme verwenden will, sollte auf zusätzliche Anschlüsse achten.

Einige Mini PCs bieten außerdem Displayport-Ausgänge oder sogar den langsam in die Jahre gekommenen DVI- oder VGA-Port. Wer einen Mini PC mit HDMI-Port wählt, entscheidet sich definitiv für den neuesten Standard.

Möchtest du, dass dein Mini PC mit jedem Monitortyp kompatibel ist, dann wähle diese drei Monitorausgänge: HDMI 1.4b Port, DisplayPort-1.2 , VGA-Port.

Bluetooth, LAN und WLAN

Die Abkürzungen Bluetooth, LAN oder WLAN sind höchstwahrscheinlich jedem von uns ein Begriff. Doch was bedeuten sie eigentlich und brauchst du sie unbedingt?

Nein, aber sie sind empfehlenswert. Mini PCs mit eingebautem Bluetooth-Chip können nämlich echt praktisch sein. Der Funkstandard ermöglicht dir schließlich eine effiziente Datenübertragung auf kurze Distanzen.

Vor allem die Verbindung von Maus und Tastatur mit deinem Mini PC geschieht so drahtlos und ganz ohne Kabelsalat. Außerdem kannst du verschiedene Dateien einfach übertragen.

Die maximale Reichweite variiert je nach Gerät zwischen 10 und 100 Metern. Die aktuellste Version ist Bluetooth 4.2. Sie glänzt mit verbesserter Sicherheit, einer höheren Übertragungsrate und einem Energiesparmodus.

Worauf musst du achten?

Bei Bluetooth gibt es verschiedene Profile, die festlegen, welche Art von Daten übertragen werden können. Beispielsweise ermöglicht das Profil „HSP“ die Nutzung eines Headsets per Bluetooth.

Mit dem Profil „A2DP“ kann hingegen Musik kabellos von einem Handy auf einen Lautsprecher übertragen werden.

Wofür brauche ich LAN?

LAN steht für “Local Area Network”, was auf Deutsch “Lokales Netzwerk” bedeutet. Es beschreibt ein Rechnernetz, das räumlich begrenzt ist und dazu dient, deinen Mini PC mit dem Internet, mit Druckern oder einem anderen Netzwerk zu verbinden.

Um deinen Mini PC mit dem Netzwerk zu verbinden, sind grundsätzlich zwei Dinge notwendig: eine integrierte LAN-Buchse sowie ein passendes LAN-Kabel. Die gute Nachricht ist: Alle LAN oder Ethernet-Kabel sind genormt und besitzen dieselbe RJ-Steckerverbindung (Registered Jack).

Dieser Standard beschreibt die Bauformen der Stecker und Buchsen sowie deren Kontaktbelegung. Allerdings gibt es auch noch eine andere Möglichkeit, deinen Mini PC mit dem Netzwerk zu verbinden: Das Wireless LAN. Eine LAN-Verbindung ist also nicht mehr zwingend notwendig.

Vom LAN zum Wireless LAN

Einige Mini PCs besitzen ein integriertes WLAN-Modul. WLAN steht für “Wireless Local Area Network” und ermöglicht dir eine kabellose Verbindung im Rechnernetzwerk.

LAN-Erweiterungskarten

Es gibt natürlich auch spezielle LAN-Erweiterungskarten, die nicht standardmäßig on board sind. Gebraucht werden solche Karten, um die Anzahl der Netzwerkschnittstellen deines PCs zu erhöhen.

Das ist vor allem von Vorteil, wenn ein und derselbe Mini PC gleichzeitig auf mehrere Netzwerke oder Netzwerkgeräte wie beispielsweise IP-basierte Überwachungskameras zugreifen muss.

Was ist der kleinste Mini PC?

2016 war das Jahr, in dem der bis dato kleinste Minicomputer auf den Markt kam: der Gole1 mit Windows 10. Hinter dem Gole1 steckt das asiastische Unternehmen Gole, das bereits verschiedene Mini PCs hergestellt hat.

Gole1 hat eine Bildschirmgröße von fünf Zoll mit 720p-Auflösung und ist vor allem hinsichtlich des Preis-/Leistungsverhältnisses ein interessantes Gerät.

Die Performance des Gole1 kann mit der von günstigen Tablets verglichen werden – ein Leistungswunder ist der Gole 1 Mini PC wohl kaum. Wenn du nur surfst oder auf YouTube bist, ist Goal1 dafür definitv geeignet.

Der Preis von diesem Minicomputer spricht auch dafür – er ist für unter 100 Euro erhältlich (Versandkosten und Einfuhrsteuer nicht inklusive).

Raspberry Pi – die besten Verwendungsmöglichkeiten dafür

Raspberry Pi hat mehr Verwendungsmöglichkeiten als du es von bei der Größe erwarten würdest. Diese Platine, die ungefähr so groß wie eine Kreditenkarte ist, kann zu mindestens vier verschiedenen Zwecken verwendet werden.

Dazu brauchst du ein Micro-USB-Kabel für die Stromversorgung sowie eine SD-Karte mit mindestens 2 GB für das Betriebssystem. Sobald das erledigt ist, kannst du deine Raspberry Pi für Folgendes einsetzen:

  • Musikbox und Internetradio
  • Stromsparendes NAS
  • Media-Center
  • Linux-Rechner

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.itwissen.info/Mini-PC-mini-PC.html

[2] https://www.heise.de/newsticker/meldung/Mini-PCs-fuer-Buero-und-zu-Hause-meist-voellig-ausreichend-3674438.html

[3] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Neuer-Mac-mini-fuer-professionelle-Anwender-4207284.html

[4] https://mini-pc-test.info/ratgeber/die-betriebssysteme-windows-linux-und-android.html

[5] https://www.chip.de/artikel/Mini-PC-kaufen-So-bekommen-Sie-den-richtigen-Computer-Zwerg_126436374.html

[6] http://mini-pc-tests.de/mini-pc-alle-formfaktoren/

[7] https://www.computerbase.de/2015-08/mini-pcs-intel-5×5-als-kleinster-mainboard-standard-mit-cpu-sockel/

[8] https://blog.jacob.de/micro-und-mini-pc-klein-leise-und-leistungsfaehig/

Bildquelle: Henry Ascroft / unsplash.com

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