Veröffentlicht: November 23, 2020

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Möchtest du tolle Bilder bei längeren Belichtungszeiten schießen, dann brauchst du ein gutes Stativ. Ebenso, wenn du bei wenig oder bei schlechtem Licht fotografieren möchtest. Aber auch wenn du livestreamst oder Youtube-Videos drehst, kann dir ein Stativ helfen, deine Videos auf ein höheres Produktionslevel zu heben. Es gibt sie aber nicht nur für Kameras, sondern es gibt auch Stative für Smartphones.

Mit unserem Stativ für Kamera Test 2021 wollen wir dir dabei helfen, das für deinen Bedarf beste Stativ zu finden. Wir haben Einbeinstative mit Dreibeinstativen verglichen sowie die Vor- und Nachteile beider gegenübergestellt. Zudem haben wir ein paar weitere Arten aufgezählt und beschrieben. Das soll dich bei deiner Kaufentscheidung so gut es geht unterstützen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Stativ ermöglicht es dir bei wenig Licht verwacklungsfreie Fotos aufnehmen zu können. Außerdem brauchst du ein Stativ um mit längeren Belichtungszeiten fotografieren zu können.
  • Grundsätzlich hängt das optimale Stativ von dem Anwendungszweck ab. Für manche Anwendungen gibt es nur eine mögliche Stativart, für andere kannst du aus mehreren wählen.
  • Einsteiger greifen oft zu den günstigeren, schwereren Aluminium Stativen. Fortgeschrittenere Anwender hingegen entscheiden sich öfter für ein teureres, aber auch qualitativ hochwertigeres Carbon Stativ.

Stative für Kameras Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Stative für Kameras gibt es sehr viele auf dem Markt. Diese weichen teilweise sehr stark voneinander ab, sowohl in Sachen Qualität, als auch in ihren Anwendungsmöglichkeiten. Im Folgenden haben wir dir die besten Stative für unterschiedliche Situationen zusammengesucht, um dich bei deiner Auswahl zu unterstützen.

Das beste Einsteiger Stativ für Kamera

Das AmazonBasics – Leichtes Kamera-Dreibeinstativ aus Aluminium ist gutes Einsteiger Modell zu einem niedrigen Preis. Es hat eine maximale Arbeitshöhe von 1,27 Metern und eine Mindesthöhe von 42 cm. Seine maximale Nutzlast beträgt aber nur 2 Kilogramm.

Es hat ein Packmaß von 44 cm und ein Gewicht von nur 740 Gramm. Es kommt auch mit etwas an Ausstattung, wie 3-Wege-Neiger Kopf und Tasche. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier durchaus gut.

Bewertung der Redaktion: Aufgrund seines sehr niedrigen Preises ist dieses Stativ eine sehr gute Wahl für alle Einsteiger. Ohne viel bezahlen zu müssen, kannst du hiermit schöne Bilder aufnehmen.

Das beste Reisestativ für Kamera

Das Rollei Compact Traveler No. 1 aus Aluminium ist ein solides Reisestativ zu einem durchschnittlichen Preis. Es hat eine maximale Arbeitshöhe von 1,34 Metern und eine Mindesthöhe von 32 cm. Seine maximale Nutzlast beträgt 5 Kilogramm.

Mit einem Packmaß von nur 31,5 cm und einem Gewicht von 890 Gramm, ist dieses Stativ ideal für Reisen. Auch die Ausstattung ist nicht schlecht. Das Stativ kommt unter anderem mit Kugelkopf, Schnellwechselplatte und Tasche. Darüber hinaus ist es mit Spikes ausgestattet.

Bewertung der Redaktion: Dieses Stativ ist das ideale Reisestativ. Es hat ein geringes Packmaß und ist sehr leicht. Hiermit bist du auf Reisen perfekt ausgerüstet und kannst jeder Zeit tolle Bilder aufnehmen.

Das beste fortgeschrittenen Stativ für Kamera

Das Rollei Rock Solid Beta Mark II aus Carbon ist ein solides Stativ für Fortgeschrittene zu einem etwas höheren Preis. Es hat eine maximale Arbeitshöhe von 1,745 Metern und eine Mindesthöhe von 22 cm. Seine maximale Nutzlast beträgt 25 Kilogramm.

Auch hier ist die Ausstattung gut. Sie enthält unter anderem auch Spikes, Kugelkopf und Schnellwechselplatte. Zudem kann es auch zu einem Einbeinstativ, mit einer Höhe von 1,86 Metern, umgebaut werden. Packmaß und Gewicht sind hier mit circa 66 cm und 2,2 Kilogramm jedoch etwas höher.

Bewertung der Redaktion: Aufgrund seiner höheren Stabilität und Nutzlast ist dieses Stativ ideal für fortgeschrittene Anwender. Ist dein Kameraequipment etwas schwerer und legst du Wert auf höhere Qualität, dann bist du hier richtig.

Das beste Tischstativ

Das Rollei Comfort Desktop ist ein solides Tischstativ zu einem niedrigen Preis. Seine Arbeitshöhe von 150 Millimeter bis 252 Millimeter. Seine maximale Nutzlast beträgt 1,2 Kilogramm. Das Stativ selbst wiegt nur 120 Gramm.

Es kann auch als Selfiestick verwendet werden. Somit eignet sich dieses Ministativ auch gut für Blogger oder Youtuber. Darüber hinaus ist es aufgrund seines geringen Gewichts und Platzbedarfs auch gut fürs Reisen geeignet.

Bewertung der Redaktion: Wenn du ein vielfältig einsetzbares Tischstativ für deine Vlogs suchst, dann bist du hier genau richtig.

Das beste Klemmstativ

Das Klemmstativ von Neewer ist ein gutes Stativ zu einem für seine Art durchschnittlichen Preis. Seine Höhe reicht von circa 32 bis 52 cm. Sein Gewicht beträgt 750 Gramm und die Öffnungsweite der Tischklammer beträgt 6,2 bis 8 cm.

Es ist nicht nur für Kameras, sondern unter anderem auch für Lichter geeignet. Du kannst es somit neben Livestreaming und Interviews auch für viel weitere Zwecke verwenden.

Bewertung der Redaktion: Wenn du ein solides Klemmstativ für deine Livestreams oder Schminktutorials suchst, dann solltest du hier zuschlagen.

Das beste Schwebestativ

Der DJI Ronin-SC Gimbal ist ein solides Schwebestativ zu einem etwas höheren Preis. Sein Eigengewicht beträgt 1,1 Kilogramm. Es ist mit einer Grifferweiterung und Stativ ausgestattet.

Aufgrund seiner dynamischen Stabilisierung ist es gut für Aufnahmen in Bewegung geeignet. Es ist sowohl für Kameras, als auch Smartphones einsetz bar. Somit kannst du es auch gut für Livestreams im Freie und in Bewegung einsetzten, ohne dass das Bild wackelt.

Bewertung der Redaktion: Wenn du ein Schwebestativ mit hoher Qualität für einen guten Preis sucht, mit dem du deine Livestreams und Videos auf ein höheres Level heben kannst, dann bist du hier richtig.

Stative für Kameras: Kauf- und Bewertungskriterien

Nun werden wir dir zeigen, welche Aspekte dir bei der Wahl eines geeigneten Stativs helfen werden. Die Kriterien, welche sich teilweise gegenseitig beeinflussen, umfassen:

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, was es bei den einzelnen Kriterien zu beachten gibt.

Größe

Die optimale Größe hängt stark davon ab, wofür du das Stativ brauchst. Folgende drei Werte solltest du hier beachten: die Packgröße, sowie die minimale und maximale Arbeitshöhe.

Die optimale Höhe ist abhängig von deiner Größe, sowie von der Höhe deines Equipments.

Kommen wir zuerst zur Arbeitshöhe. Es gibt keine optimale Arbeitshöhe. Diese hängt davon ab, was du fotografieren / filmen möchtest und auch davon wie groß du bist. Du solltest eine Arbeitshöhe wählen, bei der du möglichst wenig verkrampfen musst.

Da du jedoch auch noch Kopf und Kamera auf dein Stativ packen wirst, ist die optimale Höhe für dein Stativ, je nach Kamera, 10 bis 20 cm niedriger, als deine Körpergröße. Wenn du also 175 cm groß bist, dann liegt eine für dich gute Stativhöhe bei etwa 160 cm.

Die Packgröße ist vor allem für den Transport wichtig. Wenn du dein Stativ häufig transportieren musst, oder es beim Reisen dabei haben willst, dann sollte sie also möglichst klein sein. Andernfalls bedeutet das natürlich auch, dass du die Packgröße bei deiner Wahl vernachlässigen kannst, wenn du dein Stativ gar nicht, oder nur sehr selten transportieren musst.

Gewicht

Wenn du ein Reisestativ suchst, oder du dein Stativ generell häufig transportieren musst, dann ist das Gewicht wohl das wichtigste Kriterium für dich. In diesem Fall sollte es natürlich möglichst gering sein.

Das bedeutet aber nicht, dass ein leichteres Stativ automatisch besser ist. Ganz im Gegenteil, das Gewicht ist bei einem Stativ so etwas, wie ein nötiges Übel. Es erhöht nämlich, neben anderen Einflüssen, die Stabilität. Hierzu erzählen wir dir weiter unten noch mehr.

Das optimale Gewicht ist immer ein Kompromiss aus Stabilität und Komfort. Mehr Gewicht bedeutet mehr Stabilität aber weniger Komfort.

Du musst also abwägen wie viel Gewicht du für eine möglichst gute Stabilität in Kauf nehmen möchtest bzw. kannst. Wie du trotz niedrigerem Eigengewicht die Stabilität erhöhen kannst, verraten wir dir ebenfalls weiter unten.

Nutzlast

Wie hoch die erforderliche Nutzlast ist, hängt von dem Gewicht deiner Kamera samt Aufsätze ab. Du solltest auf jeden Fall darauf achten, dass sie höher ist alles, was du an Gewicht insgesamt draufpacken möchtest.

Ist die maximale Nutzlast überschritten, kann es zum einen passieren, dass sich dein Bild nach unten verschiebt. Zum anderen, und das wäre der weit schlimmere Fall, kann es passieren, dass dein Stativ oder eventuell auch dein Kameraequipment beschädigt wird.

Anders als bei der Stabilität, gilt hier nicht, dass ein höheres Gewicht auch eine höhere Nutzlast bedingt. Deshalb solltest du auch sie auch immer gesondert betrachten.

Stabilität

Ob ein Foto verwackelt, hängt zum einen von der Stabilität, zum anderen vom Licht ab. Das heißt, umso schlechter das Licht ist, desto wichtiger ist eine hohe Stabilität. Durch stärkeren Wind wird ihre Wichtigkeit ebenfalls erhöht.

Neben dem Gewicht beeinflusst auch die Anzahl an Segmenten die Stabilität. Und wie weit diese und die Mittelsäule ausgezogen werden.

Wie bereits erwähnt wird die Stabilität unter anderem vom Gewicht des Stativs beeinflusst. Einige Stative haben auch einen Haken, an dem du zusätzliches Gewicht anbringen kannst. Hiermit kannst du die Stabilität etwas erhöhen, ohne ein höheres Eigengewicht in Kauf nehmen zu müssen.

Die Stabilität wird aber nicht nur vom Gewicht beeinflusst. Sie wird unter anderem auch von der Anzahl der Beinsegmente und wie weit diese ausgefahren werden beeinflusst. Hier bedeuten mehr einzelne Segmente weniger Stabilität, jedoch gleichzeitig ein geringeres Packmaß. Ziehst du die einzelnen Segmente dann noch weiter aus, wird die Stabilität ebenfalls wieder verringert. Außerdem verringerst du die Stabilität zusätzlich noch, wenn du die Mittelsäule ausfährst.

Ausstattung

Die hier wohl wichtigste Entscheidung ist die Wahl des Stativkopfs. In den meisten Fällen musst du dich zwischen einem Kugelkopf und einem Drei-Wege-Neiger entscheiden. Kugelköpfe lassen einen schnelleren Richtungswechsel zu. Mit einem Drei-Wege-Neiger kannst du hingegen den Bildausschnitt genauer einstellen.

Ebenfalls sinnvoll sind eine verbaute Wasserwaage oder eine Libelle. Hiermit kannst du dein Stativ leichter horizontal ausrichten und somit richtig aufstellen.

Je nach dem auf welchem Untergrund du dein Stativ aufstellen möchtest, können Spikes auch eine sinnvolle Ausstattung sein. Ob sie nun fest verbaut sind, oder einfach beilegen, können sie auf rutschigem oder unbefestigten Boden dein Stativ zusätzlich etwas fixieren.

Material

Bei den meisten Einbein- und Dreibeinstativen musst du dich zwischen Carbon und Aluminium entscheiden. Carbon Stative sind ohne an Stabilität zu verlieren im Schnitt etwa 20 % leichter. Sie sind dafür auch deutlich teurer, als ihre Aluminium Gegenstücke.

Gerade bei kleineren Stativen, von unter einem Kilogramm, ist der Gewichtsunterschied jedoch kaum merkbar. Solltest du ein Carbon Stativ finden, welches preislich auf dem Niveau von Aluminium Stativen liegt, dann hat der Hersteller vermutlich bei der Herstellung gespart. In einem solchen Fall würden wir auch eher von der Anschaffung abraten.

Stative aus Carbon sind auch bei Kälte besser. Im Winter sind Aluminium Stative oft nur mit Handschuhen zu benutzen. Es sei denn die Beine sind mit anderen Stoffen ummantelt.

Als dritte Option gibt es noch Holz. Stative aus Holz sind aber seltener, teurer und auch deutlich schwerer. Dafür haben sie eine deutlich bessere Stabilität.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zu Stativen ausführlich beantwortet

Im Folgenden findest du ein paar wichtige Fragen rund um das Thema Stative. Wir haben diese für dich zusammengetragen und in aller Kürze beantwortet. Nach diesem Ratgeber wirst du die wichtigsten bezüglich Stative für Kameras kennen.

Für wen eignet sich ein Stativ?

Grundsätzlich eignet sich Stativ für jeden, der gerne und viel fotografiert. Außerdem eignen sich Stative vor allem auch für Youtuber, Blogger und Livestreamer. Es kann dir dabei helfen, die Qualität deiner Fotos und Videos zu steigern. Es nimmt dir zudem eine Last von den Schultern bzw. deinen Händen.

Stativ für Kameras-1

An Orten mit schlechtem Licht brauchst du ein Stativ.
(Bildquelle: pixabay.com / Peter H)

Wenn du Verwacklungsfreie Fotos schießen möchtest, dann brauchst du ein Stativ. Selbst bei einer kurzen Verschlusszeit ist es nicht leicht Bilder zu machen, ohne zu verwackeln. Vor Allem, wenn du sehr viel machen möchtest.

Bei Videos ist es genauso. Ohne Stativ ist es schwierig nicht verwackelte Videos zu drehen. Dies gilt vor Allem für Videos in der Bewegung. Um tolle Videos in Bewegung drehen zu können, brauchst du ein Schwebestativ.

Welche Arten von Stativen gibt es?

Wenn du dir ein Stativ zulegen möchtest, dann kommt es vor allem auf den Verwendungszweck an. Für die klassische Fotografie haben wir zwei Arten zusammengestellt, aus denen du wählen kannst: Einbeinstativ und Dreibeinstativ. In der folgenden Tabelle haben wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Arten für dich zusammengetragen:

Art Vorteile Nachteile
Einbeinstativ Weniger Segmente, Leichter drehbar, Platzsparend, Leichter Muss getützt werden
Dreibeinstativ Stabiler, Stehen von selbst, Vielfältiger einsetzbar, Können manchmal auch zu Einbein umgebaut werden Schwerer, Größeres Packmaß

Ein Einbeinstativ besteht aus weniger Segmenten, was sich positiv auf die Stabilität auswirkt. Es ist besser geeignet, sich bewegende Objekte zu fotografieren, da es sich leichter drehen lässt. Zudem ist es platzsparend. Sowohl in aufgestellter Form, als auch in der Tasche. Das und auch das niedrigere Gewicht, macht ein Einbeinstativ zu einem guten Reisestativ. Darüber hinaus sind Einbeinstative verhältnismäßig günstig.

Ein Dreibeinstativ steht selbstständig auf drei Beinen. Somit kann man sich aus selbst fotografieren oder filmen. Es kann auch auf unebenem Gelände gut aufgestellt werden. Zudem ist es auch stabiler als ein Einbeinstativ und hilft dir somit besser, nicht zu verwackeln.

Dreibeinstative können zudem auch für bodennahe oder Aufnahmen von oben verwendet werden. Außerdem gibt es auch noch Stative, die sowohl als Einbein, als auch als Dreibein verwendet werden können.

Was kostet ein Stativ?

Die Preise für Stative schwanken sehr stark. Wie viel du für ein Stativ bezahlen möchtest, musst du natürlich selbst entscheiden, aber wir raten dir dazu den Neupreis deiner Kamera miteinzubeziehen. Teurere Stative sind zwar in der Regel auch besser, aber du solltest bzw. musst nicht mehr als etwa ein Drittel des Preises deiner Kamera für dein Stativ bezahlen.

Einbeinstative beginnen bereits bei etwa 8 Euro, Dreibeinstative bei etwa 12 Euro. Wie bereits weiter oben erwähnt, sind Stative aus Carbon teurer, sie sind jedoch auch leichter als Stative aus Aluminium. Für ein Carbon Stativ musst du mit mindestens 50 Euro rechnen.

Typ Preisspanne
Einbeinstativ circa 8 bis 570 Euro
Dreibeinstativ circa 12 bis 1000+ Euro

Für ein Einbeinstativ erstreckt sich die Spanne auf bis zu 570 Euro, wohingegen du für ein Dreibeinstativ auch bis zu mehreren Tausend Euro bezahlen kannst.

Wo kann ich ein Stativ kaufen?

Stative kannst du vor allem im Fachhandel und in diversen Online-Shops kaufen. Ab und an kannst du auch welche in Supermärkten und Kaufhäusern finden.

Wir haben für dich folgende Online-Shops recherchiert, über die die meisten Stative verkauft werden:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • saturn.de
  • mediamarkt.de
  • otto.de
  • foto-erhardt.de
  • galaxus.de

Bei allen von uns vorgestellten Stativen findest du einen Link zu mindestens einen dieser Shops. Hast du hier eines gefunden, das dir gefällt, kannst du sofort zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Stativ?

Die verschiedenen Alternativen ergeben sich aus den zahlreichen Anwendungsgebieten. Jede der Alternativen hat seine ganz besonderen Eigenheiten, wodurch es für die einzelnen Gebiete besser oder schlechter geeignet ist.

Typ Beschreibung
Tischstativ Sie werden auch Ministativ genannt. Sie sind sehr klein und leicht. Deshalb sind sie auch gut für Reisen geeignet. Sie haben jedoch in der Regel eine verhältnismäßig geringe Nutzlast. Da sie auch als Selfiestick verwendet werden können, sind sie auch für Blogger und Youtuber gut geeignet.
Klemmstativ Sie werden in der Regel an Tischplatten festgeschraubt. Besonders gut sind sie für Interviews an einem Tisch geeignet. Da sie neben Kameras auch Lichter tragen können, werden sie auch oft bei Livestreams oder beim Aufzeichnen von Let’s Plays verwendet.
Schwebestativ Sie können deine Kamera dynamisch stabilisieren, und sind dadurch gut dafür geeignet, Videos oder Livestreams in Bewegung aufzuzeichnen. Neben Kameras können sie auch Smartphones tragen, was auch oft bei mobilen Livestreams verwendet wird.

Für spezielle Anwendungsgebiete kann man oft nur eine Alternative verwenden. In der Fotografie werden jedoch meistens Dreibeinstative verwendet. Vor Allem, da es, wie bereits erwähnt, auch solche gibt, welche sich als Einbeinstativ verwenden lassen.

Wie stelle ich ein Stativ auf?

Wir verraten dir wie du ein Stativ am besten aufstellst, und geben dir zu den einzelnen Schritten ein paar Hinweise, worauf du achten solltest.

Stativ für Kameras-2

Mit eingefahrenen Beinsegmenten und Mittelsäule ist die Stabilität höher.
(Bildquelle: pixabay.com / Alexas_Fotos)
  • Beinsegmente auseinander ziehen. Als Erstes ziehst du die Beinsegmente von oben nach unten nacheinander aus. Das ist für die Stabilität wichtig, da das Stativ stabiler steht, wenn nur die größeren Segmente ausgezogen werden, als wenn nur die kleineren ausgezogen werden.
  • Stativ gerade ausrichten. Auch wenn sich die Kamera anschließend noch mit dem Stativkopf ausrichten lässt, steht das Stativ sicherer, wenn du es mit den Beinen bereits, so gut es geht, ausrichtest. Feinjustieren kannst du anschließend mit dem Kopf.
  • Mittelsäule ausfahren. Um eine höhere Arbeitshöhe zu erreichen, kannst du noch die Mittelsäule ausfahren. Hier solltest du jedoch bedenken, dass du dadurch Stabilität verlierst. Du solltest sie also erst ausfahren, wenn du die Beine bereits komplett auseinander gezogen hast. Über die Beine verlierst du nämlich weniger Stabilität.
  • Verschlüsse prüfen. Bevor du die Kamera montierst, musst du überprüfen, ob alle Verschlüsse auch fest sind. Ist das nicht der Fall, dann können sich die einzelnen Segmente unter Last wieder zusammenschieben. Das kann deinen Bildausschnitt wieder verschieben. Im schlimmsten Fall kann sogar dein Stativ umkippen und dein Equipment beschädigen.
  • Kamera montieren. Im Anschluss kannst du deine Kamera montieren. Hier brauchst du eventuell einen Adapter, falls deine Kamera nicht auf den Kopf passen sollte. Hast du mehrere Kameras, welche du öfters wechseln möchtest, dann können dir hier Schnellwechselplatten helfen.
  • Gewichtsverlagerung. Verlagerst du das Gewicht von der Mitte nach Außen, durch Aufsätze, oder weil du ins Hochformat wechselst, dann musst du darauf achten, dass in dieser Richtung auch ein Bein steht. Verlagert sich das Gewicht zwischen zwei Beine, dann kann das Stativ leichter umkippen.

Welches Stativ eignet sich am besten für Aufnahmen von oben?

Für Aufnahmen von Oben eignet sich am besten ein Dreibeinstativ mit abwinkelbarer Mittelsäule. Diese kannst du dann um 90° neigen. So kannst du dann nach unten fotografieren oder filmen.

Je nachdem, welche Arbeitshöhe du brauchst, kannst du die Beine unausgezogen lassen und das Stativ auf den Tisch stellen. Alternativ kannst du die Beine auch ausziehen und das Stativ neben einen Tisch stellen. Bei manchen Stativen lässt sich auch die Mittelsäule umkehren. Somit kommst du noch näher an den Boden mit deiner Kamera.

Stativ für Kameras-3

Für Aufnahmen von Oben eignet sich ein Stativ mit abwinkelbarer Mittelsäule am meisten.
(Bildquelle: pixabay.com / Hans Braxmeier)

Winkelst du die Mittelsäule ab, musst du aber auch unbedingt wieder auf die Gewichtsverlagerung achten. Ist die abgewinkelte Mittelsäule zwischen zwei Beinen, dann kippt dein Stativ leichter um. Am besten ist das Gewicht auch hier wieder über einem Bein.

Fazit

Mit einem Stativ kannst du bei wenig Licht Bilder aufnehmen, ohne dass diese verwackeln. Ebenso kannst du Aufnahmen mit längeren Belichtungszeiten machen. Es gibt auch noch andere Arten von Stativen, mit denen du beispielsweise flüssige Videos in Bewegung aufnehmen kannst. Für die Fotografie kannst du dich jedoch hauptsächlich zwischen Einbein- und Dreibeinstativen entscheiden.

Für Fotos mit langen Belichtungszeiten eignen sich besonders gut Dreibeinstative. Schwebestative eignen sich gut für Youtuber und alle, die in Bewegung filmen wollen. Für Interviews und Livestreams am PC eignen sich Klemmstative. Hast du dich für ein Stativ entschieden, dann wirst du bald feststellen, wie sich die Qualität und die Vielfältigkeit deiner Bilder und Videos verbessert.

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