Willkommen bei unserem großen Multifunktionsdrucker Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Multifunktionsdrucker. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, den für dich besten Multifunktionsdrucker zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Multifunktionsdrucker kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Multifunktionsdrucker kannst du nicht nur drucken, sondern je nach Gerät auch kopieren, scannen oder faxen. Viele Geräte bieten auch andere zusätzliche Funktionen wie einen automatischen Dokumenteneinzug.
  • Im Allgemeinen unterscheidet man bei Multifunktionsdruckern aufgrund ihrer Drucktechnologie zwischen Laserdruckern und Tintenstrahldruckern. Jeder der beiden Typen hat seine Vor- und Nachteile.
  • Laser-Multifunktionsdrucker eignen sich besonders für alle, die oft und viel drucken. Dagegen sind Tintenstrahl-Multifunktionsgeräte vor allem für Wenigdrucker geeignet.

Multifunktionsdrucker Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Farblaserdrucker mit Duplex-Scanner

Der HP OfficeJet Pro 8710 Multifunktionsdrucker ist ein zuverlässiger und sparsamer All-in-one Drucker mit professioneller Qualität bei schneller Druckgeschwindigkeit, Netzwerkdrucker mit WiFi und Duplexdruck, ADF.

Er ermöglicht das Drucken vom Smartphone oder Tablet mittels HP ePrint, Apple Airprint, Google Cloud Print.

Abgesehen von seinen vielen Funktionen, überzeugt er durch einen geringen Stromverbrauch. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen ermöglicht er Farbdrucke und praktisches Duplex-Scannen.

Das beste platzsparende Multifunktionsgerät

Dieses Multifunktionsgerät von HP stellt einen Alleskönner dar, der sehr viele Funktionen besitzt. Für die Vielzahl an Funktionen ist das Gerät zu einem akzeptablen Preis erhältlich. Die Druckgeschwindigkeit liegt bei ca. 5 Seiten pro Minute.

Mit seiner Abmessung von gerade einmal 24,8 x 42,4 x 54,7 Zentimetern, zählt er definitiv zu den platzsparenden Modellen und eignet sich daher besonders gut für das Home-Office oder kleinere Unternehmen.

Das beste Tintenstrahl-Multifunktionsgerät

Das Epson Workforce WF-2630WF Multifunktionsgerät stellt ein gutes Gerät für das private Home-Office dar. Es verfügt über eine Kopier-, Scan- und Faxfunktion und deckt somit alle Funktionen ab, die ein Multifunktionsgerät besitzen kann. Es überzeugt außerdem durch seine kleine Größe und sein geringes Gewicht, wodurch es neben seinem zeitlosen schwarzen Design in jeden Raum passt.

Das Epson Workforce WF-2630WF Multifunktionsgerät nutzt die Technologie des Tintenstrahldrucks und eignet sich daher weniger für Vieldrucker, sondern mehr für Wenigdrucker.

Außerdem ist das Produkt ein Farbdrucker, der neben schwarz-weiß-Dokumenten auch farbige Dokumente wie Grafiken und Bilder drucken kann. Mit den Abmessungen von 39,2 x 37,7 x 22,1 cm und einem Gewicht von 6 kg gehört das Gerät zu den kompaktesten und leichtesten Modellen. Das Gerät ist in einem schlichten schwarz gehalten.

Dadurch dass das Gerät im Vergleich zu anderen relativ klein und kompakt ist, passt es in jedes noch so kleine Büro und kann auch in einem Schrank oder Sideboard verschwinden. Durch sein geringes Gewicht von 6 kg kann das Gerät auch leicht verstellt und transportiert werden.

Durch das schlichte schwarze Design passt das Gerät außerdem zu jeder Einrichtung. Die Druckgeschwindigkeit von 9 Seiten/ Minute beim Monochrom-Druck und 4,7 Seiten/ Minute beim Farbdruck druckt das Modell von Epson im Vergleich zu anderen relativ langsam. Für den privaten Gebrauch und Gelegenheitsdrucker ist dies meistens völlig ausreichend.

Zu den Werten möchten wir anmerken, dass Amazon in seiner Produktbeschreibung Werte von 34 Seiten/ Minute beim schwarz-weiß-Druck und 18 Seiten beim Farbdruck angibt. Diese Werte können zwar wahrscheinlich auch erreicht werden, jedoch handelt es sich hierbei nicht um die Werte nach ISO-Norm. Um die Produkte besser vergleichen zu können, verwenden wir hier nur die ISO-Werte.

Mit einer Druckauflösung von 5.760 x 1.440 dpi liegt der Multifunktionsdrucker im oberen Mittelfeld. Mit dieser Auflösung ist es möglich sowohl gestochen scharfe Texte als auch Fotos in guter Qualität zu drucken.

Das Multifunktionsgerät hat eine maximale Papierkapazität von 100 Blatt. Dies ist im Vergleich zu anderen Geräten eher wenig. Außerdem verfügt es über einen automatischen Dokumenteneinzug. Das Gerät hat einige Schnittstellen zur Datenübertragung und wird über ein monochromes Display bedient.

Dass der Multifunktionsdrucker lediglich 100 Blatt fassen kann, sollte Wenigdrucker mit einem geringen Druckvolumen normalerweise nicht stören. Wenn du allerdings viel druckst, kann es auf Dauer etwas störend sein, oft Papier nachlegen zu müssen. Das Papierausgabefach hat eine maximale Kapazität von 30 Blatt.

Ein praktisches Feature ist der automatische Dokumenteneinzug mit einer maximalen Kapazität von 30 Blatt. Dadurch können zu scannende oder zu kopierende Blätter in das dafür vorgesehene Fach gelegt werden und der Drucker zieht diese automatisch ein und scannt oder kopiert diese.

Um Daten zu übertragen stehen verschiedene Schnittstellen zur Verfügung: WLAN und USB, die Standardausstattung, und WiFi-Direct. Hiermit können zum Beispiel Druckaufträge vom Smartphone aus an das Multifunktionsgerät gesendet werden. Außerdem kann man auch über die App des Herstellers „Epson Connect“ vom Smartphone aus drucken.

Das Multifunktionsgerät ist mit einem Monochrom-Display ausgestattet, das heißt die Informationen werden in schwarz-weiß und nicht farbig angezeigt. Das Gerät wird über diverse Knöpfe bedient. Das Multifunktionsgerät verfügt nicht über eine Duplexdruckfunktion, dafür aber über eine Kopier-, Scan- und Faxfunktion.

Dass das Gerät keine Duplexfunktion hat ist etwas schade, da man dann, wenn man beidseitig drucken möchte, die Blätter manuell wenden und neu einlegen muss. Dies bedeutet Mehrarbeit und einen zusätzlichen Zeitaufwand.

Mit der Kopier-, Scan- und Faxfunktion ist das Gerät mit allem grundlegenden Funktionen ausgestattet, die ein Multifunktionsgerät haben kann. Es ist somit für alle Einsatzmöglichkeiten im Privatgebrauch ausgestattet.

Möglichkeit des Din A3-Drucks/ zusätzliche Ausstattung und Funktionen

Mit dem Gerät ist es nicht möglich im Din A3-Format zu drucken. Neben der Möglichkeit XL-Patronen statt normal großer einzusetzen, gibt es außer den oben genannten Funktionen keine weiteren zusätzlichen.

Dadurch dass man XL-Patronen mit einer größeren Füllmenge einsetzen kann, kann man die Druckreichweite vergrößern und den Preis pro gedruckter Seite reduzieren. Auch dadurch, dass der Drucker mit einzelnen Farbpatronen arbeitet und nur jene ausgetauscht werden muss, die leer ist, kann man Geld sparen.

Das bestes Monolaser-Multifunktionsgerät

Dieses Modell ist vor allem für den privaten Gebrauch geeignet. Es kann lediglich schwarz-weiß drucken. Für ein Laserdruckgerät ist es relativ kompakt und leicht gebaut. Neben dem Drucken kann das Multifunktionsgerät auch kopieren, scannen und faxen. Durch sein modernes Design ist der Drucker ein Hingucker in jedem Büro. Die Möglichkeit, eine Eco-Funktion zuzuschalten, stellt ein besonderes Extra dar.

Das Multifunktionsgerät nutzt die Technik des Laserdrucks. Dadurch eignet es sich vor allem für Nutzer, die viel und oft drucken. Das Gerät ist außerdem ein Monolaser-Drucker. Das bedeutet, dass man mit ihm nur schwarz-weiß und nicht in Farbe drucken kann.

Mit Maßen von 40,6 x 36 x 30,9 cm und einem Gewicht von 8 kg liegt der Multifunktionsdrucker im Vergleich zu anderen im Mittelfeld. Das Gerät ist in den Farben schwarz und weiß gehalten.

Dadurch dass das Multifunktionsgerät sowohl in Bezug auf die Maße als auch bezüglich des Gewichts in der mittleren Klasse unter den vergleichbaren Geräten liegt, kann es durchaus auch einmal hochgehoben und verstellt oder transportiert werden.

Das Gerät besticht im modernen Design in zwei Farben. Der untere Teil des Druckers ist weiß und der obere schwarz. Somit passt er sowohl zu einer hellen als auch dunklen Büro- oder Wohnungseinrichtung.

Mit einer Druckgeschwindigkeit von 20 Seiten/ Minute druckt das Gerät relativ schnell. Im Vergleich mit anderen Multifunktionsgeräten liegt dieses Modell von Samsung im oberen Mittelfeld. Für den privaten Gebrauch und kleinere Unternehmen ist dieses Tempo völlig ausreichend, für eine Nutzung als Business-System ist es jedoch zu wenig.

Das Gerät hat eine Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi. Damit ist es im Vergleich eher im niedrigeren Bereich anzusiedeln. Mit diesen Werten lassen sich Texte in scharfer und guter Qualität drucken. Auch Bilder lassen sich in einer akzeptablen Qualität drucken.

Mit einer Papierkapazität von 150 Blatt liegt das Gerät auch hier im Mittelfeld. Neben diversen Schnittstellen zur Datenübertragung besitzt das Gerät ein Monochrom-Display.

Das durchschnittlich große Papierzufuhrfach sorgt dafür, dass nicht ständig neues Papier nachgelegt werden muss. Es ist außerdem kein richtiges Fach, sondern eine Papierkassette, die verhindert, dass das Papier verstaubt oder verschmutzt. Das Papier kann damit in das Gerät hinein geschoben werden und steht nicht aus dem Gerät heraus.

Das Papierausgabefach hat ein maximales Fassungsvermögen von 100 Blatt und befindet sich auf der Vorderseite.

Das Multifunktionsgerät verfügt außerdem über die Funktion des automatischen Dokumenteneinzugs mit einer maximalen Kapazität von 40 Blatt. Hiermit ist es möglich mehrere Blätter automatisch zu scannen oder kopieren zu lassen, ohne manuell einzelne Blätter einlegen zu müssen.

Der Drucker besitzt drei Schnittstellen. Neben den standardmäßigen WLAN- und USB-Schnittstellen verfügt er über eine NFC-Schnittstelle. Dies ist im Bereich der Multifunktionsgeräte eine Besonderheit. Außerdem besitzt es eine Ethernet-Schnittstelle, mit der das Gerät auch als Netzwerkdrucker verwendet werden kann.

Das Display ist kein Touchscreen, sondern wird über mehrere Tasten bedient. Die Informationen werden in schwarz-weiß auf dem Display angezeigt.

Das Modell von Samsung bietet keinen Duplexdruck an und verfügt über eine Kopier-, Scan- und Faxfunktion.

Dass das Gerät neben dem Druck auch die Funktionen des Kopierens, Scannens und Faxens beherrscht, deckt alle Eventualitäten ab, die im privaten oder gewerblichen Gebrauch auftreten können. Das Gerät ist hiermit, was die Funktionen eines Multifunktionsgerätes angeht, ein Alleskönner.

Wenn man öfter doppelseitig drucken möchte, ist der Duplexdruck eine entscheidende Funktion, die fehlt. Druckst du hingegen nicht sehr oft beidseitig, kannst du dies natürlich auch manuell vornehmen. Das ist natürlich mit einem Mehraufwand verbunden.

Ein Din A3-Druck ist mit dem Multifunktionsgerät nicht möglich. Als zusätzliche Funktion bietet Samsung bei diesem Modell eine Eco-Einstellung an. Mit dieser Einstellung, die mit einem Tastendruck erfolgt, lässt sich Papier, Toner und Tinte sparen. Es werden zum Beispiel mehrere Seiten auf ein Blatt gedruckt und leere Seiten ausgelassen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Multifunktionsdrucker kaufst

Welche Vorteile haben Multifunktionsgeräte gegenüber mehreren Einzelgeräten?

Natürlich kannst du dir statt einem Multifunktionsgerät auch einzelne Geräte wie einen Drucker, Kopierer, Scanner und ein Faxgerät anschaffen. Aber vor allem in puncto Komfort, Kosten und Platzbedarf bieten Multifunktionsdrucker einige Vorteile.

Zusammengefasst haben All-in-one Geräte gegenüber mehreren Einzelgeräten folgende Vorteile:

  • Platzsparend
  • Günstigere Anschaffung
  • Energiesparend
  • Leichtere Bedienung, Installation und Wartung

Da nur noch ein Gerät statt drei oder sogar mehr angeschafft werden muss, spart man sich einiges an Platz. Zudem hat man auch mit geringeren Anschaffungskosten zu rechnen, da Einzelgeräte meist fast so teuer sind wie ein Multifunktionsgerät.

Des Weiteren haben All-in-one-Geräte gegenüber mehreren einzelnen Geräten oft einen geringeren Energiebedarf und erzeugen somit nicht so hohe Stromkosten. Da außerdem nur ein Gerät angeschlossen und installiert werden muss, nimmt die Einrichtung und Wartung deutlich weniger Zeit und Aufwand in Anspruch.

Statt einen Drucker, einen Kopierer, einen Scanner und ein Faxgerät einzeln bedienen und sich mit jeder Bedienoberfläche und deren Eigenarten vertraut machen zu müssen, hat man bei Multifunktionsdruckern eine einheitliche Bedienung für alle Funktionen.

Welche Ausstattung sollte der Multifunktionsdrucker haben?

Bevor du dir ein Multifunktionsgerät anschaffst, solltest du dir die Frage stellen, welche Funktionen du überhaupt brauchst. Reicht es, wenn das Gerät gleichzeitig als Drucker, Kopierer und Scanner fungiert oder brauchst du eine Faxfunktion oder gar ein Telefon? Braucht das Gerät außerdem spezielle Anschlüsse oder WLAN?

Die meisten All-in-one-Drucker sind neben der Druck- standardmäßig mit einer Kopier- und Scan-Funktion ausgestattet. Diese Geräte werden in der Produktbeschreibung meist 3-in-1 Geräte genannt.

Daneben gibt es auch Geräte mit einer zusätzlichen Faxfunktion, welche dann als 4-in-1 Geräte bezeichnet werden. Man sollte sich jedoch überlegen, ob man diese überhaupt braucht. Denn die meisten Geräte mit dieser Funktion sind etwas größer und teurer als ohne sie.

In der heutigen Zeit von E-Mail und anderen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten spielt das Verschicken eines Faxes zumindest im Privaten oft nur noch eine sehr geringe Rolle.

Zudem gibt es auch Geräte mit integriertem Telefon. Da viele Haushalte und Firmen aber bereits über eine separate Telefonanlage verfügen oder sowieso nur noch mit dem Handy telefonieren, ist diese Funktion oft überflüssig.

Eine wichtige Frage, über die man sich unbedingt Gedanken machen sollte, ist, ob das Gerät netzwerkfähig sein sollte und du somit die Möglichkeit hast, den Drucker mit einem WLAN-Netzwerk zu verbinden. Vor allem in Unternehmen ist die Netzwerkfähigkeit ein wichtiges Kriterium, da nur dadurch mehrere Personen auf den Drucker zugreifen und damit vom PC aus drucken können.

Diese Ausstattung ist bei vielen neuen Geräten bereits Standard, allerdings nicht bei allen. Diese Funktion ist außerdem nötig, wenn man drucken, kopieren oder scannen möchte, ohne den PC anschalten zu müssen. Hierzu aber später mehr.

Außerdem solltest du dir Gedanken darüber machen, ob du spezielle Anschlüsse brauchst. Benötigst du zum Beispiel mehrere USB-Anschlüsse oder eine Schnittstelle für eine SD-Karte? Hierbei sollte man genau auf die Produktbeschreibungen der Geräte achten, um zu erfahren über welche Schnittstellen sie verfügen.

Was kostet ein Multifunktionsdrucker?

Generell gibt es Multifunktionssysteme in allen Preisklassen. Vom Einsteigermodell für den privaten Gebrauch bis zu professionellen Business-Systemen für Unternehmen ist alles dabei.

Je nachdem mit welcher Technik der Drucker arbeitet, schwanken die Preise teilweise stark. Tintenstrahlmultifunktionsgeräte gibt es als 3-in-1-Einsteigermodelle schon ab circa 40 Euro. Legt man nicht sehr großen Wert auf eine hohe Druckgeschwindigkeit, kann man hier also schon relativ günstig einen Drucker für zu Hause bekommen.

Möchte man ein 4-in-1 Gerät, also eine zusätzliche Faxfunktion, muss man mit mindestens ungefähr 50 Euro rechnen.

Drucker, die über die normalen Multifunktionen hinaus noch andere Features wie einen größeren Papiervorrat oder spezielle Anschlüsse bieten, sind dann ab circa 150 Euro erhältlich.

Lasermultifunktionsdrucker sind grundsätzlich teurer als Tintenstrahlgeräte, aber man kann auch hier Modelle für unter 100 Euro finden. Für Einsteigermodelle starten die Preise ab etwa 60 Euro, jedoch sind dies meist schwarz-weiß Geräte (auch Monolaser genannt).

Bei Farblaser-Multifunktionsdruckern muss man mit mindestens 100 Euro rechnen. Hier sind dann auch Geräte mit Telefon erhältlich (günstigstes Modell ab ca. 120 Euro). Hochpreisigere Modelle sind je nach Ausstattung ab 200 Euro aufwärts erhältlich.

Professionelle Business-Modelle verfügen oft noch über viele praktische Zusatzfunktionen wie beispielsweise Finisher, die die gedruckten Blätter sofort lochen oder heften können. Deshalb sind sie meist für mehrere tausend Euro erhältlich und kosten bis zu 12.000 Euro.

Typ Preis
Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker
3-in-1 Geräte ab 40 €
4-in-1 Geräte ab 50-100 €
Profi-Geräte ab 150 €
Laser-Multifunktionsdrucker
Monolaser ab 60-100 €
4-in-1 Farblaser ab 100 €
4-in-1 Farblaser ab 150 €
4-in-1 mit Telefon ab 500 €
Professionelle Business-Modelle bis ca. 12.000 €

Wo kann man Multifunktionsdrucker kaufen?

All-in-one-Geräte kann man in allen bekannten Elektronikmärkten kaufen. Auch Supermärkte oder sogar Discounter bieten teilweise solche Geräte in ihrem Sortiment an.

Multifunktionsgeräte können aber natürlich auch über das Internet gekauft werden. Hierfür gibt es beispielsweise auch spezielle Online Shops, die auf Drucker und deren Zubehör spezialisiert sind. Auch die großen Online Shops, wie Amazon und Ebay, bieten solche Geräte an. Ob du dein Gerät online bestellst oder vor Ort kaufst, ist dabei dir überlassen.

Unseren Recherchen nach werden die meisten Multifunktionsgeräte über folgende Internetseiten verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Media Markt
  • Saturn
  • Expert
  • Conrad

Für Unternehmen ist es zu empfehlen, direkt einen Fachhändler aufzusuchen. Dieser führt dann eine ausführliche Analyse der aktuellen Druckgewohnheiten durch und kann somit bestimmen, welches Gerät am besten zu den Anforderungen des Unternehmens passt.

Welches Gerät für welches Betriebssystem?

Die meisten Geräte sind mit den PC-Betriebssystemen Windows, Mac OS und Linux kompatibel. Um den PC mit dem Drucker zu verbinden, musst du meist eine Software beziehungsweise den sogenannten Treiber herunterladen.

Hierzu wird entweder eine CD mit dem entsprechenden Programm mitgeliefert oder man kann es sich ganz einfach auf der Webseite des Herstellers herunterladen. Viele Programme installieren sich mittlerweile aber auch schon von selbst, sobald der Drucker mit dem PC verbunden ist (entweder im WLAN oder mit einem Druckerkabel).

Aktualisierst du allerdings das Betriebssystem auf deinem PC, solltest du darauf achten, dass die aktualisierte Version auch mit dem Treiber kompatibel ist.

Kann ich Multifunktionsdrucker auch mieten oder leasen?

Ja, man kann Multifunktionsgeräte auch mieten beziehungsweise leasen. Das lohnt sich vor allem, wenn man für eine kurze Zeit beispielsweise Engpässe bewältigen muss oder für Messen schnell ein Gerät braucht. Auch wenn man zum Beispiel zu Beginn einer Unternehmensgründung einen Multifunktionsdrucker braucht und nicht unbedingt eines kaufen möchte, ist Leasing eine gute Option.

Leasing bringt vor allem für Unternehmen einige Vorteile mit sich, da man hier mit fixen Kosten pro Monat für das Multifunkionsgerät kalkulieren kann und dadurch Kosten-Transparenz hat. Zudem erübrigen sich die einmalig hohen Anschaffungskosten.

Möchte man ein All-in-one Gerät leasen, gibt es hierfür verschiedene Anbieter. Viele Hersteller haben eigene Angebote zu unterschiedlichen Konditionen. Außerdem gibt es einige Leasingunternehmen, die unter anderem auch Multifunktionsdrucker vermieten. Ein bekannter Anbieter speziell für Drucker und deren Zubehör ist Xerox.

Je nach Anbieter und Vertragskonditionen können die Geräte nur für ein paar Tage oder auch für einen längeren Zeitraum geleast werden.

Hier findest du eine Auflistung der Leasingprogramme:

  • Epson Click & More
  • HP Smart Printing Services
  • Kyocera KyoFlexrate
  • OKI Printer Flatrate
  • Xerox PagePack oder eClick

Gibt es Multifunktionsdrucker auch für andere Papierformate als Din A4?

Es gibt auch Multifunktionsgeräte, die größere Papierformate drucken können. Das größte Format ist hierbei jedoch Din A3. Wer darüber hinaus Größeres drucken möchte, muss auf herkömmliche Großformatdrucker zurückgreifen und auf die anderen Funktionen verzichten.

Kleinere Formate, beispielsweise A5 oder A6, können normalerweise immer gedruckt werden.

Kann ich auch ohne PC drucken, scannen und kopieren?

Um die Funktionen eines Multifunktionsdruckers nutzen zu können, ohne den Computer anschalten zu müssen, muss das Gerät WIFI- beziehungsweise netzwerkfähig sein, denn man muss das Gerät mit einer App verbinden können.

Viele Hersteller haben eigene Apps zu ihren Geräten entwickelt. Man kann aber teilweise auch auf Apps von Drittanbietern zurückgreifen. Du solltest allerdings darauf achten, dass die App mit dem Drucker kompatibel ist. Die Applikationen sind meist für Android- und iOS-Geräte verfügbar. Für Windows-Geräte gibt es bis jetzt nur wenige Anbieter.

Installiert man die App auf seinem Smartphone oder Tablet, kann man auch von diesen Geräten aus über die WLAN-Verbindung drucken und scannen und die gescannte Datei auf dem Gerät oder in einer Cloud speichern. Welche Funktionen sich mit der App bedienen lassen, hängt stark vom Anbieter der Applikation ab und welche Funktionen er freigibt.

Entscheidung: Welche Arten von Multifunktionsdruckern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Multifunktionsgeräte verfügen neben einer Druckfunktion noch über andere zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit zu kopieren, scannen oder faxen.

Allgemein kann man zwei Arten von Multifunktionsdruckern unterscheiden:

  • Laserdrucker
  • Tintenstrahldrucker

Diese beiden Typen funktionieren jeweils mit einer anderen Drucktechnologie. Je nachdem zu welchem Zweck, wie oft und was du druckst, kann entweder Laser- oder Tintenstrahldruck für dich von Vorteil sein. Welche Technik am besten zu dir und deinen Druckgewohnheiten passt, kannst du im folgenden Abschnitt herausfinden.

Hierzu stellen wir die beiden Funktionsweisen kurz vor und beleuchten die Vorteile und Nachteile, die sich daraus für den jeweiligen Druckertyp ergeben.

Wie funktioniert ein Laserdrucker und was sind seine Vor- und Nachteile?

Laserdrucker sind durch ihre hohe Druckgeschwindigkeit und niedrigen Druckkosten bei hohem Druckvolumen vor allem für Vieldrucker geeignet. Deshalb sind sie besonders für den Einsatz in Unternehmen ideal.

Ein Laserdrucker macht sich das Konzept von elektrischen Ladungen (ungleiche Ladungen ziehen sich an, gleiche Ladungen stoßen sich ab) zunutze. Beim Druck wird eine sogenannte Bildtrommel, die um ihre eigene Achse rotiert, negativ aufgeladen. Danach werden einige Punkte von einem Laser positiv aufgeladen und somit neutralisiert. Durch einen Spiegel kann der Laser alle Punkte auf der Trommel erreichen. Die neutralisierten Punkte entsprechen dem Text oder Bild, das gedruckt werden soll.

Wenn die Bildtrommel sich an den Tonerkartuschen vorbei dreht, bleiben die Tonerpartikel an der Trommel haften. Da die Partikel ebenfalls negativ geladen sind, bleiben sie nur an den neutralisierten Punkten „kleben“.

Danach werden die Farbpartikel auf das Papier übertragen. Um den Prozess zu vereinfachen, wird das Papier positiv aufgeladen, damit die negativ geladenen Tonerpartikel darauf haften bleiben. Zunächst liegt die Farbe noch lose auf dem Papier auf. Deshalb befestigt danach eine Fixierwalze die Partikel durch Druck und Hitze. Die Farbe wird sozusagen in das Papier eingebrannt.

Wenn der Druckprozess beendet ist, wird die komplette Bildtrommel neutralisiert und gereinigt. Dann kann die nächste Seite gedruckt werden. Der Laserdrucker ist ein Seitendrucker, das heißt, es werden immer komplette Seiten gedruckt und nicht jede Zeile einzeln.

Vorteile
  • Hohe Druckgeschwindigkeit
  • Hervorragender Textdruck
  • Kein Trocknen des Druckes und kein Verschmieren
  • Kein Eintrocknen der Toner
Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Hoher Energieverbrauch
  • Großer Platzbedarf
  • Feinstaubbelastung

Diese Druckweise bringt einige Vor- und Nachteile mit sich. Der wohl größte Vorteil ist die hohe Druckgeschwindigkeit, die sich aufgrund des Seitendrucks ergibt.

Durch das Einbrennen der Farbe am Ende des Drucks muss die Seite außerdem nicht trocknen und kann selbst direkt nach dem Druck nicht verschmieren. Zudem ist die Druckerfarbe sehr licht- und wasserbeständig, was die Haltbarkeit einer gedruckten Seite verlängert.

Des Weiteren können auch auf günstigerem Papier hervorragende und qualitativ hochwertige Drucke erreicht werden, vor allem für Texte.

Die Druckkosten pro Seite werden relativ gering gehalten, da die Toner eine ziemlich große Reichweite von bis zu mehreren tausend Seiten haben. Zudem können die Toner im Gegensatz zu Tintenpatronen nicht eintrocknen, da sie Farbpulver und keine Flüssigkeit enthalten.

Darüberhinaus haben Laserdrucker oft einen großen Papiervorrat und meistens sogar eine Duplexeinheit, die doppelseitigen Druck ermöglicht.

Allerdings bringt die spezielle Drucktechnik auch einige Nachteile mit sich. Durch die hohe Komplexität der Technik sind die Anschaffungskosten relativ hoch. Auch der Kauf neuer Toner ist kostspielig. Zudem sind Lasergeräte oft verhaltnismäßig groß und nehmen somit viel Platz in Anspruch.

Einige Bauteile des Druckers, zum Beispiel die Bildtrommel oder die Fixiereinheit, sollten regelmäßig gewartet und eventuell ausgetauscht werden.

Dies gestaltet sich für Laien oft eher schwierig und sollte deshalb von einem Experten professionell durchgeführt werden. Darüber hinaus brauchen Laserdrucker sehr viel Strom, was die Energiekosten in die Höhe treibt.

Das mitunter größte Manko ist jedoch die Feinstaubbelastung, die Laserdrucker mit sich bringen. Wie allgemein bekannt, kann eine hohe Feinstaubbelastung in der Luft gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen. Einige Drucker sind bereits mit Feinstaubfiltern ausgerüstet, um die Belastung zu reduzieren. Ist dies nicht der Fall, kann man selbst mit angeklebten Filtern nachrüsten.

Aufgrund der Größe, der niedrigen Druckkosten und wegen der hohen Druckgeschwindigkeit sind Laserdrucker vor allem als Netzwerk-Drucker für Unternehmen geeignet.

Aber auch in privaten Haushalten sind kleinere Ausführungen von Laserdruckern mittlerweile häufiger zu finden.

Auch wenn Laserdrucker in der Anschaffung etwas teurer sind, haben sie relativ geringe Folgekosten und eignen sich besonders für Vieldrucker.

Wie funktioniert ein Tintenstrahldrucker und was sind seine Vor- und Nachteile?

Tintenstrahldrucker, auch Inkjet-Drucker genannt, sind die Allrounder für all diejenigen, die gelegentlich ein paar Seiten drucken müssen. Durch die Technik eines solchen Druckers eignet er sich auch perfekt für Fotodrucke.

Tintendrucker drucken mit Hilfe eines Druckkopfes, der sich schnell über das Papier bewegt. Dabei werden winzige Tröpfchen aus den Düsen der Patronen auf das Blatt gespritzt, die dann das Bild oder den Text ergeben. Hierbei kann noch einmal zwischen zwei Techniken unterschieden werden: Thermischer Druck und Piezodruck.

Beim thermischen Druck wird die Tinte in der Patrone mit Hilfe eines Heizelements erhitzt, sodass sie sich ausdehnt und auf das Papier geschleudert wird. Das Heizelement wird dann wieder abgekühlt. Hierdurch entsteht ein Unterdruck, der dazu führt, dass neue Tinte angesaugt wird. Danach beginnt der Vorgang von neuem.

Beim Piezodruck liegen ein Piezoelement und eine Membran nebeneinander. Durch Spannung wird das Piezoelement und somit auch die Membran verformt. Dadurch wird die Tinte auf das Papier geschleudert. Danach wird die Spannung umgekehrt und das Piezoelement und die Membran verformen sich in die andere Richtung, sodass neue Tinte nachfließen kann und der Vorgang wiederholt werden kann.

Bei beiden Techniken wird Zeile für Zeile und nicht die komplette Seite auf einmal gedruckt. Deshalb nennt man Inkjet-Drucker auch Zeilendrucker.

Vorteile
  • Günstige Anschaffung
  • Gute Fotodrucke
  • Einfache Wartung
  • Möglichkeit, auch auf anderen Druckmedien zu drucken
Nachteile
  • Patronen können eintrocknen und die Druckkopfdüsen verstopfen
  • Geringe Druckgeschwindigkeit
  • Hohe Folgekosten
  • Verschmieren der Seiten nach dem Druck möglich

Die Zeilendruck-Technik hat zur Folge, dass die Druckgeschwindigkeit oft deutlich geringer ist als bei Laserdruckern, die seitenweise drucken.

Auch die Patronen können aufgrund der Tinte bei längerem Stillstand eintrocknen und dadurch die Düsen verstopfen. Diese können zwar wieder mit Hilfe einer Druckkopfreinigung gesäubert werden, allerdings wird dabei einiges an Tinte verschwendet. Um dies zu vermeiden sollte circa alle ein bis zwei Wochen eine Testseite gedruckt werden. Durch die flüssige Tinte müssen die Seiten direkt nach dem Druck kurz trocknen, um ein Verschmieren zu vermeiden.

Inkjetdrucker sind in der Anschaffung relativ günstig, jedoch im Unterhalt aufgrund der Patronen- und Druckkosten eher teurer.

Dagegen gestaltet sich die Wartung relativ einfach. Es müssen normalerweise lediglich die Patronen gewechselt und eventuell eine Druckkopfreinigung durchgeführt werden.

Im Gegensatz zu Laserdruckern bringen Tintendrucker auf Spezialpapier hervorragende Fotodrucke hervor. Zudem können Inkjet-Drucker oft auch auf anderen Oberflächen als Papier drucken, wie zum Beispiel auf CDs, Folien oder Baumwolle. Jedoch sollte trotzdem vorher abgeklärt werden, ob dies mit dem jeweiligen Modell möglich ist.

Wegen der meist leichten und kompakten Bauweise eignet sich ein Tintenstrahldrucker perfekt für zu Hause. Er stellt einen guten Allround-Drucker für alle Wenigdrucker dar. Deshalb eignet er sich besonders für den Privatgebrauch, zum Beispiel als Familiendrucker, für Studenten oder für das Home-Office.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Multifunktionsdrucker vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir zeigen, mit Hilfe welcher Faktoren du Multifunktionsgeräte vergleichen und bewerten kannst. Dies soll dir die Entscheidung erleichtern, ob sich ein Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich um die folgenden Vergleichseigenschaften:

  • Drucktechnologie
  • Größe, Gewicht und Design des Geräts
  • Schwarz-weiß- oder Farbdruck
  • Druckgeschwindigkeit
  • Druckauflösung
  • Papierkapazität und Papiereinzug
  • Datenübertragung und Schnittstellen
  • Display
  • Duplexdruck
  • Kopier-, Scan- und Faxfunktion
  • Möglichkeit des Din A3-Drucks
  • Zusätzliche Ausstattung und Funktionen

Im Folgenden kannst du nachlesen, um was es sich bei den einzelnen Kaufkriterien handelt und wie sie einzuordnen sind.

Drucktechnologie

Auf die zwei verschiedenen Drucktechniken Laserdruck und Tintenstrahldruck sind wir bereits weiter oben genauer eingegangen.

An dieser Stelle möchten wir aber trotzdem darauf hinweisen, dass die Drucktechnologie ein entscheidendes Kaufkriterium ist. Je nachdem, was und wie oft du druckst, kann die Art des Druckens einen entscheidenden Unterschied im Endergebnis bewirken.

foco

Wusstest du, dass das erste Druckverfahren in China angewandt wurde?

Vor etwa 2000 Jahren wurde in China der Steindruck erfunden. Dabei wurde feuchtes Papier auf einen bearbeiteten Stein gedrückt und anschließend mit Farbe gebürstet. Die Literatur wurde so haltbarer gemacht.

Du solltest dir also zunächst die Frage stellen, wie oft du druckst. Wenn du nur ab und zu druckst, wäre ein Tintenstrahldrucker wahrscheinlich die bessere Option für dich. Wenn du hingegen oft und viel druckst, also ein hohes Druckvolumen hast, solltest du eher zum Lasergerät greifen.

Außerdem solltest du dir klar machen, was du vorwiegend druckst. Für den Fall, dass du oft verschiedenes drucken musst, also Text und auch Fotos, wäre ein Tintenstrahldrucker die bessere Variante. Wenn du hingegen fast ausschließlich Text drucken muss, ist ein Laserdrucker von Vorteil.

Größe, Gewicht und Design des Geräts

Da ein Multifunktionsgerät oft einen bestimmten Platz im Büro zu Hause oder im Unternehmen hat, spielt die Größe oft eine maßgebliche Rolle.

Meist steht für die Geräte nur ein begrenzter Platz zur Verfügung, deshalb solltest du diesen vor dem Kauf ausmessen und mit den Abmessungen des Gerätes vergleichen, um zu entscheiden, ob es in den vorgesehenen Platz passt.

Bei vielen Geräten ist die Stellfläche, also Länge mal Breite/ Tiefe, mit ca. 40-45 x 30-40 cm relativ gleich. Größere Unterschiede ergeben sich dann meist in der Höhe, hierbei gibt es Werte zwischen ungefähr 15 und 30 cm. Generell gilt: Je mehr Funktionen der Multifunktionsdrucker hat, desto größer ist er.

Auch das Gewicht spielt für einige Käufer eine wichtige Rolle. Ein Multifunktionsgerät kann zwischen 5 und 20 kg oder bei größeren Business-Geräten sogar noch mehr wiegen. Hier solltest du entscheiden, ob du lieber ein leichteres Modell möchtest, das du dann auch mal hoch heben und verstellen kannst, oder ob das Gerät sowieso an einem Platz stehen bleibt und nicht verstellt wird, sodass du auch zu einem schwereren Gerät greifen kannst.

Vor allem in Privathaushalten, aber auch in modernen Büros, spielt das Design eine entscheidende Rolle. Hierbei ist es vor allem die Farbe, die entscheidet, ob das Gerät in einen Raum passt oder nicht. Die meisten Multifunktionsgeräte haben schlichte Farben, wie schwarz, weiß, grau oder eine Kombination von ihnen.

Schwarz-weiß- oder Farbdruck

Neben der bereits genannten Drucktechnik, solltest du dir auch Gedanken machen, in welcher Farbe du vorwiegend drucken möchtest. Dies ist meist davon abhängig, was du druckst.

Für jemanden, der fast ausschließlich Text druckt und dem Grafiken in schwarz-weiß ausreichen, genügt ein schwarz-weiß-Drucker, in Produktbeschreibungen auch Monochrom-Drucker genannt. Hierbei ist zu beachten, dass das Scannen dann teilweise trotzdem in Farbe möglich ist.

Druckst du jedoch oft Grafiken oder Bilder in Farbe oder möchtest dir die Möglichkeit offen halten, in Farbe drucken zu können, solltest du zu einem Farbdrucker greifen.

Druckgeschwindigkeit

Die Druckgeschwindigkeit gibt an, wie viele Seiten ein Drucker pro Minute drucken kann. Diese Geschwindigkeit wird nach ISO-Werten gemessen, das heißt es werden Testseiten auf Normalpapier mit den Standardeinstellungen gedruckt. Danach wird der Durchschnittswert gebildet.

Dieser Wert soll Drucker besser vergleichbar machen. Jedoch kann es sein, dass die Werte in der Realität nicht unbedingt erreichbar sind, da sie je nach Einstellung stark variieren können. Es hängt zum Beispiel davon ab, welches Papier verwendet wird, welche Art von Dokument man druckt, über welche Schnittstelle man den Druckauftrag überträgt und welche Einstellungen am Drucker selbst vorgenommen sind, zum Beispiel schwarz-weiß- oder Duplexdruck.

Generell gilt: Je höher der ISO-Wert in Seiten pro Minute, desto schneller verarbeitet und druckt das Gerät Druckaufträge. Die Werte variieren je nach Modell teilweise stark und liegen bei schwarz-weiß- Drucken zwischen 9 und 30 Seiten pro Minute. Bei Farbdrucken liegen die Werte zwischen 5 und 18 Seiten pro Minute. In der Regel haben Laserdruckgeräte eine höhere Druckgeschwindigkeit.

Druckauflösung

Die Druckauflösung wird in der Einheit dpi gemessen. Dies ist eine Abkürzung und steht für „dots per inch“, also Punkte pro Zoll. Der Wert gibt also an, wie viele Punkte pro Zoll (entspricht 2,54 cm) gedruckt werden.

Bei einem Wert von beispielsweise 100 dpi werden also 100 Punkte auf einer Länge von 2,54 cm nebeneinander gedruckt. Je mehr Punkte gedruckt werden, desto schärfer wird das Bild beziehungsweise der Text. Das bedeutet also je höher der dpi-Wert ist, desto höher ist die Auflösung.

Der dpi-Wert besteht meist aber aus zwei Werten. Denn neben dem Druck in einer Reihe, druckt der Druckkopf auch von oben nach unten. Der Wert hierfür ist dann der zweite. Sind beide Werte gleich, auch symmetrische Auflösung genannt, wird manchmal auch nur einer von ihnen angegeben, zum Beispiel 500 dpi statt 500 x 500 dpi. Sind die Werte unterschiedlich, wie beispielsweise 1200 x 500 dpi, nennt man das asymmetrische Auflösung.

Die Druckauflösung spielt vor allem beim Grafik- und Fotodruck eine bedeutende Rolle. Denn je mehr Punkte gedruckt werden, desto präziser wird das Bild und desto besser können auch Farbverläufe dargestellt werden. Ist die Auflösung zu gering, kann es passieren, dass Fotos teilweise „pixelig“ erscheinen.

Tintenstrahldrucker sind meist auch deshalb besser für Fotos geeignet, da sie oft relativ hohe dpi-Werte haben. Laserdrucker haben oft eine geringere Auflösung, weshalb sie weniger für Bilddrucke geeignet sind.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass eine hohe Auflösung vor allem für diejenigen wichtig ist, die gerne Fotos oder Grafiken drucken. Druckt man jedoch vorwiegend Texte, kann man auch mit einer geringeren Auflösung sehr gute Drucke erreichen.

Papierkapazität und Papiereinzug

Die Papierkapazität entspricht der Anzahl an Blättern, die maximal in den Papiereinzug des Gerätes passen. Hierbei wird meist mit Normalpapier mit 80 g/ m2­ kalkuliert.

Die Papierkapazität mag für Wenigdrucker vielleicht eine geringere Rolle spielen, sollte für Vieldrucker aber durchaus ein entscheidendes Kriterium sein. Denn wenn man viel und oft druckt und nicht ständig Papier nachlegen möchte, sollte man Wert auf einen möglichst großen Papiervorrat legen.

Es gibt auch einige Multifunktionsgeräte, die über eine verschließbare Papierkassette verfügen. Dies hat den Vorteil, dass sich beispielsweise kein Staub auf dem Papier ansammeln kann.

Bei der Papierkapazität gibt es eine Spanne von 100 bis 500 Blatt, die in das jeweilige Einlagefach des Multifunktionsgerätes passen.

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit des separaten Einzelblatteinzugs. Durch ihn ist es möglich, auch schwerere Blätter, Etiketten, Kuverts oder auch Folien zu bedrucken. Durch den Einzelblatteinzug wird im Gegensatz zum normalen Papiereinzug das Blatt auf kürzestem Wege zum Druck geleitet, sodass Knicke oder ein Papierstau vermieden werden. Jedoch müssen bei vielen Modellen die Blätter oft manuell einzeln eingegeben werden.

Datenübertragung und Schnittstellen

Wie bereits im Ratgeber erwähnt, solltest du dir überlegen, wie du deine Daten übertragen möchtest und welche Schnittstellen du dafür benötigst.

Dazu gehört zum Beispiel, ob das Gerät WLAN- beziehungsweise netzwerkfähig sein sollte. Dies ist allerdings bei vielen Modellen bereits Standard, genauso wie mindestens ein USB-Steckplatz.

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit eines Kartenlesers, womit man Speicherkarten anschließen und damit Daten übertragen kann.

Die Datenübertragung ist auch über eine Ethernet-Verbindung möglich. Hierzu braucht das Gerät einen Netzwerkanschluss, auch LAN- oder Ethernet-Anschluss genannt.

Einige Multifunktionsgeräte sind auch mit NFC (= „Near Field Communication“) ausgestattet. Hierbei kann man mit einem ebenso NFC-fähigen Smartphone den Druckauftrag übertragen, indem man das Gerät neben den Drucker hält.

Auch WIFI-Direct ist eine Möglichkeit, Daten mit Hilfe des Smartphones zu übertragen, ohne dabei den Weg über einen Computer gehen zu müssen.

Display

Die meisten Multifunktionsgeräte besitzen neben Bedienknöpfen auch ein Display. Dieses ist entweder in schwarz-weiß gehalten oder auch in Farbe erhältlich.

Darüber hinaus haben viele moderne, oft größere, Geräte einen Touchscreen, mit dem es bedient werden kann. Dafür fallen oft einige Knöpfe weg.

Welche Art von Display man bevorzugt, ist meist eine persönliche Präferenz. Hier solltest du überlegen, womit du am besten zurechtkommst.

Duplexdruck

Duplexdruck bedeutet, dass man die Möglichkeit hat, automatisch beidseitig zu drucken. Natürlich kann man dies auch manuell machen, aber mit der automatischen Duplex-Funktion ist es deutlich komfortabler. Durch diese Funktion kannst du dir viel Papier einsparen, da ein Blatt sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite bedruckt wird.

Kopier-, Scan- und Faxfunktion

Wie bereits im Ratgeber-Teil erwähnt, solltest du dir überlegen, welche Funktionen du überhaupt brauchst.

Bei Multifunktionsgeräten gehört neben der Druckfunktion eine Kopier- und Scanfunktion meist zur Standardausstattung. Hierbei solltest du beachten, dass der Scanner das gescannte Dokument auch in Farbe wiedergeben kann, wenn dieses farbig ist.

Bei manchen Monochrom-Druckern ist neben dem Drucken nämlich dann auch das Scannen nur in schwarz-weiß möglich. Dieser Fall ist jedoch eher selten.

Daneben gibt es noch die Möglichkeit der Faxfunktion. Vor allem aus Größen-Aspekten solltest du dir aber überlegen, ob du diese heutzutage wirklich noch brauchst.

Möglichkeit des Din A3- Drucks

Wenn du gerne größere Formate als nur Din A4 drucken möchtest, solltest du zu einem Gerät greifen, bei dem Din A3-Druck möglich ist. Diese Multifunktionsdrucker nehmen logischerweise auch etwas mehr Platz in Anspruch. Aber vor allem für Unternehmen ist diese Funktion durchaus interessant und kann ein entscheidendes Kriterium sein.

Zusätzliche Ausstattungen und Funktionen

Neben den üblichen Standardfunktionen bieten einige Multifunktionsdrucker- Modelle zusätzliche Ausstattungsmöglichkeiten und Funktionen. Einige davon haben wir bereits im vorhergehenden Teil kurz angesprochen, aber wir möchten sie hier trotzdem noch einmal auflisten, damit du entscheiden kannst, ob eine oder mehrere von ihnen für dich in Frage kommen.

Zunächst gibt es die Möglichkeit einer zusätzlichen Papierkassette, um die Papierkapazität zu erweitern. Man kann diese Ausstattung aber auch dazu nutzen, um beispielsweise zwei verschiedene Sorten oder auch Größen an Papier einlegen zu können.

Des Weiteren gibt es als Zusatzfunktion noch den automatischen Dokumenteneinzug, auch ADF genannt. Dieser stellt eine große Hilfe dar, wenn man häufig scannen und kopieren muss. Durch diese Funktion ist es nämlich möglich, mehrere Dokumente einzulegen, die dann automatisch eingezogen werden und nacheinander gescannt beziehungsweise kopiert werden.

Dadurch erübrigt es sich, dass man die Dokumente selbst einzeln einlegen muss. Dies vereinfacht und beschleunigt den Kopier- und Scanprozess und ist somit vor allem für Unternehmen interessant.

Außerdem sind auch Modelle mit einem sogenannten Finisher erhältlich. Dieser ermöglicht es, dass das Multifunktionsgerät automatisch gedruckte oder kopierte Dokumente falten, lochen oder heften kann. Für den Privatgebrauch ist diese Funktion meistens nicht nötig, aber für Unternehmen kann sie die Arbeit erheblich erleichtern.

Zusätzliche Funktionen von Multifunktionsdruckern sind zum Beispiel zusätzliche Papierkasetten, ein automatischer Dokumenteneinzug oder ein Finisher. (Bildquelle: pixabay.com / tookapic)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Multifunktionsdrucker

Welche Druckerpatronen braucht man und wie teuer sind diese?

Druckerpatronen müssen auf das verwendete Gerät abgestimmt sein. Für Schwarz-weiß-Drucker braucht man nur eine schwarze Tintenpatrone oder Toner. Für Farbdrucker benötigt man neben schwarz auch noch die Farben cyan (blau), magenta (rot) und gelb, mit denen dann alle möglichen Farbnuancen gemischt werden können.

Farbige Tintenpatronen gibt es als Kombipatronen mit allen drei bunten Farben in einer Patrone oder als drei Einzelpatronen. Ob Einzel- oder Kombipatronen eingesetzt werden hängt vom Modell ab. Toner-Kartuschen sind normalerweise nur einzeln erhältlich.

Für Tintenstrahldrucker gibt es Einzelpatronen ab 10 bis 20 Euro. Diese reichen für ungefähr 170 bis 300 Seiten aus, abhängig von Füllmenge und Hersteller. Viele Hersteller bieten auch XL-Formate ihrer Patronen an, die zunächst natürlich in der Anschaffung teurer sind als die normal großen, sich jedoch aufgrund der größeren Reichweite und den geringeren Kosten pro Seite rechnen. Kombi-Farbpatronen gibt es für circa 20 bis 30 Euro.

Tonerkartuschen für Laserdrucker sind wesentlich teurer. Man muss pro Toner mit mindestens 60 bis 90 Euro rechnen. Somit sind die Toner teilweise teurer als manche Geräte selbst. Dies mag zunächst unverhältnismäßig erscheinen, allerdings haben die Toner mit 2000 bis 3000 Seiten eine viel größere Druckreichweite.

Zur Verdeutlichung des Zusammenhangs von Kosten und Reichweite, haben wir in der folgenden Tabelle noch die durchschnittlichen Kosten pro Seite hinzugefügt:

Typ Preis Reichweite durchschnittl. Kosten pro Seite
für Tintenstrahldrucker
Einzelpatronen
Kombi-Farbpatronen
ca. 10-20 €
ca. 20-30 €
170-300 Seiten
200-300 Seiten
0,06 €/Seite
0,10 €/Seite
für Laserdrucker
Einzelkartuschen
ca. 60-90 € 2000-3000 Seiten 0,03 €/Seite

Neben der Möglichkeit die Patronen oder Toner vom Hersteller selbst zu kaufen, kann man auch auf Drittanbieter zurückgreifen. Diese bieten Patronen und Toner oft um einiges günstiger an. Dabei muss man jedoch beachten, dass bei der Verwendung anderer Patronen als denen des Geräteherstellers oftmals die Garantie beeinträchtigt werden kann. Hierbei muss man selbst entscheiden, ob man auf die Garantie Wert legt oder ob man auf sie verzichten kann und lieber Geld sparen möchte.

Bei einigen Patronen gibt es auch die Möglichkeit sie nachzufüllen. Dies kann man entweder selbst erledigen oder vom Fachhändler durchführen lassen. Nachfüllen ist meist die günstigste Variante.

Welche Patronen oder Kartuschen du brauchst, hängt von deinem Modell ab. Je nach Hersteller können die Preise der Patronen oder Kartuschen stark variieren.

Wie hoch sind die Druckkosten?

Bei schwarz-weiß Drucken haben meist Laserdrucker die geringeren Kosten pro Seite, bei Farbdrucken die Tintenstrahldrucker.

Die Druckkosten pro Seite sind meist nicht sehr leicht zu bestimmen. Allgemein lässt sich aber sagen, dass Laserdrucker bei schwarz-weiß Drucken die Nase vorn haben. Hierbei ist mit 1 bis 5 Cent pro Seite zu rechnen, bei Tintenstrahldruckern mit mindestens 1 bis 7 Cent pro Seite.

Bei Farbdrucken verhält es sich genau anders herum. Hier ist das Drucken mit Tinte deutlich rentabler als mit Laser. Bei Tintenstrahldruckern ist mit einer Druckkosten-Spanne von 3 bis 10 Cent pro Seite auszugehen, bei Laserdruckern hingegen jedoch mit 12 bis 19 Cent pro Seite.

Welches Papier für meinen Drucker?

Neben den Druckerpatronen benötigst du natürlich Druckerpapier. Laserdrucker sind in der Lage auch auf billigerem Kopierpapier in guter Qualität zu drucken. Bei Tintenstrahldruckern lohnt es sich, in etwas hochwertigeres Papier zu investieren, um eine bessere Qualität zu erreichen.

Wenn man Fotos in hoher Qualität und Auflösung drucken möchte, sollte man hierfür spezielles Fotopapier verwenden.

Welches Zubehör gibt es außerdem noch?

Wie ganz am Anfang kurz erwähnt, gibt es für Laserdrucker, die keinen eingebauten Feinstaubfilter besitzen, Filter zum selbst nachrüsten. Diese werden meistens vor den Luftaustritt geklebt. Dieses Zubehör empfiehlt sich sehr, wenn man die Feinstaubbelastung durch einen Laserdrucker reduzieren möchte, was vor allem in geschlossenen Räumen ratsam ist.

Wenn der Druckkopf von Tintenstrahldruckern verstopft ist und gereinigt werden muss, kann man das Druckkopfreinigungsprogramm des Druckers verwenden. Dieses verbraucht aber meist viel Tinte, mit der die Düsen frei gespült werden sollen.

Eine Alternative sind spezielle Druckkopfreiniger, die auch als Sprays erhältlich sind. Damit sollte man aber vorsichtig umgehen und genau nach Anleitung vorgehen, da die Druckköpfe sehr empfindliche Bauteile sind.

Möchte man Druckerpatronen selbst nachfüllen, kann man spezielles Refill- Werkzeug zu Hilfe nehmen. Dies sind meist Spritzen, die das Einfüllen erleichtern sollen.

Wie und wo entsorge ich leere Patronen und Toner?

In Patronen befinden sich wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden können.

Wenn man sie in den Müll wirft, werden sie vernichtet und somit aus der Rohstoffkette entfernt. Der Hausmüll ist also die falsche Entsorgungsmöglichkeit.

Um die Rohstoffe wiederverwerten zu können, bieten viele Hersteller Recyclingprogramme an. Meist kann man seine leeren Patronen kostenlos zu ihnen zurücksenden. Man ist somit die leeren Patronen los und hat dazu noch einen Beitrag zur Umwelt geleistet. Diese Angebot kann man auch bei den meisten Leasinggebern in Anspruch nehmen.

Es gibt sogar Anbieter, die seltene Patronengrößen auch ankaufen, um sie wiederverwenden zu können. Man kann also sogar noch etwas Geld aus leeren Patronen herausholen.

Gibt es solche Recyclingmöglichkeiten für deine Patronen nicht, solltest du dich bei der kommunalen Müllabfuhr oder bei Entsorgungsunternehmen informieren. Diese entsorgen die leeren Patronen oder Toner dann fachgerecht.

Wie und wo entsorge ich meinen alten Drucker oder mein altes Multifunktionsgerät?

Bevor man sich ein neues Multifunktionsgerät zulegt, kommt meist zuerst die Frage auf, was man mit dem alten Drucker machen soll.

Funktioniert der Drucker noch, kann man versuchen ihn weiterzuverkaufen. Viele Bastler freuen sich über Geräte, die sie quasi als Ersatzteillager verwenden können. Außerdem kann man auch eine Spende an gemeinnützige Organisationen in Betracht ziehen.

Funktioniert das Gerät nicht mehr, muss es fachgerecht entsorgt werden. Entweder man fragt beim Hersteller nach, ob er das Gerät zurück nimmt, was jedoch meist nicht so einfach funktioniert wie mit den Patronen oder man bringt es zum Recycling- oder Wertstoffhof.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.welt.de/wissenschaft/article118299451/Drucker-koennen-inzwischen-fast-alles.html

[2] https://multifunktionsdruckertest-24.de/entwicklung-des-anteils-von-druckern-und-scannern-in-deutschen-haushalten/

[3] https://druckertest.wordpress.com/2013/07/01/vorteile-und-nachteile-von-multifunktionsdruckern/

Bildquelle: flickr.com / Marcus Tacker

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Neben seiner Arbeit als Technik Journalist hat sich Michael der Naturphotographie verschrieben und bereist jährlich verschiedene Länder um atemberaubende Photos zu schießen. Zudem ist er passionierter Gamer und nimmt regelmäßig erfolgreich an Online Turnieren des Spiels “League of Legends” teil.