Willkommen bei unserem großen Scanner Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Scanner. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Scanner zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Scanner kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Scanner werden für die Datenerfassung verwendet und ertasten oder vermessen ein Objekt auf eine systematische Weise.
  • In der Regel unterscheidet man zwischen Flachbettscannern, Einzugsscannern, Trommelscannern und Diascannern.
  • Beim Kauf von Scannern ist vor allem auf die optische Auflösung, Farbtiefe, Scan-Geschwindigkeit und die einfache Handhabung zu achten.

Scanner Test: Das Ranking

Platz 1: Fujitsu „ScanSnap iX500“ Einzugsscanner

Platz 2: Canon CanoScan 9000F Mark II Film Negative Scanner

Der CanoScan 9000F bietet dem Heimanwender viele Möglichkeiten und Funktionalität.

Mit diesem Gerät erhältst du einen Flachbettscanner mit vielen Bearbeitungsmöglichkeiten und einer mitgelieferten Software. Durch Aufsätze und Durchlichteinheiten können sowohl Fotos als auch Diapositive und Filmstreifen eingescannt werden.

Die hohe Auflösung von 9600 dpi (interpoliert) ist einer der großen Vorteile dieses Diascanners. Durch den hochentwickelten Scanvorgang kann jedoch keine große Geschwindigkeit erreicht werden. Die Dias werden hauptsächlich einzeln gescannt, der Aufsatz bietet jedoch Platz für bis zu zwölf Kleinbilddias.

Platz 3: Epson Perfection V370 Photo Flachbettscanner

Besonders ist am Epson Perfection V370, dass er auf das Scannen von Fotos und anderen Grafiken spezialisiert ist. Eine hohe Auflösung unterstützt die Hochwertigkeit der Scans, auch bei komplexen Vorlagen. Preislich liegt der Scanner deshalb etwas über den üblichen Flachbettscannern.

Der Perfection V370 von Epson ist ein Flachbettscanner, der auf das Scannen von Fotos, Dias und Negativen ausgelegt ist. Dadurch eignet er sich besonders gut für Bücher, die viele farbenreiche Fotos und Grafiken enthalten, die in bester Qualität gescannt werden sollen.

Platz 4: HP Scanjet G4050 Flachbett-Fotoscanner

Zu den Modellen G4050 und G4010 der HP Scanner gehören Durchlichtaufsätze, die das Digitalisieren von Diapositiven und Filmnegativen möglich machen.

Die Scanjet Reihe von HP zeichnet sich durch Flachbettscanner mit verschiedenen Modellen aus. Wir haben den G4010 und den G4050 ausgewählt, da sie die aktuellsten Scanner dieser Reihe darstellen und die Möglichkeit bieten Dias zu digitalisieren.

Ein wichtiger Punkt ist die Software, da das Gerät über den PC gesteuert wird. Die passenden Programme sind im Lieferumfang enthalten.

Platz 5: Canon CanoScan LiDE 120 Scanner

Dieser Scanner stellt eine relativ billige Möglichkeit dar, Fotos und Dokumente in einer ziemlich hohen Auflösung zu digitalisieren. Er zeichnet sich durch seine kompakte Größe und einfache Bedienung aus.

Der Canon CanoScan LiDE 120 Scanner ist ein Flachbettscanner. Fotos können mit einer optischen Auflösung von bis zu 2.400 x 4.800 dpi eingescannt werden. Unter dieser Höchstauflösung dauert der Scan 16,7 Millisekunden pro eingescannter Zeile.

Platz 6: Easypix Easy-scan A4 Scanner

Mit dem handlichen, leicht zu bedienenden Easypix Easy-scan A4 Scanner kann man Dokumente mühelos einscannen. Der Scanvorgang für Fotos ist etwas schwieriger, aber auch dafür ist die Auflösung im Normalfall ausreichend.

Der Easypix Easy-scan A4 Scanner ist ein Portable Scanner mit einer optischen Auflösung von 900 x 900 dpi. Der Scan eines Farbfotos in hoher Auflösung dauert in etwa 12 Sekunden.

Im Vergleich zu anderen Portable Scannern ist die Auflösung dieses Modells eher hoch. Auch wenn digitalisierte Fotos mit 900 dpi nicht viel größer als das Originalfoto ausgedruckt werden können, ist dieser Wert allemal ausreichend, um Fotos in einer angemessenen Qualität zu digitalisieren.

Platz 7: Rollei DF-S 190 SE – Diascanner / Negativscanner

Wie bei anderen Geräten der Firma Rollei, handelt es sich auch bei DF-S um einen Diascanner, der ein spezielles Arbeitsprinzip beinhaltet.

Die Dias werden hier nicht Punkt für Punkt abgetastet, sondern über ein Durchlichtsystem abfotografiert. Den Unterschied zu anderen Modellen stellen die Schienen dar, über die verschiedene Formate eingescannt werden können, sowie die unterschiedlichen Einstellungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten, die das Gerät zu bieten hat.

Bei diesem Gerät handelt es sich um einen der bekanntesten Filmscanner der Marke Rollei. Das Gerät ist mit einem Display ausgestattet und verfügt interpoliert über bis zu 3600 dip.

Angepriesen werden der besondere Detailreichtum und die hohe Geschwindigkeit des Scans. Wir finden, dass das Display einen großen Vorteil bietet, da man die Dias bequem auf der Speicherkarte sichern und anschließend am PC weiterverwenden kann.

Platz 8: Fujitsu SV600 ScanSnap Dokumentenscanner

Der ScanSnap SV600 Dokumentenscanner von Fujitsu besitzt ein recht großes Stativ, wodurch er sich besonders für das Scannen großer Formate eignet. Verwendet wird hierfür eine hochwertige Kamera. Durch seine Schnelligkeit und ein umfangreiches Softwarepaket können Vorlagen zügig gescannt und bearbeitet werden.

Der Fujitsu ScanSnap SV600 gehört zur Familie der Overhead-Buchscanner. Zum Scannen des Buches wird eine Kamera verwendet, die sich an einem Stativ befestigt senkrecht über dem aufgeschlagenen Buch befindet. Dadurch ist der Scanner mit fast 40 Zentimetern recht hoch.

Am Fuße des Stativs befindet sich eine Platte zur Auflage der Bücher, deren Maße 15,6 x 21 Zentimeter betragen. Zu scannende Bücher können jedoch über die Ränder herausragen, sodass Formate bis DIN A3 scannbar sind.

Platz 9: Canon „P-208II“ Dokumentenscanner

Platz 10: hp „Scanjet 300“ Flachbettscanner

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du dir einen Scanner kaufst

Was ist ein Scanner?

Die Hauptidee des Scanners ist es, Daten zu erfassen. Das bedeutet, dass dieses Gerät anhand einer analogen Vorlage ein Bild mithilfe von Sensoren und einer optisch-magnetisch-elektronischen Umwandlung in eine digitale Form umwandelt. Dabei handelt es sich in der Regel um glatte Vorlagen wie Papier.

Auf diese Weise wird durch eine Vielzahl von Einzelmessungen ein Gesamtbild des Objekts erzeugt, welches dann nach dem Scan-Vorgang an den Computer übertragen wird, um dort analysiert oder visualisiert zu werden. Dort können die Daten dann als Bilddatei abgespeichert werden.

Multifunktionsdrucker sind eine gute Möglichkeit, viele Funktionen wie drucken, kopieren, faxen und scannen auszuführen. Jedoch kann hier die Qualität der Scans oft nicht mit einem reinen Scanner mithalten. (Bildquelle: pixabay.com / stevepb)

Wie funktioniert ein Scanner?

Scanner arbeiten mit Licht und Reflektionen. Das bedeutet, dass das zu scannende Bild, Dokument oder Foto mit einer Lichteinheit beleuchtet wird, indem ein sogenannter Scankopf über das Dokument fährt.

Das reflektierte Licht wird von einem optoelektronischen Zeilensensor weitergeleitet. Wie viel Licht reflektiert wird, hängt davon ab, ob der aktuelle Bildbereich entweder dunkel oder hell ist. Die Stablinse ist dafür zuständig, dass das Licht in ihr gebündelt und Streulicht eliminiert wird.

foco

Wusstest du, dass Laserdrucker und Kopierer das Reizgas Ozon ausstossen?

Dies stellt vor allem bei älteren Modellen oder, wenn das Gerät in einem kleinen Raum steht, ein Problem dar. Wenn der Scanner also häufig genutzt wird, sollte er nicht direkt neben deinem Arbeitsplatz und in einem gut durchlüfteten Raum stehen.

Ausserdem solltest du das Gerät auch bei normaler Nutzung nicht so platzieren, dass der Abluftstrom direkt zu deinem Arbeitsplatz bläst.

Diese Lichtsignale werden dann anschließend durch lichtempfindliche Photodioden in eine analoge Spannung umgewandelt. Je mehr Licht auf die Stablinse fällt, desto mehr Strom wird weitergeleitet, wodurch die Spannung später durch den Analog-Digital-Umsetzer pixelweise in einen Digitalwert umgewandelt wird.

Da die verschiedenen Stromstärken in verschiedene Bereiche unterteilt werden, entstehen aus diesen Stärkebereichen verschiedene Binärcodes, aus denen das Bild dann schließlich entsteht.

Ein Farbscanner besitzt mehrere Sensoren, welche über einen Farbfilter verfügen und nur eine bestimmte Farbe durchlassen. Auf diese Weise wird die Intensität der einzelnen Farben gemessen.

Welches sind die wichtigsten Anwendungsbereiche eines Scanners?

Die Technologie des Einscannens wird nicht nur zur Digitalisierung von Dokumenten genutzt, sondern findet auch Anwendung in verschiedenen anderen Segmenten wie der Medizin und der Sicherheitstechnik.

Moderne Geräte der Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) werden eingesetzt, um den menschlichen Körper auf Verletzungen von Knochen, Bändern, Sehnen und Muskeln zu untersuchen.

Um die Sicherheit z.B. an Flughäfen, in Gerichten oder Gefängnissen zu gewährleisten, werden Körper- und Gepäckscanner eingesetzt.

Weit verbreitet sind zudem Barcodescanner, die beispielsweise bei Ticketkontrollen und bei Behördengängen unersetzlich sind.

In der folgenden Tabelle erhältst du eine kleine Übersicht über die wichtigsten Anwendungsbereiche:

Anwendungsbereich Gerätetyp Funktion
Medizin/Radiologie Computertomographie (CT) Erzeugung von Bildern aus dem Körperinneren. Untersuchung auf Verletzungen von Knochen, Bändern, Sehnen, Muskeln etc.
Medizin/Radiologie Magnetresonanztomographie (MRT) Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe sowie Organe im menschlichen Körper.
Sicherheitskontrolle Körper- / Gepäckscanner Um für eine Sicherheit an Orten wie Flughäfen, Gerichten oder Gefängnissen zu sorgen, werden Menschen auf unerlaubte Dinge untersucht.
Ticketkontrollen/Behörden Barcodescanner Am häufigsten wird der Barcode Scanner verwendet, sei es beim Eintritt von bspw. Fußballstadien oder beim Check-In.

Warum solltest du nicht einfach einen Multifunktionsdrucker nutzen?

Viele werden sich wahrscheinlich fragen, warum man sich nicht einfach einen Multifunktionsdrucker anschafft, welcher dann nicht nur die Druckfunktion enthält, sondern auch kopieren, faxen und scannen kann. Zudem scheint diese Option kostengünstiger zu sein, da man so mehr für sein Geld zu kriegen scheint.

Jedoch sollte erwähnt werden, dass bei den meisten Multifunktionsgeräten an der Scan-Einheit gespart wird. Das bedeutet, dass die Auflösung, Farbgenauigkeit, Verarbeitung und die mitgelieferte Software gerade noch die allgemeinen Anforderungen bedienen und daher nicht mit der Qualität, Schnelligkeit, Genauigkeit und der Software von Scannern mithalten können.

Jedoch ist es natürlich davon abhängig, wonach du suchst. Möchtest du beim Scannen die höchste Qualität erreichen, so ist ein Standalone-Gerät zu empfehlen. Ist das Scannen etwas, was du nicht oft machen musst, dann empfiehlt sich ein Multifunktionsdrucker.

Was ist der Unterschied zwischen kopieren und scannen?

Da beim Kopieren auch die Daten erst gescannt werden müssen, da der Kopierer oder Drucker sonst keine Daten zum Bedrucken der Seite hätte, könnte man meinen, dass es gar keinen wirklichen Unterschied zwischen dem Scannen und Kopieren gibt.

Der Unterschied besteht aber darin, dass die Daten beim Kopieren nur temporär gespeichert werden und nach dem Drucken des Bildes oder Dokumentes sofort wieder gelöscht werden, während beim Scannen die Daten noch nach dem Vorgang bestehen, um analysiert oder visualisiert zu werden.

Man könnte also sagen, dass die eingelesenen Daten beim Kopieren direkt wieder auf der Druckeinheit ausgegeben werden. Im Gegensatz dazu ermöglicht die Scan-Funktion das Einlesen einer Vorlage, die dann durch eine definierte Schnittstelle zur Weiterverarbeitung an eine beliebige Software an den Computer übertragen wird.

Brauche ich einen mobilen Scanner?

Zu den mobilen Scannern zählen Handscanner aber auch kleinere, portable Einzugsscanner. Für Menschen, die viel unterwegs sind, insbesondere beruflich, und dabei immer wieder Dokumente einscannen wollen, kann ein mobiler Scanner gegenüber einem eher stationären Modell die bessere Wahl sein.

Mobile Scanner zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur kleiner und leichter, sondern meist auch preiswerter sind als andere Geräte.

Der Großteil der Geräte wird zwischen 35 und 75 Euro angeboten. Diese Investition kann sich durchaus lohnen, wenn du lieber auf ein professionelles Gerät als auf dein Smartphone zurückgreifen möchtest, um spontan Textdokumente zu digitalisieren.

Was kostet ein Scanner?

Beim Kauf eines Scanners sollte man sich erst darüber Gedanken machen, wie viel Geld man bereit ist, auszugeben. Je nach Farbauflösung, Scan-Geschwindigkeit, Software, Größe und Farbtiefe können die Preise im 70-Euro-Bereich anfangen und bei 700 Euro aufhören.

Einen guter Scanner muss aber nicht unbedingt sofort 700 Euro kosten. Du kannst schon gute Scanner im 100 bis 200-Euro-Bereich finden, bei denen dann die Qualität auch sehr gut ist und deinen Anforderungen durchaus entsprechen kann. Vor allem Scanner von der Marke Iris und Canon entsprechen diesen Preisen.

Wenn du spezielle Funktionen haben möchtest, die ein regulärer Scanner nicht besitzt, und eine Marke mit einer hohen Reputation haben möchtest, dann sind die Scanner von Epson wahrscheinlich eine gute Wahl für dich.

Wo kann ich einen Scanner kaufen?

Vor allem zu Zeiten der Digitalisierung sind Scanner sehr leicht zu erhalten. Das Internet bietet dir viele Möglichkeiten auf einen Blick, sodass du die verschiedenen Geräte miteinander vergleichen und dich dann für das zu dir passende Gerät entscheiden kannst. Rezensionen können dir dabei stark weiterhelfen.

Führende Anbieter für Scanner sind vor allem:

  • amazon.de
  • Saturn
  • Mediamarkt
  • idealo.de
  • ebay.de
  • real.de

All diese Anbieter lassen sich im Internet finden. Möchtest du aber persönlich beraten werden, so empfehlen sich auf Elektronik spezialisierte Hersteller wie Saturn, Real und Mediamarkt. Bei diesen Anbietern siehst du dann die Geräte auch in Aktion und kannst dann auch sofort feststellen, welche Handhabungen und Funktionen am besten für dich geeignet sind.

Welche Hersteller von Scannern sind bekannt?

Der Markt für Scanner ist durchaus breit gefächert. In der Spitze wird er dominiert von großen, börsennotierten Konzernen, wie den drei japanischen Unternehmen Fujitsu, Canon und Epson und dem amerikanischen Hersteller HP.

Jede dieser Aktiengesellschaften setzt unterschiedliche Schwerpunkte in Bezug auf ihr Produktangebot, alle vier bieten neben Scannern noch verschiedene andere Technologieprodukte und Dienstleistungen an.

Ein Beispiel für einen spezialisierteren Hersteller von Scangeräten ist die deutsche Firma Rollei. Doch auch sie bietet trotz weniger als 50 Mitarbeitern daneben auch noch weitere Produkte wie Dashcams und Stative an.

Fujitsu

  • Herkunft: Japan
  • Umsatz (2018): 31,98 Mrd. Euro
  • Mitarbeiterzahl (Mai 2018): 140.365
  • Produktrange: Informationstechnologie, Telekommunikation, Halbleiter, Netzwerke
  • Schwerpunkt im Bereich Scanner: Dokumentenscanner, Overhead Scanner, Mobile Scanner, Flachbettscanner
  • Preisspanne ungefähr: 170 bis 7.000 Euro (bei Amazon)

Canon

  • Herkunft: Japan
  • Umsatz (2017): 31,84 Mrd. Euro
  • Mitarbeiterzahl (2017): ‎197.673
  • Produktrange: (Video-)Kameras, Drucker, Kopierer, Scanner, Ferngläser
  • Schwerpunkt im Bereich Scanner: Flachbettscanner
  • Preisspanne ungefähr: 69 bis 229 Euro

Epson

  • Herkunft: Japan
  • Umsatz (2017): 7,99 Mrd. Euro
  • Mitarbeiterzahl (März 2017): 72.420
  • Produktrange: Drucker, Projektoren, Scanner, Zubehör
  • Schwerpunkt im Bereich Scanner: Mobile Scanner, Dokumentenscanner, Fotoscanner, Flachbettscanner
  • Preisspanne ungefähr: 80 bis 4.770 Euro

HP

  • Herkunft: Vereinigte Staaten
  • Umsatz (2017): 52,18 Mrd. Euro
  • Mitarbeiterzahl (2015): 50.000
  • Produktrange: Taschenrechner, Desktop-PCs, Notebooks, Tablets, Drucker
  • Schwerpunkt im Bereich Scanner: Einzugsscanner, Flachbettscanner
  • Preisspanne ungefähr: 310 bis 3.699 Euro

Rollei

  • Herkunft: Deutschland
  • Umsatz (2016): 24,6 Mio. Euro
  • Mitarbeiterzahl: <50
  • Produktrange: Fotozubehör, Actioncams, Dashcams, Überwachungskameras, Scanner
  • Schwerpunkt im Bereich Scanner: Diascanner, Fotoscanner
  • Preisspanne ungefähr: 80 bis 170 Euro

Wie finde ich den richtigen Scanner?

Hier kommt es wieder darauf an, für welchen Bereich du den Scanner verwenden möchtest. Bist du jemand, der selten Dokumente einscannen muss, dann ist ein Multifunktionsgerät eher das Richtige für dich.

Wenn du Dokumente, Fotos und Bilder in hoher Auflösung haben möchtest, dann solltest du dir einen Scanner anschaffen. Hier ist es wichtig, dass du dir darüber Gedanken machst, wie viel du bereit bist, für dieses Gerät auszugeben und was für Funktionen du im Tausch für dein Geld haben möchtest.

Je höher und  besser die Auflösung, Farbtiefe, Software, Anschluss, Scan-Geschwindigkeit, desto mehr steigen die Preise an.

Zudem solltest wissen, was für eine Art von Scanner du überhaupt besitzen möchtest. Denn es gibt verschiedene Scanner-Arten und alle haben eine unterschiedliche Funktion. Welche Funktionen und Eigenschaften eines Scanners auf deine Bedürfnisse zutreffen, wirst du in den folgenden Abschnitten erfahren.

Wenn du nach einem Scanner suchst, den du auch leicht transportieren kannst, dann sind mobile Scanner sehr gut für diese Funktion geeignet.

Welches Zubehör ist für Scanner empfehlenswert?

Abhängig davon, wie fachmännisch du mit deinem Scanner arbeiten und wie sorgfältig du dein Dokument digital nachbearbeiten möchtest, ist unterschiedliches Zubehör für dich hilfreich.

Eine gute Software zur Nachbearbeitung kannst du bei den meisten Scannern erwarten, ebenso wie ein USB-Kabel und mitgelieferte Treiber. Für einen etwas professionelleren Einsatz gibt es spezielle Halterungen für Dias oder Filme, die beigelegt werden.

Welche Alternativen zu Scannern gibt es?

Um die Anschaffung eines Scanners zur Digitalisierung von Fotos zu vermeiden, ist es möglich, sich eine Digitalkamera anzuschaffen.

Alternative Möglichkeiten, um ein Bild, einen Text oder ein Buch einzuscannen: Multifunktionsdrucker, Smartphone-Kamera, Scanner-App auf dem Smartphone. Welche der Lösungsmöglichkeiten für dich geeignet ist, hängt davon ab, was deine Intention beim Einscannen des Dokuments ist.

Wenn es dir lediglich darum geht, ein Formular oder Textdokument als Datei zu erstellen, um diese verschicken zu können, reichen letztere drei Alternative vollkommen aus.

Die Investition in einen reinen Scanner lohnt sich eigentlich nur für relativ professionelle Fotografen, die gerne weiterhin analoge Bilder machen möchten, und für Firmen oder Privatpersonen, die sehr viele Dokumente täglich einscannen müssen und auf die hohe Geschwindigkeit und überlegene Qualität eines reinen Scanners gegenüber einem Multifunktionsgerät angewiesen sind.

Entscheidung: Welche Arten von Scannern gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Welche Eigenschaften besitzen Flachbettscanner und worin liegen ihre Vor- und Nachteile?

Wie der Name dieses Gerätes schon andeutet, ist ein Flachbettscanner vor allem für flache Vorlagen wie Schriftstücke, Papierfotos und Ausrisse von Zeitungen und Zeitschriften geeignet.

Neuere Geräte brauchen oft nur noch eine USB-2.0-Verbindung zum Rechner, worüber dann der Datenaustausch und die Stromversorgung des Scanners läuft. Es ist also einfach in der Handhabung.

Flachbettscanner sind in der Lage auch sperrige Vorlagen wie Bücher zu scannen. (Foto: pixabay.com / Pexels)

Dieser Scannertyp bietet eine große Glasfläche, auf der die Vorlage mit der zu scannenden Seite nach unten aufgelegt wird. Eine Beleuchtungs- und Abtasteinheit fährt zum Scannen unter diese Glasplatte durch. Dieser Vorgang ähnelt dem eines Fotokopierers. Bei dieser Art zu Scannen wird das Objekt nicht durchgezogen oder bewegt, sondern bleibt still auf der Glasplatte liegen.

Ein Flachbettscanner kann Vorlagen bis zu einer Größe von DIN A0 scannen. Hier liegt der Vorteil, dass auch schwieriger zu scannende Vorlagen wie Bücher gescannt werden können.

Vorteile
  • Für alle möglichen flachen Vorlagen geeignet
  • Bücher können gescannt werden
  • Überzeugt durch seine Vielseitigkeit
Nachteile
  • Dicke Vorlagen erleiden Qualitätsverlust durch Lichteinfall
  • Unschärfe an Wölbungen und Rändern
  • Dias und Negative sind schwierig zu scannen

Der Grund, warum man hier nur dünne und flache Vorlagen zum Scannen verwendet sollte, ist, dass dickere Vorlagen einen Qualitätsverlust durch einfallendes Licht erleiden.

Das Problem ist hier, dass es dann an Wölbungen und Rändern zu Unschärfe kommt. Auch bei Fotos kann dies passieren. Deshalb sollte man in solchen Situationen darauf achten, in dunklen Räumen zu scannen oder eine Decke auf das Gerät zu legen, um vor Lichteinfall zu schützen.

Auch Dias und Negative lassen sich nicht so einfach scannen. Denn im Gegensatz zu Fotos sind diese transparent und müssen aus diesem Grund statt von der Vorderseite, von der Rückseite beleuchtet werden. Spezielle Flachbett Scanner lösen dieses Problem mit einer Durchlichteinheit, sind aber deswegen teurer.

Welche Eigenschaften besitzen Einzugsscanner und  welche Vor- und Nachteile haben sie?

Einzugsscanner eignen sich vor allem zur Digitalisierung von Dokumenten und losen Seiten. Synonyme für dieses Gerät sind auch Dokumentenscanner und Durchzugsscanner. Der Vorteil von dieser Scanner-Art ist, dass sich eine große Menge an Belegen schnell und mühelos scannen lässt.

Aus diesem Grund werden Einzugsscanner oft in papierlosen Büros, in Banken und Versicherungen sowie Bibliotheken eingesetzt, damit Dokumente so platzsparend und effizient wie möglich archiviert werden können.

Vorteile
  • Schnelles und daher zeitsparendes Scannen
  • Platzsparend und effizient
  • Mehrere Vorlagen auf einmal können gescannt werden
Nachteile
  • Nur Dokumente können gescannt werden
  • Man kann keine dicke Vorlagen wie Bücher scannen
  • Mögliche Randverzerrungen bei glatten Vorlagen

Im Gegensatz zum Flachbett Scanner werden die Dokumente durch einen Feeder automatisch eingezogen und an den Sensoren vorbeigeführt. Bei qualitativ hochwertigen Geräten ist es auch möglich, mehrere Blätter in einem Stapel auf die Ablagefläche zu legen, um die Seiten vom Scanner so einzeln durchziehen zu lassen. Der Vorteil ist, dass man so Zeit spart.

Es gibt auch Dokumentenscanner, welche mit einer Duplexfunktion ausgestattet sind. So werden beim Durchziehen der Dokumente beide Seiten des Blattes gleichzeitig eingescannt, was auch hier ein Vorteil für die Zeitersparnis ist.

Jedoch sollte erwähnt werden, dass diese Art von Scannern nur Dokumente einscannen können. Das bedeutet, dass Bücher nicht dafür verwendet werden können. Ein weiterer Nachteil ist, dass es bei glatten Vorlagen wie Fotos zu Randverzerrungen kommen kann.

Durch welche Eigenschaften zeichnen sich Trommelscanner aus und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Der Trommelscanner ist einer der ältesten Scannertypen. Trotz seines Alters kann er aber auch heute noch exakte Ergebnisse liefern und hat circa eine Auflösung von 12.000 dpi, ein hohes Scan-Tempo und eine gute Qualität.

Die Funktionsweise eines Trommelscanners unterscheidet sich stark von den Flachbett- und Dokumentenscannern. Hier wird die Vorlage auf einer rotierenden Trommel im Inneren des Geräts befestigt. An dieser bewegt sich das Beleuchtungs- und Abtastsystem linear vor, sodass die Vorlage auf schraubenförmige Weise abgetastet wird. Je nach Bauart kann die Trommel horizontal, vertikal oder geneigt angeordnet sein.

Die Rotierung der Trommel findet gleichmäßig statt, sodass sich die Beleuchtungs-und Abtastungseinheit gleichmäßig an der Vorlage vorbei bewegt. Dieser Vorgang geschieht im immer gleichen Abstand und mit immer gleich währender Geschwindigkeit. So kommt es nicht zu Wölbungen oder Falten des Dokuments.

Vorteile
  • Exakte Ergebnisse
  • Keine Wölbungen und Falten
  • Hoher Dichteumfang
Nachteile
  • Teuer
  • Langsame Scan-Geschwindigkeit
  • Heutzutage kaum noch hergestellt

Anstatt CCD-Sensoren besitzen Trommelscanner hochempfindliche Photomultiplier zum Einlesen der Daten. Hierbei handelt es sich um Lichtsensoren, die bei einfallendem Licht elektrischen Strom erzeugen. Da sie farbenblind sind, wird hier nur die Intensität der Farbe erfasst, aber nicht die Farbe selbst.

Da das Signal bei einem Photomultiplier verstärkt wird, hat der Trommelscanner einen höheren Dichteumfang als der Flachbettscanner und kann auch bei dunklen und hellen Stellen noch Farb-und Helligkeitsabstufungen wiedergeben.

Ein Nachteil dieser Scanner ist, dass diese oft sehr teuer und wegen ihrer Größe nicht handlich sind. Zudem dauert ein Scan im Gegensatz zum Dokumentenscanner sehr lange, weswegen man versucht die ganze Fläche der Trommel zu nutzen und so viele Auflagen wie möglich hervorzubringen.

Jedoch sollte erwähnt werden, dass heutzutage Trommelscanner kaum noch hergestellt werden, da Flachbettscanner und Diascanner in der Regel günstiger sind und auch das Potenzial haben leistungsstärker zu werden. Aus diesem Grund werden diese Scanner nur benutzt, wenn man die höchste qualitative Auflösung und Dichteerfassung benötigt.

Welche Vor- und Nachteile lassen sich bei Diascannern finden und durch welche Eigenschaften zeichnen sich diese aus?

Flachbettscanner werden zu Diascannern, wenn sie eine Durchlichteinheit besitzen. Für Dias und Foto-Negative erfolgt hier eine optoelektronische Umwandlung im Scanner-Deckel. Im Gegensatz zu Papierfotos, welche das Licht nach unten reflektieren, lassen Dias und Negative das Licht nach oben durchscheinen.

Deswegen wird für die Datenübertragung eine Kabelverbindung zwischen Deckel und Grundkörper des Scanners benötigt. Mitgelieferte Klemmschablonen verschiedener Größen sorgen dafür, dass die Vorlagen exakt platziert werden.

Vorteile
  • Keine Unschärfe
  • Klemmschablonen platzieren Vorlagen exakt
Nachteile
  • Teurer als Flachbettscanner mit Durchlichteinheit
  • Kann nur für Dias und Negative benutzt werden

Im Gegensatz zu Flachbettscannern mit Durchlichteinheit wird bei Diascannern der Film direkt durchleuchtet. Die Glasplatte eines Flachbettscanners hat einen negativen Einfluss auf die Abbildungsleistung, weswegen ein reiner Diascanner von großem Vorteil ist, da Unschärfe durch gewölbte Vorlagen hier nicht vorkommen kann.

Nachteilig ist hier, dass diese Scanner oft teurer als Flachbettscanner mit Durchlichteinheit sind und auch nur für die Dias und Negative benutzt werden können.

Was zeichnet einen Handscanner aus und welches sind die Vor- und Nachteile?

Handscanner gibt kleine, leicht zu transportierende Geräte, die du per Hand über das Dokument, das du einscannen möchtest, ziehen musst.

In den 70er und 80er Jahren waren sie eine sehr beliebte, weil günstige Alternative zu den deutlich präziseren Desktopscannern, kamen aber Anfang der 90er wegen der immer günstiger werdenden Flachbettscannern aus der Mode.

Damals konnten diese handlichen Scanner lediglich etwa 10 cm breite Streifen mit einer Bewegung einscannen und mussten zudem per Kabel mit dem Computer verbunden sein.

Vorteile
  • Ist sehr platzsparend
  • Kann ganz einfach transportiert und spontan an einen beliebigen Computer angeschlossen werden
  • Häufig preisgünstiger als größere Modelle
Nachteile
  • Wegen seiner geringeren Auflösung nicht für Profifotografen geeignet
  • Muss manuell über das Dokument gezogen werden

Später wurden Handscanner wieder populärer, weil sie mobil wurden, inzwischen ganzen DIN A4 Seiten mit einem Vorgang einscannen können und sehr früh mit Texterkennungs-Software ausgestattet wurden.

Auch Zeilenscanner, digitale Textmarker genannt, entwickelten sich und zeichneten sich durch eingebaute Übersetzungs-Software aus. Heute sind Handscanner insbesondere im gewerblichen Umfeld gern eingesetzte Instrumente, die allerdings durch immer professionellere Scan-Apps für das Smartphone Konkurrenz bekommen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Scanner vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du KW vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Optische Auflösung
  • Farbtiefe
  • Tonwertumfang
  • Dichteumfang
  • Scan-Geschwindigkeit
  • Software
  • Anschlüsse
  • Einfache Handhabung
  • Funktionsumfang
  • Lieferumfang

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Optische Auflösung

Bei der Bildreproduktion ist die Punktdichte ein Maß für die Detailgenauigkeit der gerasterten visuellen Darstellung. Damit ist sie eine der Qualitätsmerkmale des technischen Wiedergabeverfahrens.

Bei den Flachbettscannern sollte die optische Auflösung mit mindestens 4800 x 4800 dpi angegeben sein.  Die Abkürzung DPI steht hierbei für Dots per Inch, sprich Punkte pro Zoll.

Bei Einzugsscannern solltest du darauf achten, dass diese eine Auflösung von 600-1400 dpi besitzen. Ein guter Trommelscanner kann eine Auflösung bis zu 12000 dpi erreichen und hat hiermit die höchste Auflösungsmöglichkeit.

Bei den Diascannern sollte es bei semiprofessioneller Anwendung eine Auflösung von 7200 dpi sein. Im Amateurbereich reichen 4600 dpi aus.

Farbtiefe

Die Farbtiefe bestimmt eine wesentliche Eigenschaft von Raster- und Vektorgrafiken, sprich die Differenzierung aller Helligkeits- und Farbwerte.

Flachbettscanner sollten mindestens eine Farbtiefe von 48 Bit besitzen. Das entspricht einem Raum von 281 Billionen Farbtönen.

Bei Einzugsscannern ist es nicht so wichtig, dass die Farbtiefe hoch ist. Hier reichen schon 24 Bit in der Regel vollkommen aus, welche einem Raum von 16,7 Millionen Farbtönen entsprechen.

Bei Diascannern und Trommelscannern sind 24 Bit bis 48 Bit ausreichend.

Tonwertumfang

Der Tonwertumfang gibt dir Informationen darüber an, wie viele Farbinformationen ein Bild oder eine Bilddatei enthält. Bezeichnet werden hier der Unterschied zwischen der hellsten und dunkelsten Stelle eines Bildes. Es handelt sich hier also um Graustufen. Vor allem für Bücher und Text ist der Tonwertumfang gut geeignet.

Der Tonwertumfang kann durch eine Bildbearbeitungssoftware reguliert werden. Daher ist die Tonwertkorrektur das wichtigste Mittel, um Helligkeit und Kontrast zu optimieren. Dafür dient das Histogramm als Hilfsmittel, um die Verteilung der Tonwerte zu analysieren, damit man diese dann gezielt korrigieren kann. Am besten sind hier 16 Bit (extern) und 8 Bit (intern).

Dichteumfang

Vor allem für Diascanner ist der Dichteumfang entscheidend. Dieser gibt die Intensität des reflektierten Lichts einer Farbe an, also wie viel Licht die Farbe eigentlich absorbiert. Ein Scanner kann mit dieser Funktion verschiedene hellste bis dunkelste Farbtöne differenzieren.

Ein Scanner mit einem hohen Dichteumfang kann Farb- und Grauschattierungen einer Vorlage sehr gut erfassen und die Informationen so direkt an den Rechner weiterleiten, sodass die Details erhalten bleiben. Ist die Dichte eher gering, werden die Schattenbereiche der Vorlage einfach ausgefüllt oder helle Details einfach unterschlagen.

Wenn du hauptsächlich Fotos scannen möchtest, dann ist ein Dichteumfang von 2.8 D (Density) ausreichend. Für Diapositive dagegen sollte der Dichteumfang 3.0-4.0 D betragen. Dafür ist aber ein Scanner mit einer hohen Auflösung nötig.

Scan-Geschwindigkeit

Bei Scannern wird die Maßeinheit für die Scangeschwindigkeit in erzeugten Bildern pro Minute angegegeben, kurz IPM (Images per Minute). Aus diesem Grund besitzen Scanner mit einer Duplexfunktion eine höhere Anzahl erzeugter Bilder.

Zudem ist bei der Scan-Geschwindigkeit auch die Auflösung zu beachten. Je höher die Auflösung, desto höher ist die Zahl der Pixel und der zu verarbeitenden Datenmenge. Aus diesem Grund ist eine Vorlage mit einer geringeren Auflösung schneller, als eine Auflösung mit einer hohen Pixelanzahl.

Auch benötigt ein Graustufen-Scan mehr zu verarbeitende Datenmenge als ein Farb-Scan.

Allgemein kann man sagen, dass Einzugsscanner in der Regel bis zu ca. zehn Seiten pro Minute bearbeiten können, Hochleistungsscanner, welche umblättern können, erfassen pro Minute 40 Seiten eines Buches.

Software

Auch die mitgelieferte Software spielt eine wichtige Rolle beim Scannen. Ein Bildbearbeitungsprogramm gilt als Standard. Wenn für dich die Texterkennung wichtig ist, dann solltest du darauf achten, dass die Software diese Funktion besitzt. Auch die Möglichkeit, Dateien zu verwalten wäre von Vorteil.

Eine gute Software sollte auch ein Histogramm besitzen, mit dem Schnellwerte für hell und dunkel definiert werden können.

Anschlüsse

Der Scanner sollte einen USB-Anschluss haben. So muss man nur noch den Treiber installieren und das Gerät an den Computer anschließen. Schon kann es mit dem Scannen losgehen.

Einfache Handhabung

Hier musst du entscheiden, welche Handhabung für dich am besten geeignet ist. Einige Scanner lassen sich ausschließlich per Software bedienen, andere haben auch sogenannte Schnelltasten, die sich an der Vorderseite des Scanners befinden.

Optische Auflösung und Farbtiefe Tonwerteumfang und Dichteumfang Scan-Geschwindigkeit und Software Anschlüsse und Einfache Handhabung
Für die Auflösung ist die Punktdichte von der Scanner-Art abhängig Differenzierung von Graustufen sollte mit 16 Bit(extern) und 8 Bit(intern)erfolgen Geschwindigkeit ist von Duplex-Funktion, Auflösung, Graustufen-oder Farb-Scan abhängig USB-Anschluss sollte für eine einfache Handhabung vorhanden sein
Differenzierung aller Helligkeits-und Farbwerte sollte für die Farbtiefe bis zu 24-48 Bit sein Eine hohe Differenzierung von hellsten und dunkelsten Farbtönen ist ideal Bildbearbeitungsprogramm, Texterkennung und eine Datenverwaltungsfunktion sollten vorhanden sein Bedienung per Software oder Schnelltasten

Funktionsumfang

Ein für deine Kaufentscheidung wesentliches Kriterium ist, welche Funktionen der Scanner erfüllen kann, also welche Arten von Dokumenten und Fotos gut digitalisiert werden können und wie die Datei anschließend bearbeitet werden kann.

Wenn du von vornherein lediglich Textdokument scannen möchtest, benötigst du daher einen deutlich geringeren Funktionsumfang als jemand, der seinen Scannen zum Digitalisieren und sorgfältigen Verfeinern von hochwertigen Negativen, Diapositiven und anderen Fotos benötigt.

Eine automatische Kratzer- und Staubentfernung ist eine bereichernde Zusatzfunktionen hochwertiger Geräte.

Lieferumfang

Der Lieferumfang kann ebenfalls erheblich sein. Je mehr hilfreiches Zubehör wie Treiber-CDs, Anleitungen, Verbindungskabel und Software beigelegt ist, desto vielfältiger kannst du den Scanner einsetzen.

Außerdem bist du dadurch besser auf Probleme vorbereitet und kannst besser darauf reagieren. Solltest du aber schon über andere Softwarelösungen verfügen und keine Hilfestellungen benötigen, kannst du dieses Kriterium außer Acht lassen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Scanner und Drucker

Wer hat den Scanner erfunden?

Russell Kirsch hat 1957 den ersten digitalen Scanner entwickelt. Das erste gescannte Bild war das Bild seines neugeborenen Sohnes Walden. Die Auflösung war hier 176 x 176 Pixel.

Die Farbtiefe war 1 Bit pro Pixel und es gab Zwischenstufen von Grau. Es handelte sich praktisch um ein sich stark kontrastierendes Schwarzweiß-Bild.

Wie installiere ich einen Scanner in 5 Schritten?

1. Schalte deinen Scanner an und verbinde ihn mit deinem Computer.

2. Warte ab, ob der Scanner vom Gerät erkannt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, sind die beiden Apparate möglicherweise nicht kompatibel. Wende dich dann am besten an den Hersteller und recherchiere nach passenden Treibern auf dessen Website oder setze dich über eine der Kontaktmöglichkeiten persönlich mit dem Unternehmen in Verbindung.

3. Sobald der Scanner erkannt wird, wird nach Treibersoftware gesucht. Idealerweise geschieht das automatisch, andernfalls musst du dich manuell darum kümmern.

4. Dafür musst du entweder eine beigelegte Treiber-CD einlegen oder auf der Website der Hersteller nach dem richtigen Treiber suchen. Musst du die geeignete Software jedoch zunächst herunterladen, musst du den Installationsvorgang einmal abbrechen und danach neu starten.

5. Nach der Installation der Treiber sollte dein Scanner einsatzbereit sein. Starte am besten einmal einen Testscan, um sicherzugehen, dass alles funktioniert.

Was tue ich, wenn mein Computer den Scanner beim Multifunktionsdrucker nicht erkennt?

Ein Multifunktionsdrucker fungiert als Drucker und als Scanner und wird daher teilweise nicht auf Anhieb vom Computer erkannt. Vergewissere dich, dass dein Drucker oder Scanner ordnungsgemäß eingeschaltet und bereit ist. Ist dieser per USB-Kabel mit dem PC verbunden, sollte überprüft werden, ob das Kabel irgendwelche Defekte aufweist.

Für Windows:
Gehe in die Systemsteuerung und wechsle zu „Geräte und Drucker“. Damit dein Scanner mit dem PC kommunizieren kannst, ist es nötig, dass du den neuesten Treiber hast. Um zu sehen, ob dieser installiert ist, suche dir in der Systemsteuerung unter „Geräte-Manager“ deinen Drucker (Druckwarteschlangen) oder deinen Scanner und aktualisiere gegebenenfalls unter den Eigenschaften den Treiber.

Unter „Geräte und Drucker“ sollte dein Gerät den Status “Bereit” haben, wenn er eingeschaltet und verbunden ist. Wenn der Scanner oder Drucker “Offline” ist, dann solltest du die Verbindung überprüfen.

Bevor du diese Schritte vornimmst, schalte erst mal deinen Scanner oder Drucker aus. Oftmals hilft einfach ein Neustart. Ist der Scanner oder Drucker mit dem WLAN verbunden, dann sollte überprüft werden, ob dieses überhaupt noch funktioniert.

Was muss ich bei Reinigung und Wartung meines Scanners beachten?

CHIP Digital GmbHComputermagazin

Um einen Scanner zu reinigen, muss das Gerät zunächst ausgeschaltet werden, da es andernfalls zu einem Kurzschluss kommen kann, wenn Flüssigkeit in den Scanner gelangt.

Das Glas des Scanners sollte bei der Reinigung sehr vorsichtig behandelt werden, da schon kleinste Kratzer das Scanergebnis erheblich beeinträchtigen. Um Staub zu entfernen, empfiehlt sich ein weiches und trockenes Tuch, für Fettflecken sollte zusätzlich etwas Glasreiniger verwendet werden.

(Quelle: praxistipps.chip.de)

Du solltest außerdem die folgenden Tipps beachten:

  • Übe keinen zu großen Druck auf die Oberfläche des Vorlagenglases aus
  • Verwende niemals Alkohol, Verdünner oder ätzende Lösungsmittel sowie Schmiermittel
  • Achte darauf, dass keinerlei Flüssigkeit in den Scanner oder auf die elektronischen Bauteile gelangt
  • Öffne niemals das Scannergehäuse

Ist das Smartphone eine Alternative? Kann ich damit gut scannen?

Je nachdem, welche Art von Dokument du einscannen möchtest und wofür die Datei später verwendet werden soll, kann das Smartphone ein gleichwertige Alternative zu einem normalen Scanner sein.

Dabei kannst du entweder eine extra Scanner-App installieren oder einfach deine eingebaute Kamera nutzen. Insbesondere in der unverfänglichen Kommunikation mit Freunden reicht die Kamera aus, um Texte oder Bilder zu digitalisieren und gleich über einen Messenger oder E-Mail Service verschicken oder per USB oder Bluetooth auf einen PC zu übertragen.

Professioneller ist es jedoch, sich eine der vielen, häufig kostenfreien, Apps herunterzuladen. Diese bieten einige nützliche Zusatzfunktionen.

Eine abfotografierte Buchseite wird automatisch erkannt und die Ränder werden markiert, du kannst aber auch manuell kannst zuschneiden. Eine Nachbearbeitung des gescannten Bildes ist möglich, aber beschränkt auf sehr grundlegende Farbabstufungen. Einige Apps umfassen zudem eine Texterkennungs-Software.

Der Scan kann als PDF oder JPG Datei abgespeichert oder teilweise auch direkt in eine Cloud hochgeladen werden. Du musst beachten, dass die Bildqualität trotzdem abhängig von deiner Smartphone-Kamera ist, da diese weiterhin das Foto macht.

Beispiele gut bewerteter Apps, die in einer kostenfreien Version verfügbar sind, sind:

  • Adobe Scan
  • Cam Scanner
  • Genius Scan (iOS)

Ob das Scannen mit dem Smartphone für dich eine geeignete Alternative ist, hängt also davon ab, welche Art von Dokument du wo und in welcher Anzahl und Qualität einscannen möchtest.

Gerade für unterwegs und für eine überschaubare Anzahl an Dokumenten ist es sehr praktisch. Die Qualität reicht für Scans im Alltag, insbesondere von Textdokumenten, vollkommen aus, für professionelle Fotografen oder offizielle Firmenkommunikation wird aber ein echter Scanner benötigt.

Was ist ein Driverscanner und brauche ich einen?

Ein Driverscanner ist ein Programm, das selbstständig nach verschiedensten Treibern (engl. driver) für dein elektronisches Gerät sucht. Dadurch erspart dir die Software eine regelmäßige, manuelle Suche nach Updates deiner Treiber und stellt somit sicher, dass diese stets auf dem neuesten Stand sind.

Dadurch werden Bugs und sonstige Probleme so schnell wie möglich behoben und dein Gerät funktioniert stets so gut wie möglich.

Was heißt Scanner?

Das Wort Scanner kommt vom englischen Verb “to scan”, was übersetzt “abtasten” bedeutet. Ein Scanner ist also ein Abtaster, was die sorgfältige Vorgehensweise eines Scanners beim Erfassen eines Objektes aus verschiedenen Winkeln und teilweise mit mehreren Kameras gut beschreibt.

Was darf eingescannt werden?

Es liegt nahe, dass es aus urheberrechtlichen Gründen nicht erwünscht ist, dass Leser ein Buch oder eine Zeitschrift in der Bibliothek nicht einfach einscannen oder fotografieren, anstatt das Werk zu kaufen.

Es ist rechtlich erlaubt, für den eigenen Bedarf einen Teil der ganzen Publikation, also nur einige Seiten, zu digitalisieren.

Somit ist es nicht gestattet, das eingescannte Buch z.B. auf einer Lernplattform zu veröffentlichen. Bei der privaten Nutzung eines eingescannten Dokuments wirst du im Normalfall keine Probleme haben, im gewerblichen Zusammenhang hingegen solltest du dich vorab genauestens informieren.

Du solltest dabei überdies beachten, dass die Rechtslage in Deutschland relativ schwammig ist und sich die Beurteilung des Erlaubten zwischen vielen Ländern unterscheidet. Ziehe im Zweifel also lieber ein Gesetzbuch zu Rate oder nimm Kontakt mit einem Anwalt auf.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/mit-scanner-liest-geschlossenes-buch-mit-terahertz-strahlung-a-1111993.html

[2] https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/0808192.htm

[3] http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/analoge-fotos-digitalisieren-tipps-und-hardware-a-1176225.html

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Scanner_(Datenerfassung)

Bildquelle: pixabay.de / cloudhoreca

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